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Opel Admiral von Christian Wiegand ´71

Opel Admiral


Von 

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29.06.2010 um 21:41 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Baujahr: 1938
Hubraum: 3600 ccm
Leistung: 75 PS

Opel Admiral von Christian Wiegand ´71
Opel Admiral
Von
26.6.10, 12:55
7 Anmerkungen

Opel Admiral bezeichnet eine Modellreihe der Adam Opel AG für die Oberklasse von 1937 bis 1939 und noch einmal in zwei Serien von 1964 bis 1968 sowie 1969 bis 1976. Der Admiral war stets über dem Opel Kapitän angesiedelt und verfügte neben nochmals gehobener Ausstattung ebenfalls über einen Sechszylinder-Reihenmotor.


Opel Admiral (1937–1939)
Mit dem Admiral, der 1937 als neues, über dem Super 6 positioniertes Spitzenmodell präsentiert wurde, überraschte Opel die Autowelt. Für vergleichsweise günstige 6.500 Reichsmark (entspricht nach heutiger Kaufkraft und inflationsbereinigt 24.800 Euro) mit allem erdenklichen Sonderzubehör und einem 3,6-Liter-Sechszylinder mit 75 PS ausgestattet, war der Wagen eine Alternative zu Maybach, Mercedes-Benz oder Horch. Die Werkskarosserien gab es als geschlossene Limousine, Pullman-Limousine sowie viertüriges Cabriolet. Vom Preis und von der Bauart her eignete sich das Fahrgestell des Admiral für verschiedenste Sonderaufbauten, so zum Beispiel für zweisitzige Cabriolets, die unter anderem die Karosseriewerke Hebmüller und Gläser fertigten. Das Opel-Topmodell hatte in der Spitzenklasse zeitweise einen Marktanteil von 25 Prozent.
Opel Super 6 von Christian Wiegand ´71
Opel Super 6
Von
4.5.09, 21:32
5 Anmerkungen

Der Admiral galt als repräsentativer, komfortabler und schneller Reisewagen, der für den Einsatz auf den neuen Reichsautobahnen konzipiert war: Bei einem Verbrauch von ca. 18 l/100 km konnten fast 400 km gefahren werden. Die Produktion endete im Oktober 1939, da die Motoren kriegsbedingt für die Dreitonner-Lkw Opel Blitz benötigt wurden. Zahlreiche Opel Admiral wurden in der Folge von der Wehrmacht requiriert, um als Stabswagen für Generale und andere hohe Offiziere eingesetzt zu werden. Einige wurden anfangs auch zu behelfsmäßigen Sanitätskraftwagen umgebaut, wobei sie ab der B-Säule einen geschlossenen Kastenaufbau erhielten. In der späten Kriegsphase erhielten viele der noch einsatzfähigen Kommandeurs- bzw. Stabswagen eine eher improvisierte und schlecht aussehende Holzgasanlage, deren Kessel senkrecht stehend im Kofferraum eingebaut wurde.

Nach dem Krieg verwandten die US-amerikanischen Besatzungstruppen einige wenige Exemplare zusammen mit einer größeren Anzahl an Kapitän, dessen Produktion nach Kriegsende wieder begann. Die Rüsselsheimer Produktion der 3,6-Liter-Motoren konnte nach dem Krieg nicht für Pkw-Bau verwendet werden, da nach Kriegsende die Herstellung von Pkw über 1,5 Liter Hubraum von den Besatzungsmächten verboten war. Erst 1964 gab es einen neuen Admiral von Opel – 25 Jahre nach dem Vorgänger.

Insgesamt wurden in den rund drei Jahren nur 6.404 Opel Admiral gebaut. Durch die geringe Stückzahl und wegen der vielen im Kriegseinsatz zerstörten Fahrzeuge ist er heute ein sehr seltener Oldtimer.

Auszug aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Admiral

Gesehen bei den
ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK
um den Großen Preis der Deutschen Post
zu Essen – der Kultutrhauptstadt 2010

Anmerkungen:

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Heinz Friedrich, 29.06.2010 um 21:52 Uhr

Zu Wertvoll um mit ihm auf der Straße zu fahren.


pesce4221, 29.06.2010 um 21:57 Uhr

soetwas nenn ich ein auto mit charakter

grüße pesce



Christian Wiegand ´71, 29.06.2010 um 21:58 Uhr

@ Heinz,
da gebe ich Dir indirekt Recht,
kaum auszudenken, wenn diese Karosse Schaden nehmen sollte.
Der Charme dieser ADAC Deutschland Klassiks bestand aber gerade darin, dass sehr viele Museumsfahrzeuge an der viertägigen Rundfahrt beteiligt und für die Öffentlichkeit zugänglich waren . . .

Gruß Christian



Bjoerg C., 30.06.2010 um 1:57 Uhr

Starke Information, richtig spannend.
Der Wagen ist auch wunderschön und hat für seine Zeit ein sehr modernes Design. Gruß, Björg



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