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Was ist neu?

Dirk Frantzen


World Mitglied, Viersen

Altes Schulhaus mit Baum

Dieses sowie viele weitere Fotos aus Neuseeland gibt es jetzt auch als Bildschirmschoner für Windows. Hier zum Download: http://home.tiscalinet.ch/nzphoto/nzphoto_sc.exe

Das Foto war zuletzt mit einem dicken goldenen Rahmen in der Diskussion. Ich habe es nochmals ohne Rahmen eingestellt, da der Rahmen offenbar ein Stein des Anstoß war.

Dieses verlassene Schulhaus steht irgendwo zwischen Monowai und Riverton (Neuseeland) mitten in der Landschaft.
Aufnahme vom 24.03.2002
Nikon F90X
Nikkor AF 28-105mm f/3.5-4.5 D (IF)
Fuji Provia 100F
Nikon Coolscan IV ED (LS40)
Per EBV ausschließlich verkleinert, nachgeschärft und Sättigung leicht erhöht. Es wurden KEINE Malfilter oder ähnliches verwendet!

Bisherige Anmerkungen:

Kurt Salzmann, 5.5.2002 um 18:21 Uhr
Danke und soooo schön. Nein echt ein wunderbares Bild. Da merkt man dass die Fraben natürlich sind. Herbst in Neuseeland eben. Grüsse Kurt.

Jürgen Menzel, 5.5.2002 um 18:53 Uhr
Der Aufwand hat sich gelohnt.
Sieht aus als wenn es gerade aus einem Museum kommt. Einem Gemälde gleich.
Gruß Jürgen

Ingrid Kutscher, 5.5.2002 um 21:44 Uhr
Wunderschönes Bild, wirklich wie ein Gemälde von Edward Hopper. Gefällt mir sehr gut.

Viele Grüße
Ingrid

Günter Lange, gestern um 9:00 Uhr
Es hat sich gelohnt!
Galerieverdächtig!
Mehr braucht man hier nicht mehr zu schreiben.

Grüße Günter

Berno Blüchel, gestern um 9:50 Uhr
hi dirk

prima gemacht. es sieht aus wie gemalt. die wolkenstimmung ist einmalig. auch die proportionen von landschaft zu himmel passen sehr gut.

klasse gemacht.
gruß berno

Wolfgang Schweden, gestern um 15:49 Uhr
gefällt mir auch sehr gut. schönes foto
gruß wolfgang

Wo wurde das Bild gemacht? (in diesem Fall nur sehr ungefähre Position)
Position where photo has been taken:
http://earth.frantzen.de/Old_Schoolhouse.kmz[fc-foto:5553104]

Kommentare 41

  • Doris Schneble 26. September 2008, 9:40

    Da stimmt aber auch alles! Ein fantastisches Motiv, excellent fotografiert!
    LG Doris
  • Christian Bernhardt 1. Juli 2002, 21:40

    Ach Du lieber Gott, was für eine dämliche Diskussion als Rattenschwanz zu einem hervorragend gelungenen Bild. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass sich der Fotograf schon länger nicht mehr an dem Gehacke beteiligt.

    Ein fantastisches Bild. Glücklicherweise ohne Rahmen. Und der Name Hopper war ja auch schon gefallen.
  • Susi Wille 19. Mai 2002, 18:05

    Um's damit abzuschließen: DIe kindlichen Forderungen, im Internet "nicht anonym" auftreten, sind in allen Newsgroups äußerst beliebt. Dann verrate ich dir also ein großes Geheimnis: Ich heiße in WIrklichkeit Berta Gredinger. Nun isses raus, und künftig wird also alles anders...
  • El Fi 18. Mai 2002, 23:40

    @susi
    ich nehme an, du meinst meine kritik an einigen dingen hier ... hinter der ich aber mit meinen namen gestanden habe...

    aber was solls.. das kann jeder halten wie er will/kann..
    ich wollte dich nicht "belehren" (das ist dein gebiet *g*).. bloß meine ansicht zum anonymen auftreten sagen.. weil ich eben nicht finde, dass man nur anonym ehrlicher sein kann.. man kanns meiner ansicht nach auch mit namen...
    kein grund dich gleich angegriffen zu fühlen...
    ein friedliches pfingsten
    elfi
  • Susi Wille 18. Mai 2002, 22:59

    >Da kann man leicht ehrlicher reden.
    ist das der grund dafür, dass du dich hinter susi wille versteckst?

