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Beim Meeting nicht den roten Faden verlieren von Eckhard Meineke

Beim Meeting nicht den roten Faden verlieren


Von 

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11.05.2011 um 19:42 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Jena, 28. 2. 2011. Nikon D80 mit Nikkor f/3,5-5,6 28-200 mm G bei 35 mm. JPEG (Fine). ISO 1600. 1/100 sec f/7,1 bei mittenbetonter Messung und manueller Belichtungseinstellung. Bearbeitung: Corel PhotoImpact X3. Nachschärfen des auflösungsreduzierten Bildes 20/100.

Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





Uwe Grunwald, 11.05.2011 um 19:49 Uhr

Schönes Motiv, gut gemacht. Danke für die technischen Daten. Sollte "Pflicht" werden! Uwe


Ilse Jentzsch, 11.05.2011 um 19:55 Uhr

Das große Problem bei allen Diskussionen, bis in den Bundestag hinein, daß ständig der rote Faden verloren zu gehen besteht. Sachlichkeit ist bei den meisten Diskussionen heute nicht mehr gefragt, es wird rasch polemisch und schon geht der rote Faden verloren.
Du hast jedenfalls das farbenfrohe Graffito titelmäßig gut eingeordnet ;-)
Es grüßt Ilse



Kerstin Stolzenburg, 11.05.2011 um 19:59 Uhr


;-)

Besprechung folgt!
;-))

Kerstin



B.K-K, 11.05.2011 um 20:10 Uhr

herrliche Allegorie - ja, es passen offensichtlich genügend Falbelwesen auf, daß der Rote Faden nicht abhanden kommt ... ;-))) ... super aufgenommen und bearbeitet -

LG Brigitte



Inge Striedinger, 12.05.2011 um 0:02 Uhr

Perfekt, vermutlich besser als das Graffiti!
LG Inge



Trude S., 12.05.2011 um 0:42 Uhr

Hat der Sprayer , oder Künstler, Deine erwähnte Bildaussage beabsichtigt ? Es sieht so aus ...und andernfalls hast Du es für mich passend interpretiert und zwar gut ! Meeting; schon das Wort ist mir unangenehm. :-)



Stefan Adam, 12.05.2011 um 19:31 Uhr

Herrlicher Titel. Und irgendwie komisch... wie aus dem Leben gegriffen. ...wenn derjenige, der das Treffen im Griff halten soll, so langsam die Kontrolle verliert, weil sich jemand in den Vordergrund spielt.
Gruß, Stefan



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:42 Uhr

@ Uwe: Lieber Uwe, von Pflichten wird in der fc nichts gehalten. Abgesehen davon, dass manche Leute ihren Account mit sinnlosen Urlaubsbildern fluten, hat man es ja auch bereits sehr schwer, einmal etwas für die Anstrengung, anderswo eine Anmerkung geschrieben zu haben, etwas zurückzubekommen. Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:43 Uhr

@ Ilse: Liebe Ilse, die Szene passt gewiss nicht nur für das Meeting in einer Firma, sondern für alle Arten von vergleichbaren Veranstaltungen, besonders für die Talk-Show. Vielleicht kommt aber noch einmal die Zeit, in der die Leute die sich da gegenwärtig betätigenden zynischen Grinsetussis, die sich mittlerweile auch in den Nachrichtensendungen breit machen, wieder leid sind. Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:43 Uhr

@ Kerstin: Liebe Kerstin, danke! Übrigens wohnt in meinem Entwürfe-Ordner bereits ein Bild mit genau dem Titel. ;-) Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:44 Uhr

@ Brigitte: Liebe Brigitte, das Bild ist gar nicht bearbeitet, wie Du an den technischen Daten siehst. Allerdings habe ich die Kamera bereits auf erhöhten Kontrast und erhöhte Scharfzeichnung eingestellt. Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:44 Uhr

@ Inge: Liebe Inge, die Lichtsituation war prekär, nämlich abends kurz vor letztem Büchsenlicht. Du siehst es an dem hohen ISO-Wert. Als Privat-Fotograf mit einem kleinen Nebenberuf ;-))) kann man leider nicht immer zur optimalen Tageszeit vor Ort sein. Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:45 Uhr

@ Trude: Liebe Trude, da das Bild nicht von mir stammt, sind mir natürlich Sprayer und Aussageabsicht unbekannt ;-). In den Kontext habe ich es selbst eingeordnet, und erst hieß es „Fakultätsrat“. Mit Vokabeln wie „Meeting“ reden sich gewisse Leute ihren Berufsalltag selbst schön; ob das klappt, weiß ich nicht. Mir würde „Besprechung“ vollauf genügen ;-)). Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 9:45 Uhr

@ Stefan: Lieber Stefan, ich fürchte, man traut mir gar keine komischen Bilder zu und vermutet wieder einen tieferen Hintersinn. Den gibt es hier aber nicht. Natürlich aber illustriert das Gemälde eine Szene, die man immer wieder auf solchen Veranstaltungen erlebt – wobei mir der Hase links am besten gefällt ;-). Eckhard



