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Auf hoher See von Eckhard Meineke

Auf hoher See


Von 

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21.01.2012 um 20:15 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Hamburg, Maritimes Museum, 16. 7. 2010. Nikon D 90 mit Sigma f/2,8 18-50 mm bei 28 mm. JPEG. ISO 900. 1/50 sec f/2,8 bei mittenbetonter Messung. Bearbeitung: Corel PhotoImpact X3. Verzerrung trapezförmig oben 7 Grad. Nachschärfen des auflösungsreduzierten Bildes 20/100, Rauschen entfernen 1/10.

Night Ship von Eckhard Meineke
Night Shipnicht in Diskussion
Von
15.3.11, 17:48

Sailors von Eckhard Meineke
Sailorsnicht in Diskussion
Von
29.10.10, 15:44


Capitán von Eckhard Meineke
Capitánnicht in Diskussion
Von
21.1.12, 20:05

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Evelin E., 21.01.2012 um 21:01 Uhr

Ganz schön Nobel !
Gut hast Du das bearbeitet.
VG Evelin



Ilse Jentzsch, 21.01.2012 um 21:55 Uhr

Für diese Außenbordkabine, 1. Klasse natürlich, müssen die Passagiere schon recht tief ins Portemonnaie greifen. Aber das ist dann auch eine Klientel, die sich das leisten kann.
Mir gefällt die Aufnahme, die durch die Spiegelung authentisch wirkt und in warmen Tönen gehalten ist.
Es grüßt Dich
Ilse
Dich kann ich mir eigentlich nicht gerade als einen Kreuzfahrt-Liebhaber vorstellen :-)
Um kurze Distanzen (Oslo, Helsinki usw.) zu erreichen habe ich ja auch solche Schiffe benutzt, doch eine längere Fahrt damit wäre für mich beinahe ein Albtraum *gg



Trude S., 21.01.2012 um 22:55 Uhr

zur Zeit Deiner Aufnahme hast Du sicher nicht an ein Unglück wie das der Costa Concordia jetzt gedacht und konntest das so verlockend schöne Ambiente eines Luxusliners vorurteilsfrei genießen.
Wie unwichtig der Luxus nach heutigen Maßstäben wird, hat sich gezeigt ....
Hoffen wir für alle , Reedereien und Reisewillige , daß sich eine Katastrophe in diesen Ausmaßen nicht wiederholt.



Peter Kloth-Schad, 22.01.2012 um 9:02 Uhr

Die spiegelnden Flächen geben Rätsel auf, aber so passen sie perfekt, wenn man sich vorstellt, daß Luxus auch den Charakter einer Scheinwelt hat, die urplötzlich...
aber das hatten wir schon... Titanic, Hindenburg...
Himmelhoch der Unterschied zwischen den Räumen für's Fußvolk und denen für die Haute Volaute...
Alles, was dieser Planet an Unbilden bereit hält, und das ist 'ne Menge, lässt sich in nobler Umgebung besser ertragen, aber es stört natürlich das Wohlbefinden, wenn man um sich herum massenweise Zeitgenossen zu Grunde gehen sieht.
Gruß
Peter



Stefan Adam, 22.01.2012 um 10:35 Uhr

Also meine Kabine auf einer Costa war deutlich kleiner und sicher auch nicht auf dem Deck, das für dieses Luxusexemplar vorgesehen war ;-)
Früher waren diese Reisen tatsächlich nur etwas für die oberen Zehntausend - heute ist es kein Wunder, wenn man von Kreuzfahrtindustrie spricht (eigentlich auch ein Unwort), haben doch die Schiffe, die vom Stapel laufen ein "Fassungsvermögen" von um die 4 - 5.000 Gäste.
Wo soll das noch hinführen??
Gruß, Stefan

P.S.: Auf den ersten Blick dachte ich schon, Du wärst auf einem dieser Kreuzer gelandet...



Accabadora, 22.01.2012 um 12:23 Uhr

tempi passati auf der "Costa Concordia"......

