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Was ist neu?

Margret Hentschel


Complete Mitglied, Bremen

Alter Festungsturm entdeckt...

Ruinen von Festungsturm in Bremen freigelegt

Archäologen haben in Bremen den im Jahre 1647 zerstörten Festungsturm "Bräutigam" freigelegt und Kanonenkugeln gefunden. Ein Blitzschlag entzündete einst das Pulvermagazin und sprengte so den Turm.
Knapp zwei Wochen nach der Entdeckung des 500 Jahre alten Wehrturms „Bräutigam“, fanden die Landesarchäologen 150 Meter weiter jetzt einen Ziegel-Brennofen aus dem Mittelalter.
Da ist man als Bürger der Stadt Bremen machtlos und muß zuschauen wie alles für eine Neubebauung plattgemacht wird.

http://youtu.be/GvrA_hABjwo

Er war einer der drei Befestigungstürme der Altstadt, diente also der Verteidigung Bremens. Der Holländer Jacob Bockes van Vol lenhoff hatte die Pulvertürme errichtet – so in den Jahren 1512 bis 1514 den kleinsten von ihnen, den Ostertorszwinger. Er stand ungefähr dort, wo heute die Kunsthalle steht. Auf der Herrlichkeit am Teerhof ragte die Bastion „Braut“ in den Himmel – so genannt, weil die Stadt diesem Zwinger wie eine Braut zu Füßen lag. Im Westen Bremens schließlich stand der Stephanitorszwinger, von den Bremern mit Blick auf die „Braut“ schnell „Bräutigam“ genannt – 40 Meter hoch, achteckig, aus der Ferne rund wirkend. Mit einem spitz zulaufenden kegelförmigen Dach. Ein mächtiges Bau- und Bollwerk, errichtet von 1525 bis 1534. Seeleute, die mit ihren Schiffen von der Wesermündung nach Bremen kamen, mussten beeindruckt sein von diesem wehrhaft wirkenden Wahrzeichen.

Kommentare 12

  • Bernhard Kuhlmann 7. September 2012, 10:17

    Nur die Fundamente ?
    Da wird bestimmt ein neuer drauf gebaut werden !
    Ist das aufregend ! lach
    Gruß bernd
  • Wolfgang a.H 7. September 2012, 9:00

    Hallo Margret

    Schaut gut aus diese Collage, interessante Einzelaufnahmen.

    Gruß Wolfgang
  • Rainer und Antje 7. September 2012, 8:03

    Schade, das so etwas Wiederentdecktes jetzt einfach einem (wichtigen, geldbringenden) Neubau weichen muß. So ist es leider fast überall.
    L.G. Antje
  • Christel48 6. September 2012, 21:06

    Ich hatte von diesen Funden schon einen Bericht im Fernsehen gesehen.
    Super, wie Du dies in Deiner schönen Collage dokumentierst!
    LG Christel
  • Marianne Hüsch 6. September 2012, 20:19

    Interissante Info
    scheint nur für die Verantwortlichen wohl nicht von bedeutung zu sein
    KLASSE Aufnahmen gut zusammengestellt
    lg Marianne
  • enner aus de palz 6. September 2012, 20:02

    Auf den Orkney Inseln werde solche Funde vorrangig behandelt, da haben Neubebauungen keine Chance, die werden dann zurückgestellt. Schade, dass man mit solchen Funden die viele interrisieren, einfach ignoriert. Klasse deine Doku.
    LG Rainer
  • Maren Arndt 6. September 2012, 17:49

    Genau wie die Möwenwiesen in der Überseestadt.
    Lg
    MAren
  • Mafidi 6. September 2012, 17:43

    Ein tolle Doku und ein interessantes Thema sprichst du da an.
    LG Marion
  • Antje-B. P. 6. September 2012, 14:11

    Echt sehr interessante Motive zeigst du hier. Schade nur, dass diese Funde "weichen" müssen, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Kann man die nicht originalgetreu an einem anderen Ort wieder aufbauen?
    Klasse Doku.
    lg Antje
  • struz 6. September 2012, 12:12

    Interessante Doku.Gruß Struz
  • Rhapsody09 6. September 2012, 12:06

    Sehr interessanter Bericht, tolle Foto-Doku.
    Egal wo man bei uns in Trier " buddelt " man
    findet immer etwas und 5 Minuten später steht
    das Landesmuseum auf der Matte grins,
    LG Marion
  • HeidiH 6. September 2012, 12:05

    Eine interessante Dokumentation. Ja, einerseits sind
    diese Funde sehr wertvoll und anderseits verschlingen
    die Bergungsarbeiten Unsummen. So ein Casino ist da
    natürlich viel lukrativer. Die Werte verschwinden, nicht
    nur hier. LG.von Heidi