Andreas Denhoff, 13.05.2011 um 13:11 Uhr

Dem Meeting möchte ich nicht so gerne beiwohnen, zuviele Augen sind auf einen gerichtet ;-)) Oder verfolgen sie den roten Faden?
LG Andreas



Peter Kloth-Schad, 13.05.2011 um 13:34 Uhr

Sehr kunstvoll hat der Sprayer hier einen 3D-Effekt hingezaubert...und der Fotograf sich ein Stück aus diesem Kuchen geschnitten.
Die Interpretation 'Meeting' ist eine gute Idee, man sieht die Teilnehmer förmlich vor sich, teilweise Blech redend oder gelangweilt auf die Kaffeetasse stierend, während der Hauptredner sein Garn abspult, sich selbst vielleicht gerne reden hört... und währenddessen verwandeln sich im Kopf des langsam hinüberdämmernden Teilnehmers die andern in alberne Fabelwesen...
Gruß
Peter



Michael Jo., 13.05.2011 um 14:07 Uhr

vielleicht dachte der Sprayer dabei an diese
Aussenwelle vom Amt,
der inzwischen die Beisserchen gezogen werden,
der aktuell auch die Häschen zum plakativen gemeinsamen ' Schuuuting' abhanden kommen,
der nun jeden Faden als Rettungsleine akzeptiert ...
Vielleicht wird ihm gerade mit einem dieser Beisserchen
aber endlich auch ein tiefsitzender Nerv gezogen
und er wird sogleich wie weiland dieser Grüne Kellner
am Ende Didi's (Hallervorden's) Muppet-Show als
luftleerer Ballon in sich zusammensacken ..?

aber an Rostock im Mai 2011 wird der Schöpfer dieses
bunten Bildes dabei wohl noch nicht gedacht haben
;-)
Gr. Michael



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 16:34 Uhr

@ Andreas: Lieber Andreas, beim Meeting ist es nun einmal so, dass die Augen überall hingehen. Ob die meisten auf den roten Faden achten, sei demgegenüber dahingestellt ;-). Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 16:37 Uhr

@ Peter: Lieber Peter, Du hast die Empfindungen in meinen beruflichen Meetings sehr genau beschrieben, zumal sich diese mitunter über vier Stunden hinzogen ;-). Das können die Verbildlichungen innerer Empfindungen kaum wiedergeben. ;-)) Eckhard



Eckhard Meineke, 13.05.2011 um 16:39 Uhr

@ Michael: Lieber Michael, wie Du an dem Aufnahmedatum sehen kannst, dürfte das Bild eine Zeitlang vor den aktuellen Ereignissen in der FDP entstanden sein. Aber auch diese Ereignisse laufen immer nach einem für sie typischen Schema ab ;-). Eckhard



Peter Kloth-Schad, 14.05.2011 um 12:19 Uhr

Es ist schon bemerkenswert, daß beim 'Voting' Ablehnung damit begründet wird, daß man ja die Vorlage nur abfotografiert hätte.
Eine seltsame Idee, denn so ziemlich alles, was wir fotografieren haben wir nicht selbst hergestellt, aber es wird durch das Fotografieren und einen damit hergestellten thematischen Zusammenhang eben etwas Neues daraus, etwas, was der ursprüngliche Schöpfer des Bildes vermutlich garnicht damit im Sinn hatte.
So was habe ich auch mal gemacht:

Inzwischen ist dieses Original-Bild
schon lange nicht mehr zu sehen, x-fach übermalt...
Gruß
Peter



Voting-Center, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

 
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 43 pro und 557 contra Stimmen abgelehnt.


Arno M, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c



Detlef-K, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


FSC, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


KLAAS H, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


Stefan Negelmann, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

für Graffito gibt es kein Urheberrecht oder ist Eckard Meineke auch der Sprayer?


Emily von der Laggies, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


ich weis noch nicht, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


werner weis, 15.05.2011 um 9:16 Uhr



eine saubere Arbeit astrein fotografiert
plakativ und plastisch:

PRO



polarize-just.for.fun, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c



Peter Kloth-Schad, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

+


Stefanie d. B., 15.05.2011 um 9:16 Uhr

contra.
ein fremdes graffito abzulichten ist für mich keine galeriewürdige leistung.



p.mue.st, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

... da gebe ich der Stefanie d. B. Recht. C


Ruth U., 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


Günter Boris, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


Klaus K59, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


monochrome, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


Herr M, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


Peter Mertz, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


Der Fremde, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c



Der Jürgen, 15.05.2011 um 9:16 Uhr


nasowas



Manfred S aus M, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


N-I-C, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


Luca Di Muzio, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

+++


I arkadas I, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

c


A.Plunze, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


vepe, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-


Andreas Haberl, 15.05.2011 um 9:16 Uhr

-contra-


 

Andreas Denhoff, 15.05.2011 um 12:31 Uhr

Kann ein voting zum meeting werden, jedenfalls haben viele Augen dein Bild "gesehen"...
LG Andreas



Eckhard Meineke, 15.05.2011 um 18:48 Uhr

@ Peter: Lieber Peter, in der fc ist Grundlagenwissen über die Fotografie in Theorie und Praxis nicht überall bekannt. Auch das folgende Kunstwerk wurde im Zustand der Aufnahme nur durch mein "Abfotografieren" bewahrt.

