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Gut is ne Nikon..., Gut so - was sonst! :-))
Das waren noch Zeiten. Film einlegen - fotografieren - und tagelang warten bis man das Ergebnis in den Händen hielt.
Lg
Thomas
zum Ereignis fahren...*klick*klick*klick*...zurück in die Redaktion...*RUPF* Neofin rot *plätscher* ....Filmtrockner...Text zusammenkrakeln..Durst....*Trockner*...letzten Tee...Ab in' Satz..
gerne der Zeiten gedenk´ ich....... s/w Film rein, abknipsen, dann ab in die Dunkelkammer und stundenlang das Klo blockieren. Zur Freude von Weib und Kind....;-))
Sehr schöne Präsentation. HG Dieter
Ohhh, mein Schätzchen hast du hier fein abgebildet. Ich weiß nicht wie viele 100 Filme ich da durchgejagt habe. Ein Erlebnis, stinknormales Motiv, bleibt mir aber in Erinnerung.
In München hatte ein neues Museum eröffnet. Die "Neue Sammlung" in der Nympfenburger Straße.
Innenaufnahmen hatten die schon gemacht, als man mich bat, das Museum von außen zu fotografieren. Es war Januar und wir hatten wirklich sibirische Verhältnisse. Als ich dort gegen ca. 9:00 Uhr eintraf hatten wir -29 Grad, laut Wetterstation die dort stand !! Hinzu kam ein eisiger Wind.
Die Nympfenburger Straße ist vierspurig. Zu dieser Zeit war wie immer, ein irrer Verkehr. Ich wollte aber das
Museum ohne Autokolonnen auf dem Bild haben. Nur das Gebäude. Da die Ampeln ungleich geschalten waren, blieben mir immer nur 2-3 Sekunden, dann waren wieder Autos da. Ich machte max. 10
Aufnahmen, als der Motor stehen blieb. Auch keine Anzeigen mehr. Bis ich merkte, meine Batterien dürften schuld sein.
Ersatzbatterien eingelegt, wieder max. 10 Aufnahmen (natürlich wieder mit verwischten Autos drauf), als die
Kam erneut keinen Muxer mehr machte.
Der 2. Satz nagelneuer Batterien hatte vermutlich schon in der Kameratasche gefroren;-) Batterien raus und in die Hosentasche wg. der Körperwärme. Obwohl ich fror wie ein Hund !!! Den 1. Batteriesatz steckte ich in die andere Hosentasche und bin los marschiert um einen 3. Satz Batterien zu kaufen. In meinen Fingern null Gefühl mehr, wechselte ich laufend die Batterien.
Das Objektiv lies sich nur noch sehr schwer drehen. Das Fett war starr. Ich dachte noch, das nächste ist der Spiegel was ausfällt.
Als ich endlich mal freie Sicht hatte und losballerte, machte es wwiisch... und ein Radfahrer fuhr mir ins Bild. Ein völlig Irrer war da total eingemummelt unterwegs. Ergo: Ich hatte so ca. 7-8 brauchbare Aufnahmen.
Der Kunde war zufrieden. Als ich denen sagte, eigentlich müsste das ausgewählte Foto DM 200,- kosten, meinte der Museumleiter: Ich glaube, ich werde Fotograf - bei diesen Stundensätzen;-)) Meine F4s hat es aber überstanden. Ich fror noch 3 Tage lang;-))
Klasse Foto... weckt auch schöne Erinnerungen...
Nach F2A und F3 kam bei mir auch die F4s. Hat nach Jahren leider mal den Geist aufgegeben. Habe dann alles anloge verkauft... wohl ein Fehler.
LG Heribert
So Batterie-Geschichten wie von Reiner habe ich auch gehört.
Ich habs analog mit der F3 bewenden lassen, handgekurbelt.
Jetzt mit der D700 kann ich die schönen alten Weitwinkellinsen ab 16mm wieder richtig verwenden, die Teles machen mit der normalen kontrastarmen Einstellscheibe weniger Spaß. Man könnte über einen Wechsel nachdenken, das Sucherbild wird dann halt etwas dunkler.
Gruß Jörg