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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

.-.

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net


Das Foto entstand vor/in einem Café in Leipzig nach dem eigentlichen Shooting. Der Himmel war sehr bewölkt und es regnete. Ich stand unter einem Sonnenschirm eines Zigarettenherstellers und fotografierte durch die Scheibe des Cafés.

Warum ich das Foto so aufgenommen habe, kann ich nicht genau sagen, weil ich sehr intuitiv arbeite und mich von der sich ergebenen Situation leiten lasse.

Ich versuche immer das Umfeld mit einzubauen, damit ein Motiv mehrdimensional / tiefer wird und nicht am einfarbigen Studiohintergrund aufhört. Ich mag unperfekte Fotos, die durch gewisse Makel den Betrachter zum Nachdenken anregen. Vieles ist von mir gewollt, was ein flüchtiger Betrachter wohl als groben Fehler deklarieren würde.

Kommentare 53

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 18. März 2012, 10:33

    Hier geht es weiter:

    Jörn Stubbe bedankt sich für die Diskussion und möchte noch Folgendes anmerken:

    Besten Dank für die interessanten Diskussionsbeiträge. Ich habe mir alle Kommentare durchgelesen und möchte einige Antworten auf die aufgeworfenen Fragen hinterlassen. Zunächst einmal muß ich gestehen, dass ich ein Agora-Neuling bin und ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet hatte, dass mein letzter Satz mit „abgedruckt“ wird. Dass wurde mir erst bewusst, als ich mich in der Agorasektion umschaute, davor jedoch schon meine Email abgesandt hatte ;)
    Letztlich wurde ein Großteil der Diskussion sinnloser Weise auf diesen Satz bezogen, weshalb ich mich im Nachhinein sehr darüber ärgere, dass ich dies so unbedacht formuliert hatte. Ich bin natürlich sehr an Kritik interessiert und würde deshalb keinen Kritiker als flüchtigen Betrachter abstempeln. Bei einem neuen Versuch würde ich dem Punkt der einleitenden Worte eine ganz andere Gewichtung zukommen lassen und eher vieles verschweigen, als bereits im Vorfeld mitzuteilen, da sich m.E. dadurch der Betrachter viel zu sehr beeinflussen lässt und sich gar nicht mehr sinnvoll an der Diskussion beteiligen mag. Dies ist auch ein Grund, warum ich meinen Fotos keine Titel gebe.

    Zum Foto an sich kann ich nur mitteilen, dass es sich um eine analoge Aufnahme mit Canon EOS 3, 50 mm/1.4 auf Kodak TriX 400 handelt. Nachträgliche Bearbeitungen fanden bis auf die Tonwertkorrektur und den weißen Rahmen nicht statt. Die Erscheinung ihres linken Auges stört mich ehrlich gesagt auch etwas. Dies ist allerdings der Reflexion der Fensterscheibe geschuldet und ist kein Produkt von nachträglicher PS-Manipulation, welche ich im Zweifel eh nicht sonderlich beherrsche. Für mich tat es der emotionalen Wirkung jedoch keinen Abbruch, so dass das Foto dadurch für mich nicht wertlos wurde. Alles weitere hinsichtlich Reflexion, Aufbau oder Körnung ist sicherlich Geschmacksache. Allemal jedoch interessant zu erfahren, wie es der ein oder andere empfindet. Allein deshalb hat sich diese Sektion schon gelohnt!

    Beste Grüße
    Jörn
  • Wolf Schroedax 18. März 2012, 8:11

    Na, harry k. , wir können auch über Heterochromie sprechen und wie sie hier zustande kommt, oder ob das Ganze nicht noch "stimmungsvoller" gewesen ist ohne die E-Präparation der linken Gesichtshälfte ....
  • harry k. 17. März 2012, 22:54

    Kann jetzt jemand mal die Aussagen zählen und in die Liste eintragen:

    -------------------- schön -- unwichtig -- stört nicht -- stört

    Auge:

    Auto:

    Raum:

    Mittig:

    B/W:

    Korn:


    ;-))
  • Wolf Schroedax 17. März 2012, 18:55

    @ 17:50 ::: Ich wunderte mich, dass diese ungleichen Augen so wenig stören. Glaube aber auch, dass zumindest die dunkle Pupille nachträglich ins linke Auge einretouchiert worden ist.