Prinzessin ihrer Welt von Eckhard Meineke
Prinzessin ihrer Welt
Von
20.5.10, 18:44
44 Anmerkungen


Eckhard



Eckhard Meineke, 15.05.2011 um 18:49 Uhr

@ Andreas: Zuweilen befindet sich im Heuhaufen ja eine Nadel ;-). Eckhard



Flighty Furrow, 16.05.2011 um 16:52 Uhr

.

Hallo Eckhard,

Dabei geht es bei dieser Kunstform gerade darum nicht bewahrt zu werden! Genau das macht sie so attraktiv.

Etwas so zu bewahren ist, es archivieren. Der Fotoapparat als Kopiermaschine sozusagen. Natürlich kann man das auch Kunst nennen. Denn Copy-Art war ja auch mal ganz groß.

Man könnte auch einen Unterschied zwischen Kunst und Handwerk machen.

Warum ist der Faden eigentlich bevorzugter weise rot?

Das Bild gefällt mir, typisch, das die das nicht in der Galerie haben wollen. Welche Limitation des Kunstverständnisses!

P.s.: ...und wenn man richtig zugreift kann man sich an der Nadel dann auch stechen: Gedankenanstich ;-)



Eckhard Meineke, 16.05.2011 um 19:14 Uhr

Lieber Eric, zunächst einmal ist alle Fotografie erst einmal das Fotografieren von Gegenständen und Szenen, die bereits da sind. Ein Wandbild ist natürlich auch bereits da. Aber es geht doch darum, wie man es fotografiert, welchen Ausschnitt man wählt und vor allem, in welchen Kontext man das Bild stellt. Das alles scheint diesen fürchterlich humorlosen Nörglern nicht bewusst zu sein.

Roter Faden:

"Unter einem roten Faden versteht man ein Grundmotiv, einen Weg oder auch eine Richtlinie. „Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas“ bedeutet beispielsweise auch, dass man darin eine durchgehende Struktur oder ein Ziel erkennen kann. Der Begriff wird seit Goethes Wahlverwandtschaften im übertragenen Sinne verwendet. In den einleitenden Bemerkungen zu einem ersten Auszug aus Ottiliens Tagebuch, beschreibt er den Kennfaden der britischen Marine: „Sämtliche Tauwerke der königlichen Flotte sind dergestalt gesponnen, dass ein roter Faden durch das Ganze durchgeht, den man nicht herauswinden kann, ohne alles aufzulösen, und woran auch die kleinsten Stücke kenntlich sind, dass sie der Krone gehören. Ebenso zieht sich durch Ottiliens Tagebuch ein Faden …“. Schon im ersten Buch der Bibel begegnet allerdings der "rote Faden" als Unterscheidungsmerkmal zwischen Zwillingsbrüdern: "Da nahm die Wehmutter einen roten Faden und band ihn darum und sprach: Der ist zuerst herausgekommen." (Gen 38,21; Lutherübersetzung in der Revision von 1984)

In Hannover zieht sich ein auf den Gehsteig aufgemalter Roter Faden von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten." (W. I. Kipedia)

Nein, die Voter wissen auch nichts über Goethe ;-). Eckhard



werner weis, 17.05.2011 um 7:10 Uhr



es ist weiterhin ein besonderer Ausschnitt aus der Gesamtgraffitti
das Auge versucht, sich den Rest des Bildes selbst zu erzählen



Peter Kloth-Schad, 17.05.2011 um 8:19 Uhr

Die Frage ist immer, ob es eine gute Idee ist, sich einem solchen Wettbewerb zu stellen.
Eins meiner Bilder wurde mal für mich völlig überraschend für das Voting vorgeschlagen. Ich fand es nicht mal so besonders, es war vielmehr spontan (wie meistens bei mir) entstanden und sollte eher nur ein Bild als Aufhänger sein, um eine kurze Geschichte zu erzählen.

Erst wollte ich das stoppen, weil ich ahnte, was passieren würde, aber dann kam die Eitelkeit ins Spiel und ich wollte die Vorschlagende nicht brüskieren. Das Ergebnis bestätigte meine Vermutung und ein wirkliches Kunstwerk war es ja auch nicht. Aber anschließend habe ich mich in die Schmollecke zurückgezogen und die allgemeine Voting-Freigabe für meine Bilder ausgeschaltet...
Aber andererseits entgeht mir dadurch die Möglichkeit neben den 'Banausen' vielleicht auch anderen Interessierten etwas zu zeigen. Wie man es macht, ist es verkehrt...aber meiner Meinung nach deutet ein überragendes Ergebnis weniger auf 'Kunst' als auf gefälligen Mainstream hin...
Und so überlege ich, ob ich die Freigabe nicht doch wieder einschalten soll... :-))
Gruß
Peter




Flighty Furrow, 17.05.2011 um 12:10 Uhr

.

