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Carsten Ke.


Free Mitglied, Raum Frankfurt (Richtung Taunus)

Act of illusion // XI // the final act

Die letzten beiden Fotos. Dann kommen wieder Menschen oder etwas anderes.

Ein paar abschließende Bemerkungen zu dieser Reihe an Bildern.
Meine Absicht war es ganz sicher nicht wertend zu sein. Aber natürlich ist sie subjektiv, wie mir zu Recht gesagt wurde. Ja, dies ist auch bei mir der Fall.
Die Halle war die meiste Zeit mäßig mit Menschen gefüllt. Bei den Aufführungen auf der Bühne wurden die Gänge recht leer. Ein Teil der Besucher gingen im Anschluss an die Aufführung in den 'Orgasmuscenter', dem wir nicht beiwohnten aber vermutlich wurde dort der Begriff hard-core ernst genommen.
Ich finde dokumentarische Arbeit langweilig, die die Erwartungen erfüllt und nicht darüber hinausgeht. Einen Lichtraum zu betonen, die Kontraste der Halle stark zu setzen, die Menschen weitestgehend auszublenden, sind solche gestalterische Spielräume, die einem von einer nahe-an-der-Realität-Wiedergabe entfernen.
Die Aufgabe ist auch die Realität in manchen Facetten wiederzugeben, die einem nicht bewusst sind. Ein Foto von Besuchern der Messe, die mit ihrer Kamera eine junge, nackte Schönheit close-up fotografieren, wird einen neuen Blick auf so eine Veranstaltung nicht liefern. So etwas bestätigt vielleicht Vorurteile.

UND ich hasse es Prints einzuscannen, die zu 80% aus dunklen Flächen bestehen.



The act of illusion // II
The act of illusion // II
Carsten Ke.


The act of illusion // I
The act of illusion // I
Carsten Ke.


Fuji 1600, D-76, Agfa MCC

Kommentare 7

  • Lotte Kröger 12. Januar 2008, 9:33

    nee, das da drüber
  • Carsten Ke. 11. Januar 2008, 22:39

    @ Abbey, Deine Umschreibung mit der dahinter steckenden Indurstrie ist schon sehr zutreffend. Danke für die inhaltlichte Beschäftigung mit den Fotos.
    @ Lotte, meinst Du das Halsband?
    @ Sister, Abbey, wir alle kommen ganz sicher auch ganz gut ohne diese Veranstaltungen aus. Ich war von der Stimmung der Sache positiv überrascht. Dort werden nicht nur Dildos verkauft sondern auch Massageöl. Die Veranstalter versuchen den Anteil der Frauen hoch zu halten. Ich kann dem auch etwas positives abgeweinnen, wenn junge und ältere Paare dort hin gehen und sich gut unterhalten. Die 50er Jahre waren ganz sicher sexuell repressiver als jetzt und die meisten Auswüchse der sexuellen Freiheit der 70er sind auch vorbei. Die jungen Menschen dort bewegen sich mit einer Selbstverständlichkeit auf so einem Ding und ohne zuviel Zwang und vielleicht auch ohne die falschen Erwartungen.
    Ta,

    cake
  • Sister F. 11. Januar 2008, 22:10

    Es sieht alles nach Folterwerkzeugen aus, wohl wahr...
    Aber jedem sein Pläsir.
    Und die Reihe ist gut, natürlich. Sagte ich das nicht schon?
    Beim Lesen von Aebbys Text konnte ich mehrmals nicken :-)
    Bloß denke ich manchmel, in der Zwischenwelt leben wir, die noch ganz ohne solche Art von "Erotik" auszukommen vermögen...
    LG
  • Lotte Kröger 11. Januar 2008, 8:33

    ohne kopf ist schon fies aber dann noch das was wie ein messergriff aussieht noch viel fieser
  • Carsten Ke. 10. Januar 2008, 23:30

    @ Allen, bevor ich jezt schlummern gehe, erst einmal danke. Morgen dann noch ein paar Gedanken.
    Bis denne,

    cake
  • Katrin ohne h 10. Januar 2008, 23:24

    Insgesamt eine durchdachte und ansprechende Betrachtung und Annäherung an ein eher befremdliches Thema!

    Technisch mag ich besonders das Spiel von Licht und Schatten, das sich durch die Serie zieht.

    :*
  • nADDi-L 10. Januar 2008, 21:41

    richtig gute stimmung, die du da in deinen bildern rüber bringst...gefällt mir...

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