Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Eigentlich hatte ich was anderes mit dem aufgehenden Mond vor, da es aber anfangs völlig bewölkt war ging ich an den Strand. Letzenendes zeigte er sich dennoch, für das Vorhaben allerdings etwas zu spät. Daher, sorry, kann ich ihn hier nur mit Steinen im Wasser zeigen. :-) Das sich der Mond hinter den Wolken verbarg ist bei über einer Minute Belizeit ganz günstig, da er sonst nur ein ovales Etwas geworden wäre..
Dies ist nur mal aus aktuellem Anlass zwischen die Irlandbilder gerutscht. Fortsetzung folgt... :-)
EOS 10D,2,8/24 Beroflex M42, 63sec, Blende 8, Grauverlauffilter P120, 27.11.04
Oh Schiesberrr, da ast Du abär eine waraft manifique Foddo gemacht!
Also wirklich, Dich müsste man anhand dieser Arbeit für Deine ganzen Entschuldigungen schon verprügeln. Diese monochrome Stimmung in stahlblau, der genau richtig gesetzte Stein und der Lichtklecks rechts auf der Horizontlinie als Kontrapunkt zum versoffenen Erdtrabanten - vom Feinsten! Und das Ganze dann noch mit einem Beroflex-Flaschboden gekocht - Kompliment!
Bin hin und weg!
Gruß
Sebastian
So ein Meer ist halt schon ein schönes Fotomotiv! Gefällt mir fast besser als
Berge :-) weils damit einfacher ist, einfache Bilder zu machen... Bildaufbau und Farben sind gut, einzig vielleicht die Himmelsstruktur ned so... schaut mir irgendwie zu stark nach Kondensstreifen beim hellem Bereich aus... könnten aber auch irgendwelche Cirren sein... aber für den Himmel kann der Fotograf ja nichts, fürs Licht aber schon... also alles im grünen Bereich! Äh, blöd, im blauen Bereich, wollt ich sagen!
Gruss Carlo
dieser Blauton und das milchige Wasser erzwugen eine super Stimmung! habe gerade keinen Vorschlag, sonst würde ich es sogar für die Galerie vorschlagen!!
“Atemanhaltbild“ so ein perfektes Foto habe ich selten gesehen :-)
.. 63Sek. :-) toll das weiche Wasser und ja, zum Glück ist der Mond verdeckt und zeigt nur seinen wunderschönen Schein und hebt noch hervor, dieses tolle Blau!
Kompliment!
LG Chris
@Priska
Danke! Die Ruhe macht bestimmt das samtige Wasser nebst der Tiefenwirkung. Viele ähnliche Steinwasserbilder wirkten ebenso ruhig. :-)
@Stefan
:-)
@Sabine
Zum Einen finde ich es auch schade, zum Anderen freue ich mich über die "Freizeit" :-)
@Sebastian
Hwie Missjö Hä,
:-)) sagt meine Freundin auch manschmal...
Ein haitäck Canon L hätte doch ebenso nur einen versoffenen Erdtrabanten aufgenommen. Ich glaube die Unterschiede sind größtenteils nur messtechnische Spielereien. Im übrigen habe ich ein Sigma 2,8/24 super wide II das in Sachen Randschärfe zwar unbedeutend besser ist, aber bedeutend stärker die Horizonte verzeichnet als die Beroflexscherbe. Zudem ist die auch noch richtig schön manuell einzustellen und macht einfach Spass.
@Carlo
Stimmt, solche Motive sind auch einfach... oder ich habe schon zu lange dran geübt *g* Ist zumindest einfacher als aus einem Chaos etwas ruhiges/einfaches herauszulösen. Bei dem nach oben zeigenden Streifen habe ich auch sofort Kondensstreifen vermutet und weil die ja genau wie die Lichter auf Zivilisation schließen lassen, mag ich die nicht gerade, wobei wir wieder beim letzten Thema wären :-) Das mit grünem Himmel macht doch der Stefan nachts *g*
@Helmut
Oh Danke! :-)
@Martin
Danke! ...ist nicht tragisch, ich merke auch so schon das es allgemein nicht unbeliebt ist. :-)
@Marita
:-) Das sorry habe ich reingenommen weil viele hier sicher durch ähnliche Bildern gesättigt sind, was mich allerdings ja auch nicht davon abhält sie hochzuladen *g*
@Olaf
Das Resultat des Canon Raw Konverter habe ich einem leider nicht vorhandenen Velvia angepasst. Vergleichsbilder sind im untersten Link zu finden.
