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Tag 6 der Tour 2011 durch den Sarek Nationalpark ... der 5. Tag in Folge mit Regen.
Der Morgen begann mit völliger Stille und wir dachten schon, der anhaltende Regen hätte nun ein Ende. Nichts war zu hören, kein Wind, kein Trommeln auf dem Zelt, kein Vogel, kein Rascheln nichts. Es war als hielte die Welt draußen den Atem an.
Voller Hoffnung öffnete ich das Zelt und sah ... nichts!
Die Sichtweite oberhalb des Njoatsosvágge unterhalb des Tjiervrra betrug etwa 2 Meter. Also würden wir wohl wieder einen Pausentag einlegen müssen.
Gegen Mittag lockerte es sich auf, ganz ganz kurz kam sogar einmal die Sonne zum Vorschein, ... für etwa 3 Minuten. Aber es reichte um zu beschließen, dass wir keine Chance hatten, hier oben den Bach, der tief eingeschnitten in einer Schlucht vor sich hin brauste, nicht passierbar war. Die anhaltenden Regenfälle hatten dafür gesorgt, dass selbst harmlose Bäche schon Probleme bereiten konnten und dieser Bach gehörte nicht zu den harmlosen! Also stand der Abstieg ins Tal auf dem Tagesprogramm.
Wir hatten gerade all unsere Sachen wieder zusammengepackt und ordentlich im Rucksack verstaut, nur das Zelt stand noch als es wieder Anfing zu regnen. Mit dem Regen kam Wind, mit dem Wind senkte sich die Wolkendecke wieder auf uns hinab.
Die Sichtweite oberhalb des Njoatsosvágge unterhalb des Tjiervrra betrug nun wieder etwa 2 Meter. Also würden wir wohl doch den Pausentag einlegen müssen.
Das ist richtig frustrierend und man hört es Deinem Bericht auch an. Da träumt man von der Wildheit und Schönheit der Natur, sich darin zu bewegen und zu genießen und dann das. So schade. Aber ich denke, Ihr habt das Beste daraus gemacht.
Eine wunderschöne Wolkenstimmung, die Einzigartigkeit der Einsamkeit dort ist greifbar. Tja, vom Wetter hattest Du ja schon erzählt....Vielleicht habt Ihr dieses Jahr ja mehr Wetterglück dort;-)
vg Ralf
Hej Tanja,
sieht ja gewaltig nass aus da! Man sieht schnell ziehende, tief hängende Wolken, die einem jegliche Sicht rauben und höhere, dunkle Wolken, die nur darauf warten, die nächste Dusche abzuwerfen.
Mir gefällt hier, wie man durch Löcher in den Wolkenschichten einen kleinen Eindruck von der Weite der dahinterliegenden Landschaft erhält. Auch die Helligkeitsunterschiede und die, trotz des fehlenden Sonnenlichts, leuchtenden Farben sind äußerst schön. Ein Bild aus dem Sarek, in diesem Format wunderbar nah an der Realität.
Ein wunderbares Panorama, dem kein bisschen Sonnenschein fehlt, im Gegenteil. Deine Beschreibung kann ich gut nachvollziehen. Und trotzdem oder gerade deswegen geht man immer wieder raus und tut sich das an ;)
Gruß
Jens