"vada a bordo, cazzo"!

100 jahre schiffbruch 1912 -2012.....

....fällt mir dazu spontan nur ein

lg Acca




Christian de Campoverde, 22.01.2012 um 15:42 Uhr

Gut, daß so ´n Museum nicht allzu
sehr in Küstennähe geraten kann.
Jedenfalls von der Seeseite her.
Gruß, Christian



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:02 Uhr

@ Evelyn: Liebe Evelyn, ob der gewöhnliche Kreuzfahrttourist so reist, weiß ich allerdings nicht. ;-) Eckhard



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:05 Uhr

@ Ilse: Liebe Ilse, für Kreuzfahrten bin ich noch nicht im richtigen Alter, und ich hoffe auch, daß mir das nie passieren wird. ;-) Allerdings dürften die großen Schiffe ruhiger laufen als diejenigen, die das Festland mit Helgoland verbinden. ;-)) Eckhard



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:07 Uhr

@ Trude: Liebe Trude, das ist ja eine Aufnahme in einem Museum. Dergleichen habe ich noch nicht mit eigenen Augen vor Ort gesehen, und ich bilde mir auch ein, daß es mir relativ unwichtig wäre. Anlaß des Einstellens ist natürlich die aktuelle Schiffskatastrophe, und ich wünschte mir, daß man die Motivation des Kapitäns verstehen könnte. Eckhard



Kerstin Stolzenburg, 22.01.2012 um 16:09 Uhr

In einem solchen Ambiente ließe es sich eine Weile aushalten ...Aber es ist nur ein Traum für den Normalverdiener und es hat nichts mit dem Massentourismus zu tun, der sich inzwischen zu einer Industrie entwickelt hat.



http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kreuzfahrtbranche-wer-denkt
-denn-schon-an-schiffbruch-11618034.html


"Nur Miesmacher erinnern die Kreuzfahrtfans daran, welche Spuren ihr Urlaubsspaß in der Umwelt hinterlässt. An Land kauft der Deutsche brav Energiesparlampen, trennt den Müll und stellt die Heizung runter. Aber dass ein Kreuzfahrtschiff den Stromverbrauch einer deutschen Kleinstadt hat und auf einer Fahrt so viele Schadstoffe emittiert, wie fünf Millionen Pkw es auf dieser Strecke täten, das interessiert die wenigsten. Es dürften auch wenige wissen, dass sie mit Schweröl in die unberührte Schönheit der Karibik verfrachtet werden, einem Treibstoff, der an Land verboten ist und dessen Rußschwaden laut WHO jedes Jahr 60.000 Menschen das Leben kosten. Ganz zu schweigen von den Abwässern, die im Meer landen."

Ich gehöre wohl zu den Miesmachern ...

Traurig, diese Entwicklung und die Gleichgültigkeit der Menschen.



Kerstin



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:11 Uhr

@ Peter: Lieber Peter, die spiegelnden Flächen sind, was die Bildabsicht betrifft, sehr gut als Zeichen einer vorgespiegelten Scheinwelt zu verstehen. Im Museum selbst sind sie gläsernde Trennwände, die verhindern sollen, daß die Besucher etwas aus der Szene mitgehen heißen. Das Traum-Schiff als solches wiederum kann als Symbol für gewisse Erdteile verstanden werden, in denen man sich allenfalls bei Gelegenheit von Spendengalas Gedanken um den Rest der Welt macht. Aber wie man sieht, ist nicht einmal eine solche Insel der Seligen vor dem Untergang gefeit. Eckhard



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:14 Uhr

@ Stefan: Lieber Stefan, mein Geld hätte sicherlich nicht für eine solche Luxussuite gereicht. Die Costa-Werbung ist mir bereits immer als besonders dreist aufgefallen, und der dreckig grinsende Typ, der sich da die Kapitänsmütze aufsetzt, flößt mir auch kein Vertrauen ein. - „Kreuzfahrtindustrie“ ist gar kein Unwort, sondern die Bezeichnung für eine leider in letzter Zeit ausufernde zweifelhafte Realität. Es ist doch bekannt, welche Umweltbelastungen von einer fahrbaren Stadt mit 4000 Leuten ausgehen. Eckhard