Damit triffst du genau einen Punkt mit dem ich mich in letzter Zeit intensiv gedanklich auseinandergesetzt habe. Da ich schon eine Seite dazu vollgeschrieben habe, verlinke ich sie jetzt auch gleich mal. http://www.natur-im-licht.de/seiten/manipulationodernicht.html
Oben bei Sebastian steht schon einiges zum Objektiv.
Es verzeichnet nicht so stark wie das 24er sigma aber andere Vergleiche habe ich nicht. Ich selbst fotografiere sehr viel und sehr gern damit. Das geringe Verzeichnen ist mir wegen unserer geraden Wasserlinie wichtig, ansonsten ist sowas ja nebensächlich.
@Ralf
Eher hätte ich darauf getippt das jemand die Lichter weghaben möchte :-))
@Charly
Was Ihr euch so alles merken könnt...
Weil es ja nicht so sinnvoll ist, wenn ein Werkzeug aufgrund der häufigen Benutzung ausleiert während das Andere verrostet, dachte ich mir ein Wechsel wäre jetzt mal wieder angebracht *g*
@Christiane
Manchmal schon komisch mitte Menschen... eben dachte ich was meint sie nur mit Ate man halt bild. aber nun ists klar :-)))
@Joachim
Drei Dinge werden wohl noch ewig in den meisten meiner Bilder wiederzufinden sein. Mond, Wasser und Blau :-)
@Heike
Einfach 63sec hinschauen und dich verzaubern lassen ;-)
Hab mir mal Dein Traktat angetan ;-)
Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, nach jahrelangem Fotografieren auf Dia (meist Provia, seltener Velvia) bin ich Knall auf Fall nur noch digital unterwegs... und aufgrund meiner bewusst so konfigurierten Einstellungen liefert meine Kamera RAW-Ausgangsdaten, die sehr flach im Kontrast und völlig ungeschärft sind... man will sich ja nichts versauen, sondern am bequemeren Schreibtisch eine feinere Kontrolle über die heikleren Parameter wie Kontrast, Belichtung, Weissabgleich und Schärfe haben... und das machts natürlich schon schwieriger als nur ein gerahmtes Dia zu haben, dessen Elektronisierung man am Bildschirm durch direkte Vergleichsmöglichkeit überwachen kann... Der Weissabgleich ist dabei doch ein gutes Beispiel: Als Ausgangspunkt hat man im PS Raw Converter ja die von der Automatik ermittelten Werte und die Option «As shot»... aber aus der Erinnerung am Bildschirm dann genau die richtige Wahl zu treffen, dürfte schwierig werden ;-) es wird so natürlich zum Glücksspiel und das kann ja manchmal durchaus spannend sein! Vielleicht darf man ja RAW-Daten gar nicht mit Dias vergleichen... eigentlich gilt RAW ja als digitales Negativ... und ein Farbnegativ mit dessen digitalisierten Daten auf dem Bildschirm zu vergleichen... naja, das dürfte dann doch ein schwieriges Unterfangen werden ;-)
Fazit: Ob grün oder blau ;-) Hauptsache, das Endresultat schaut gut aus! ;-)
Gruss Carlo
Nur eines stört mich wirklich, weil es mich ständig ablenkt. Du weißt sicher was .... Komisch, dass es hier noch niemand angesprochen hat! Geht das denn nur mir so? Eigentlich will ich vom Stein immer gerne mit den Augen zur Sonne wandern und zurück und hin und zurück ... dann ist da aber ständig dieses helle Licht rechts. Manchmal zucke ich nur schnell rüber und wieder nüber, manchmal bleibe ich eine Weile dort, ,um es genauer auzuschauen, ich der Hoffnung, dass es endlich verschwindet ... vergebens ... es ist immer noch da ;-) Die Anderen Lichter dagegen sind anständig, sie liegen auf meiner Linie oder sind nicht so hell :-)
Aber wie gesagt, das Bild gefällt mir ganz ausgezeichnet. Wenn ich es aufhängen würde, dann ohne rechtes Licht ... da könnte ich nicht anders ;-)
Liebe Grüße, Stefan
Deine Links will ich mir auch noch genau anschauen, da reicht jetzt die Zeit nicht ... hänge auch gerade wieder an den Farben, weil ich meinen neuen Monitor kalibriere ... und da stelle ich fest, dass ein Bild, das am alten (kalibrieren) CRT Monitor aufs Dia optimiert war, auf dem neuen (kalibrierten) TFT Monitor nicht mehr wie das Dia aussieht ... da muss ich jetzt rekalibrieren, mit anderem Gamma und anderer Farbtemperatur ...
