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Der Fuß eines blauen Eisbergs wird von Meerwasser umspült
South Orkneys
Auf Anregung Astrids noch etwas zur Stimmung:
"Thomas, you might stand up. We are surrounded by icebergs!"
Mit diesen Worten weckte mich mein Zimmergenosse Bill Coster an diesem Morgen um 5:00. Ich sprang in die Kleider, und raus auf Deck. Soweit das Auge reichte, war das Meer mit Eisbergen bedeckt. Während die Sonne aufging, kreuzte das Schiff zwischen großen und kleinen Eisbergen.
Tafeleisberge. Weiße, graue, blaue, sogar grüne waren dabei. Eisberge mit Zinnen und Türmchen, Toren und Abhängen. Auf einigen kleine Gruppen von Pinguinen, die sehr klein aussahen gegen die riesigen Eisberge.
An der Füßen der Berge leckten die Wellen und manchmal knallte das Wasser so dagegen, dass es hoch in die Luft spritzte.
Unglaublich die satten Blautöne.
Erst nach sechs Stunden war das Feld der Eisberge passiert.
Warum so viele an einer Stelle?
An den Orkney-Inseln laufen die Eisberge auf Grund und bewegen sich nicht mehr weiter. Aufgrund der Erwärmung der Antarktis gibt's derzeit besonders viele, weil eben auch viel Eis abbricht an den Gletschern.
Viele meiner Eisbergfotos sind langweilig geworden, weil sich die Dimension nicht vermitteln lässt und nicht auf allen Pinguine stehen.
Auf diesem Foto ergeben die Wellen eine annähernde Dimension.
Ein aussergewoehnliches Bild - faszinierend!
Die Gestaltung und das Blau gefallen mir sehr! Toll fotographiert! Haette mir noch ein bisschen mehr Text dazu gewuenscht - z.B. Beschreibung der Stimmung o.ä. - nachdem ich sowas leider noch nie in natura gesehen habe...;-(
Gibts noch mehr davon?
Gruessle
Astrid
Sehr schöne Strukturen im Eis und tolle Farbe. Der Bogen des abfliessenden Wassers wiederholt sich oben tatsächlich also auch grafische Elemente. Mir gefällt das sehr, so eine Art Meditationsbild...
Text dazu, JA! Bietet Interessantes zum Orkney Eis und auch Atmosphäre.
Oben ganz wenig schneiden, bis zum Bogen?
Faszinierend, wie das Blau aus sich heraus leuchtet.
Bei diesem Bild und deiner Beschreibung fang ich an zu überlegen, ob ich nicht doch meine Abneigung gegen die Kälte überwinden sollte.
lg, Dorothea
Die Farbe von Eis fasziniert mich auch immer wieder - ich kenne es nur von Alpengletschern. Die Formenvielfalt ist erstaunlich, das Bild zeigt wie sie zustande kommt. Die Einschätzung der Dimensionen finde ich zwar immer noch schwierig, aber das gehört irgendwie zur Faszination dazu.
Danke für die zusätzlichen Informationen.
Das kann ich mir vorstellen, dass Du für so eine Ansicht früh aus den Federn kommst.
Du präsentierst sie aber auch wundervoll!
Davon können wir nur träumen! :-))
Gruß Jutta.
Das leuchtende Blau ist überwältigend schön, ich kann nur leise ahnen, wie das in natura ausgesehen haben muß......
Ein erstklassiges Naturfoto, Thomas !!
Viele Grüsse
Peter
Das Foto ist derart schön, dass ich ausnahmsweise geneigt bin Kritik zu üben. Klingt paradox vielleicht. Die Harmonie stört ein klein wenig das kleine ins Bild ragende hellere Dreieck im oberen rechten Drittel. Wo alles so stimmig ist lenkt eine solche helle Stelle ein wenig ab.
Im Jahr 1995 gewann Gerry Ellis den berühmten \"Wildliefe Photographer of the Year\" mit einem ganz ähnlichen Bild. Lediglich die Pinguine fehlen im Vergleich zu dem damaligen Gewinnerbild. Ich finde, dieses Bild drückt die o immense Gewalt des wunderschönen blauen Eisberges aus. Durch die Wellen erhält man einen Grössenvergleich des Eisgiganten. Für mich ein Galeriebild.
Bei diesem Foto ensteht entsteht für mich keine Dreidimensionalität. Das Bild wirkt in seiner Flachheit fast etwas verwirrend. Möglicherweise trägt die ein wenig deutliche Schärfung dazu bei.
Contra
Jörn Dewald, 16.08.2006 um 17:19 Uhr
Im Jahr 1995 gewann Gerry Ellis den berühmten \"Wildliefe Photographer of the Year\" mit einem ganz ähnlichen Bild. Lediglich die Pinguine fehlen im Vergleich zu dem damaligen Gewinnerbild. Ich finde, dieses Bild drückt die o immense Gewalt des wunderschönen blauen Eisberges aus. Durch die Wellen erhält man einen Grössenvergleich des Eisgiganten. Für mich ein Galeriebild.