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:20 Uhr

@ Acca: Liebe Acca, in der Tat ging die Costa Concordia zum hundertjährigen „Jubiläum“ der Titanic-Katastrophe unter, wenn der offenbar unkontrollierte Kapitän sich auch nicht an das historische Datum gehalten hat. Auf jeden Fall war es beidesmal menschliches Versagen, und wenn man sich vorstellt, daß auch an den Schaltstellen für die wirklich wichtigen Knöpfe Menschen sitzen, kann einem ganz schlecht werden. Eckhard




Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:24 Uhr

@ Christian: Lieber Christian, das Museum als alter Speicher hat sich dem Wasser natürlich von der Landseite genähert. Als solches ist es übrigens perfekt und wie nicht anders zu erwarten das Werk eines Idealisten, dessen ich bei dem Besuch sogar leibhaftig ansichtig wurde. Eckhard



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 16:28 Uhr

@ Kerstin: Liebe Kerstin, das wußte ich auch noch nicht, daß die Kreuzfahrtschiffe, um 50 Euro pro Passagier zu sparen, dieses Schweröl statt Diesel tanken. Rußfilter, wie sie für jedes gemeine Kraftwerk vorgeschrieben sind, scheint es auf den Kreuzfahrtschiffen auch nicht zu geben, und daß die Abwässer dieser kleinen Stadt ins Meer gehen, müßte ja auch nicht sein. Aber mit der hemmungslosen Fliegerei für jedermann steht es nicht anders. Eckhard


Trude S., 22.01.2012 um 19:07 Uhr

Eckhard, daß es sich hier um einen Museumsbesuch handelt, war mir schon klar . Schiffsreisen dieser Art haben sicher ihren Reiz, alllerdings für mich bisher auch noch nicht , ich brauch Auslauf nach eigenen Wünschen :-)
LG Trude



Eckhard Meineke, 22.01.2012 um 20:20 Uhr

Liebe Trude, vielleicht gehört diese ganze "Kultur" des Reisens eigentlich in's Museum. Was man davon hat, sich bei Kreuzfahrten mit Vollstverpflegung vollzustopfen und Trivialausflüge an Land zu machen, ist mir bislang nicht klargeworden. ;-) Eckhard



Karl-Dieter Frost, 22.01.2012 um 21:43 Uhr

Diese Reiseart, lieber Eckhard, hatte ja zu früheren Zeiten durchaus einen nachvollziehbaren Grund, nämlich das Überwinden von Seemeilen, um ein Ziel in fernen Welten zu erreichen. Bei den heutigen Reisen dieser Art ist ja eher der Weg das Ziel. Sicher geht es dabei auch darum, ferne Welten zu erkunden (was ja an sich zunächst einmal legitim ist), aber dies mit einem möglichst hohen Spaßfaktor (der aber durchaus auch in einem gewissen Rahmen legitim sein kann).

Zunächst aber zu Deinem Bild: Es zeigt, dass das Reisen mit Stil und Luxus für die, die es sich leisten konnten, schon immer ein Anspruch war und sicher auch ein Ausdruck von Status. Die Spiegelung gibt der Atmosphäre eine zusätzliche Großzügigkeit, schafft zugleich Entdeckungsspielräume aber auch Fragezeichen, wie weit sich die Reproduktion der Szenerie mit der umgebenden Architektur mischen. Auf jeden Fall scheint es in einer Zeit zu spielen, als Menschen noch fast überall rauchen durften. :-)