    Genau. Das, was ich sage, verändert sich um keine Deut, wenn drüber steht: Franz-Xaver Pumpernickel. Wie du weißt, habe ich keinen plausoiblen Grund, den Verantwortlichen der FC über den Weg zu trauen. Und dein eigenes Verhalten im "moderierten" Textforum spricht ja Bände. Ich glaube nicht, daß du Grund hast, mich in dieser Hinsicht irgendwie zu belehren.
  • Martin Taube 18. Mai 2002, 17:21

    also möchte dann auch noch ein buch empfehlen, ist von Ernst Peter Fischer:
    Das Schöne und das Biest, Piper Verlag GmbH, München
  • El Fi 17. Mai 2002, 22:30

    @susi
    >Ich hab sogar Bücher über Kommunkation
    >geschrieben

    rousseau hat auch bücher über erziehung geschrieben, aber seine eigenen kinder ins waisenhaus gesteckt ;-)
    das ist der unterschied zw. theorie und praxis ...

    diese bücher sind übrigens unter rousseau zu kaufen.. sinds deine unter "wille" ?

    >Da kann man leicht ehrlicher reden.
    ist das der grund dafür, dass du dich hinter susi wille versteckst?

    wenn man zu seiner meinung stehen kann, sollte das ja wohl eigentlich nicht nötig sein...

    aber das ist wieder ein anderes thema, dazu sollten wir dieses schöne bild nicht missbrauchen ;-)
  • Susi Wille 17. Mai 2002, 20:46

    Ich hab sogar Bücher über Kommunkation geschrieben, stell dir vor. Aber ich will hier ja nichts werden und auch keine Sternchen sammeln. Da kann man leicht ehrlicher reden.

    >Oder du hältst möglicherweise die >gesamte Natur mit ihren Milliarden >Formen - im wesentlichen identisch >komponiert - für langweilig.

    >>dass die gesamte natur nach dem goldenen schnitt komponiert wäre, trifft wohl nicht zu... wäre sie das, wäre sie vermutlich wirklich langweilig..
    so aber hat sie einen formenreichtum, den der fotograf zweidimensional nicht einmal ansatzweise nachmachen kann...
  • Nathan Warszawski 17. Mai 2002, 15:35

    hallo dirk,
    ein tolles foto. sieht aus wie ein gemaltes bild. könnte ich mir stundenlang anschauen. mein favorit.
    liebe grüße nathan
  • El Fi 17. Mai 2002, 13:37

    @susi
    >- Niemand ist das Maß aller Dinge,

    stimmt

    >wie kommst du darauf, daß ich es wäre?

    ich sagte, dass DU denkst es zu sein.. es kommt so rüber ...

    >Ich sage nur meine Meinung.

    das ist ok.. die wahl deiner worte ist allerdings sehr verabsolutierend ...

    >- Kunst kommt von Können.
    dazu nestroy scherzhafte worte: kunst ist's wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine kunst mehr...
    die insofern den punkt treffen, dass angelerntes wissen und theorie, technische perfektion.. allein.. noch keine kunst machen..

    ein inspiriertes werk, das nicht techn. perfekt ist (was auch immer das ist), ist allemal mehr kunst als eins, das allen gestaltungsregeln entspricht und techn. perfekt daher kommt... aber keinerlei emotionen anspricht...

    optimal, da geb ich dir recht, ist die kombination...

    >Und können ist meist mit Arbeit >verbunden.
    brauchst du mir nicht erzählen.. ;-)

    >Fotografen, die glauben, sich mit den >Regeln ihres Handwerks nicht >beschäftigen zu müssen, schätzen ihr >Hobby ziemlich gering.
    auch da geb ich dir recht...
    nicht aber damit, dass du mehr oder weniger bei jedem unterstellst, es nicht zu tun...

    >- Was du mit der Rahmen-ERzählung >unter 1) meinst, verstehe ich nicht.

    das war auf deine anmerkung oben gemünzt, wo du nicht verstehst, dass ein rahmen einen bildeindruck besser oder schlechter machen kann...