Hallo Eckhard.

Da du Goethe anführst; der hat das auf den Punkt gebracht:

Viele Gedanken heben sich erst aus der allgemeinen Kultur hervor wie die Blüten aus den grünen Zweigen. Zur Rosenzeit sieht man Rosen überall blühen.

Danke für die Info zum roten Faden, gerade die Biblische Geschichte zur Identifikation des "Erstgeborenen" passt im übertragenen Sinn ausgezeichnet in unsere Diskussion. Persönlich betrachte ich Techniken wie "welchen Ausschnitt man wählt und vor allem, in welchen Kontext man das Bild stellt" eher als 'handwerkliche' Fähigkeiten. Bei talentierter Ausführung kann natürlich ein kunstvolles Handwerk entstehen. In ähnlichem Zusammenhang haben wir ja bereits über Andy Warhol diskutiert, eher ein talentierter Handwerker als ein Künstler. Es sei denn alles ist Kunst - dann blühen die Rosen überall.



Flighty Furrow, 17.05.2011 um 12:21 Uhr

.

Fast vergessen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Exit_Through_the_Gift_Shop



Eckhard Meineke, 17.05.2011 um 17:36 Uhr

@ Werner: Lieber Werner, es sind auf der Wand ganz verschiedene Geschichten festgehalten; auf besondere Anforderung kann ich Dir per fm eine weitere schicken ;-). Eckhard



Eckhard Meineke, 17.05.2011 um 17:48 Uhr

@ Peter: Das vorliegende Foto wurde ebenfalls für den Bildautor überraschend vorgeschlagen. Ich hatte bereits früher einmal meine Bilder für das Voten gesperrt, die Sperre aber wieder aufgehoben. Beim Voten muss man sich halt damit abfinden, dass einige Primitivlinge ihren Hartz IV-Frust zum Ausdruck bringen. Die Voting-Anmerkungen kann man ja verbergen, wenn es zu schlimm kommt. Selten trifft man beim Voting einmal auf einen interessierten Mitmenschen, und für diesen Fall lohnt die Sache. Eckhard



Eckhard Meineke, 17.05.2011 um 17:50 Uhr

@ Eric (1): Lieber Eric, das Bild sollte gar keine Fotokunst sein, sondern die Mitmenschen einfach erheitern so wie mich ;-). Fotokunst kommt demnächst wieder ;-)). Eckhard



Eckhard Meineke, 17.05.2011 um 17:52 Uhr

@ Eric (2): Banksy, genau. Da besteht die Kunst ja oft in der Aktion als solcher, wenn er einem Museum ein Bild von sich unterschiebt. Sollte man auch einmal machen, etwa in der Ausstellung des Fotografen Schink im Neuen Museum zu Weimar.

http://www.hc-schink.de/


Inmitten des öden Blödsinns würde dieses Bild aber SOFORT auffallen ;-). Eckhard



Flighty Furrow, 18.05.2011 um 13:45 Uhr

.

Hallo Eckhard,

Sag mir bescheid wann die Aktion läuft, da mache ich bestimmt mit. Vielleicht schaffe ich es nicht bis nach Weimar aber da er ja so viele Ausstellungen parallel laufen hat lässt es sich bestimmt arrangieren, dass ich zeitgeilch in Aktion komme...ich habe schon einen Titel für das Bild das ich aufhänge werde:

Geschenkter Schink(en)! ;-)



Eckhard Meineke, 18.05.2011 um 13:47 Uhr

Endlich weiß ich, wer BANKSY WIRKLICH ist ;-). Eckhard



Marlise, 18.05.2011 um 17:59 Uhr

es ist immer gut,
den roten Faden nicht zu verlieren..lgr



Eckhard Meineke, 18.05.2011 um 23:21 Uhr

Das Problem in der fc ist ja, dass er gar nicht erst gefunden wird ;-). Eckhard



Michael Jo., 20.05.2011 um 13:20 Uhr

ach ja, das Voten ..., diese Voter ..................
ein Kapitel für sich.
Man müsste mal ein richtig hintergründiges Motiv
finden, dass dieses Voting-Procedere (bzw. die
Motive der Voter, deren Pro und noch weitaus hinterfragender die Contras) hinterfragt,
so etwas ' hinterfotzig' vielleicht, ohne dass die
Schmeichler und die Besserwisser u. Neider das
sofort durchschauen;
also: gewissermassen eine Leimrute auslegen,
um dieses Verhalten einmal gezielt zu konterkarieren,
'auf die Schippe zu nehmen' ..

Interessant, Peter Kl.-Schad's Erfahrung dazu,
Eckhard's Intention zu diesem Foto: roter Faden .. (Goethe ect.)
und auch Flighty Furrows Beitrag.

