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Sandra Henschel


Free Mitglied, Santiago

Älterwerden

Wie ist das mit dem Älterwerden? Bildet sich ein Tunnelblick und man nimmt manches nicht mehr war, oder aber erkennt man, dass es ein Setzen von Prioritäten gibt, dass nicht mehr alles wichtig ist, dass nicht auf allen Hochzeiten getanzt werden muss?

Nee, nee, keine Angst, ich stecke nicht in einer Identitätskrise und bis zum nächsten "cambio de folio", bis eine neue Zahl an erster Stelle steht, sind auch noch ein paar Jahre.

Foto: Santiago de Chile, Mai 2008

Kommentare 8

  • pure reflection 5. August 2008, 12:24

    gut!
  • Jörg-M. Seifert 21. Juni 2008, 9:36

    Das ich Teilcolorierungen grundsätzlich nicht mag stimmt nicht.
    Als Frau gedacht ist schon klar, dass dieser Mann besondere Hervorhebung verdient.

    saludos ;-)
  • Sandra Henschel 20. Juni 2008, 22:36

    Hallo Jörg, danke für Worte und Gedanken!

    Was bin ich froh, dass das Auto dort steht. Denn ein anführungsstrichperfektes Foto aus deinem Munde weckt mein Misstrauen ;-

    Älterwerden bedeutet ja auch, mehr Reife zu erlangen, die von dir genannten möglichen Veränderungen nicht mehr nur wegen der Veränderungen selbst einzuleiten, sondern erst mal darüber nachzudenken, ob sich's wirklich lohnt.
    Aber schwer ist er schon, dieser Mittelweg zwischen Abgeklärtheit und Bewahrung von "jugendlichem Ungestüm", damit für die Überraschungen des Lebens die Tür auch weiterhin einen Spalt geöffnet bleibt.

    Teilkolorierungen magst du doch so oder so nicht! Ich finde sie "nett", weil sie hier das Thema lenkt. Bei einem monochromen Foto ginge die Interpretation in Richtung Überfluss und Konsumwahn.

    Und ja, du hast Recht. Das Geld ist es nicht. Aber doch ein gutes Ablenkungsmittel, wenn es nicht da sein sollte, weil es dann als Idealisierungsmittel zum Erreichen des vermeintlichen Glücks dient.

    Saludos,
    Sandra
  • Jörg-M. Seifert 18. Juni 2008, 9:57

    Alt und jung, Mann und Frau kommen sich entgegen während das Leben vorüberzieht.
    Wäre das Auto nicht dazwischen wäre das Bild aus meiner Sicht „perfekt“.
    Die Jugend wird wohl weniger idealisiert, vielmehr sind es die Synonyme die damit verbunden werden - Chancen und Möglichkeiten der Veränderung und Gestaltung.
    Doch die hat man streng genommen auch im Alter noch. Bleibt also noch die Ästhetik, die höhere Leistungsfähigkeit.

    Fragt sich nur was du mit der Teilcolorierung sagen willst.
    Eines ist ist jedoch klar zu stellen: Geld macht NICHT glücklich.

    Grüße
    Jörg
  • Heinz G 16. Mai 2008, 15:44

    Ja Sandra, ich weiss dass das soo rational ist. ich sag dass ja auch nocht so nur weil ich jetzt ein wenig aelter werde und auch nicht mehr ss gut aussehe. Ich mag ja auch Schoenheit und schoene Menschen. Ich erinnere mich nur als ich mal fuer einen ganzen Tag im Parque Arauco war, mit der ganzen Werbefotografie ueber dem ganzen Platz. ( Ich war an einem Stand unserer Stiftung) Den ganzen Tag hetzten unmengen von Menschen vorbei und vielleicht war da eine oder zwei Personen im ganzem Tag die diesen Fotos aehnlich kamen ( ganz subjektiv und kritisch gesehen ). Mein Eindruck war, die hetzen da herum und geben eine menge Geld fuer irgendein Schoenheitsideal aus. Na ja, Mode kann ja auch schoen sein. Die Menschen sollten nur so sein wie sie sind. Mehr natuerlich. Damit meine ich auch nicht, kein Make up oder huebsche Kleidung.

    Das mit der Studie hab ich nur so als Denkanstoss mit reingeworfen. Aber es ist schon was dran.

    LG Heinz
  • Sandra Henschel 16. Mai 2008, 1:32

    Danke für eure Anmerkungen!

    Heinz, du hast natürlich Recht mit deinen Worten, doch das ist so rational. Wir sind uns alle darüber klar, dass diese "Vorbilder", die uns von den Covern anlächeln, nichts mit den Leuten auf der Straße zu tun habe. Aber eben diese normalen Leute kaufen doch solche Zeitschriften, nutzen also nicht die Chance, ihre Ablehnung offen zu zeigen.

    Nun ja, von diesen Studien habe ich auch gehört. Mehr noch aber glaube ich den Menschen in meinem Umfeld ;-)
  • Klaus Kieslich 16. Mai 2008, 0:27

    Schliesse mich Heinz an
    Gruß Klaus
  • Heinz G 16. Mai 2008, 0:19

    Guter Kontrast. Zumindest auf den Zeitschriften wird die Jugend immer idealisiert, obwohl sie noch garnicht so viel Lebenserfahrung haben und irgendwie noch auf der Suche nach ihrer Identitaet sind. Oft sind es auch " Modelle "auf den Zeitschriften die dazu auch speziell hergerichtet werden. Siehe Make-Up und Frisuren. Ist auch nichts schlechtes schoen sein zu wollen. Aber wie viele Menschen kommen diesem uns vorgemachtem Schoenheitsideal schon nahe? Ich finde jeder Mensch ist auf seiner eigenen Weise schoen. Studien haben ergeben dass Menschen in reiferen Jahren gluecklicher sind als in ihrer Jugend. Vorausgegeben dass Geld kein Problem ist. Also auch Klassen bedingt.

    lg heinz