    >Im übrigen glaube ich nicht, daß du >dich mit Hoppers Malentwicklung >beschäftigt hast.

    da bist du gründlich im irrtum, aber das liegt an deiner neigung zur unterstellung ;-)

    >Sie beußt fotografisch umzusetzen, >wäre ja ein anderes Ding...
    ob nun bewusst (das geht ja auch nur, wenn man mehr oder weniger zufällig ähnliche stimmungen antrifft).. oder unbewusst, weil man grade genau dasselbe ausdrücken möchte, aber vielleicht von hopper noch nie was gehört hat, halte ich für unwichtig..
    das resultat zählt...


    >- Daß alle Werke der bildenen Kunst >wiederholbar wären, zeigt, daß du die >Kunstgeschichte nicht kennst.

    ich habe nicht kunstgeschichte studiert, mich allerdings damit beschäftigt... klar KENN ich sie deshalb nicht wirklich.. habe aber etwas ahnung...
    klar ist auch, dass bestimmte werke nur zu bestimmten zeiten entstehen konnten... aber ebenso klar ist, dass man mit denselben materialien genau dieselben bilder nochmal malen kann...
    tausenden kunststudenten machen das...

    vielleicht hinkt der vergleich mit der fotografie... aber die wiederholbarkeit als negativ-kriterium kann ich nicht nachvollziehen...
    ich liebe alte ansichten von städten... wieviel verändert sich im laufe der jahre... wenn alle gedacht hätten, das wär wiederholbar (ist kein besonderer augenblick), deshalb mach ichs nicht, dann gäbs das alles nicht...
    es gibt halt auch besondere augenblicke, die etwas länger dauern.. aber grundsätzlich wandelt sich ALLES.. auch dinge...


    >- Jedes Bild ist ein Reportagefoto, >weil es etwas reportiert, berichtet.

    reportage im engen wort-sinn hält momente des lebens fest, ereignisse, situationen... vorrangig mit menschen...
    und unbeeinflusst vom fotografen...

    aber auch in dem weiten sinn, den du meinst, stimmts nicht.. da vielfach inszeniert oder arrangiert wird.. also nicht "berichtet"...
    die gesamte aktfotografie hat kaum je ein reportagefoto..

    >Meine Anregung ist ja im übrigen nur, >besondere Augenblicke zu entdecken,

    das ist EIN reiz der fotografie (darüber haben wir ja schon mal geredet ;-) ...
    aber bei weitem nicht der einzige..

    >statt Sonnenuntergänge, Brücken und >Bäume im Nebel, die auf jeder >Kitschpostkarte schon 1000mal (und >meist besser) zu sehen waren.

    das ist ein weiterer reiz der fotografie: die dinge von einem eigenen subjektiven blickwinkel sehen und fotografieren, wie man ihn eben nicht auf postkarten findet...
    und ob postkartenmotive "besser" sind als subjektive betrachtungen, auch wenn sie nicht so gelungen sind, das lass ich mal dahingestellt..

    >- Daß der Goldene Schnitt langweilig wäre, zeigt, daß du dich mit dem Thema noch nicht beschäftigt hast.

    dieser satz zeigt, dass du meine anmerkung nicht sorgfältig gelesen hast..
    ich sagte: wenn ALLES nach dem goldenen schnitt gemacht wäre.. das wäre langweilig.. weil es dann eben keine ungewöhnlichen sichtweisen mehr gäbe...

    >Oder du hältst möglicherweise die >gesamte Natur mit ihren Milliarden >Formen - im wesentlichen identisch >komponiert - für langweilig.

    dass die gesamte natur nach dem goldenen schnitt komponiert wäre, trifft wohl nicht zu... wäre sie das, wäre sie vermutlich wirklich langweilig..
    so aber hat sie einen formenreichtum, den der fotograf zweidimensional nicht einmal ansatzweise nachmachen kann...

    >Das, was du in das Bild >hineininterpretierst, stammt alles aus >den zusätzlichen Texterklärungen des >Fotografen, nicht aus dem Bild.

    da muss ich dich enttäuschen, ich hab nur gelesen, dass es aus neuseeland ist... mehr nicht...

