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obwohl ich so aussehe. Ich bin eine Flechte und mit den Pilzen verwandt. Es handelt sich um Becherflechten die an Holz und Steinen wachsen.Sie haben die Größe einer Stecknadel wobei der Kelch die mehr als doppelte Größe des Kopfes erreicht. Ich fand sie im Wald bei der Suche nach pilzen an lediglich nur einen alten Baumstumpf. Insgesammt habe ich sie erst zweimal gefunden. Das andere mal fand ich sie auf Gipsgestein.Ob das ein Zeichen für Seltenheit ist weiß ich nicht. Durch ihre Winzigkeit werden sie auch definitiv häufig übersehen.Danke an Ulrich Kischbaum für seine sehr umfassende und spannende INFO zu den Flechten.Ich empfehle es euch zu lesen.
Tolle Perspektive und auch die Freistellung dadurch ist super gelungen. Diese Flechte hab ich schon häufiger gesehen, allerdings eigentlich noch nie richtig fotografiert! Hast du klasse gemacht.
LG Werner
Ein Supermakro zeigst Du hier, dazu in ganz tollen Farben!
Ich habe diese Flechten noch nie gesehen!!
Eine wirklich hervorragende Aufnahme !!!
Gruß
Wilhelm
Also ein Pilz bin ich schon ... allerdings habe ich mir Partnerinnen (Algen) gesucht, die in meinem Körper leben und mich über die Photosynthese mit energiereichen organischen Kohlenstoffverbindungen (Zucker; v.a. Mannose) versorgen. In dieser besonderen ernährungsphysiologischen Kombination heiße ich Flechte. Von diesen gibt es allein in Mitteleuropa ca. 2000 Arten (wir sind also nicht selten und kommen sowohl auf Gestein als auch auf Erde und auf der Rinde von Bäumen vor - allerdings sind wir häufig so klein und unscheinbar, dass man uns leicht übersieht).
Hier zeige ich mich als sehr großes Exemplar einer Trompetenflechte (Cladonia fimbriata); viele andere Arten sind deutlich kleiner.
Ich will mich nicht beschweren, aber eigentlich hättest Du - nachdem Du mich so gut abgebildet hast - Deinen Zuschauern ruhig die technischen Daten angeben können, mit denen Du mich aufgenommen hast. Dazu gibt es rechts eine Spalte ... und viele Leute schauen dort hinein, weil sie aus diesen Angaben etwas zur Verbesserung ihreres eigenen fotografischen Könnens lernen wollen.
die Aufnahme ist großartig!!
Hier bei uns sieht man sie recht häufig, so wie Ulrich Kirschbaum in seiner fundierten Anmerkung schreibt, ich finde sie aber immer recht schwierig zu fotografieren -:))
Gruß Gerda
Hatte ich es übersehen oder hast Du die Daten zwischenzeitlich schon eingestellt?
Egal: Danke dafür. Jetzt kann ich noch anmerken, dass ich die Blende etwas weiter geschlossen hätte, um die Schärfentiefe noch auszuweiten (so dass auch noch das vorderste Podetium scharf abgebildet wäre).
mfg Ulrich
Ich muß schon sagen, mein schatz, du hast dich so richtig in dieses Metier reingearbeitet. Deine Aufnahmen aus dem Biotop Wald sind wirklich große Klasse!!
lg irina
Vor diesem Hintergrund wirkt sie als wollte sie als Mannschaft den Baum erobern. Wahrscheinlich ist es ihr gelungen. Du bringst sie wieder groß raus - im Wald gibt es immer was zum entdecken!
Solche Becherflechten gibt es bei uns im Fichtelgebirge auch zuhauf. Aber noch nie ist mir sekbst eine solch farbenfrohe und scharfe Aufnahme von ihnen gelungen, wie Du sie hier zeigst. Die "Kleinen" haben Größe!
LG Werner
Sehr schöne Flechten Aufnahme,gut ins Bild gesetzt und super Text dazu und auch die Erklärung von Ulrich Kischbaum zu den Flechten.So lernt man was dazu.
Gruß Raymond
dank der freistellung heben sich die gebilde markant ab und dank der gut gelegten schärfe lassen sich details ausmachen und dank deiner lesenswerten info wird das gucken und lesen vergnüglich und lehrreich.