Was Eckhard's Bilder (Ablichtungen) betrifft:
er zeichnet sich dabei (sie zeichnen sich ..) ja meist
immer mit einer solch tieferen, hintergründigen Intention aus, dass viele der Betrachter sich vermutlich erst garnicht trauen, sich damit konkret(er) auseinander zu setzen,
geschweige denn, auf die Diskussion um den sprichwörtlich ' roten Faden' eizugehen .... (vielleicht auch, weil sie meinen, mit ihrem Allgemeinwissen .. ? .. da nicht mithalten zu können ?).

Meine generelle Abneigung, der Graffity-Scene eine
Bühne zu geben (weil ich diese Art von ungefragter
Stadtbild-' Verschönerung' / Subkultur ablehne !),
habe ich in dieversen meiner Anmerkungen hier in der FC und in div. Meinungs-Chats schon begründet;
deshalb lade ich persönlich grundsätzlich auch keine Graffity-Bilder hoch.
Nichtsdestotrotz erlaube ich mir hin & wieder, auf
wirklich künstlerische Werke dieses Underground-Mediums (vor allem 'auf den Punkt gebrachte' gesellschaftskritische, witzige Satire) positiv zu reagieren.
Ja, es kommt bei derlei Ablichtungen durchaus auf den
jeweils richtigen Bildausschnitt an !
dass Eckhard's Foto hier abgelehnt wurde,
überrascht mich nicht.
siehe dazu meine o.g. Idee ... !
Nicht alle der Voter fragen halt nach dem entsprechenden ' Blickwinkel', viele (von denen) zitieren aber gleichzeitig hehre Statements von bekannten Fotografen oder anderen Persönlichkeiten
in ihren Profilen (Profil-Neurotiker ..?).
Der eine/ die andere von ihnen betreibt das Fotografieren als willkomene Ablenkung vom Alltag,
andere möchten dabei ihrem Anspruch an handwerklich perfekte Fotos nahe kommen (diese Lehrbuch-Fetischisten), anderen ist die Bild-AUSSAGE
wichtiger als der ' goldene Schnitt',
andere knipsen jedes ' Plümchen', ihren Pudel, die Katze und den romantischen Sonnenuntergang am Meer ...;
andere sind reine Ästheten und benutzen gekonnt
nur Licht und Schatten (ja, das Licht bedingt die Schatten ..!) um spezielle Ausschnitte der Lebenswirklichkeit u./od. Natur gekonnt (und beschränkt) in der s/w-Sprache der Grauwerte ab-zu-LICHT-en, andere knipsen ihre Tussen (sorry !) oder
Musen in allen unmöglichen Stellungen frontal geblitzt
unter der Dusche,
Autos und das Vorzeige-Equipment des Hobby-Knipsers sind weitere nichthochladungsresistene Motive ... usw.usf. .....
Anspruch (oder auch keiner) u. Wirklichkeit, Sicht der Dinge .....,
ach was sülze ich hier weitläufig ......
(jeder hat halt so ' sein's ' - mit mehr oder weniger ' Hintergrund' halt ...).
Aber was hat das alles mit dem Votingverhalten zu tun ?

Michael



Eckhard Meineke, 20.05.2011 um 18:57 Uhr

Lieber Michael, über die Psychologie der gemeinen Voterinnen und Voter weiß ich nichts, das bereits deshalb, weil ich selbst gar nicht vote. Ein hintergründiges Motiv hätte ich schon, und wenn ich es nächste Woche einstelle, kannst Du es ja für das Voting vorschlagen ;-). Ich schätze aber, dass das Ergebnis das Gleiche sein wird wie hier. Außerdem äußern sich ja die wenigsten Voter verbal.

Das Foto selbst war eigentlich einmal als ein Spaß gemeint, allerdings einer mit Hintergrund. Wer wie ich Gelegenheit hat, an mehrstündigen „Meetings“ - bei uns heißen sie Institutsrat oder Fakultätsrat – teilzunehmen, der wird auch verstehen, weshalb man nach einiger Zeit Assoziationen hat, die das Bild, ohne dass der Künstler das gewusst haben kann, trefflich wiedergibt. Insoweit sollte es eigentlich nur eine Möglichkeit für alle temporären Leidensgenossen sein, einmal herzlich und durchaus laut zu lachen.

Was die Graffitiszene betrifft, so ist sie nun einmal ein Zeichen der Zeit wie alles andere, was uns in der Stadt auffällt. Insoweit gibt man ihr durch das Einstellen ihrer Erzeugnisse auch weniger eine Bühne – wer von den Sprayern schaut schon in die fc? -, sondern zeigt etwas von den Zeitläuften, was so vor 50 Jahren noch nicht bestand, ohne dass man wüsste, ob es auch einmal wieder aus der Mode kommen wird. Und es gibt ja wie im vorliegenden Fall wirklich qualitätvolle Arbeiten. Zum Teil ist es sogar so, wie in Münster, dass Privatleute oder Firmen die Sprayer (lackaffen.de) bestellen, um Schlimmeres zu verhüten, auch sogar bereits in der Nachbarschaft hier auf dem Dörfli. Eine gekonnt gestaltete Garagenaußenwand hält erstaunlicherweise die Blödschmierer besser ab als eine rein weiße.