ha...
das was stefan schreibt, ist auch mir sofort aufgefallen....diese kleinen schiffe...(falls es eines ist..)
von der komposition gefällt es mir....obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich den grossen dunklen stein nicht doch zu wuchtig als solitär in der vordern bildhälfte empfinde.
wahrscheinlic hätte es mir mit weniger himmel und mehr meer besser gefallen....:)))
aber dann wäre es schwierig mit mond geworden.
deine pamphete über die farbveränderungen habe ich gelesen...
das der cs konverter so schlecht arbeitet, wusste ich bisher nicht. dann lohnt sich jaunter umständen doch das kamera-eigene programm.
cih weiss nicht, auch mir fällt es schwer, völlig hinter farblich veränderten raw-dateinen zu stehen...weil man es ja nicht mehr so schwarz auf weiss...oder blau auf transparent..:)
andererseits....wenn man es nach bestem gewissen so anpasst, wie man vermutet ein velvia wäre gewesen...genug erfahrung hat man ja...oder nicht...eigentlich gibt es auch auf dem dia immer wieder überraschungen.
was mir schwerfällt ist vor allem die verteidigung der farben eines veränderten raw-bildes...denn dann kann man nicht mehr sagen..."aber mein dia sieht genau so aus" ....:)
grüsse nach negast,
sandra
Oh je, soviel zu beantworten... Ich muss erstmal warten bis die Schlüssel mit der aufschrift Zeit wieder aufgefüllt wird ;-)
Kommt aber... schon weils unter den fingern juckt.
zunächst einmal vielen Dank für die Mühe, die du dir da mir deinen farbigen Gedanken gemacht hast. Mir ist zwar klar, dass du das in erster Linie für dich selbst machst, um die Dinge auf deiner Suche nach Klarheit zu sortieren (so meine Vermutung), ich finde es aber wirklich extrem spannend, was du da schreibst :-) In dieser schwierigen Lage klingt es dann schon fast tapfer, wenn du schreibst, dass du von niemanden auf den richtigen Weg gebracht werden willst ;-) Du hast mich mit deinen Ausführungen auf jeden Fall zum Denken angeregt, und was dabei rausgekommen ist, muss du dir jetzt auch anhören :-)
Zum VelviaVision: Meines Wissens hat der DigitalVelvia bzw. der Sättigungsregler des VelviaVision NICHT die Aufgabe, deine Daten hin zu Velviafarben zu konvertieren! Ganz im Gegenteil: Fred Miranda behauptet, dass Photoshop als unerwünschten Nebeneffekt die Farben verschiebt, wenn man an der Sättigung dreht. Diesen Fehler soll der VelviaVision beheben. Fred Miranda garantiert 200% Farbtonechtheit bei Änderung der Sättigung. (100% nach oben und 100% nach unten ... 200% ist dann natürlich Quatsch, was aber nur Mathelehrer stört ;-) ). Wenn das stimmt, so wie ich es verstanden habe, dann sieht man in deinem Blumenbild Nr. 2 nicht lediglich die tatsächlichen Farbanteile verstärkt, sondern verschobene Farben, weil Photoshop das nicht kann. Für mich machen die Farbtöne von Blume 1 und Blume 2 tatsächlich auch einen recht unterschiedlichen Eindruck. Um dein Ziel (vorhandene Farben hervorheben) zu erreichen, hättest du (laut Fred Miranda) den VelviaVision nehmen müssen ... abgesehen von der Blauzugabe in den Tiefen müsste Bild 4 dann eigentlich Bild 2 ersetzen. Wenn dir Bild 4 am besten gefällt, dann ist das doch ein gutes Zeichen ;-) Das heißt doch nichts anderes, dass dir die Originalfarben (allerdings verstärkt) am besten gefallen :-) Dann wäre ja alles einfach ...
