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golden boy


Free Mitglied, Lübeck

Kommentare 16

  • golden boy 2. März 2008, 12:59

    Oh ha, da weiss ich ja jetzt mal definitiv bescheid !!! ;-)

    Mein äußerst ergänzungsbedürftiges gefährliches halbwissen über Kreaolen habe ich aus einer vor 2-3 Wochen geschauten 12 Stündigen (!!) Dokumentation über die Geschichte des Jazz und ganz am Rande kam man dabei im ersten Teil eben auch kurz auf die amerikanischen Kreolen also die "in Amerika geborenen Nachkommen der schwarzen Sklaven" zu sprechen die dort im Laufe des 19. Jahrhunderts eine zunehmend wohlhabende und einflussreichere Mittelschicht bildeten und im Allgemeinen sehr herablassend mit Ihren "reinrassig" schwarzen Brüdern und Schwestern umgingen und sich teilweise auch selbst Sklaven hielten.

    Das der Begriff "Kreole" noch soviel mehr beinhaltet und sogar bestimmte Arten von Ohrrringen bezogen werden kann ist war mir bisher nicht bekannt, und so danke meinem turkmenischen Lieblingssumpfhuhn bzw. demunerschöplichen allzeit auskunftsbereiten (aber nicht ganz unumstrittenen) Wikipedia-Nachschlagewerk für das zumindest kurzzeitige ausfüllen meiner diesbezüglichen Bildungslücken (was ich davon in einer Stunde noch weiss ist allerdings mehr als ungewiss)

    Vielen dank für diese megaausführliche Unterweisung,
    besonderen Dank aber für die Betitelung dieser neuen und sich hier hoffentlich dauerhaft etablierenden Wissensrubrik mit dem köstlichen Titel "Turmenische Sumpfhühner erklären Goldie die Welt" - was hab ich gefeiert!!! Mach das ruhig öfter mal, wobei die Themenschwerpunkte insbesondere auf praxisrelevantes Alltagswissen gelegt werden sollte, denn ich habe zwar ein recht gutes (wenn auch absolut nicht Lückenloses) Allgemeinwissen, aber auf dem Felde der selbstverständlichsten alltäglichsten Dinge und Umgangsweisen ist so ein Traumtänzer und weltfremder Tropf wie ich hoffnungslos unterbelichtet!
    Wo Du Dich jetzt so gut als Wissensspender etabliert hast, werd ich mich also vielleicht auch einmal vertrauensvoll mit einer kleinen Frage aus doiesem Bereich an Dich wenden.


    Danke und Ciao (ich verreise gleich)
    - Dein teilverdummter aber allzeit bildungshungriger Goldie
  • Stelanie Menzhorn 29. Februar 2008, 21:23

    Turkmenisches Sumpfhühner erklären Goldie die Welt:

    1.Eine Kreole (auch Creole) ist ein kreisringförmiger Ohrring. Eine Kreole besitzt grob die Form eines Torus. Kreolen werden meist beidseitig getragen, von Männern auch einseitig.

    Fischer oder Seefahrer ließen sich ihre Initialen in die Kreole eingravieren, um beim Seemannstod in der Fremde (Schiffsunglück) leichter identifiziert werden zu können. Gleichzeitig wurde durch den Wert der goldenen Kreole, den die Kirchengemeinde des Fundortes behalten durfte, ein christliches Begräbnis gewährleistet.


    2.Der Begriff Kreole wurde in der frühen Kolonisierung Westafrikas durch die portugiesische Krone, insbesondere auf den Kapverdischen Inseln und in Guinea-Bissau geprägt und leitet sich aus dem portugiesischen „Crioulo“ und dem spanischen „Criollo“ ab, die beide auf dem Verb „criar“ (aufziehen, heranziehen, züchten) basieren. „Crioulos“ und „Criollos“ waren also „Zöglinge“. Trotz der Wortähnlichkeit bezeichnen das portugiesische Crioulo und das spanische Criollo grundsätzlich verschiedene gesellschaftliche Realitäten.

    In der frühen Kolonialgeschichte Portugals entstanden kreolische Gesellschaften mit der Gründung von Familien verschiedenen Ursprungs und der Entstehung einer neuen, eigenständigen Kultur und Sprache. Dies war nur in den ersten Jahrzehnten der Kolonialgeschichte möglich, solange keine weltliche oder religiös vermittelte rassistische Ideologie das familiäre Zusammenleben verbot. Die europäischstämmigen Väter hatten zumeist keine freie Frau und somit auch keine freien Kinder und den Wunsch, die versklavten Mitglieder ihrer Familie freizugeben.

    In Kap Verde und Brasilien wurde die testamentarische Freigebung unter dem Einfluss der Jesuiten zum allgemeinen Brauch und es entstand eine freie, gemischte Gesellschaft mit kreolischer Kultur und Identität, durchaus im Widerspruch zu den Regeln von Staat und Kirche. So bezeichnen sich heute die Angehörigen dieser Kulturen in Kap Verde, Guinea-Bissau, Sierra Leone, São Tomé und Príncipe, Angola und anderen ehemals portugiesischen Küstensiedlungen ebenso wie in Brasilien und Guyana als Kreolen. Zumeist spiegelt sich der Ursprung dieser Menschen in ihrem Aussehen wieder. Sie sind Mischlinge. Doch auch Familien rein europäischen, afrikanischen oder sonstigen Ursprungs können in die Kultur integriert worden sein und eine kreolische Identität angenommen haben. Verbindendes Glied kreolischer Identität ist in erster Linie die gemeinsame Kreolsprache. Kreolische Gesellschaften kennen eine Vielfalt von Familienkonstruktionen, siehe Kreolisierung.

