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Die Fischer auf dem Inle See (Myanmar) balancieren mit einem Bein auf dem Bootsheck und benutzen das andere Bein zum Rudern.
Zum Fischen benutzen die Intha ein konisches Bambusgestell. Sobald der Fischer im Wasser Bewegung sieht, lässt er das korbähnliche Geflecht zum Seeboden sinken. Mit einem Stock wird der Fisch aufgescheucht, bis er sich im Netz verfängt das am Bambusgestell befestigt ist.
Der grosse See ist nur wenige Meter tief.
Ein wahres Schauspiel, diese Fischer-Technik!
Das gleiche gilt aber auch fürs Bild selber.
Die sehr gelungene Spiegelung sowie die filigranen Umrisse der Fischer und Boote wirken prima.
Gruss Christian
Gekonnter Einsatz eines guten Weitwinkels. Vielleicht wäre ein nicht exakt mittiger Horizont besser gewesen, vielleicht aber auch nicht - muß ich mir noch mal ein wenig länger ansehen...
Es ist höchster geistiger Genuss, Dieses Bild zu betrachten, Markus! Wenn man später kommt, kann man sich nur noch den anderen anschließen, dafür aber von ganzen Herzen!
Gruß, Rudolf
Florian Weber, 14.12.2001 um 19:11 Uhr
Ich schließe mich meinen Vorredner an... eine herausragende Fotografie die für mich funduswürdig erschien.
Gruß, FW
sehr schöne Aufnahme besonders durch die
Speigelung, deshalb finde ich auch den Horizont in der Mitte genau richtig.
Da ich den Inle Lake auch kenne, sollte
ich noch dazu sagen, dass die meisten Boote ziemlcih schnell durchrauschen, ich frag mich wie man da solche Spiegelungen sehen soll :( Und last but not least, ich habe auch ein Bild von Myanmar bei dem Du unschwer erkennen solltest wo das ist .... die Lösung soltest Du aber bitte nicht direkt drunter schreiben.
Hallo,
ja eine sehr schöne Aufnahme, nur eine Frage zu den Booten, warum gehen die nicht richtig runter da wo der Fischer sitzt. Ergibt sich über die länge so ein großes Gegengewicht das es sich ausgleicht?
Gruß Lars
Antwort für Konrad Klatt 16.12.01 / 12:47
Hallo Konrad
Danke für Deine Anmerkung bei meinem Bild <Fischer im Spiegelbild>.
Habe mir auch so meine Gedanken über die Horizontfrage gemacht und bin auch erstaunt, dass das Bild mit so deutlicher Mehrheit in den Fundus aufgenommen wurde.
Wenn ich die Tiefenwirkung in einem Bild optimieren möchte, lege ich oft die Horizontlinie in die Bildmitte. Diese Technik lernte ich vor vielen Jahren in einem Weiterbildungskurs an einer Schule für Gestaltung. Natürlich funktioniert diese Technik nur in entsprechenden Situationen.
Starre Bildgestaltungsregeln sind eine andere Angelegenheit. Jeder Betrachter / Betrachterin wertet ein gleiches Bild oft völlig anders. Hauptsache ist, dass die Kritik aufbauend ausfällt,
Kreativität ist zum Glück keine messbare Grösse!
Schöne Festtage wünscht Dir:
Markus A. Bissig
Antwort für Lars Weber 15.12.01 / 11:54
Hallo Lars
Danke für Deine Anmerkung bei meinem Bild <Fischer im Spiegelbild>.
Zu Deiner Frage weshalb die Boote nicht richtig runter gehen da wo der Fischer sitzt:
Wie mir mitgeteilt wurde sind es zwei Faktoren.
1. Das grosse Gegengewicht
2. Die spezielle Bootsarchitektur
Wünsche Dir schöne Festtage.
Gruss aus der Schweiz:
Markus A. Bissig
Ich habe schon viele Bilder vom Inle-See gesehen. Doch dieses liegt ganz vorne an der Spitze. Es strahlt mit seinen wenn auch kalten Farben, der Spiegelung, den Booten eine unwahrscheinliche Ruhe aus. Gratulation.
Gruß Detlev
eindrucksvolle Aufnahme, die mir ein Gefühl von Freiheit, Weite vermittelt.
Harmonischer Bildausschnitt mit schöner Spiegelung und Farbigkeit.
Gruß
Evelyn
Eine Spitzenaufnahme. Aufbau und Farben super. Mir gefällt vor allem die Perspektive.
Peter
Kirsten Baer, 8.04.2002 um 18:54 Uhr
Dieses Bild ist ein fantastisches Beispiel dafür, daß ein mittig plazierter Horizont sehr ansprechend sein kann. Es gefällt mir sehr sehr gut. Besonders schön finde ich auch, daß die Fischer als Scherenschnitt dargestellt sind.