Der aktuelle Bezug wirft natürlich viele Fragen über die Sinnfälligkeit des heutigen Kreuzfahrttourismus einerseits und die Möglichkeiten menschlichen und/oder technischen Versagens andererseits auf. Man wird Gigantismus aus unserem menschlichen Streben nicht ausrotten können. Da hat auch Babel nichts genutzt. Unsinnige oder umweltschädliche Freizeitaktivitäten gibt es in Hülle und Fülle und vermutlich sind auch wir bei der einen oder anderen Art direkt oder indirekt beteiligt. Das soll nicht heißen, dass man sein Verhalten selbst nicht auch hin und wieder kritisch hinterfragen sollte. Aber was bleibt dann eigentlich noch über außer einer Fahrradtour mit Picknickkorb? :-) Wir sind ja nicht einmal in der Lage die Ökobilanz eines Solardachs oder die des Rapsdiesels mit einiger Sicherheit zu beurteilen.

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass sich Schlamperei bei sicherheitstechnischen Aspekten in allen Bereichen so lange „bewährt“ wie nichts außergewöhnlich Tragisches passiert. Erst dann wird hinterfragt, ob das in vergleichbaren Situationen auch passieren kann. Vielleicht gibt es sogar hier und da Konsequenzen – bis die Schlamperei wieder von vorne los geht. Gewinnmaximierung der Unternehmungen, Geltungssucht der Verantwortlichen und Blindheit der Beteiligten können nur einen Teil möglicher Ursachen benennen.

Aber würden wir das Reisen wirklich verbieten wollen? Dann müssten wir wohl auch die Neugierde verbieten, oder? ;-)

Gruß KD







Flighty Furrow, 23.01.2012 um 14:09 Uhr

.

Fazit: Vada a bordo!

[Gregorio De Falco]

Auch ein guter Rat für...richtig!



Eckhard Meineke, 23.01.2012 um 14:35 Uhr

@ KD: Lieber KD, zu früheren Zeiten hat man sich über die Umweltfolgen des Reisens wenig bis gar keine Gedanken gemacht, und das Reisen war auch insoweit kein Problem für die Umwelt, als es sich nur wenige leisten konnten, die sich dann mit der Kutsche nach Italien fahren ließen oder mit der „Beagle“ über die Weltmeere. Entdeckerfreude und Spaßfaktor … auf den Rahmen kommt es an. Wenn 4000 Leute mal eben eine italienische Küstenstadt „entdecken“, nehmen vermutlich die Einheimischen Reißaus, wenn sie nicht gerade zu denen gehören, die dieser völkerwanderungsmäßigen Haufe etwas verkaufen wollen. ;-)

Die gezeigte Kabine liegt sicherlich nicht auf dem untersten Deck innen. Gelegentlich bekommt man ja Kreuzfahrtprospekte in die Hand und staunt über die extremen Preisunterschiede zwischen den Lagen der Kabinen. Ob es allerdings jetzt noch Raucherkabinen gibt, weiß ich nicht. ;-))

Auf Dauer wird es vermutlich auf die Fahrradtour mit Picknick hinauslaufen, lieber KD. Allerdings denke ich, daß in den nichtfossilen Energieträgern, vor allem der Sonne, doch ein beträchtliches Potential liegt, das nur noch besser umgesetzt werden müßte. Das kann ja in der Zukunft durchaus gelingen. Die gegenwärtigen Haus-Solaranlagen dürften nicht das Ende der technischen Möglichkeiten sein. Ob freilich mit Fechner-Rotoren, sonstigen Segeltechniken und solaraufgeladenen Elektromotoren Ozeanschiffe fahren können? Vielleicht müßten sie dann wieder kleiner werden. ;-)))

Von verbieten ist nicht die Rede, nur vernünftiger Gestaltung. Wenn aber angeblich außer dem Kapitän fünf Offiziere mit Kapitänspatent auf der Brücke sind, warum kann der dann das Schiff auf einen Felsen setzen? Oder waren die auch alle mit nicht registrierten Passagierinnen beschäftigt? Eckhard