Meine schönsten Fotos stelle ich sowieso nicht zur Diskussion ;-).



Eckhard



Michael Jo., 20.05.2011 um 20:20 Uhr

oh, ein Kahrmann-Ghia 1500er Coupé,
in himmelblau sogar,
welch Traum vor Prinzipalmarkt-Kulisse;
ein Farbtupfer aus alter Zeit,
fast noch wirtschaftswundergemäss,
immerhin eine schönere Augenweide (trotz Blech !)
als all die knalligen Selbstinszenierungen dieser
ungefragten Stadtbildver(un)schönerer mit der Sprühdose !
Ist mir bekannt, lieber Eckhard, wird seit etlichen Jahren schon vorbeugend von den Städten, Bauherren, öffentlichen Einrichtungen u. Garagenbesitzern .. angewandt ...
Ich erinnere mich an die ersten Wand-Zeichen vor etwa 40 jahren in den USA,
dann tauchte ein mysteriöses Strichmännchen in der Schweiz auf ...
(der Ärmste wurde im ' Sauber'-Land von den Eidgenossen gejagt wie der Teufel aus der Kirche ..);
was danach sich überall breit machte, ausuferte,
war / ist dagegen dilletantische Schmierfinkerei
(den soziokulturellen Hintergrund lasse ich einmal aussen vor),
selten dagegen eine gekonnt-witzige Auseinandersetzung mit der trostlosen Wirklichkeit,
der in Beton gegossenen Tristesse.

Ich glaube allerdings schon, dass diese Szeneleute auch in der FC schauen, ob sie dort veröffentlicht sind !
Ohne eine geglaubte öffentliche Warnehmung hätte diese ' Street-Art' für sie an Reiz verloren.
Im Netz kursieren ihre ' Botschaften', selbst geknipst und gefilmt ..,
und jedesmal, wenn die Berliner BVG eine gereinigte
oder gar neulackierte U-Bahn auf die Gleise schickt,
macht die Meldung augenblichlich die Runde in der abgeschotteten Community dieser Leute.
Gelegentlich kommt einmal ein Sprayer unter die S-Bahn-Räder,
schade, sofern es sich dabei noch um einen jugendlichen Menschen handelt, der das meiste vom Leben noch vor sich hätte !
Mit den älteren Opfern dagegen, den geheimen ' Königen'
der Szene, diesen eingewanderten oder globetrotternden Tagedieben, inzwischen gar mit
hochagressiven Farb-Rezepten auf Wasserglas-
und ätzender Fluss-Säure-Basis agierend dagegen, habe ich Null Mitleid.
Hat nichts mir piefiger ' Law & Order' zu tun,
eher mit meinem ästhetischen Empfinden und dem Schutz öffentlichen Eigentums (und des öffentlichen Raumes ebenso).

Michael



Eckhard Meineke, 20.05.2011 um 22:41 Uhr



Lieber Michael, ich antworte morgen. Mit den Anfängen des "künstlerischen" Graffitiwesens hatte ich mich vor einiger Zeit befasst; das Bild dazu ist noch auf der Festplatte. Eckhard



Eckhard Meineke, 22.05.2011 um 18:11 Uhr

So, lieber Michael, hätte fast vergessen zu antworten.

Merkwürdigerweise ist der erste Graffitikünstler fast vergessen, ein Schicksal, dass er mit den wirklichen Erfindern des Automobils und der Glühbirne teilt:

"Gérard Zlotykamien (* 1940 in Paris) ist ein Graffiti-Künstler und gilt als der erste Streetart-Künstler.

Zlotykamien begann 1963 als erster Künstler überhaupt im öffentlichen Raum zu arbeiten. Anfangs mit Kreide und Pinsel, erst später mit Sprühfarbe, zeichnete er symbolhafte Strichfiguren, seine sogenannten „Éphémères“ („die Vergänglichen“/„vom baldigen Verschwinden Bedrohten“) auf Mauern und andere Untergründe. Inspiriert wurden diese Figuren durch die eingebrannten Schatten der Menschen nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima, ebenso durch die Judenverfolgung im Dritten Reich, in denen er große Gemeinsamkeiten sieht. Insgesamt wurde sein Werk stark durch die Themen Krieg, Faschismus, Kommunismus geprägt, da er selbst zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges geboren wurde und nach eigenen Aussagen auch während seiner Schulzeit aufgrund seiner jüdischen Abstammung Diffamierungen seiner Klassenkameraden ertragen musste.

In der Nacht zum 22. Januar 1979 arbeitete Zlotykamien an 15 Wänden in Ulm mit Acryl aus der Sprühdose. Teilweise wurden seine Zeichnungen anschließend zerstört, aber an der Ulmer Universität wurde die künstlerische Qualität erkannt, so dass sie dort unangetastet blieben und später offiziell in den Kunstpfad der Universität Ulm aufgenommen wurden.[1]

Er wirkte außer in seiner Heimatstadt Paris unter anderem auch in Leipzig, Ost-Berlin, Prag und Johannesburg.

