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Ich wurde geschaffen in den unendlichen Weiten der digitalen Welt von Roland K. Mettel.
Er will meine Schönheit zeigen, aber er konnte es sich nicht verkneifen auch meine Schwestern auszustellen.
Diese sind doch nur Versuche und doch nicht so schön wie ich, oder?
Technik: Grafiktablett, Corel Photopaint 10 + eigene PlugIns und Scripte
@Eberhard
Dieses wunderschöne Geschöpf kommt aus meinem Hirn über die Hände zur Maus und dem Grafikstift direkt in meinen Computer. Es ist eine reine Computergrafik, die in einigen Nächten entstanden ist.
Häßliche Geschöpfe zu kreieren ist viel einfacher, habe ich gemerkt, Schönheit ist richtig schwierig zu bewerkstelligen.
Ich fühle mich wie Frankenstein, der neues Leben geschaffen hat. Aber nicht aus Fotoersatzteilen, sondern aus der Fantasie mittels dem Elektronengehirn.
oh, drillinge:-))) tja, den bits und bytes bleibt nichts unerschlossen. die große schrift stört mich im werk. zwei eingebaute zeilenfehler tun es auch:-)))
@Günter
Ich weiß nicht, ob dir bewußt geworden ist, dass dieses Mädchen mit meinem Grafikstift gemalt wurde.
Mit den Haaren bin ich auch noch etwas unzufrieden.
Ich wollte auch bewußt starke Schärfe im Gesicht erreichen, was mir bei den Augen, glaube ich, schon recht gelungen ist.
natürlich weiss ich dein künstliches projekt zu würdigen. wie wäre es, wenn du den bereich in den haaren etwas weniger "scharf" machen würdest? ist doch kein großer aufwand.
günter
Hallo Roland,
kann gar nicht glauben, daß Du das Bild gemalt hast. Ist ja ganz große Klasse, daß Du so gut malen kannst. Darum beneide ich Dich aber sehr.
Gruß
Carsten
So sieht also deine Traumfrau aus :-))
Ich kann zwar kaum nachvollziehen, wie du das gemacht hast, finde das Ergebnis aber großartig.
Bitte kläre doch die Nicht-Grafik-Tablett-Benutzer wie mich einmal auf: Ist alles gemalt? Die Augen... der Mund? Oder hast du teilweise aus Fotos kopiert?
Die beiden "Schwestern" im Hintergrund samt deren Spiegelung gefallen mir auch sehr gut.
Schwer beeindruckt:
Iris
Sorry, aber ich schieße mich Tibor an.
Kann nicht glauben, das man soetwas aus einem "weißen Blatt" kreieren kann! Einfach so, ohne Fotovorlage...
LG Ramona
das hier ist "Mrs.Perfekt" und hier brauch man auch nicht in den krümeln zu suchen...es passt einfach alles zusammen !! ich bewundere deine kunst, toll hast du das gemacht !!
lg susanne
Meine kleine Traumfrau, Vanessa, ist ohne jegliche Fotovorlagen und -elemente entstanden. Ich habe es oben schon gesagt, Stift und Maus, Photopaint und viele selbstgeschriebene Scripts führten letztendlich zum Ergebnis. Ich habe ähnliche Gesichter in französischen Modemagazinen mir angeschaut, habe den Glanz auf den Lippen haargenau untersucht, die Beleuchtung der Wangen usw., einfach alles der Natur abgeschaut und gemalt. Wer mir nicht glaubt, sollte vielleicht mal eine Kopie auf seinen Rechner ziehen und in seinem Bildverarbeitungsprogramm vergrößern, dann kommt schnell die Wahrheit zum Vorschein.
Ungläubige werden dann eines besseren belehrt und noch kleine Zeichenfehler entdecken, weil mein Stift nicht hyperfein auflöst. Ich habe noch ein weiteres Werk in Arbeit: "Der Wächter".
Kommt nächste Woche und ist nicht ganz so perfekt aber dafür mal wieder diabolisch.
Nochmals vielen Dank für eure interessanten Kommentare.
Beste Grüße von Roland
PS: Vielleicht noch zur Ergänzung. Besonders neben den schon erwähnten Dingen, hat mir die Kette und der 3D-Raum im grauen Farbton viel Arbeit gemacht. Es ist wirklich richtig komplex Tiefe in einem unifarbenen Hintergrund entstehen zu lassen. Geholfen hat mir da die Unschärfe der "Schwestern" und ein langes Probieren mit dem Einsatz von Scheinwerferfiltern. Ich hoffe, der räumliche Eindruck kommt auch bei der 120 kB-Kopie rüber. Im Original ist das Bild 2560x1920 Pixel (entspr. einer 5 Mill.-Pixel-Digi) groß und kann in hoher Qualität bis DIN A3 gedruckt werden.
