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Obwohl qualitativ "unter aller Sau", für mich eindeutig ein Lieblingsbild: Beim Vögelbeobachten fiel mir in weiter Entfernung und mit bloßem Auge kaum sichtbar eine Reihe von ca. 50 Graugänsen auf, die alle die Hälse hochreckten. Ich suchte nach dem Grund der Aufregung, fand aber weder am Himmel noch am Boden den geringsten Hinweis. Da Gänse in ihrem Verhalten eindeutig und unbestechlich sind, ließ auch ich nicht locker und guckte mir lange die Augen müde.
Nach einiger Zeit kam endlich der rotfellige Streßhormonausschüttungsgrund - für Gänse und dann schließlich auch für mich - aus dem Schilf hervor.
Leider habe ich aufgrund der gewaltigen Entfernung und weil aufgrund des Wärmeflimmerns im Sucher kaum etwas richtig zu sehen war, kein besseres Bild hinbekommen - sei es drum. Der Fuchs hat natürlich keiner Gans auch nur ein Federchen gekrümmt - es wäre ihm sicher auch nicht gut bekommen - und so zog er hungrig weiter auf der Suche nach leichterer Beute.
Ostsee, 14.08.12.
Nikon D300, Nikkor AF S 4/500 VR, auf Holz aufgelegt, 50%-Ausschnitt.
man erkennt den burschen. und wie man sieht, trollt er sich zügig.
wo bleibt da die sprichwörtliche schläue....:-)
( nacht-überrumpelung oder so.....)
dein foto zeigt schön wie er die gans mal wieder nicht stehlen konnte.
lg .werner