    @ 14.3. 21:24 :::Finde auch, dass die Frau gerade etwas durchhängt, während die Person an der Kamera nicht genug kriegen kann.

    Frage mich ::: Warum muss sich ein Auto spiegeln ? Soll es heißen, dass das Mädchen in Gedanken abgefahren ist ? - Gespiegelte Personen, die vorbeigehen, würden den Moment des Alleinseins plausibler machen ...

  • Johannes Barthelmes 17. März 2012, 17:50

    ich mag das Bild, wenngleich es keine großartige Fotografie ist. Es wirkt allein durch die bezaubernde abgelichtete Person.

    Ihr linkes Auge geht so gar nicht, da stimme ich einigen Vorschreibern absolut zu. Ich habe das Gefühl, dass hier durch Nachbearbeiten mehr kaputt als schöner gemacht wurde.
    Denn: das linke Auge, so wichtig aber so hässlich fotografiert/bearbeitet macht leider viel zunichte.
    Dieses Bild in größerem Format an der Wand würde das Problem des linken Auges derart verstärken, dass man nicht mehr hinsehen möchte.
    Sonst wäre es ein vernünftiges Porträt einer wunderbaren jungen Frau.

    Eine gerade Hausfassade wäre langweilig, dieses fc-typische "gerade richten" lernt man vermutlich in der Vorbereitung für die Unterstufe und tut nichts zur Sache.
    Warum sehen sich so viele Leute mit Kameras nie die Könner an um zu begreifen?

    Auch dass street-Fotografie prinzipiell weniger durchdacht sein sollte als andere Fotografie ist Quatsch.
    Ich vergleiche als Musiker und Fotograf gern die street-Fotografie mit der Jazzmusik. Schnell sein und dennoch aus der Mischung des Talents und des Könnens poetische Bilder/Musik, technisch gut und in besonderer Komposition "scheinbar locker" aus dem Ärmel zu schütteln, darum geht es. Die hohe Kunst der intuitiven Improvisation.

    Solange - wie es hier in der fc Brauch ist - schiefe Linien, angeschnittene Köpfe, Füße, Hände, Körnung/Rauschen, mittig, etc. per se als "falsch" abgestempelt werden, kann man nicht mehr ernsthaft weiter diskutieren.

    Wie gesagt: ohne den Makel des linken Auges sehenswert.
  • Herbert Rieger 17. März 2012, 10:02

    Das Bild ist jedenfalls wirkungsvoll.
    Störend finde ich die schiefstehende Hausfassade.
    Aber der unscharfe Bereich links davon ist einfach gut.
    Das müde Mädchen hockt sehr dekorativ an dem Tisch
    und es ist mir wurscht, ob der Fotograf alles angeordnet oder "nur" gesehen und festgehalten hat.
    Das ist ja ein wesentlicher Punkt, daß man ein Motiv sieht und schnell auf den Auslöser drückt. Daß dabei keine Studioaufnahme entsteht, das leuchtet ein.
  • Andy Volant 17. März 2012, 9:58

    Der Blick geht genau in die Kamera, d.h. es ist anscheinend ein Portrait. In jedem Fall gibt es eine Beziehung zum Betrachter/Fotografen. In diesem Fall stört das Auto in der Spiegelung ungemein.

    Ohne Auto (mit etwas Anderem, evtl. einem Regenschirm als Spiegelung) wäre es wirkungsvoller und hätte einen Bezug zur abgebildeten Person, so scheint es mir nicht konsequent gestaltet.

