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Wolfgang Mehlis


Pro Mitglied, Bremen,

Achterreeg II

Warnemünde, Alexandrinenstraße

Nach dem Bebauungsstil der Häuser am alten Warnemünder Strom waren die ersten Bewohner nach den Slawen die Friesen und die Niedersachsen, die sich etwa ab 1100 hier fest ansiedelten und das Dorf Warnemünde gründeten. Die Bebauungsanlage und die Art der Häuser südlich der Bahnhofsbrücke hat sich bis heute erhalten.

Die Bebauung beschränkte sich bis ins 19. Jahrhundert auf die Straßen Vöörreeg (plattdeutsch: Vorderreihe, heute "Am Strom") und Achterreeg (plattdeutsch: Hinterreihe, heute Alexandrinenstraße), die beide parallel zum (Alten) Strom, dem damaligen Abfluss der Warnow in die Ostsee, liegen. Die Vogtei wurde im Jahre 1605 erbaut und ist eines der ältesten Gebäude in Warnemünde. Im 19. Jahrhundert gewann Warnemünde Bedeutung als Seebad (erstmals erwähnt 1821) und wuchs beträchtlich. So gab es 1834 bei 1.500 Einwohnern bereits 1.000 Badegäste. Bereits 1889 brachte Warnemünde eine eigene Zeitung heraus.

Seit dem 26. Juni 1886 bestand eine Postdampferverbindung nach Gedser in Dänemark, zunächst mit den Raddampfern „Kaiser Wilhelm“ und "König Christian", seit 1903 die Eisenbahnfähre Warnemünde–Gedser, die ab 1926 auch Autos beförderte. 1971 eröffnete direkt am Ostseestrand das Hotel Neptun.

Aufgenommen, am 02.08.2008, 11:41 Uhr, mit Panasonic DMC-FZ50,

Achterreeg I
Achterreeg I
Wolfgang Mehlis

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