2003 hörte er auf, seine Éphémères zu malen."

(W. I. Kipedia)

Eckhard

Das Bild, das ich dazu zeigen wollte, ist doch nicht gut genug ;-).



Michael Jo., 22.05.2011 um 20:21 Uhr

Danke Eckhard für die umfassende Info !
Kann sein, dass ich über diesen Pariser / Ulmer
Künstler auch schon einmal gelesen habe ..?
Mir ist die Geschichte des mystischen Strichmännchens (bzw. so eines mystischen, mit nur
ein paar Strichen gezeichneten Fabelwesens) bekannt, dass zunächst in den USA, dann in der Schweiz für
Furure sorgte.
Bei dessen Schöpfer soll es sich tatsächlich (auch) um einen Mann gehandelt haben, der sein eigene Geschichte auf diese Weise zu verarbeiten versuchte.
Hochschule für Gestaltung in Ulm (inzwischen leider längst ' platt' gemacht ..) kann durchaus sein.
Für mich steht fest:
dieser Anfang hatte noch etwas sehr Witziges,
das mysteriöse Fabelwesen wurde (ursprünglich) nur mit schwarzer Farbe aufgebracht ...;
später - viel später erst ! - entwickelte sich diese Graffity-Szene (aus den USA schwappte das rüber),
zunächst an Künstlern wie Roy Lichtenstein orientiert
(und der jungen ' Op Art ' , Elemente der Pop-Kultur ..
usw.).
Dann kamen diese ' Tags' dazu, diese Schriftzeichen,
die lediglich für deren ' Autor' stehen (mit entsprechenden Underground-Hahnenkämpfen vermutlich um die Oberhoheit in diesem Genre, dem
Boss der Gang ..?!).
Die wenigsten der Graffities jedenfalls finde ich von einem gewissen ästethischen Reiz und (im besten Fall)
mit einer auf witzige, treffende Art verbundenen Botschaft (Zustandsbeschreibung eines gesellschaftl.
Problems z.B., Anprangerung eines Mißstandes, Entlarvung ..., Scherz ...).
Die Faust da oben, die sich da auf nacktem Beton der Bahn entgegenreckt, der Knoten noch dazu ...
zeigt die Hillosigkeit des Individuums gegenüber Zuständen (deren können viele sein, hier vielleicht
die Ignoranz einer Obrigkeit, diese Rotzigkeit eines
ehemaligen DB-Chefs gegenüber dem Fahrgast,
gegen S 21 vielleicht ... und / oder ...).
Ja, sowas wie diese - irgendwie hilflose - Faust an
der Betonstütze der Bahntrasse, finde ich sogar absolut i.O. !

Aber 95 % all des bunten Geschmieres stören mich,
stören mein ästhet. Empfinden (wenn ich z.B. mit der Bahn durch's Ruhrgebiet fahre, überhaupt scheinen diese Typen sich gerne in Unterführungen u. anderen Schmuddelecken, an Autobahn-Schallschutzbauten,
an Tiefgaragen-Wänden u. ähnl'm) auszutoben ...;
so wird eine 'eh schon triste Umgebung noch weiter
runtergemacht ....
(nein: ich widerspreche entschieden der Meinung,
dass es sich dabei - bei den v. mir geschätzten 95 % - um ein farbliches Aufpeppen dieser Tristesse handelt !
für mich Schmiererei - in den meisten der Fälle also -
und Schädigung fremden oder gar öffentlichen Eigentums, für dessen Beseitigung ich schliesslich
per Steuer auch noch mitbezahle ...).

Graffity - dieses Szene-Genre :
ist so überflüssig u. unnötig wie ein Fallschirm
für die Urgroßoma ...

Michael



Carsten Mundt, 22.05.2011 um 23:29 Uhr

Nun, lieber Eckhard, den Kommentar mit der Flutung sinnloser Urlaubsbilder nehme ich Dir natürlich sehr übel.
Aus rein persönlichen Gründen :))
Ich bin ja eben erst zurück, und werde dann wohl in den nächsten Wochen wieder einmal sinnlos fluten.
Was soll's.

Aber Scherz beiseite.

Was in nur 14 Tagen so alles passieren kann, ist doch erstaunlich.
Ich sehe, Dein Profilbild ist erneuert. Andere Dinge sind auch geschehen in der Welt.

Den roten Faden zu verlieren ist fatal, wenn gerade das in einem Augenblick geschieht, in dem es nicht beabsichtig ist.
Ihn bewusst zu verlieren, jedoch, kann aber auch erlösend sein.

Das dargestellte Meeting scheint recht zerfleischend gewesen zu sein, entbehrt aber nicht einer Komik, wenn man sich denn auf die Häschen und die lieben kleinen Monster einlässt. Es kommt wohl jedem von uns bekannt vor :)

Ob das Kunst ist, oder weg kann, weiss ich nicht :)
Diese Frage dürfte sich Beuys' Putzfrau nicht gestellt haben, sie handelte eben gemäß ihres Reinlichkeitsbedürfnisses.