    Dass das linke Auge heller sein soll als das rechte, obwohl es im Schatten liegt, erschließt sich mir nicht. Wurde hier der Schatten punktuell aufgehellt? Auch sieht die Iris des linken Auges etwas "deformiert" aus.

    Als letztes würde ich gerne verstehen, weshalb der Fotograf das Bild dermaßen stark komprimiert hat, daß bereits Artekfakte zu sehen sind - die Unterscheidung zwischen Rauschen und Artefakten, bzw. die Beurteilung der Qualität, wird dadurch erheblich erschwert.
  • SasH-Fotografie 17. März 2012, 9:13

    Das Bild ist klasse. Hier ganz nach der Regel: DAS UNPERFEKTE MACHT ES PERFEKT....
    Das Bild hat eine gewisse "Tiefe" und lässt Interpretationsspielraum. Das S/W ist natürlich klasse gewählt!
    Keine Überbearbeitung, einfach das Bild... Das ist für mich Fotografie! Die Spiegelungen gehören einfach zum Bild und es wirkt wie eine Spontanaufnahme, anders würde das Bild nicht so viel Tiefe und nicht so ansprechend sein,

    Mir gefällst richtig gut,
  • AnnaCaravela 16. März 2012, 23:17

    Also das Bild zeigt zwar ein Model, aber nach dem Shooting... also ein Spontanes Foto.

    Was schön ist:
    die Tonung in Schwarz weiß, der traurige Blick des Models und das Auto was im Hintergrund vorbei fährt. Die Spiegelung also. Ich glaube das würde die meisten Leute eigentlich stören aber zu diesem Motiv passt es gut.

    Nicht so schön ist dass es so stark rauscht. Das wäre ohne besser geworden.

    Liebe Grüße
  • harry k. 16. März 2012, 21:47

    Hihihi, jetzt fassen wir uns alle an den Händen und tanzen im Kreis.

    Logisch ist es stimmungsvoll, romantisch, anmutig etc. Aber wir sind Fotografen (sagen wir zumindestens von uns selbst). Warum ist es das Bild so? Was zerstört die Stimmung? usw.
    Ich bin nicht hier um alles so hinzunehmen wie es ist. Nur weil ein Bild als nicht technisch perfekt deklariert wird, Korn hat und B/W ist, ist es noch lange kein gutes Bild. Das ist Esoterik und nicht Fotografie.

    Ich mag hier den Blick und die Haltung, mich stört, dass das nicht vom Fotografen zum Wichtigsten genommen wurde und er die Komposition diesem Blick untergeordnet hat!
  • Ronald Schwier 16. März 2012, 17:52

    das ist ein sehr romantisches foto..
  • ki7 16. März 2012, 14:45

    Mich überzeugt auch die Bildwirkung. Gestellt? Ich weiss es nicht. Anscheinend fand vorher ein Shooting statt, das Modell kennt den Fotografen also und hat sich daher nicht davon stören lassen, fotografiert zu werden.
    Kann aber auch gestellt sein – egal …
    Die Soiegelung ist im Prinzip okay, denn sie macht klar, dass der Betrachter außen steht. Nur die Motorhaube des Autos lenkt zu stark ab. Ließ sich wahrschinlich nicht besser machen, weil das Auto da parkte und ein anderer Standpunkt den Ausschnitt versemmelt hätte, oder die Fotografin / der Fotograf hätte eben noch ein bisschen probieren müssen.
    Natürlich kann man sagen, kleine Fehler (Auge, Schärfe, Spiegelung) unterstreichen die Street-Art-Wirkung. Aber wenn es gestellt ist, dann kann man diese Dinge korrigieren, ohne dass die Street-Art-Wirkung verloren ginge.
  • Matthias von Schramm 16. März 2012, 13:28

    schön, mal wieder ein foto, welches mich komplett überzeugt. ohne die spiegelung wäre das bild gelungen. mit der spiegelung ist das foto gelungen und vielschichtig und ein gutes beispiel dafür das der streetstil auch beim portrait mit eigenem model funktioniert. umgebung und bokeh sind so interessant, dass der schnitt so wie er ist, hervorragend funktioniert. ein guter blick, ein guter ausdruck, ein konzentrierter aber müde wirkender blick, alles andere als leer.