Eckhard Meineke, 23.01.2012 um 14:36 Uhr

@ Flighty Furrow: Lieber Eric, wer weiß, ob der "Kapitän" nicht gut daran tat, ins Rettungsboot zu fallen. Auf jeden Fall hat er dann ja gleich im Haus des Taxifahrers seine Mamma angerufen. Eckhard



Carsten Mundt, 25.01.2012 um 20:07 Uhr

Lieber Eckhard,

zur Zeit bin ich auch richtig seekrank, wegen Bewerbungsgesprächen und evtl. Veränderungen.
Momentan wäre ich eigentlich lieber auf so einem Schiff und ließe mir die Beine schaukeln.
Aber warum sollte sich nicht auch für uns Normalbürger die Gelegenheit ergeben im Ernstfall ganz zufällig in ein Rettungsboot zu stürzen ?

Jedenfalls passt Dein Bild wieder einmal gut zur mittlerweile auch nicht mehr so ganz aktuellen Thematik. Es ist auch zu dumm, dass sich der Unfall, so tragisch er für die Menschen ja auch ist, nicht in Piräus ereignete, dann hätten wir dort gleich ein Konjunkturprogramm zur Euro-Rettung und die Medien zwei Fliegen zum späteren Verklappen.

Gruß Carsten



Kerstin Stolzenburg, 25.01.2012 um 22:54 Uhr

Lieber Eckhard, das Bild, das Du gestern aufgenommen und hinzugefügt hast, ist, vor allem mit dem Titel, erschreckend passend! Wie ich las, bezieht sich der Spruch im Hintergrund zwar wohl auf das Stück "Frankenstein", aber es passt auch sehr gut in diesen Kontext.



Kerstin



Eckhard Meineke, 25.01.2012 um 23:01 Uhr

Lieber Carsten, für die angesprochenen Veränderungspläne darf ich Dir zunächst alles Gute wünschen.

Ich glaube nicht, daß der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes zufällig in ein Rettungsboot gefallen ist, denn sonst hätte er sich ja nicht mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, wieder an Bord zurückzukehren. Und die Passagiere wären ja gern in ein Rettungsboot gefallen, aber die unglaublich miserable Schiffsführung hat das Ausbooten über eine Stunde verzögert. Vielleicht sollte sich der Schiffbrüchige in der bekannten Werbung also doch reiflich überlegen, ob er mit einem Costa-Schiff fahren sollte.

Zum Zeitpunkt des Einstellens war die Thematik des Ereignisses natürlich noch aktueller, aber wie alle Ereignisse hält sich auch so etwas nur begrenzte Zeit im Vordergrund. Da ich nur alle 10 bis 14 Tage ein Bild einstelle, geht es eigentlich auch weniger um das Aktuelle als um das dahinter sichtbar werdende Grundsätzliche.



Eckhard



Eckhard Meineke, 25.01.2012 um 23:04 Uhr

Liebe Kerstin,
danke! Ich wußte tatsächlich nicht, worauf die Szene bezogen war, als ich sie gestern aufnahm, habe aber heute ein umfangreiches Programmheft für die Theatersaison 2012 in Jena im Hörsaalgebäude gefunden. Eckhard



Carsten Mundt, 26.01.2012 um 8:11 Uhr

Lieber Eckhard,

es war mir natürlich klar, dass sich Deine Bilder nicht nur auf das Ereignis als solches bezogen, sondern auch metaphorisch-symbolisch gemeint sind, wie es bei Dir immer der Fall ist. Darauf hätte ich natürlich auch näher eingehen können. Kapitän als Symbol des Steuermanns, Wirtschaftskapitäne, Führungsrollen, Verantwortung, usw.
Aber aus bereits genannten Gründen muss ich mich aktuell erst mal selbst sortieren :))