    >Daran >siehst du bereits die >wesentliche >Schwäche des Bildes.

    daran siehst du deine schwäche für unterstellungen ;-))

    abschließend nur eins noch:
    kritik find ich gut... anregung zum nachdenken übers eigene bild in form von fragen ebenfalls...
    was mich aber zu meiner anmerkung veranlasst hat, war, dass ich aus deinen worten einen absolutheitsanspruch spüre .. und sowas stört mich und es entwertet nicht zuletzt deine kritik...
    denn sachlich und in aller subjektivität vorgebrachte kritik veranlasst zum überdenken...
    während deine teils doch recht überhebliche art

    siehe:

    >Weitere Schritte kann ich dir leider >nicht abnehmen. Aber du kannst dir >immerhin sicher sein: Wo zwei oder >drei in meinem Namen versammelt sind, >da bin ich mitten unter ihnen.

    einen vorerst innerlich abblocken lassen... und damit unzugänglich machen...
    da du dir ja hier offensichtlich ein missionarisches ziel gesetzt hast (die leute zu guter bildgestaltung zu bringen).. was ja tlw. in ordnung ist (grade in der fc ist ein weites feld für diese mission *g*)... wollte ich dir bloß zeigen, wie diese art wirkt...
    vielleicht wärs ja für dich gut, ein paar bücher über kommunikation zu lesen... auch die will gelernt sein ;-))
    lg
    elfi
  • Susi Wille 17. Mai 2002, 11:31

    @Dirk:
    - Keineswegs verlempere ich mit deinem Bild Zeit.
    - Prima, daß du nach deinem Gefühl fotografierst. Aber Gefühle fallen nicht vom Himmel: Je mehr du dich mit Komposition beschäftigst und bestimmte Dinge übst, desto mehr werden sie in deine automatischen Reflexe eingehen. Glenn Gould hat Bach auch aus dem Gefühl heraus gespielt. Aber zuvor wußte er alles über Bach und kannte jede Alternative.

    @elfi:
    - Niemand ist das Maß aller Dinge, wie kommst du darauf, daß ich es wäre? Ich sage nur meine Meinung. Dazu müßte ich doch das gleiche recht haben wie die Ahh- und Oooh-Sager, oder?
    - Kunst kommt von Können. Und können ist meist mit Arbeit verbunden. Ein Tischler, der sein Handwerk nicht intensiv gelernt hat, wird kaum stabilde Tische zimmern. Schöne erst recht nicht. Fotografen, die glauben, sich mit den Regeln ihres Handwerks nicht beschäftigen zu müssen, schätzen ihr Hobby ziemlich gering.
    - Was du mit der Rahmen-ERzählung unter 1) meinst, verstehe ich nicht.
    - Anklänge an irgendwas kann ich nachträglich in jedem Bild entdecken. So what? Im übrigen glaube ich nicht, daß du dich mit Hoppers Malentwicklung beschäftigt hast. Sie beußt fotografisch umzusetzen, wäre ja ein anderes Ding...
    - Daß alle Werke der bildenen Kunst wiederholbar wären, zeigt, daß du die Kunstgeschichte nicht kennst.
    - Jedes Bild ist ein Reportagefoto, weil es etwas reportiert, berichtet. Meine Anregung ist ja im übrigen nur, besondere Augenblicke zu entdecken, statt Sonnenuntergänge, Brücken und Bäume im Nebel, die auf jeder Kitschpostkarte schon 1000mal (und meist besser) zu sehen waren.
    - Zum Goldenen Schnitt: Natürlich wiederholt nicht die Natur den Künstler, sondern umgekehrt: Bestimmte Formen und vErhältnisse kommen in der Natur überall vor, aus gutem Grund. Nichts anderes habe ich behauptet. Man muß sich natürlich keineswegs dran halten. Schade nur, wenn man als Fotograf die Naturprinzipien weder kennt noch sieht.
    - Daß der Goldene Schnitt langweilig wäre, zeigt, daß du dich mit dem Thema noch nicht beschäftigt hast. Oder du hältst möglicherweise die gesamte Natur mit ihren Milliarden Formen - im wesentlichen identisch komponiert - für langweilig. Dann wären deine Probleme natürlich ernsthafter Natur.
    - Daß mich das Motiv nicht zum fotografieren reizt, ist keineswegs sekundär. Es ist eben meine Meinung. Andere haben andere Meinungen. Das, was du in das Bild hineininterpretierst, stammt alles aus den zusätzlichen Texterklärungen des Fotografen, nicht aus dem Bild. Daran siehst du bereits die wesentliche Schwäche des Bildes.

