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Was ist neu?

Ute Allendoerfer


Staff Mitglied, bei Nastätten /Rheinland-Pfalz

*25.10.1966 Ulrike Germeshausen † 22.1. 2007

Liebe Uli

Der Weg zu sich selbst der schwerste, wir sprachen in Ansätzen darüber.
Ich schrieb es dir auch in einem langen Brief in die Klinik. Ich bedauere es sehr,
das dir der Weg aus deinem *eigenen Gestrüpp nicht gelungen ist, vielleicht auch nicht gelingen konnte. Die ausgestreckten Hände haben dich nicht mehr erreichen können,
das ist traurig, jedoch unabänderlich. Hier in deiner Trauersektion stehen viele Bilder von dir,
fast immer lachend, lustig, so habe ich dich nur selten erleben dürfen, aber ich durfte ab und an einen Blick hinter deine Fassade, deinen Selbstschutz werfen, so wie oben das Netz, manchmal gelingt ein kurzer Blick in das Innere, ohne es zu zerreißen. Es ist mir nicht
gelungen dein Netz in das du dich eingesponnen hast, zu zerreißen. Ich sah auch lange die Notwendigkeit nicht, als ich es erkannt habe, warst du schon auf einem unerreichbaren Weg.
Du hast lange mit uns im Team gearbeitet, sehr viel im Support geleistet und den Naturchannel betreut, heute denke ich manchmal, das war ein bisschen Flucht vor dir selbst,
du warst uneinholbar in der Ticketanzahl. Auch wenn wir nicht mehr die Zeit hatten,
wirkliche Freunde zu werden, danke für Alles, die Einblicke in eine andere Ulrike, die
Auseinandersetzungen, die technischen Hilfen. Ich frage dich nicht nach dem Warum,
es war dein Weg, den du gehen musstest und wolltest.
Dir wünsche ich einen Ort, an dem du zufrieden mit dir sein kannst. Deinen Eltern, deinen Geschwistern und deiner Tante, den Mut zur Trauer und eine Erinnerung an dich Ulrike, die von Liebe und Annehmen geprägt ist.
Ja ich trauere um dich, mit mir das ganze Team, und viele Menschen die dich kannten,
reale Erlebnisse und Treffen mit dir hatten, und viele die dich virtuell kennen lernen konnten.
Ja ich trauere, auch mit denen, die nun durch deinen Tod an eigenes Erlebtes und Wissen, erinnert werden,
vielleicht ist dein Tod ein Zeichen, mit sich selber besser umzugehen, und nicht vor den Gedanken wegzulaufen, und die eigene Seele mit allen Gefühlen wahrzunehmen.
Danke dass du bei uns gewesen bist. Ute
Tschüss Uli




Kommentare 163

  • warei 21. Januar 2013, 9:16

    *
  • Heiko Schulz ² 11. März 2011, 22:10

    Das ist ein sehr schöner und ehrlicher Abschiedsbrief und die Symbolik des Fotos spricht Bände. Engesponnen im Selbst, schweres Rauskommen aus diesem Netz der Zweifel und Verzweiflungen. Wenn die Seele, das innere Kind, die Buddhanatur, das eigene Universum, oder wie immer man es nennen möchte, merkt, dass nichts mehr zu machen ist, geht sie. Dann gibt es keinen Halt mehr. Wie auch immer. Aber sie macht es nicht einfach so. Sie hat nämlich eine große Geduld.
    Herzliche Grüße, Heiko.
  • wolfgang und maritha 20. Januar 2011, 22:34

    *
  • Alfred Held 25. Oktober 2010, 13:23

    *
  • Matija Zaletel 24. Oktober 2010, 17:41

    *
  • Anoli 24. Oktober 2010, 17:24

    *
  • Sir Tobys diario 2007 29. August 2007, 10:20

    Ach herrje und sie war doch noch so jung! Ich finde es aeusserst lieb und nobel, dass die FC-Gemeinde so feinfuehlig von verstorbenen Mitgliedern Abschied nimmt, wie ich das auch schon bei Rolf Rock miterleben durfte ... *lg, i.A. Miriam
  • Peter Hähnel 13. Juli 2007, 7:34