Wenn ich die beiden Bilder der zwei RAW-Konverter sehen, dann kann ich es kam glauben! Das ist ja schrecklich!! Könnte es nicht sein, dass sich dahinter noch irgendein technischer Fehler verbirgt? Wäre doch schön, oder? ;-) Falls es einen Fehler gibt, würde ich ihn in Photoshop vermuten, weil diese Versionen doch komisch aussehen. Ich finde die wirklich so schlecht, dass ich eine gewisse Hoffnung habe, dass sich dahinter ein Fehler verbirgt ... so was kann sich doch Adobe nicht leisten! Du hast mir vor langer langer Zeit mal geschrieben, dass du in Photoshop das Farbmanagement ausschaltest. Ist das immer noch so? Wenn ja, dann könnte es sein, dass CS sozusagen ins Leere konvertiert, weil es keine Frabraumvorgabe findet. Dann könnte man sich schön erklären, warum die Mondfarben im sRGB (in dem wird hier ja gucken) nicht mehr zu sehen sind ...
Und muss man beim Konvertieren nicht auch noch eine Farbtemperatur und ein Gamma angeben? Woher soll denn das arme Programm sonst wissen, was es machen soll !?!
Deine Bedenken und Probleme mit dem Konvertieren „frei Schnauze“ kann ich sehr gut nachempfinden. Das geht mir sicher genau so, wenn ich einmal digital bin. Man erhält hier eine große neue Freiheit, bei der man erst einmal überlegen muss, wie man damit umgehen will. Im Prinzip ist es ja so, wie wenn man bei der analogen Fotografie mit jedem Druck auf den Auslöser viele Dias bekommen würde (von jeder Filmsorte eines und noch viele Filmsorten mehr ...) und sich dann später eines aussuchen dürfte. Im Prinzip ja nichts schlechtes :-) Nur welches nehmen? Immer den Velvia? Man hätte ja die Auswahl und könnte schauen, welches einem am besten gefällt. Wäre das Manipulation? Mit Sicherheit ... wenn man immer Velvia nimmt aber eine leichter fassbare und nachvollziehbare. Vielleicht stellt ja mal jemand eine Software her, die die verschiedenen Filmsorten simuliert ;-) Aber viel bringen würde das wohl auch nicht. Irgendwie ist das ein Kreidrehthema. Wie wär’s denn damit: Man könnte ja sagen, der Fotoapparat ist nur in der Lage, die objektiven Strukturen zu erfassen. Die Farben schafft er nicht. Also muss man noch ein zweites „subjektives Foto“ vor Ort machen. Man könnte ich vor Ort fragen: Wie sehe ich jetzt subjektiv (mit meinem momentanen internen Weißabgleich) mein Motiv. Diesen Eindruck müsste man zusätzlich zum Foto abspeichern, z.B. im Kopf oder auf Papier. Das wäre dann das Farboriginal, welches man als Referenz für die Optimierung der Datei heranziehen würde. Man würde also nicht im Nachhinein am Farbregler drehen und sich fragen, welche Farbe gefällt mir nun am besten. Sonder man würde sich vorher fragen, welche Farbe empfinde ich, was ist mir an meinem Bild wichtig. So könnte ich mir das für mich vorstellen. Habe nur keine Ahnung, ob das mit den Speichermedien Kopf oder Papier zu machen ist ... aber vielleicht könnte das klappen, mit viel Übung. Schön wäre es dann noch, wenn man die Farbanpassung mit wenigen Mitteln (z.B. über die Farbtemperatur) hinbekommen könnte, weil man sich selbst und anderen dann leichter mitteilen könnte, einfacher Vergleichsdaten und Erfahrung sammeln könnte und weniger lang vor dem Computer sitzen würde.