    kein schwieriges bild, weil multifunktional und auf dem punkt sitzend. die spiegelung, die lichtverhältnisse, die umgebung sorgen eben für zwei unterschiedlich wirkende augen. wirkt auf mich geheimnisvoll, nicht störend.

    ja verletztlichkeit und stärke im ausdruck. dem muss ich nichts hinzufügen. danke auch für die eingangsworte des fotografen. ich kann damit was anfangen.
  • Peter Schwindt 16. März 2012, 12:42

    Das Bild ist ein schwieriger Kompromiss aus "Street-Fotografie" und einem schönen Portrait. Für ein "Street" wirkt die Situation doch ein wenig zu gut durchdacht, vor allem der vertraute Blick der Abgebildeten passt nicht so recht dazu. Es fehlt das Überraschungsmoment, der entweder etwas erschrockene Blick des Abgebildeten oder -besser noch - ein völlig unverstelltes Gesicht ohne jedes Posieren.
    Den Kritikern eines schönen Portraits dagegen werden die Unschärfe und die Spiegelung, vor allem im linken Auge nicht gefallen.
    Es allen recht zu machen, ist eigentlich gar nicht möglich.
    Ich mag das Bild, weil es eine schöne Stimmung von Ruhe, Vertrautheit und Melancholie vermittelt, so als würde man einen letzten flüchtigen Blick auf eine geliebte Person werfen. Gut unterstützt wird die Wirkung durch SW-Bearbeitung, das Korn und den Rahmen.
  • Alfons Gellweiler 16. März 2012, 12:08


    Jepp !

    Das ist doch mal `ne Postion, mit der es sich bequem leben lässt. ;-)
    Die Knipse hoch, die Augen fest geschlossen !
  • merna el-mohasel 16. März 2012, 11:15

    Die Stimmung in diesem Bild fesselt mich. Ihr Blick scheint den Fotografen zu fixieren, aber auch nur scheinbar, denn ich glaube das sie ganz weit weg ist.Stille, selbst wenn ein Auto zu sehen ist, so empfinde ich Stille und male mir aus welche Geräusche wohl in diesem Kaffee zu hören sind, wie es dort riecht und wie ihr Getränk wohl geschmeckt hat. Das Schwarz/ Weiße unterstreicht für mich das Gezeigte und lässt mich verweilen in ihrem Blick. Lebensnah, anmutig und ansprechend sprechend. Von Perfektion zu sprechen ist eine Anmaßung die ich in der Fotografie nicht dulde da ich jede Regung, jeden Moment, jeden "Makel" und jedes Sein als Perfekt ansehe und mich glatte Oberflächen ehr langweilen.
    Herzlich Grüße
    Merna
  • KDH 16. März 2012, 10:49

    Mich fesselt dieses Bild nach wie vor.
    Auch die Beschreibung des Bildautors kann ich voll und ganz nachvollziehen, weil es auch meine Arbeitsweise ist ein grobes Konzept zu haben, aber mich dann doch vom Augenblick und der gegebenen Situation leiten zu lassen.
    Das gerade der letzte Satz der Bildbeschreibung hier nach hinten losgeht, war in diesem Forum allerdings auch nicht anders zu erwarten :)

    Gerade die hier immer wieder kritisierten sog. "Bildfehler" machen doch dieses Foto erst interessant, geben dem Bild Tiefe und Raum für eigene Interpretationen. Diese, dem Bild innewohnende, Melancholie wird gerade durch die Spiegelung in der Scheibe und das "vermatschte" Auge noch verstärkt.