Übrigens die "Schwestern" sind aus der Vanessa entstanden. Das war schon wesentlich einfacher. Hier habe ich das Gesicht halbiert und jeweils die eine Hälfte in der Perspektive verzehrt und wieder zusammengefügt. Dadurch entsteht schnell ein anderes Gesicht, was aber dem Original gleichen zu scheint.
Für mich ist dieses Bild mein Beweiß für die "Neue Wirklichkeit" in der Fotografie bzw. digitalen Bildverarbeitung. Dieser Ausdruck stammt nicht von mir, sondern von der Journalistin Marianne Wellerhopf, die einen sehr interessanten Artikel über den englischen Fotografen und Bildmacher Paul Smith geschrieben hat. Paul Smith ist für mich ein Vorbild geworden, nach dem ich diesen bebilderten Artikel im KulturSpiegel gelesen habe.
vielleicht nehmen jetzt einige, wenn nicht sogar viele derer aus der Schicht der Dämlichkeiten diese Kreation und suchen den nächsten Silikonverarbeiter auf mit der Masgabe
so will ich auch aussehen...
Du bist Schuld, oder? :-)))
gruß HK
@ Tibor: ich verstehe deine Skepsis, auch für mich ist das kaum zu glauben ... aber dein Vorschlg bringt nix ... wenn roland gemogelt hätte, könnte er dir mit sicherheit einen wischenschritt präsentieren, der täuschen echt ist :-)
Ich bewundere hier noch mehr als das Gesicht die Jeansjacke. Die ganzen Steppnähte. Die Falten im Stoff. Das würde mir schwerer fallen als die Gesichtszüge.
Nun aber zum Gesicht:
Die Ohren sind Oberklasse. Nase, Kinn und Mund auch. Bei den Wangen würde ich auf der hellen - ihrer rechten Seite einen minimalen Schatten einmalen, der die Wangenknochen links und rechts angleicht. Beim Augen-Make-Up hat deine Traumfrau beim linken Auge (immer von der "Person" aus) weniger Lidschatten am Unterlid aufgetragen als rechts. Die Augenspiegelungen und die Lichter auf den Wimpern am linken Auge sind spitze. Die Augen sollten noch etwas Zeichnung in der Iris bekommen, sind aber schon fast perfekt.
Die Lippen sind total toll, wie ein echter, frisch geschminkter Mund mit Lip-Gloss. Die Schwierigkeit liegt hier vor allem in den Mundwinkeln, stimmts? Klasse getroffen. Auch die Kerbe an der Oberlippe ist perfekt.
Und das Wichtigste: Das Gesicht ist nicht ganz symmetrisch. Das wäre nämlich total unnatürlich. Niemand sieht links und rechts genau gleich aus.
Haare wurde schon gesagt.
Bitte betrachte alles oben Geschriebene als Kleinigkeiten, Erbsenzählerei - ich wollte dir nur meine Eindrücke aufzählen, NACHDEM ich wusste, dass das "Foto" gemalt ist. Ohne Deine Beschreibung hätte ich nie so genau hingeschaut und hätte es als weichgezeichnetes Portrait betrachtet. Der Gesamteindruck ist so perfekt, dass es genausogut eine nachbearbeitete Fotografie sein könnte.
Schön, wenn man den Kommentareschreibern zuschaut, wie Skepsis und Wahrheit argumentieren. Es freut mich, dass sich mit diesem Bild so auseinander gesetzt wird. Und Dieter Schumann hat es auf den Punkt gebracht.
Ich könnte Tibor Zwischenschritte präsentieren, aber damit wäre seine Frage nach echt und unecht immer noch nicht beantwortet. Abgesehen davon, dass ich grundsätzlich keine Arbeitsvorlagen, Ursprungsfotos, Zeichnungen und EBV-Zwischen-Dateien etc. herausgebe, ist doch ein Bild bis auf ein Pixel vergrößert immer noch kein Beweíß für den Ursprung aus Digitalfoto oder reine EBV-Kreation. Ein gewisser Glaubensfaktor ist immer vorhanden. Daher auch hat die Aussage nach der neuen Wirklichkeit in der Fotografie die aktuelle Bedeutung. Ein Foto kann kein wirklicher Beweiß mehr sein für tatsächliche Zusammenhänge. In meinen Bildern überzeichne ich diese Tatsache oft, in dem meine Bilder meist surrealistisch sind, was ja bedeutet, dass ich tatsächliche Gegebenheiten im neuen Kontext zeige und dies halt irreal. Dali, Mageritte und heute als Fotograf Paul Smith zeigen dies in Perfektion. Ein Bild das Soldaten zeigt, die von Kugeln durchpeitscht nach hinten fliegen, machte Paul Smith zum Renner der Szene. Aber bei genauerem Hinsehen hat man erkannt, dass es immer Paul Smith selbst war, der die Soldaten in einer eindrucksvollen Montage zeigt.