Gruß Carsten



Eckhard Meineke, 26.01.2012 um 8:23 Uhr

Lieber Carsten, das ist natürlich völlig richtig. Überhaupt gibt es, glaube ich, die Tendenz mit zunehmender Lebenserfahrung, vom allfälligen Welttheater etwas Abstand zu nehmen. Wobei man der Jugend ein bißchen mehr Nähe zum Welttheater wünschte, wie ich gestern wieder im Seminar bemerkte. Daß jemand bei einer Formulierung wie „Herbst der Entscheidungen“ nicht sogleich an „Deutscher Herbst“ denkt, also das völlig schiefe Bild bemerkt, oder bei „Vieles ist nicht gut in Afghanistan“ nicht gleich an „Nichts ist gut in Afghanistan“, scheint für diese Altersgruppe typisch zu sein. Na ja, das nächste Bild wird wieder etwas völlig Politikfreies zum Thema haben: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ ;-) Eckhard



jule43, 26.01.2012 um 18:40 Uhr

Elegant und ja warum nicht mal so eine Kabine bewohnen. Und dann tatsächlich in See stechen. Obwohl vielen seit dem Unglück vor Italien sicher die Lust an einer Kreuzfahrt vergangen ist.

LG JUle



Eckhard Meineke, 26.01.2012 um 22:30 Uhr

Liebe Jule, vielleicht lassen wir uns zu sehr von dem schönen Bild leiten, das uns Serien wie "Das Traumschiff" vermitteln. Ich glaube aber nicht, daß die Realität der Massenkreuzfahrerei damit viel zu tun hat. Schade! Eckhard



Markus Novak, 1.02.2012 um 21:56 Uhr

starkes Bild .. hat Atmosphäre!
LG markus



Eckhard Meineke, 2.02.2012 um 8:45 Uhr

Lieber Markus, das Einzige, was an der Atmosphäre noch fehlte, war der Duft einer guten Havanna. Aber mittlerweile darf man ja nicht einmal mehr im Museum rauchen. ;-) Eckhard



Gert Rehn, 2.02.2012 um 8:59 Uhr

Bei dem Wellengang solch eine perfekte Innenaufnahme zu machen ist auch nicht so einfach, lieber Eckhard. Vor allem wenn der Fotograf vorher den Champagner reichlich genossen hat. ;-)
(Ich habe bewusst nicht den Untertext gelesen und weiß nicht dass dies im Museum ist) HG Gert



Flighty Furrow, 2.02.2012 um 11:07 Uhr

.

Hallo Eckhard,

Beim Durchlesen der neuen Kommentare war mir dein Wort "Trivialausflüge" aufgefallen. Das kann kein Zufall sein, daß mir gerade dieses Wort aufgefallen ist?! Was meinst du? ;-)

Denn vielleicht war dem Kä-äpten das Ganze zu trivial geworden, immer wieder mehr von dem Selben. Manche verlassen die Enge, die sich aus ewiger Wiederholung ergibt, durch einen Berufswechsel.

Andere versuchen kreativere 'Meere' zu befahren indem sie sich zum Beispiel außerberufliche Begabungen widmen.

COM: & von Flighty Furrow
COM: &
Von
19.12.11, 18:49
29 Anmerkungen


Wieder Andere hingegen werden übermütig und heben ab, siehe Kerstins passendes Bild weiter oben! Freiheit, oder gemeinte Freiheiten zu handhaben ist nicht immer leicht. Da hilft die Kunst, wenn man sich mit ihr auf kreative Weise befasst. Sie kann einen lehren, persönliche Grenzen zu bestimmen, spielerisch – im wortwörtlichen Sinne künstlich mit ihnen umzugehen. Dadurch wird Lebensweisheit vermittelt. Man kann dann selbst entscheiden was man damit/daraus macht.

Ich glaube kaum, daß der Kä-äpten kunstbegeistert ist oder war. Vielleicht dachte er tatsächlich, daß er im Wunderland sei, wo Alice (kleines Wortspiel ;-) Möglich ist. Ist er doch lang genug Kä-äpten eines solchen Schiffes...!