    Eine Szene in einem Pariser Straßensafe, wie aus einem Film der 70er Jahre, war hier auch mein erster Gedanke.

    Ich finde schon, dass man sich durchaus von der aalglatten und schillernd punten Werbe- und Studiofotografie ab und zu mal gedanklich lösen sollte, um wieder neu und anders "sehen" zu lernen.

    Klaus


  • Ludmilla Nunnenmann 16. März 2012, 8:36

    sehr schoen! schönen moment mit der spiegelung erwischt. das macht das foto einzigartig und unvergesslich. man bleibt laenger im bild haengen.
  • suchoi7 16. März 2012, 5:09

    Die Spiegelung stört mich gewaltig. Wäre sie nicht da, würde ich sagen: Klasse!
  • KDH 15. März 2012, 23:19

    @Max Stockhaus
    Leipzig nennt man aber nicht umsonst "Klein Paris" :-)
  • Max Stockhaus 15. März 2012, 22:58

    Wie dieses Bild entstanden ist, hat für mich hier überhaupt keine Bedeutung.
    Auf die Bildwirkung kommt es an,
    und ich hätte mir gewünscht, dass der Fotograf(in) nicht explizit erklärt hätte, wie es entstanden ist.

    Es ist gewiss KEIN Schnappschuss.
    Niemand würde so in die Kamera schauen, wenn sich jemand vor einem Kaffehausfenster mit seiner Kamera aufbaut, um in eine leere Kaffeetasse zu fotografgieren.

    Also ist das Foto durchdacht worden, was jetzt nicht gleich schon konzeptionelle Fotografie sein muss.

    Mir gefällt das Foto, auch wenn die Foto-Welt schon voll sein mag von ähnlichen Motiven, die an den französischen Touch erinnern mögen.

    Leipzig liegt also jetzt in Frankreich.

    Ob wohl ich kein Freund bin der nachträglichen Bildbearbeitung (Gesichtsglättung, Stempelei oder dergleichen), würde es mich hier NICHT stören, wäre das auf dem Bild rechte Auge etwas nachbearbeitet worden, weil es durch die Spielgelung in der Schaufensterscheibe etwas "blind" erscheint..

    lgm

  • NaUnd 15. März 2012, 19:30

    :-)
  • Thomas L... 15. März 2012, 18:12

    Ich mag dieses Foto, da es mich emotional anspricht. Es hat eine wunderbare Leichtigkeit und eine zeitlose Schönheit. Ihre Körperhaltung vermittelt eine gewisse Verletzlichkeit, auf der anderen Seite gibt einem dieser intensive Blickkontakt fast das Gefühl, so etwas wie ihre innere Schönheit zu sehen. Das ist eigentlich die größte Leistung eines Fotografen: Wenn es ihm gelingt, einen emotionalen Zugang zu der Person vor der Kamera herzustellen, die ein posing und Verstellen überflüssig macht und aus meiner Sicht ist es dem Fotografen hier eindeutig gelungen.
  • harry k. 15. März 2012, 15:12

    Ja klar, das Auge genau in die Mitte des Bildes ;-))
    Das ist die Geschichte mit dem groben Fehler. Fotoanfänger setzen beim Blick durch den Sucher das Gesicht bzw. die Augen auf die horizontale Mittellinie. Das ist böse, so wie direkt in die Kamera schauen. ;-)) Den Satz dazu hätte es nicht gebraucht, entweder man sieht es oder eben nicht.
    Hier finde ich das Spiel damit ganz nett, aber mit dem zweiten Blick, den der Bildautor ja beim Betrachter erzeugen möchte, fehlt mir das angesprochene Umfeld, das er mit einbeziehen will.
    Ein schönes stimmungsvolles Bild und keinesfalls ein Knipsbild.
  • Kommissar Lohmann 15. März 2012, 13:26

    ...