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Was ist neu?

Veit-Tillmann Wagenknecht


Free Mitglied, Shi'Khar, Vulkan

53-09

Ústí nad Labem, 09.05.2009

Kommentare 23

  • Yvonne Steiger 1. Juni 2009, 9:21

    globales Aufbrausen..
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 23:38

    hab ich doch schon, unter falschem namen ;)

    nee also diese alten bilder finde ich auf alle fälle sehr unterhaltsam, blättere von zeit zu zeit mal im entsprechenden channel und vielleicht lad ich auch irgendwann mal eins hoch, wahrscheinlich aber erst dann, wenn mich die alterssentimentalität über die verflossene jugend erfasst hat :)
  • Gerhard Körsgen 11. Mai 2009, 23:13

    @veit: Danke für's Interresse an meinen NY Pics, das dauert noch ein bisschen, aber da wird was kommen, sicherlich.
    Zu deiner Anmerkung zum Altern der Bilder/Adelung durch Spätveröffentlichung: Da gebe ich dir Recht - dann sei doch bitte so nett und stelle hier deine Kindheits -und -Jugendbilder ein, die anderen a la Solingen/Harszlevelü (beste ungarische WEissweinrebsorte) kannst Du dann ja in 20 Jahren gerne einstellen ;-))

    Bin leider nur ein mieser kleiner free-user, deshalb ist mehr als 1 neues Bild pro Woche von mir nicht drin.
    Kannst natürlich auch gerne die anderen von mir mal besprechen, ich bin vielseitig...

    L G Gerry
  • Redpicture 11. Mai 2009, 22:04

    @veit: wie recht du hast.
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 19:40

    ach ja, das wollte ich ohnehin noch sagen, für unüberzeugte, diese art der fotografie wird spätestens durch die zeit geheiligt. ich denke mal, erhard kranz sah sich seinerzeit ähnlichen vorwürfen ausgesetzt, und hat 20-40 jahre bis zum upload gewartet :)



  • S. Dekind 11. Mai 2009, 19:21

    veit, momentan kannst du dich nyc-mäßig mit berts sw-bildern von 1989 vergnügen ... :-)


  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 19:16

    @liebe gemeinde: ihr habt es mal wieder besser ausgedrückt, als ich je könnte, wodurch ich mal wieder darin bestätigt werde, das der fotograf der schlechteste rezipient seines eigenen bildes ist :)
    die dienstleistung des "reisens ohne hinzufahren" schätze ich zum beispiel auch an jörgs (aber auch von anderen) serien, jüngst die madrid-reihe, da mein studentischer geldbeutel nicht immer prall gefüllt ist...

    @fred: its not solingen, its usti nad labem in the czech republic, but like redpicture wrote in his first comment, in solingen are trolleybuses as well...

    @red: ein jammer für die googlenden, die sich eine erklärung dieser soziologischen begriffe erhofft haben :)

    @gerry: ich lese in deinem profil, dass du frisch aus ny zurück bist. und natürlich würde mich auch hier die dienstleistung eines reisens ohne hinzufahren sehr erfreuen. ny finde ich nämlich durchaus interessant, nur eben nicht zum beispiel hochhäuser von unten nach oben geknipst oder die skyline von manhattan (es sei denn, ein flugzeug fliegt gerade in einen wolkenkratzer, da wäre ich dann auch für so einen aikätscher :) ich hoffe, diese diskusion kommt nicht zu spät dafür, so dass du auch bilder ähnlich dieser art hier im gepäck hast, ich melde hierfür schonmal interesse an, wenn nicht, musst du wohl nochmal hinfliegen :)
  • Redpicture 11. Mai 2009, 18:22

    herzlichen glückwunsch veit.
    du hast es mit beiden soziologischen Begriffsbildungen bei google auf nummer 1 geschafft: "garfinkelsches krisenexperiment" und "luhmannsche komplexitätsreduktion".
    wobei ich reduziere auf coca - cola, bezogen auf das systemische, als das bleibende und bestimmende, oder "mein blick bleibt immer wieder daran kleben".




  • Frederick Mann 11. Mai 2009, 12:47


    looks like Solingen...
    or?
    (the city where my father was born)
  • S. Dekind 11. Mai 2009, 11:15

    gefällt mir gut.
    und alle vorschläge von gerhard würden etwas anderes daraus machen.
    ein foto muss auch keinen hingucker haben.
    bilder wie diese bieten im prinzip mehrere hingucker und erfordern die beschäftigung des betrachters: er muss erst mal für sich selber ordnen, was es da alles zu sehen gibt. solche bilder finde ich viel nahrhafter als diejenigen, auf denen mir alles vorgekaut präsentiert wird und ich sofort weiß: 'das wollte mir der fotograf sagen'.
  • marie-antoinettesgiraffenhals 11. Mai 2009, 7:46

    kleine/aussicht/auf/die/elbe/hätte
    Gerhard Körsgen
    (dessen/bemerkenswert/zivilisierten/diskussionsstil/ich/übrigens/schätze)
    vielleicht/gefallen.
    ich/erinnere/mich/an/dieses/hotel/und/an/die
    bemerkenswert/fette/markkloessesuppe,die/ich/dort/vor/vierzehn/jahren/schluerfte.
  • Jefaelltmaso 11. Mai 2009, 2:09

    gar schicke lampen haben sie da... in ihrer linken kruemmung als gesteigertes pendant zur rechten besinnlich zu nennen, das finde ich im uebrigen eigenartig genug.
  • Gerhard Körsgen 11. Mai 2009, 0:28

    @ Veit : ...von spektakulär rede ich ja gar nicht, aber es sollte doch immer einen Hingucker pro Pic geben, das muss nicht grandios sein...
    Zum Beispiel hätte das fast gleiche Foto von dir mit ein paar verwischten Passanten (lange Belichtungszeit, evtl. Graufilter, Drahtauslöser&Stativ) mehr Dynamik, Leben und Eigenart bekommen können.
    Letzteres nur als Tipp, falls Du für solches empfänglich bist.