Alice im Wunderland von Kerstin Stolzenburg
Alice im Wunderland
Von
12.8.10, 0:01
50 Anmerkungen


Im Gegenzug bleibt mir die Hoffnung, daß zum Beispiel die FC mehr zu dem wird, wovon wir in unseren Gesellschaften mehr bräuchten: den kreativen Umgang (auch mit sich selbst)!



Eckhard Meineke, 2.02.2012 um 17:51 Uhr

@ Lieber Gert, auf einem realen Kreuzfahrtschiff wäre ich vermutlich nie auch nur in die Nähe einer solchen Kabine ... es ist ja mehr ein Salon ... gekommen. Ansonsten dürften die großen Schiffe mit ihren Stabilisatoren bei normalem Seegang ja nicht so sehr schaukeln. Meine Seefahrten sind leider auf Inselhopping auf der Nordsee mit den "Adler"-Schiffen beschränkt, und wer da nicht aufpaßt, dem wird ganz fürchterlich schlecht. ;-) Eckhard



Eckhard Meineke, 2.02.2012 um 17:53 Uhr

@ Eric: Lieber Eric, da ich heute Gelegenheit hatte, ein Auto zu fotografieren, das fast so aussieht wie das von Kerstin ;-), äußere ich mich noch ausführlicher, wenn ich das Bild bearbeitet habe. Einstweilen: "Think universal, act global, live local!" ;-))) Eckhard



Watndat, 2.02.2012 um 19:03 Uhr

Hallo Eckhard...
Ich wollte grade fragen wo die Wellen sind ;-) ..
Wie ich sehe ,stehe ich in einem noblen Schlafzimmer irgenwo auf dem nicht mehr existenten Schiffskajütte des Herrn von und zu..
Wahrscheinlich würde ich hier kein Auge zumachen können , da ich diese schrecklich starken Zigarren rauche und die schönen teuren Gardienen und Stores schwärzen könnte , mit dem Rauch der Zigarre..
Daher ist ein Schlafzimmer in einem original Bayrischen Look eher was für mein Herz ..
Aber das ist wohl einfach nur Geschnicknacksache..

Viele Grüsse Klaus D. Watndat



Eckhard Meineke, 2.02.2012 um 19:50 Uhr

Lieber Klaus, Du brauchtest vielleicht eine Spezialkabine mit Rauchabzug; die sollte schon auf dem obersten Deck liegen. In der Nachbarschaft des Schiffsschornsteins fällt deine Rauchfahne dann weniger auf. ;-)) Eckhard


Knipser-Andy, 3.02.2012 um 7:27 Uhr

super idee mit der spiegelung.
sieht großartig aus.

LG
Andy



Eckhard Meineke, 3.02.2012 um 8:33 Uhr

Danke! Einen Großteil des Verdiensts hat das famose Museum, aber man muß es ja auch erst einmal sehen. ;-) Eckhard



Inge Striedinger, 3.02.2012 um 16:36 Uhr

Passt aufs Haar zum Schiffsunglück in Italien .... aber das Foto ist klasse!
LG Inge



Eckhard Meineke, 3.02.2012 um 17:04 Uhr

Liebe Inge, ich hätte es auch lieber in einen anderen Kontext gestellt. Eckhard



Eckhard Meineke, 3.02.2012 um 17:39 Uhr

Lieber Eric, die fc zum Forum für Kunstfreunde zu machen, wird uns wohl kaum gelingen. Aber in ein paar Jahren Mitgliedsdauer hat doch der Eine oder Andere zu diesem „Kreis“ gefunden, so daß die Diskussionen in der fc auch einmal nicht trivial oder sogar ganz schön anspruchsvoll sein können.

Flieger von Eckhard Meineke
Fliegernicht in Diskussion
Von
3.2.12, 17:30


Was die Trivialität einer Mittelmeerreise mit 4000 Leuten auf einem Schiff angeht, kann es durchaus sein, daß diese Thematik von deinem letzten Bild beeinflußt wurde, warum auch nicht? Man darf sich gar nicht vorstellen, was da passiert, wenn die alle auf einmal in ein unschuldiges Küstenstädtchen einfallen. Und was um Himmels willen soll man denn in einer solch großen Menge „entdecken“? Das verhält sich doch zu einer wirklichen Kreuzfahrt wie McDonalds zu Mövenpick.