Es lebe die Freiheit, es lebe die Kunst. Aber rede niemand von Manipulation und Fälschung in der Fotografie. Ein weichgezeichnetes, mit einem IR-Filter aufgenommens Foto auf Dia, ist das schon eine Fälschung der Realität? Ich glaube jein, denn ein bißchen Wahrheit steckt in jedem Bild.
Ich glaube Dir voll und ganz, dass dieses Model voll am PC entstanden ist. Wirklich eine makellose Schönheit. Es muss wirklich viel Arbeit gemacht haben sie zu erschaffen. Auf den Wächter bin ich aber auch sehr gespannt, ich mag ab und zu auch Schockbilder :-)
Nochmals vielen Dank für eure anerkennenden Kommentare. Auch konstruktives ist diesmal ausreichend dabei, das hat mich besonders gefreut und bringt mich ein Stück weiter in meiner Kunst.
@´Thomas
Ich bin dir nicht böse, ist es doch eine Glaubensfrage, weil Beweise kann man nicht liefern.
Aber dein Einwand mit den Rändern der Jacke kann ich nicht recht nachvollziehen. Die Steppnähte zum Jeansstoff waren schon recht schwierig genug und wirken doch recht echt. Auch gibt es keine Objektkombinationen in deinem beschriebenen Umfang.
Sehr wohl gibt es Objektkombinationen von Zeichnungen, Airbrushs etc., teilweise bis zu mehreren Hundert Ebenen.
Teilweise liegen verschiedene selbstgeschriebene Filterscripte auf unterschiedlichen Ebenen um z.B. Glanz, Schatten und perspektivische Veränderungen hervorzuheben. Die Kette war schwierig, aber nur das eigentliche Einzel-Element. Das Zusammenfügen und dem Hals anpassen war nicht mehr das Problem mit meinen Zerrfiltern, die Schatten schon wieder machten mehr Arbeit. Und wenn du von unsauberer JEPG-Konvertierung redest, kann ich nur sagen, dass das Original ca. 140 MB groß ist, die ich natürlich mit der 130 kB-FC-Konvertierung nicht darstellen kann. Um deine Rede noch zu ergänzen, muß ich sagen, dass sogar einzelne winzige Wimpernhaare bei dieser Komprimierung verloren gegangen sind und der Wirkung der Augen geschadet haben. Aber insgesamt weiß ich, das mir hier eine Schönheit gelungen ist, auf die ich Stolz bin, ob du mir glaubst oder nicht.
Jedes Detail hat mir Spaß gemacht bei der Ausführung und ich habe auf der Strecke noch einiges über ComputerArt gelernt. Ich bin da recht autark und verbringe oft hundert Stunden an 1 oder 2 Bildern.
Mein Photopaint ist auch anders, wie das der meisten, ist es doch recht individuell im Plug-In-Bereich von mir angepasst. Ich nutze den Grafikstift nicht nur zum Freistellen oder Radieren, nein, ich male tatsächlich damit. Ich habe mir auch mal deine interessanten Autobilder angeschaut, da haste bestimmt nichts gemalt mit deinem Stift, ist auch für solche Darstellungen nicht notwendig, vielleicht zur Arbeitserleichterung, wenn man damit umgehen kann.
So, ich hoffe ich habe nun genug erklärt, rechtfertigen muß ich meine Bilder und ihre Echtheit hier ja nicht mehr. Jetzt habe ich auch genug über meine Arbeit geredet, weitere Kommentare zur Authentizität wird es zu diesem Bild nicht mehr geben.
Also nichts für ungut und einen schönen Abend noch.
find dein Bild auch unglaublich - und erst wenn man genau hiinsieht, merkt man ein paar winzige Kleinigkeiten, wie schon oben beschrieben. Am meisten beeindruckt mich nicht das Gesicht selbst, sondern wie du die Lichter und Schatten bzw. Helligkeitsstufen perfekt verteilt hast. Das war glaub ich das schwierigste daran, stimmts?
Auch noch Danke Chris,
Licht und Schatten sind das Salz in der Malereisuppe.
Ob nun mit dem Lichtgriffel oder dem Pinsel gemalt.
Wie du siehst, kann man sogar einer grauen gleichmäßigen Fläche Tiefe verleihen mit dem Einsatz von richtigem Licht und Schatten.
Starke Sache.
Ich verstehe Deine ungläubigen Kritiker nicht. Warum sollte man am PC nicht malen können? Dass Du's kannst sieht man ja an Deiner gesamten Arbeit hier.
Vanessa wirkt zwar noch ein bißchen wachspuppenhaft, ist aber dennoch gelungen.
;-) Günter