Ansonsten könnte ein freiwilliges Leben in Bescheidenheit helfen, 14 Tage ohne TV oder Radio, ausser im Autoradio ..

Ich gebe zu, es war sehr schwer, die ersten 3 Tage.
Man gewöhnt sich daran. Und liest statt dessen in Karten und Gebieten :)

lg Carsten








Eckhard Meineke, 22.05.2011 um 23:57 Uhr

Antworte morgen nach dem Meeting ;-). Eckhard


Michael Jo., 23.05.2011 um 0:07 Uhr

schoooon wieder Meeeeeting ??
- schnarrrrrchhhh ...



Michael Jo., 23.05.2011 um 1:08 Uhr

aber lieber ' Ecky ':
wir können das Thema auch gerne beenden !
Musst Dir die Mühe nicht mehr machen;
schlaf dich lieber aus, nach dem meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeting !
;-)
Michael



Eckhard Meineke, 23.05.2011 um 14:00 Uhr

Lieber Michael, ich antworte heute abend. Eckhard



Eckhard Meineke, 23.05.2011 um 18:13 Uhr

Lieber Michael, Du meinst vermutlich nicht Basel, obwohl es dort auch eine ausgeprägte Graffiti-Szene gibt,

http://www.linguist.ch/graffitibasel.htm


sondern Zürich:

"Seit 1977 sprüht Harald Naegeli, der ‚Sprayer von Zürich‘, seine Strichfiguren auf Wände in diversen Großstädten. Wegen seiner Graffiti in Zürich wurde er 1981 zu neun Monaten Haft und 206.000 Franken Strafe verurteilt. Diese Strafe musste er 1984 absitzen, nachdem er nach Deutschland geflohen und ein internationaler Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden war. Heute ist er ein anerkannter Künstler, dessen Werke von der Stadt Zürich als schützenswert erachtet werden." (W. I. Kipedia)

Ansonsten: Graffiti gab es bereits im alten Ägypten, und was die Zeitgenossen zu Recht erbost, erfreut später die Sprachforscher und Kunstgeschichtler ;-). Eckhard



Eckhard Meineke, 23.05.2011 um 18:19 Uhr

@ Carsten: Lieber Carsten, die Frechheit mit dem sinnlosen Fluten der Internetcommunities mit Urlaubsbildern stammt aus der Ausstellung in Weimar, über die ich mich mit Eric unterhalten habe. Der Künstler meinte offenbar, sein eigener Murks sei nicht sinnlos und verdiene eine längere, kontemplative Betrachtung.

Ansonsten: Es ist gewiss einmal gut, vierzehn Tage lang nicht Fernsehen zu sehen, insbesondere nicht das deutsche ;-). Aber eine längere Zeit der kulturellen Abstinenz (so ab drei Jahre Eremitendasein ;-)) bringt auch wieder die Gefahr mit sich, dass man den roten Faden für alle Zeiten verliert und zum fool on the hill wird. Eckhard



Michael Jo., 23.05.2011 um 23:03 Uhr

Harald Nägeli, genau, nun ist mir der Name wieder präsent !


Eckhard Meineke, 24.05.2011 um 13:55 Uhr

Lieber Michael, ich hatte ihn auch vergessen und konnte die Sache nur mit etwas Googleaufwand wieder rekonstruieren. Na ja, vielleicht muss man sich auch nicht jeden Namen merken ;-). Eckhard

Hommage à Thomas Baumgärtel von Eckhard Meineke
Hommage à Thomas Baumgärtel
Von
21.6.07, 20:20
17 Anmerkungen




Eckhard Meineke, 26.05.2011 um 11:23 Uhr

Lieber Manfred, das kann ja nie schaden ;-). Eckhard



Willi Thiel, 18.06.2011 um 0:18 Uhr

nein ich les jetzt nicht alles

aber
bunt
krass
endgeil
sowas ist
S P I T Z E
hg willi



Eckhard Meineke, 18.06.2011 um 13:57 Uhr

Lieber Willi, endlich die angemessene Anmerkung, auf die ich so lange warten musste ;-)). Die Humorlosigkeit mancher "Fotografen" hier, oder sagen wir "Stänkerer", ist wirklich bedrückend. Eckhard



Neydhart von Gmunden, 19.06.2011 um 10:25 Uhr

Ich fühle mich sofort verstanden .... :)
Die Contras bei der Abstimmung sind wohl die, die immerzu und gerne den roten Faden verlieren; dies gilt ja auch für die Sprache der Fotografie !



Eckhard Meineke, 19.06.2011 um 12:16 Uhr

Lieber Neydhart, wenn Barbara Klemm über Fotografie spricht, dann ist es sicher etwas Vernünftiges. Was aber hier an Tölpeleien abgesondert wird, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut. Eckhard



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Informationen zum Foto

  • NIKON D80
  • AF Zoom-Nikkor 28-200mm f/3.5-5.6G IF-ED
  • 35.0 mm
  • f7.1
  • 1/100
  • ISO 1600
  • 0EV
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