Bin mal gespannt, was du/ihr jetzt von all dem denkt ;-)
Es wurde nachgefüllt und ich kann nun aus dem Vollen schöpfen :-)
@Carlo
Die Kontrastwerte habe ich bei mir auch auf -2 gestellt, weil ich angst habe sonst Zeichnungsdetails zu verlieren. Ich glaube aber, das dies ähnlich des weißabgleichs auch im Nachhinein ohne Verluste im Konvertierprogramm machbar wäre. Bei RAW-Daten jedenfalls. Aber so bin ich mir wenigstens sicher. Daher sehen die Ergebnisse eben bei mir ebenfalls oft sehr flau aus.
Ein automatischer Weißabgleich macht mir meine blaue stimmung ja nur wieder kaputt :- ) Daher habe ich bei mir auch ein Festwert von 5500k eingestellt. So kenne ich es ja auch vom Film. Sollte ich später etwas ändern wollen geht das ja zur not immer noch. Nur in wie weit ich dort Stimmungen hineinprojiziere wo evl. gar keine waren ist so bisschen mein Problem. Beim Velvia war man ja auch oft überrascht wie schick blau der manchmal wurde, obwohl es visuell vor ort nach garnüscht aussah :- )
Ø Fazit: Ob grün oder blau ;-) Hauptsache, das Endresultat schaut gut aus! ;-)
Dazu sollte ich auch mal übergehen, ist einfacher ;-))
@Stefan
Ja das hat mich auch gewundert das die Lichter eher als Plus angesehen wurden. :- )
Ich habe übrigens auch schon eine Version mir weggestempeltem Licht die mir auch besser gefällt, weil eben nichts ablenkt. Ich könnte es mir so auch nicht als Abzug an die Wand hängen ohne mich über das blöde Licht zu ärgern. :- )
Du hast jetzt einen TFT? Das hätte ich nicht von dir erwartet *g* Ich schwöre noch auf Röhre :- ))
Gespiegelt... Ich finde es so interessanter, fange aber auch immer links oben an zu lesen und höre unten rechts auf *fg*
Stimmt, da sind Farbsäume aber deine Fragezeichen kriege ich auch nicht weg, ich stelle meine eher noch dazu :- )
@Sandra
Nein es ist kein Schiff, auch nicht eines vor Anker. :- ) Die roten Lichter links sind die Lichter des KKW Lubmin und das rechts dürfte ein Leuchtturn sein. Wieck würde passen, bin mir aber nicht sicher. Oder doch unser Skipper auf der Lovis mit der Taschenlampe in der Hand?
Oben könnte noch etwas weg, da hast du recht und da es so ja einen mittigen horizont ergeben würde, hätte ich mit der Kamera noch höher können und so deinen wunsch erfüllt. :- ) Habe ich mich ganz umsonst lang hingelegt.
>auch mir fällt es schwer, völlig hinter farblich veränderten raw-dateinen zu stehen...weil man es ja nicht mehr so schwarz auf weiss...oder blau auf transparent..:)
Schön das mich hier einige verstehen *g* Aber vielleicht sollte man auch einfach mal auf Carlos Fazit hinarbeiten :- )) Spätestens wenn mich dann wieder jemand fragt ob ich farblich eingegriffen habe komme ich erneut ins grübeln und zu sagen auf einem Velvia hätts bestimmt so ausgesehen ist sicher auch wenig überzeugend :- ))
@Martina
Danke! Das mit dem Tüpfelchen ist so eine Sache :- ))
@Stefan
ist mir ja auch schon passiert, weißt du ja *g*
Ein LegoKernkraftwerk aber es schwimmt noch nicht :- )
und jetzt zu deinem Kurzvortrag :- )
Wenn ich wüsste wo ich mit dem sortieren anfangen sollte... Am einfachsten die digitalen Bilder so einzustellen wie man es annähernd von Dias gewohnt ist und basta. Kauf dir bloß keine Digitale wenn dein tft wieder richtig eingestellt ist *g*
VelviaVision...
dann hat Fred sich aber einen ungünstigen Namen ausgesucht.