    @Martin: Ich habe Ernst Peter Fischer zwar nicht gelesen. Aber es freut mich, daß du ihn gelesen hast, und ich hoffe, es war spannend.
  • Dirk Frantzen 17. Mai 2002, 10:24

    @elfi:
    danke!
    ich denke seit zwei tagen (natürlich nicht ununterbrochen :-) darüber nach, was ich Susi antworten soll. Du hast mir aus der seele gesprochen, aber ich hätte es nie so formulieren können.
    Viele liebe Grüße
    Dirk


    @Susi: ich fühle mich übrigens geehrt, daß Du dich so intensiv mit meinem, Deinen Maßstäben offensichtlich ganz und garnicht entsprechenden, Bild beschäftigst - wie Du es nennst "Zeit verplämperst". Immerhin hast Du erreicht, daß ich mit jetzt etwas mehr mit der Theorie beschäftigen werden. Dennoch werde ich auch weiterhin so fotografieren und gestalten, wie es mir mein Gefühl sagt.
    Auch Dir viele Grüße
    Dirk
  • El Fi 17. Mai 2002, 9:52

    @susi
    >Wo zwei oder drei in meinem Namen >versammelt sind, da bin ich mitten >unter ihnen.
    oh ja, DEN spruch hab ich schon mal gelesen... dein stil kommt mir nur allzu bekannt vor ... ;-)
    deine eigenen ansprüche an die fotografie auch..
    es können immer nur eigene sein, denn jeder hat andere und du bist .. ob du es glaubst oder nicht.. NICHT das maß der dinge...
    sorry, dich so schocken zu müssen ;-)

    deine belesenheit und bildung in sachen bildgestaltung ist natürlich sehr eindrucksvoll...
    dennoch... ergänzungsbedürftig in zwei punkten...

    1)
    abgesehen davon, dass dein gesicht mit haaren, die es umrahmen auch anders aussieht als mit glatze ... ;-)
    war auch den alten meistern schon klar, dass ein bild sehr stark von seiner umgebung ... also rahmen beispielsweise.. aber sogar den es umgebenden raum... beeinflusst wird...
    ein deckenfresko in einem kuppelsegment wird deshalb anders aussehen als ein altarbild... schon deshalb, weil man das eine von unten, das andere frontal betrachtet...
    ein magritte würde in barockem goldrahmen seltsam aussehen... ein velasquez wirkte in einem schmalen metallrahmen eigenartig...
    bei diesem bild kann ich anklänge an hopper entdecken.. der macht sich auch nicht so gut in einem verzierten goldrahmen, weil seine bilder eine trotz menschen relativ "menschenleere" sachlichkeit ausdrücken...
    übrigens haben auch bilder von dingen leben.. eben eins, das sich im kopf des betrachters abspielt...

    das argument, dass ein bild wiederholbar ist, ist ein sehr schräges, denn alle werke der bildenden kunst wären das....
    bloß reportagefotos sind's nicht...
    ein wichtiges, aber dennoch kleines segment der fotografie...

    2)
    >warum alle Fische Porportionen des >Goldenen Schnitts aufweisen

    das ist nun eine logische verdrehung...
    nicht die natur wiederholt die vom künstler ersonnene gestaltung, sondern umgekehrt...
    alles rhytmen, formen, wiederholungen (z.b. herzschlag), die in der natur vorkommen, werden harmonisch empfunden und vom menschen in der kunst (bildend und musik) nachgeahmt...
    ABER: es kommt halt nicht nur der goldene schnitt vor in der natur... du musst dir nur die "gestaltung" der bäume ansehen...
    wären alle bilder nach der starren regel des goldenen schnitts gemacht, wäre es stinklangweilig...
    die aufteilung muss dem motiv angepasst sein... manche brauchen dazu lehrbücher, manche schaffen das instinktiv, weil sie z.b. sehr naturverbunden sind und ein "feeling" dafür haben...

    grade auf diesem bild bekommt der himmel durch die aufteilung ... trotz ihn tlw. abdeckender großer hauptmotive.. ein übergewicht...
    das ... wie ich meine... hervorragend zum gefühl passt, dass man wohl in dieser landschaft hat...
    wie sagtest du? du würdest tief einatmen.. GENAU! du hast dieses gefühl offensichtlich instinktiv erfasst...
    dass es jetzt nun kein motiv ist, dass DICH zum fotografieren reizt, ist sekundär..
    da haben wir ja glücklicherweise alle recht verschiedene vorlieben... sonst wärs ja langweilig hier...
    mich würde es reizen, denn dieses gebäude hat ein so menschliches maß... dass trotzdem die natur hier bestimmend bleibt... in form des monumentalen baums ebenso wie in form der umgebenden landschaft... die ahnen lässt, dass der nächste ort ziemlich weit weg ist...
    dh. dass hier der mensch noch gast ist.. anders als in unseren breiten, wo der gast mensch die natur weitgehendst in den hintergrund gedrängt hat...