    Davon abgesehen bin ich dankbar dafür dass Leute wie Du ihren ganz eigenen Bildansatz der sich so gar nicht mit dem meinigen deckt hier einstellen.
    Ganz im Ernst.
    Auch ich will noch lernen und mich im Diskurs weiterentwickeln.

    L G Gerry
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 0:21

    rocket, irgendwann werden wir uns mal über den weg laufen :)
    2 kritikpunkte an deinem foto:
    - das hotel hat vier sterne, nicht nur drei (bildtitel)
    - das mädchen verdeckt das schöne gebäude ;)
  • røcket 11. Mai 2009, 0:19

    :)



  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 0:14

    @gerry: diese stadt ist nunmal nicht so spektakulär wie new york, aber welche kann das schon von sich behaupten? dann dürfte man ja nur noch ny, paris und berlin fotografieren, alles andere wäre illegitim, wenn man "spektakulär" als maßstab zu grunde legt. wer das sucht, muss sich dieses foto ja nicht minutenlang anschauen. auch verbürgt eine spektakuläre kulisse längst nicht für ein interessantes foto.
    aber davon ab, ein mensch ist doch drauf (+ die in den fahrzeugen) und ich glaube, in der serie werden auch noch fotos mit mehr menschen kommen, also gedulde dich ;)
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 11. Mai 2009, 0:04

    in der tat red, durch die sektionswahl sieht man sehr schnell, was hier ideengeschichtlich diskursrelevant ist. gleichzeitig ist es auch immer ein garfinkelsches krisenexperiment.
    aber das ist nicht meine hauptintention, das dient eher meiner persönlichen unterhaltung. an sich möchte ich die ästhetik im wirklichen zeigen. aber auch das nicht immer. hier geht es mir mehr um eine relativ realistische darstellung einiger aspekte einer nordböhmischen industriestadt. an sich gefällt mir ja auch der schmiedekindsche gedanke, unfotografierbares zu fotografieren. aber es sind viele deutungen möglich, ich möchte den interpretationsspielraum nicht einschränken. luhmannsche komplexitätsreduktion muss hier schon jeder selbst betreiben, ich hab schon viel zu viel erzählt ;)
  • Gerhard Körsgen 11. Mai 2009, 0:00

    ...theoretisch kann ich diesen Sichtansatz ja verstehen, doch dann müsste das Foto einen optischen Anreiz bieten den die Leute eben nicht schon 1000fach vor der Haustür vorfanden.
    Sicherlich hast Du Recht dass Manhattan aus den Medien bis zum Erbrechen bekannt und schon 1 Million Mal abfotografiert worden ist...
    ...der Unterschied ist nur : Dort passiert permanent derart viel, das Licht ist grundsätzlich interessanter, es gibt dort auch Menschen (wo sind die hier ?), der Eindruck ist der von Vitälität gegenüber hier stattfindender Unbelebtheit, da gibt es leider nichts zu entdecken in diesem Foto.
    Wenn es das gäbe würde dein Einwand Sinn machen, doch so...

    Sorry, das hier haben wohl zu 99,9% noch keine Leute gesehen, doch zu 99,99% würden sie es auch nicht wollen (geschweige denn gut finden).

    Nichts für ungut wenn ich in der Sache hart bleibe.

    L G Gerry
  • Redpicture 10. Mai 2009, 23:49

    also ich würde eher poststrukturalismus sagen, da eine orientierung an Michel Foucault, der für sich diese klassifizierung allerdings ablehnte, nicht zu übersehen ist.
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 10. Mai 2009, 23:46

    niemand behauptet, das es etwas großes, künstlerisch tolles ist, wie ein vogel- oder ein menschenportrait (hier ist der upload natürlich wesentlich legitimer).
    aber vielleicht finden manche leute nicht nur manhattan interessant, das man aus den medien bis zum erbrechen kennt, sondern etwas, das sie zu 99,9 % noch nie gesehen haben.
  • Gerhard Körsgen 10. Mai 2009, 23:36

    tja, formal ist an dem Foto wenig auszusetzen, ein wenig kippende Perspektive, ok, aber wollen wir mal nicht zu mäklerisch sein.
    Ich frage mich nur, wer sich diese totale Durchschnittlichkeit optisch antun muss...ein Foto dieser Art macht m.E. in Midtown NYC durchaus Sinn, doch here in the middle of nowhere ist das als Motiv m.E. doch einfach nur öde.
    Mir ist klar dass ich jetzt jede Menge Strukturalisten auf den Plan rufe die hierin etwas grosses sehen WOLLEN.
    Aber die meisten sollten doch ehrlich genug sein um einzugestehen dass das hier einfach nur sehr wenig von gar nichts ist.

    MfG Gerry
  • Veit-Tillmann Wagenknecht 10. Mai 2009, 23:34

    das gebäude ist hotel vladimir ****
  • Redpicture 10. Mai 2009, 23:16

    da fehlt mir jetzt eigentlich nur die strassenbahn.
    die busse wie in solingen mitoberleitung.
    coca cola ist da und das neue gebäude, eine bank, schätz ich mal.
    das gelbe schloß fällt auch auf. also ein sehr interessantes bild.
    lg redpicture