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Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Alles schon Geschichte

Was die Kumpel und Stahlwerker durch ihre Streiks bezwecken wollten, hat nicht so funktioniert. Die Importkohle hat gewonnen. Von den vielen damaligen aktiven Zechen, sind heute nur noch 3 Bergwerke in Betrieb. Alle anderen wurden geschlossen und wir haben uns damit von der Importkohle abhängig gemacht. Für mich etwas ganz trauriges.
Genauso so wie die Schließungen von Stahlwerken.
Unten links eine Demonstrationsaufforderung der Stahlwerker von der Henrichshütte in Hattingen, auch das hat nicht geholfen. Sie wurde einfach geschlossen und ist heute, genauso wie die Zeche Zollverein in Essen, ein Industriedenkmal. In keiner Region gibt es so viele Industriedenkmäler, wie im Ruhrgebiet. Sogar eine komplette Route der Industriekultur ist vorhanden und sollte von jeden einmal abgefahren werden und es sollte dabei nachgedacht werden, was wir damit verloren haben.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wo alle diese Stätten der Industriekultur funktionierten und es eine Vollbeschäftigung gab.
Und ich erinnere mich wirklich gut daran, weil auch viele Verwandte von mir auf der Zeche, bzw. im Stahlwerk gearbeitet haben.

Denkt mal darüber nach!

Kommentare 8

  • Willi Thiel 7. August 2013, 21:58

    billig ist in
    wie überall im lande
    made in Germany ist irgendwie out
    leider
    g willi
  • Katja St.-Jungbluth 7. August 2013, 20:06

    ja..ein brisantes thema..das nicht nur diesen bereich trifft..in der textilindustrie ist es ja ähnlich...sowohl die weberei als auch die konfektionierung sind nicht mehr in unserem land zu finden. solange wir quantität anstatt qualität haben wollen, wird das wohl nicht aufhören...und gerade bei der energie kommt es den meisten menschen nur auf den preis an....leider...ein guter gedankenanstoss..klasse gemacht:-)
    lg katja
  • Karin und Axel Beck 7. August 2013, 7:04

    Leider hat sich dieses Plakat bewahrheitet...schöne Zeitdoku von dir.
    LG
    Axel
  • Thomas Kalscheid 7. August 2013, 0:51

    Ich habe 15 Jahre im Pott gelebt (89-04) und habe den Wandel des Ruhrpott zum Teil miterlebt. Wegen der Globaliserung ist dieser Prozess leider nicht aufhaltbar und kann auch nicht durch Firmenneugründungen und damit verbundenen neuen Arbeitsplätzen, u.a. in der Nähe der Hochschulen, aufgefangen werden. Gehen doch vorwiegend traditionelle, gewerbliche Arbeitsplätze verloren. Verlierer ist der Mensch, der mit der schnellen technologischen Entwicklung und der damit verbundenen Ausbildung nicht mehr Schritt halten kann.

    Gruß, Thomas

  • Ladislaus Hoffner 6. August 2013, 23:03

    Die Geschichte wiederholt sich.
    Mit dem Kampf gegen heimische Energieträger, wie z.B. Braunkohle, geht der Verlust an Souveränität einher und es wächst die Abhängigkeit durch Importe.
    Die Auswirkung auf Arbeitsplätze hast Du oben richtig beschrieben.
    Darüber hinaus: Bild und Begleittext wie immer aufschlussreich und gut.
    LG Ladi
  • ritayy 6. August 2013, 22:37

    die Zechen & Co. sind nicht die einzigen negativen Beispiele dafür... leider gibt es sehr viele andere traditionelle Firmen, die von der Oberfläche verschwunden sind... ein interessanter Beitrag zu der Problematik ! VG Rita
  • Vitória Castelo Santos 6. August 2013, 21:21

    Top Arbeit.............!
  • werner 1957 6. August 2013, 21:18

    Ja da hast du recht,wir haben am WE den Anfang gemacht und werden uns sicherlich noch einiges anschauen.
    VG Werner