    so lieber susi ;-), genug der vielen worte...
    grüße nach münchen...
    elfi
  • Martin Taube 17. Mai 2002, 0:44

    @Holger
    tja sogar unser DNS-doppelstrang ist nach dem goldenen schnitt aufgebaut.
    @Susi
    hab auch Ernst Peter Fischer gelesen!
  • Susi Wille 17. Mai 2002, 0:21

    Tja, Holger: Man ist nie zu alt, um mit dem Lernen anzufangen. Und jede lange Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Die Einsicht, grundlegende Dinge nicht zu wissen, ist ein hervorragender erster Schritt. Weitere Schritte kann ich dir leider nicht abnehmen. Aber du kannst dir immerhin sicher sein: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
  • Holger Rothemund 16. Mai 2002, 13:41

    @Susi: Nach soviel Fachwissen bin ich jetzt aber wirklich auf deine Bilder gespannt! Wann ist es soweit? Würde gerne ein bißchen was lernen.
    Gruss, Holger (der weder was von Fibonacchi gehört hat noch wusste, dass alle Fische nach dem Goldenen Schnitt auf die Welt gekommen sind).
  • Susi Wille 15. Mai 2002, 20:45

    Wirklich schade, daß so wenig Fotografen was von Gestltung verstehen, nicht wissen, warum das Kleinbildformat gerade dieses Format hat, warum Dürers Selbstbildnisse so aussehen, wie sie aussehen, warum alle Fische Porportionen des Goldenen Schnitts aufweisen, welchen Sinn die Fibonacchi-Reihe in der Fotografie hat, warum nicht nur Trollblume, Hirschhornzeder und Knoblauchblüten aus rechtwinkligen 3-4-5-Dreiecken aufgebaut sind, die Tonstufen jeder Quinte dem Quotioenten des Goldenen Schnitts entsprechen, der Quarte dem des pythagoreischen Dreiecks. Und warum man all das normalerweise als harmonisch empfindet.
    Wirklich schade auch, daß sich hier viele so gern nach unten orientieren - mein Bild gefällt doch vielen, so what? - statt nach oben: MIR gefallen die Bilder, zu denen ich was schreibe, aus den genannten und vielen anderen Gründen nicht.
    Das ist natürlich nur meine Meinung, die dich überhaupt nicht interessieren braucht. Auch Stockhausen hat interessante Musik gemacht - aber wußte immerhin sehr genau, warumer wovon abweichen wollte...
    Schön, daß du die Gegend liebst und dir das Bild viel erzählt. Optimal wäre gewesen, wenn das Bild das auch mir erzählen würde und ich deinen Text dazu nicht brauchen würde: Nichts von dem, was du sagst, ist ohne Erklärung ersichtlich.
    Und schließlich, wie jedesmal angemerkt: Dieses Bild ist von jedem wiederholbar, der sich ans Ende der Welt begibt. Ich finde es spannender, die Milliarden unwiederholbaren Augenblicke des Lebens einzufangen.
    Du ahnst es bereits: Dein Bild gibt Dinge wieder, was ihm fehlt ist Leben.

    Da ich weder Bäume noch Hauser noch Brücken fotografiere, kann ich dir nicht sagen, was ich am gleichen Ort gemacht hätte. Tief eingeatmet, wahrscheinlich.
  • Jamike 15. Mai 2002, 12:20

    Mir gefällt alles, bis auf das Format.
    Letter hätte für meine Sinne in diesem Fall mehr.
    Sonst klasse

    Jörg
  • Dirk Frantzen 15. Mai 2002, 11:22

    @Alle: vielen Dank für Eure konstruktiven Anmerkungen!