    Der Begriff bezeichnet im spanischsprechenden Lateinamerika:

    * die im Lande geborenen Nachfahren von spanischen (oder europäischen) Eltern, im Gegensatz zu den Mestizen oder Mischlingen
    * die in Amerika geborenen Nachkommen von schwarzen Sklaven
    * in weiterem Sinne jeden, der in Lateinamerika geboren wurde und die jeweils landestypischen Charaktermerkmale trägt

    In der Kolonialzeit waren die höheren Stellen in Verwaltung und Kirche (Gouverneure, Bischöfe etc.) meist den im Heimatland geborenen Spaniern vorbehalten. Aus den in Amerika geborenen Spaniern oder „Criollos“ erwuchs daher im Laufe der Zeit eine Art Mittelschicht, deren Einfluss im Laufe der Kolonialzeit immer mehr zunahm. Verarmte oder illegitime Kinder von Spaniern waren dagegen oft besitzlos, erlernten Handwerksberufe, gingen in den Handel oder wurden auf den Landgütern der Spanier als Verwalter eingesetzt.

    Im 18. und 19. Jahrhundert stellten in den meisten spanischen Kolonien die „criollos“ die zahlenmäßig größte (Kuba, Hispaniola) oder zumindest eine in den Metropolen sehr große Bevölkerungsgruppe (Mexiko, Peru). Sie führten die Befreiungskämpfe an, da sie sich von der Bevormundung durch spanische Verwalter befreien und zu mehr wirtschaftlichem und politischem Einfluss gelangen wollten.

    In Lateinamerika werden mit dem Adjektiv „criollo“ heute auch alle jene kulturellen Elemente bezeichnet, die weder rein indianisch sind, noch aus Europa oder Afrika importiert, sondern in Amerika unter europäischem oder afrikanischem Einfluss entstanden sind, z. B. die „kreolische Musik“ (Merengue, Salsa, Mambo, Milonga usw.) oder die „kreolische Küche“ .

    In den USA wurde aus „criollo“ schließlich „creole“; das zunächst eine Bezeichnung für die Nachkommen französischer oder spanischer Einwanderer bzw. Nachkommen der Bewohner der französischen Karibikkolonien in den Südstaaten, insbesondere in Louisiana war. Im Gegensatz dazu sind die dort lebenden Nachfahren der Bewohner Akadiens die Cajuns.

    Der Begriff ist jedoch unklar definiert, beispielsweise wurden auch frühe deutsche Immigranten, die sich an der „German Coast“ entlang des Mississippis niederließen, als Creoles bezeichnet.
  • golden boy 29. Februar 2008, 20:56

    @Andrea und Mario: Quatschköppe seid Ihr! Kreolen sind das bestimmt nicht. Kreolen sind doch "Mischwesen" aus der schwarzen und weissen "Rasse". Kann mir nicht vorstellen, was Ohrringe damit zu tun haben sollen.
  • golden boy 29. Februar 2008, 16:37

    :-)))
  • Adrena Lin 28. Februar 2008, 22:37

    Stimmt....Kreolen....!!!!!
    A.
  • Adrena Lin 28. Februar 2008, 21:40

    Die Klassiker unter den Ohrringen..........Den Namen habe ich irgendwie verdrängt.....Klasse Bild !
    Lieben Gruß
    A.
  • golden boy 28. Februar 2008, 20:12

    Naja, gegen verbündelte "Frauenpower" kann ich hier wohl nicht viel ausrichten. Ziehe mich daher ersteinmal aus dieser Diskussion zurück (der Klügere gibt nach)

    Aber danke auf jeden Fall für die Jugendlichkeit die Du mir zugeschrieben hast. Das tut gut!
  • Stelanie Menzhorn 28. Februar 2008, 19:59

    Danke Teuerste!!!!
    Die Jugend von heute...............tzzzzz!!! :0)
  • ANSCHii.reloaded. 28. Februar 2008, 19:48

    booah---- turkmenisches sumpfhuhn würde ich mal nie nicht zur melli sagen ...never !!

    melli ..ich koch gleich schokopudding für dich ...
    sowas freches
    *koppschüttel*
    :)
  • golden boy 28. Februar 2008, 19:44

    Wie käm ich dazu sowas wie Dich zu "produzieren".
    Mein heiliger Samen und Erbgut ist auch viel zu edel, viel zu gesund und viel zu deutsch als das sows überhaupt möglich wäre! ;-)

    (Puuh, ich bewege mich allmähliuch auf sehr dünnem Eis mit meinem allmählich etwas entgleisendem Humor. Lass uns mal lieber das Thema wechseln! ;-)
  • Stelanie Menzhorn 28. Februar 2008, 19:26

    Produzier misch net! :0)
  • golden boy 28. Februar 2008, 19:15

    @Melli: Na Dich natürlich Du turkmenisches Sumpfhuhn!
    Alle anderen hier wissen sich doch in reinstem unverfälscht arischem Germanisch verständlich zu machen! ;-)
  • Stelanie Menzhorn 28. Februar 2008, 18:34

    Wen du meinen?!?! Mir oder Die da?!?
    :0)
  • golden boy 28. Februar 2008, 18:17

    Hä? Du sprechen auch deutsch?
  • Stelanie Menzhorn 28. Februar 2008, 18:11

    Ohr ein Ring!
    :0))))))

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