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Alte Fotografien! Alle sind schon tot, die auf euch zu sehen sind; die Wagen sind zerhackt, die Gartenstühle vermodert, die Seidengarnituren zu Staub zerfallen; von den Menschen sind vielleicht einige Grabsteine übrig geblieben, und die Straßen gibt es gar nicht mehr ... Es hat doch aber einmal alles gelebt, was da zu sehen ist, gelebt wie wir – es war doch da. Es ist wie ein Gruß aus einer verschollenen Zeit, durch den Nebel der Vergangenheit tönt deutlich das Radio-Ticken des Lichts – ohnmächtig tastet die Hand rückwärts, will etwas erfassen, aber es entgleitet. Zeit, du lautloser Gott! Und wenn einer sich zum Eremiten machte und in einer Höhle die Sünden der Vorväter abbüßte –: dem kann er nicht entrinnen. Die Rathausuhr auf dem großen Platz schlägt auch für ihn; der kleine Sekundenzeiger an der Zeitscheibe des ›Matin‹ auf den Boulevards rast auch für ihn. Da hängen an den Wänden die alten Fotografien und zeigen unbeweglich das alte Licht, das einst auf sie fiel – der Leierkasten der Vergänglichkeit spielt ein schönes, nachdenkliches Lied, was uns nicht abhalten soll, die Sache mit dem Kerl, dem Meier, die wir für morgen vorhaben, für die wichtigste, für die allerwichtigste der Welt zu halten. Vorwärts! Vorwärts –!