    Ich freue mich riesig, daß Euch das Bild gefällt.
  • Dirk Frantzen 15. Mai 2002, 11:20

    @Susi: ich freue mich, von Dir einmal eine konstruktive Kritik zu lesen - Gratulation!
    Zu erst einmal möchte ich sagen, daß es mir am aller wichtigsten erscheint, daß ein Bild dem Betrachter gefällt! Warum es ihm gefällt ist zweitrangig, wird aber - wenn Du die Kommentare unter dem Bild liest - klar.
    Warum dieses Format? Warum nicht? Ich wähle den Bildausschnitt so, wie ich ihn für passend halte. Und das hat mit Digital rein garnichts zu tun. Ich kann auch einen Print beschneiden, in ein passendes Passepartout stecken und fertig. Warum soll das Format unbedingt so sein, wie es ein Kleinbildfilm vorgibt? Selbst ein Dia kann ich in einem anderen als dem aufgenommenen Format zeigen - dafür gibt es entsprechende Rähmchen (z.B. für Panorama-Formate in Mittelformat-Projektoren).
    Bislang bist Du die/der? einzige, die sagt, das gewählte Format sei unharmonisch - warum?
    Den richtigen Ausschnitt habe ich vor Ort gefunden. Nur das Filmformat ist halt ein anderes.
    Das Gebäude mit dem Baum und der ganzen Landschaft stehen für mich für stellvertretend für diese Gegend. Der Süden Neuseelands ist nur schwach besiedelt. Die "Blütezeit" lag Ende des 19. bis Anfang des 20.Jahrhunderts. In jener Zeit wurde das Land ausgebeutet, Siedlungen entstanden, Wälder wurden abgeholzt. Das Bild zeigt einerseits die Vergänglichkeit menschlichen Seins und auf der Anderen Seite die Standfestigkeit der Natur (der Baum wird älter sein als das Schulhaus und lebt immernoch, das Schulhaus ist quasi tot).
    Außerdem kann man sich vorstellen, wie lebendig es hier zu "Schulzeiten" zugegangen sein mag.
    Die "Gemäldehaftigkeit" unterstreicht meiner Meinung nach den "romantischen" Eindruck. Ich könnte noch viel darüber schreiben...ich liebe diese Gegend Neuseelands. Die Natur ist wundervoll, die Einsamkeit ist einerseits erholsam, andererseits wird man daran erinnert, wie bequem man es in unserem Land mit seinen Zivilisationserrungenschaften (Infrastruktur) hat.

    Freue mich auf eine konstruktive Antwort. Vielleicht erzählst Du mir noch, wie Du das Bild komponiert hättest. Welche Perspektive hättest Du gewählt?

    Viele Grüße
    Dirk
  • Jürg Bigler 15. Mai 2002, 10:56

    Neben den bereits erwähnten schönen Farben gefällt mir die Bildaufteilung und das Bildformat besonders gut. Durch den Baum und das Haus wirkt das Bild ausgewogen und doch nicht langweilig. Gerade der tiefe Horizont finde ich persönlich beispielhaft in der Gestaltung. Dieses Bild sollten sich viele als Vorbild nehmen und dann wäre eine Kritik wie "schönes Bild, doch leider zerschneidet der Horizont das Bild in zwei gleichgrosse Bereiche" überflüssig.
    Ja, ohne Rahmen gefällt es mir um Klassen besser.
    Gruss Jürg
  • Susi Wille 15. Mai 2002, 10:50

    Daß der außenrum gemalte Rahmen was mit der Qualität des Bildes zu tun hat, ist wirklich lustig.

    Das nachträglich gewählte Format ist bei Digi-Schnipdslern beliebt, aber völlig unharmonisch. Warum nur kannst du bei festbetonierten Objekten den richtigen Ausschnitt nicht vor Ort finden? Wenn schon Veränderung, dann doch möglichst "Letter", das entspricht ziemlich genau dem Goldenen Schnitt.
    Welche Kompositionsprinzipien stecken in dem Bild? Warum stehen Haus und Baum gerade da, wo sie stehen? Warum ist der Horizont da, wo er ist? Und welchen Eindruck hast du ausgedrückt?
  • Kurt Salzmann 15. Mai 2002, 10:41

    Der Rahmen war es. Glückwunsch. Grüsse Kurt.
  • Wolfgang Mothes 15. Mai 2002, 10:34

    [kopierte Voting-Anmerkung]
    Schon als Gemälde wäre es sehr schön, aber als Foto ist es einfach SUPER! PRO, na klar!
    Gruß
    Wolfgang
  • R W. 15. Mai 2002, 10:34

    [kopierte Voting-Anmerkung]
    pro! (erinnert an bilder von dennis hopper, obwohl der nicht nach nz gehört.)

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