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Nähe Sudderstreet, Chowringhee, Kolkatta.
2.1.2005
Text zu der Serie über Kolkatta, so der indische Name für Kalkutta:
Oft schon wurde in Bildern von apokalyptischen Dimensionen das Ende dieser Stadt beschrieben. Man meint , jeden Augenblick müsste es hereinbrechen. Und doch geht alles weiter. Der Lärm, der Dreck, das wilde Treiben, das Elend, aber auch die Schönheit, die Lebensfreude, das Lachen , der Witz..........trotz allem. Und keiner, der sich aufgibt Mögen die Lebensumstände in unseren Augen auch noch so erbärmlich und chaotisch erscheinen. Eine Stadt voll pulsierendem Leben, ein Panoptikum voll eigentümlichem Reiz. Viele ihrer Bewohner sind sogar stolz auf die Stadt der Grauen einflößenden Göttin Kali, von der sich ihr Name ableitet.
Alredy often the end of this city was drawn in pictures of apocalyptic dimensions. It looks like that every moment it could come. But all just going on as usual. The noise, the dirt, the chaotic seeming bustle, the misery, but also the beauty, the joy of life, the laughter, the wit.........in spite of all. And no one who has given up himself. Although the circumstances they living in may seem to our eyes overwhelming miserable and chaotic. A city filled with pulsating life, a panopticum of strange charm. Many of its inbabitants even proud of the city of the cruelsome goddess Kali from that derives its name.
irgendwie bewegt mich dieses foto und bringt wieder einmal in mir ein gefühl auf, dass es uns manchmal viel zu gut geht und wir nichts mehr schätzen.
wirklich gute aufnahme!
Eine ganz hervorragende Aufnahme..ich überlege ob er Lepra hat, es sieht ganz danach aus..dann käme zur Armut noch das Stigma...Trotzdem er hat etwas an sich, dass nicht nach Aufgabe und Resignation aussieht. LGEPtra
Liebe Petra,
mach' es nicht noch schlimmer als es schon ist...........arm zu sein reicht ihm schon mehr als genug. Von Lepra war an ihm rein äußerlich nichts zu bemerken. Aber vielleicht bist du deshalb darauf gekommen, weil sich mit Kalkuutta auch immer der Gedanke an Mutter Theresa und ihr Werk für die Armen, Sterbenden und Leprakranken verbindet.
@Marion,
Natürlich habe ich ihm einiges gegeben. In Indien plane ich immer einen guten Prozentsatz meines budgets für Bettler und, wo nötig und angebracht wie hier, auch für "Gagen" ein.
es tut gut,
hier jemanden zu finden,
der Menschen mit großem Respekt
und noch dazu hervorragend fotografiert !
"Menschen sehen" kann man nur,
wenn man seine eigen Person hintanstellen kann.
Profilneurotiker können,
so oft sie wollen, behaupten, Menschen zu sehen,
aber sie sehen nichts,
da sie selbst dem wirklich guten Bild im Weg stehen,
geil nach Applaus.
Es macht mir eine tiefe Freude,
Deine Bilder - auch dieses hier - zu betrachten!
Wieder eines Deiner Bilder mit dieser unbeschreiblichen Kraft ... die einen anspringt !!
Nicht zuletzt wegen dem vielschichtigen Blick des Bettlers und der Position des Gesichtes im Bildmittelpunkt.
Herzliche Grüsse
Peter