Aha, also stimmt jetzt nicht nur der Raw-Konverter nicht sondern auch noch die Sättigungsfuktion Ich glaube das hilft mir auf dem Weg zur totalen Klarheit*g*
Als Standardfarbprofil habe ich in letzter Zeit immer das zu meinem Monitor beiliegene genutzt. Wenn ich dieses Farbmanagement verwerfe, macht das kaum einen Unterschied aus. Ich konvertiere die Farben meines Monitorprofils nur ins sRGB-Profil, wenn ich mal einen Abzug brauche. Die Ergebnisse stimmen dann recht gut mit dem Monitorbild überein. Allerdings bekomme ich einen cyanstich, wenn ich mein standardprofil dem sRBG zuweisen will (also nicht die farben in dieses konvertiere). Beim Mondbild vergass ich übrigens die konvertierung von sRGB auf mein Profil, aber drastisch geändert hat sich dennoch nichts. Ich habe es ausgetauscht, so das es jetzt stimmt. Mein Monitor ist auf sRGB gestellt und ergibt nur so mit dem beiliegenden Profil die korrekten Farben. Finde ich alles ein wenig komisch, aber wenn die Abzüge stimmen, kanns ja so falsch nicht sein. Wenn ich nun RAW-Bilder von PS CS zu sRBG konvertiere und sie anschließend in mein normales Profil konvertiere stimmen sie meist mit dem konvertierten des FVU überein, nur gibt es eben ab und an deutliche Ausreisser wie das Mondbild. Es ist ja auch schon zu sehen das dort irgendwas gewaltig verschoben wird in Sachen Tonwert oder Kontrast. Die Flecken des Mondes sind extrem hervorgehoben, obwohl das Bild insgesamt völlig flau ist. Ich weiß nicht was die software mit den rohdaten anstellt. Es gibt zwar eine Kalibrierfunktion des Konverters, mit der sich jedoch weder der cyan-Stich noch die Probleme in den Lichtern beheben lassen. Andererseits enthalten die PS CS konvertierten Bilder mehr Zeichnung im Schattenbereich. Arbeitet der eine Konverter vielleicht linear, und der Andere einer Sinuskurve vergleichbar? Komisch komisch das alles.
Ich nutze daher auch nur den FVU obwohl ich in Foren schon nicht besonders positive Kritiken gelesen habe. Alternative Konverter gibt es, aber die kenne ich selbst noch nicht.
In beiden Konvertern habe ich alle Werte der Kamera übernommen. Man kann sie ändern aber auch das verhindert nur gleichmäßige Farbstiche ähnlich einem Filter. Ein Gammawert zum verändern habe ich da noch nicht gefunden.
> Im Prinzip ist es ja so, wie wenn man bei der analogen Fotografie mit jedem Druck auf den Auslöser viele Dias bekommen würde (von jeder Filmsorte eines und noch viele Filmsorten mehr ...) und sich dann später eines aussuchen dürfte.
Dann sage ich mir, dass ich es ja gleich so einstellen kann bis es mir gefällt, worauf es letzenendes auch hinauslaufen wird. Andere Lösungen sind mir da bisher nicht in den Sinn gekommen. Ich glaube ich möchte keine Software die Filmsorten simuliert :- ) Eine Knipsschachtel mit eingelegten Velvia mitnehmen als Stimmungbeleg? Oder vom Notar beglaubigen lassen? Letzteres wäre mir zu teuer. :- )))
Wenn ich mir überlege ich sollte meine Fotos meinem subjektivem Eindruck, also mit meinem integriertem weißabgleich anpassen, sage ich nein. So schön wie der Film manchmal aus einer tristen Stimmung, in der ich visuell kein Blau wahrgenommen habe, eine schöne Blaue Stimmung machen kann.... Da möchte ich nicht mit tauschen. Der film zeichnet ja immerhin unbestechlicher die mehr oder weniger wahren Farben auf, genau wie ein weißes Blatt Papier im glühlampen licht ein gelbes Blatt ergibt. Aber in ein tristes Nebelbild einfach blau anzumalen ist schon wieder so eine Sache, weil ja möglicherweise nicht wirklich bläuliches Licht vorhanden war. In sofern würde ich mir nur merken das es recht langweilig aussah. Eine gesehene Stimmung notieren, das tötet bei mir nur den Spass am Fotografieren. Ich schaffe es ja nicht mal mir Daten für Nachtaufnahmen zu notieren. Im Kopf behalten? Worum gings nochmal? ... Funktioniert bei mir also auch nicht. Selbt wenn auf meinem Zettel steht, leicht bläuliche schatten und schwach gelbes Licht auf den Felsen, dann klicke ich der Regler an und finde die Stufe Schwach nicht. Ich denke das ist eher ein ganz grober Anhaltspunkt.