    ...
  • Abstrakta Wahnsinn 21. Juni 2007, 20:17

    :(((
  • Birgit Schlag 27. Mai 2007, 23:29

    Ach Uki, als ich es heute morgen hörte war ich sprachlos. Ich schaute die alten Bilder an und die Erinnerungen kamen wieder. Eine lustige Zeit war es. Wir hatten so viele schöne Augenblicke bei den Treffen. Weißt Du noch das Chaotentreffen damals mit der drtk-OT-Gruppe? Was haben wir für einen Spaß gehabt! Ich weiß noch immer nicht was das Gegenteil von Fruchtzwergen ist! Oder unsere Silvestervortagshilfsaktion bei Schnee und Eis? An den Stammtischwochenenden haben wir die Nächte durchgeredet, wir haben gequatscht, gelacht, gezofft, miteinander gezockt und uns letztendlich bis auf wenige sms aus den Augen verloren.

    Ich kannte Dich als egozentrischen, sturen, absolut liebenswerten, hilfsbereiten Menschen, der nicht aus seiner Haut konnte, der viel mehr in sich hinein gefressen hat, als er jemals zugeben wollte.

    Solange man weiss, dass jemand lebt, kann man akzeptieren auch mal lange nichts oder nie wieder von diesem jemand zu hören. Aber wenn derjenige endgültig und für immer weg ist sieht es plötzlich anders aus.

    Ich werde Dich vermissen Uki und hoffe, dass Du nun Deinen Frieden gefunden hast!

    Tschüss Feechen! Du wirst in unseren Erinnerungen weiterleben!

    Deine Börgi

    P.S.: Auch von Dirk soll ich Tschüss sagen, er wird Dich auch nie vergessen!
  • Mats Vanselow 9. März 2007, 0:08

    .
  • Ute Allendoerfer 6. März 2007, 4:16

    .
  • Doris K 4. März 2007, 13:16

    ;-)
  • Ute Allendoerfer 26. Februar 2007, 10:20

    schon oder erst fünf Wochen her.
  • Klaus-D. Fuchs 23. Februar 2007, 7:16

    Flieg nicht zu weit weg, Uli....

    Komm ab und zu auf deiner Reise vorbei und schau nach dem Rechten, ja ?

    Bis bald...

  • Ivonne Harenburg 14. Februar 2007, 10:17

    man liebt, man ist befreundet, begegnet sich tagtäglich, und dann stellt sich heraus, man weiß so gar nichts von dem anderen

    „Die Liebe fragt die Freundschaft:
    Wofür bist du eigentlich da?
    Die Freundschaft antwortet der Liebe:
    Ich trockne die Tränen, die du angerichtet hast!”
    (anonym)

    ..... keiner der die Tränen sah, sie trocknete, keiner
    der ....

    ob wir uns ändern?
  • Franz-Josef Wirtz 13. Februar 2007, 13:32

    Danke auch für Deine Worte.

    Auch während der Flucht ist man auf dem Weg, sich neu den Widrigkeiten gemäß einzurichten.

    "Wer flieht kann später wohl noch siegen. Ein toter Mann bleibt ewig liegen." (Samuel Butler, 1612-1680, aus 'Hudibras')
  • Thomas L... 12. Februar 2007, 23:02

    .
  • Simona Katzlinger 12. Februar 2007, 21:47

    .
  • Kai Göbel 12. Februar 2007, 21:35

    .
  • Iris Gilli 12. Februar 2007, 11:51

    Wenn Dein Leben eine Hölle ist, kann der Tod nichts schlimmeres bringen...
    Ich habe Respekt vor ihrer Entscheidung. Es war ihr Weg, ihre letzte Entscheidung in dieser Realität. Es wird ihr nun besser gehen, wo immer sie auch sein mag... Sie ist nicht tot, sie ist vorgegangen.
    Und die Tränen laufen trotzdem...
  • Kay Wölfle 12. Februar 2007, 9:43

    *
  • Rike Bach 12. Februar 2007, 8:52

    ich schau ab und an mal vorbei - auch um mir deine Worte in Erinnerung zu rufen Ute...
  • Sandra Bartocha 12. Februar 2007, 0:33

    .
  • Kerstin Rösler 11. Februar 2007, 23:35

    *