Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Rudolf Koller


Basic Mitglied

15_0010

Passau, Bahnhof, April 2015

Minolta SRT 303b
Minolta Rokkor 55mm 1.7
Kodak Ektar 100

Kommentare 4

  • Rudolf Koller 6. Mai 2015, 21:14

    Ja, das ist klar. Jeder Film hat seine Eigenheiten.
    Ektar, Portra und wie sie alle heißen. Jeder Film für seinen eigenen Zweck. Die nehme ich sogar in Kauf.
    Man könnte das ganze mit Kodak Portra ein wenig umschiffen. Der Portra ist recht neutral.

    Scannen ist in meinen Augen die digitale Version des analogen Vergrößerns. In beiden Fällen arbeitet man darauf hin ein gutes Ergebnis für den "Endbetrachter" zu erreichen. Man kann auch durchaus gute Ergebnise mit einem billigeren Scanner erzielen - dann muß man aber genau wissen was man tut.

    Der Kodak Ektar ergibt in meinem Fall meist eine Art "Cyan-Orange" Färbung. Das ist häufig auch bei Kinofilmen zu beobachten. Dort wird auch häufig auf Kodak zurückgegriffen. Ich vermute Ähnlichkeiten in den Technologien bei Bewegtbildmaterial und Fotomaterial. Zum Beispiel steckt die "Kodak Vision Technologie" auch in Ektar.
  • O.K.50 6. Mai 2015, 20:46

    womit Du durchaus Recht hast ist die Eigenart von Diafilmen bei der Entwicklung (resp. Digitalisierung). Die vielen Schritte bergen ein hohes Risiko von Farbverfälschungen.
    Was die Negativfilme angeht ist es aber sicher unstrittig dass so ziemlich alle Hersteller (Fujicolor, Kodak-Ekta, Agfa usw.) ihre ganz typischen Farbraumvarianten aufweisen/aufwiesen - soll heißen: eine eigene "Farblastigkeit" haben.

    Ebenfalls richtig und völlig normal ist die Tatsache, dass analoges Filmmaterial bei den Tonwerten den digitaltypischen Faktor von Tonwertabrissen oder Farbkanten gar nicht kennen....allerdings in Abhängigkeit der Scannerqualität und dessen Handhabung (nicht jeder Fuzzi der einen PC und ein MuFu besitzt kann auch wirklich ordentlich scannen ;-))) können dann bei der Digitalisierung und evt. Nachbearbeitung schon noch solche Abbildungsartefakte auftreten.

    VG
    Othmar
  • Rudolf Koller 6. Mai 2015, 20:29

    Die Ursache für die Unschärfe ist nicht der Film. Ich habe etwas verwackelt und die Optik aus dem Jahr 1966 ist bei Offenblende ein wenig weichzeichnend. Das sind die Hauptgründe. Der Scanner ist für die Webveröffentlichung gerade noch im Rahmen, ginge aber noch deutlich besser. Dafür verwende ich dann einen Balgen mit spezieller Optik.

    Der Farbstich hier ist typisch für den Kodak Ektar 100 - wenn man Ihn mit korrektem Gamma scannt und hinterher nicht weiter farbkorrigiert. Da es ein Negativfilm ist kann man eigentlich weniger von Farbstich sprechen. Das trifft mehr auf Diafilm (Chromefilm) zu...denn dieser ist farbecht. So wie er ist, so ist er. Negativfilm unterliegt dagegen mehreren Prozessen bis er als "verwertbares" Bild verfügbar ist. Die Zwischenschritte und Einstellungen beim scannen beeinflussen maßgeblich die Farben und Tonwerte. Vorteil am Negativfilm ist der sehr hohe Belichtungsumfang, der auch heute noch - je nach Film - größer ist als der einer modernen digitalen Kamera.

    Das heißt kurz: je nach technischem Aufwand und Filmmaterial sind sehr hochqualitative Ergebnisse möglich. Vorteil ist im Gegensatz zum sterilen digitalen Bild die organische Tonwertverteilung.


  • O.K.50 6. Mai 2015, 19:32

    Der gewählte Bildaufbau ist m.E. stringent, aber auch ob der einengenden Seitenbereiche für Betrachter anstrengend.
    Auffällig scheint mir (obwohl ich die Hintergründe bei der Digitalisierung der analogen Bilder nicht kenne) der deutliche Kodak-Farbstich. Ich kenne diese Eigenarten sowohl von Kodak Ekta, als auch von Fujicolor und Fujichrome (diese waren Dia-Filma) noch gut aus den analogen Zeiten.
    Dennoch sind die Bilder (so auch dieses hier) qualitativ erstaunlich gut mit den typischen leichten Schärfeeinbußen.
    Für Enthusiasten und Freunde analoger Fotografie ganz sicher Zungenschnalzer.

    VG