Ich weiß ich bin ein schwieriger Fall Herr Doktor *g*
@Volker
Danke! Wenige Worte müssen nicht weniger aussagen als manch ein Roman :-)))
Fazit: Ich gebe jetzt unter meinen digitalen Bildern eine Echtheitsgarantie auf absolute Farbtreue. Kann ja eh keiner überprüfen.
In der Tat, wenn man so genau hinschaut wie du/wir dann ist den Name VelviaVision tatsächlich irreführend. Die meisten verbinden mit Velvia aber vermutlich nur hohe Farbsättigung und der VerviaVision ist dann das Werkzeug, diese digital zu erreichen – ohne Farbfehler dabei zu produzieren. Fred Miranda meint, „Velvia Vision offers a 200% range (-100 to 100%) of error-free color enhancement intensity.” Wenn seine Farben also error-free sind, dann müssen die photoshopgesättigten Farben ja mit error sein. Ob das nun alles nur Werbung ist oder stimmt? Habe gerade man dein Blümchen bei starker Sättigung mit beiden Methoden verglichen. Größe Unterschiede gibt es da nun im Blattgrün. Die Lösung ist das insofern also nicht ...
Allerdings will Fred Miranda in unserer Diskussion auch beitragen ;-)
“From one photographer to another: I have been shooting for more than ten years, and have logged countless hours in front of my computer trying to perfect files that bordered on unusable. Sometimes, I just wouldn’t have the right conditions in the field, and rather than reshoot, I had no choice but to edit the photos --without them looking like they were edited. I decided to develop easy to use Photoshop plug-ins to make my own workflow run more efficiently. And, since I use all of these tools on a daily basis with my own work, I thought that other professional and amateur photographer’s could benefit from using them as well. These digital darkroom essential tools are based on many years of my personal photography, graphic design and software experience. I see photography as the highest art form, and in my opinion, editing can only enhance your masterpiece, not create it. My goal therefore, is to bring out the best your artwork has to offer. So that you can spend more time out in the field or shooting in the studio, and less time on the computer.” Fred Miranda
Er schlägt also vor, wir sollen unsere Bilder so bearbeiten, dass sie unbearbeitet wirken ... sehr hilfreich! ;-) Weiter meint er, mit Bearbeitung könne man unsere Meisterstücke nur verbessern, aber nicht schaffen ... wie beruhigend! ;-) Und er meint, wir sollen weniger Zeit vor dem Computer verbringen ... wo er Recht hat, hat er Recht! :-)
Was du da über dein Farbmanagement schreibst ist sicher recht ungewöhnlich, aber dass muss ja nichts heißen ... aber was machst du, wenn du irgendwann mal nen anderen Monitor hast? ;-) Dass es da manchmal Unterschiede gibt und manchmal nicht, dass leuchtet mir ein, denn dein MonitorRGB und sRGB sind in großen Teilen sicher sehr ähnlich, nur in den Randbereichen überlappen sie nicht und unterscheiden sich deutlich. Wenn’s dann gerade mal so eine Farbe erwischt, dann sieht man das eben ... soweit zumindest meine Vorstellung der Sache ;-)
> Wenn ich mir überlege ich sollte meine Fotos meinem subjektivem Eindruck, also
> mit meinem integriertem Weißabgleich anpassen, sage ich nein. So schön wie der
> Film manchmal aus einer tristen Stimmung, in der ich visuell kein Blau wahr-
> genommen habe, eine schöne Blaue Stimmung machen kann.... Da möchte ich nicht
> mit tauschen. Der film zeichnet ja immerhin unbestechlicher die mehr oder weniger
> wahren Farben auf, genau wie ein weißes Blatt Papier im Glühlampen licht ein
> gelbes Blatt ergibt. Aber in ein tristes Nebelbild einfach blau anzumalen ist schon
> wieder so eine Sache, weil ja möglicherweise nicht wirklich bläuliches Licht vor-
> handen war. In sofern würde ich mir nur merken das es recht langweilig aussah. Eine
Ø gesehene Stimmung notieren, das tötet bei mir nur den Spaß am Fotografieren.
