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alte Frau der Naxi-Minderheit

alte Frau der Naxi-Minderheit

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Herbert Rulf


Basic Mitglied, Kunming

alte Frau der Naxi-Minderheit

September 2004, Canon EOS 1N, Kodak E 200.
Die Naxi sind ein Volk in Nordwest-Yunnan, China. Sie leben in den südöstlichen Ausläufern des Himalaja. Das Zentrum der Naxi-Kultur ist die Stadt Lijiang, deren Altstadt auch zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden ist.
War das Naxi-Königreich einst mächtig, so kam es 1724 unter direkte chinesische Herrschaft der Qing-Dynastie. Heute gibt es ungefähr 260.000 Naxi.
Die Naxi stellen auch eine der 56 ethnischen Minderheiten dar, die von der Volksrepublik China anerkannt werden. Die chinesische Regierung ordnet auch den Stamm der Mosuo in das Volk der Naxi ein. Obwohl die beiden Ethnien dieselben Wurzeln teilen, sind sie kulturell unterschiedlich; insbesondere herrscht bei den Mosuo das Matriarchat.
Es wird angenommen, dass die Naxi von tibetischen Nomaden abstammen und ihr heutiges Siedlungsgebiet seit dem 10. Jahrhundert bewohnen.
Die Kultur der Naxi ist von einer Mischung von tibetischem Buddhismus, Islam, Taoismus, Lamaismus und Schamanismus beeinflusst.
Darüberhinaus schufen die Priester der Naxi die sog. Dongba, eine aus tausenden Bildern bestehende Schrift. Sie ist die einzige noch heute verwendete Hieroglyphen-Schrift. Es existiert eine so genannte Dongba-Enzyklopädie, bestehend aus ungefähr 20.000 von Hand beschriebenen Rollen in Dongba-Zeichen.
Ein Buch Dongba-Chinesisch-Englisch-Japanisch gibt es auch:

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