Dem Kapitän tust Du vielleicht zuviel der Ehre an. Eckhard



Eckhard Meineke, 3.02.2012 um 17:40 Uhr

Lieber Eric, die fc zum Forum für Kunstfreunde zu machen, wird uns wohl kaum gelingen. Aber in ein paar Jahren Mitgliedsdauer hat doch der Eine oder Andere zu diesem „Kreis“ gefunden, so daß die Diskussionen in der fc auch einmal nicht trivial oder sogar ganz schön anspruchsvoll sein können.

Flieger von Eckhard Meineke
Fliegernicht in Diskussion
Von
3.2.12, 17:30


Was die Trivialität einer Mittelmeerreise mit 4000 Leuten auf einem Schiff angeht, kann es durchaus sein, daß diese Thematik von deinem letzten Bild beeinflußt wurde, warum auch nicht? Man darf sich gar nicht vorstellen, was da passiert, wenn die alle auf einmal in ein unschuldiges Küstenstädtchen einfallen. Und was um Himmels willen soll man denn in einer solch großen Menge „entdecken“? Das verhält sich doch zu einer wirklichen Kreuzfahrt wie McDonalds zu Mövenpick.

Dem Kapitän tust Du vielleicht zuviel der Ehre an. Eckhard



Klompjes, 5.02.2012 um 21:18 Uhr

Die Spiegelung ist klasse!! Sehr schöne Aufnahme!! LG Uli


Flighty Furrow, 6.02.2012 um 15:48 Uhr

.

Das ist Kerstins Auto?! Nicht schlecht ;-)



werner weis, 15.03.2012 um 14:38 Uhr




Ginger White: Tagträumende Vision von Sintflut


Man sieht ein solides Bullauge, dahinter vermutet man
das Meer, man ist sich sicher, dass es dort pulsiert -

doch das Gefühl von rein den Wasserspiegel hebender und
senkender Ebbe und Flut verlässt einen, wenn man dann zu

lange auf die Fenster mit ihren vielen Fenster-Kreuzen
schaut, die in eine Welt der Landratten weisen, dort wo

Bauern im März die Rösslein anspannen und hin und wie-
der uralte Pflüge aus den Museen holen, um der Erde die

sanfte Schur zu geben, die seit der Jungsteinzeit das Sie-
deln ermöglichte - nicht mehr sammeln und herumjagen, ja

und später dann die Mähdrescher der Meere, riesige Netze,
die die Gründe eggen und riesige Luxus-Liner, die das Kalb

vergolden



Eckhard Meineke, 15.03.2012 um 22:49 Uhr

Lieber Werner, mit dem goldenen Kalb hast Du ins Schwarze getroffen. Eckhard



Eckhard Meineke, 15.03.2012 um 22:50 Uhr

@ Eric: Du hast da etwas mißverstanden. Eckhard


Eckhard Meineke, 15.03.2012 um 22:50 Uhr

@ Uli: Danke! E.


Gert Rehn, 14.04.2012 um 17:10 Uhr



"Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand"

und das auch noch heute im High-tech-Zeitalter, lieber Eckhard, wie jüngste Ereignisse beweisen.
(was die hohe See betrifft)
Was die Rechtssprechung betrifft, möchte ich mal wissen, wieviele ungerechte Urteile es schon gegeben hat.
HG G.



Eckhard Meineke, 19.04.2012 um 22:01 Uhr

Lieber Gert, im Segelschiffzeitalter soll die Wahrscheinlichkeit, nicht wiederzukommen, 40% betragen haben. Inzwischen sind wir doch ein wenig weiter und man kommt an, wenn der Kapitän etwas taugt. Die andere Frage kann ich nicht beantworten, denn legal und gerecht sind zwei verschiedene Kategorien. Eckhard


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