Überzeugt! ;-)
Der Strahl? Ein Wolkenloch wird es wohl nicht sein ... tippe mal auf einen Effekt in der Linse (oder Spiegelung am Chip?) weil er sich ja auch nach unten fortsetzt ...
Vermutlich führt der Weg zur totalen Klarheit über die totale Verwirrung ... insofern bist du schon recht weit ;-)))
@ giesbert
also muss zugeben, dass ich dein farbmanagment für eigenartig halte. :)
wie hast du denn dein monitorprofil erstellt?
soweit ich weiss, bringt das höchstens was, wenn man seinen monitor per kalibriergerät überhaupt erstmal kalibriert. dann wird das motitorprofil mit dem erstellten icc-profil überschrieben...
diese profile den bildern dann anzuhägen, bringt aber auch nichts, da die meisten ausbelichter...um nicht zu sagen alle minilabs und agfa-d-labs etc....keine angehängten profile lesen können.
was ich manchmal mache, ist meine bilder in das fuji frontier profil umzuwandeln (da ich dort meist meine bidler machen lasse). meist aber nur dazu, dass ich sehe, welche farben der ausbelichter gar nicht oder nur sehr mangelhaft darstellen kann. dann kann ich mein bild dementsprechend anpassen...damit es dann tatsächlich so aussieht wie auf dem schirm.
denke aber die grösste kontrolle hat man erst durchs selber drucken.
am sichersten habe ich bisher mit dem srgb gearbeitet...obwohl es ein standardfarbraum ist...und er nicht so viele farben abdeckt, war er bisher doch am zuverlässigsten in der wiedergabe.
das mit dem stimmung merken unterschreib ich auch....denn wie oft zaubert der film eben doch mehr als das menschliche auge wahrnimmt. :)
wenn ich allerdings davon ausgehe, dann dürfte es rein moralisch auch kein problem sein digital mehr zu zaubern als als rohdaten vorhanden...:)
zu fred:
er sagt ja ganz klar etwas, was giesbert z.b gar nicht mag.
er möchte ein bild perfekt fotografieren...weder nachträglich allzu viel verändern, noch irgendetwas wegstempeln.
wenn ich fred lese, dann sagt er aber eindeutig, dass das fotografieren und der spass daran das eine ist....das andere aber die ohnehin schon guten vorlagen, noch weiter digital zu optimieren...um ein "perfektes" gesamtwerk zu erhalten.
wenn ich ganz ehrlich in mich gehe...und darüber nachdenke, dann muss ich sagen, reden wir hier um den heissen brei...denn dokumentarfotografen sind wir alle nicht. wenn wir das wären, müssten wir eigentlich den agfa ct precisa nehmen...und tja...manchmal ist es glaube ich fotografisch unmöglich die realität festzuhalten, denn äussere umstände gepaart mit blende und belichtungszeit führen ja schon zur totalen interpretation und nicht dokumentation.
von daher, dürfte es uns eigentlich auch nichts ausmachen, die sichtweise freds anzunehmen....und unsere bilder so weit es vertretbar ist, zu optimieren....*nachdenk*
grenzen muss es allerdings schon geben...aber die muss man sich dann wahrscheinlich selbst setzen.
zum velvia vision...geniales tool. bisher nutze ich es eher zum kontrastausgleich als zur farbsättigung.
und wenn ich von kontrastausgleich rede, dann muss ich hier endlich mal sagen, dass ich es liebe was damit digital möglich ist, denn mit grauverlauffiltern kann man nun mal nicht partiell augleichen...und an diesem punkt, kommt die digitale technik dann eher wieder dem seheindruck nahe, der es spielend schafft die grösten kontraste auszugleichen...:))
in diesem sinne...
grüsse zum nikolaus,
sandra
Sorry Giesbert, das ist mir etwas zu wenig. Das Bild hat meiner Meinung nach keine Bildaussage. Ein dunkler Fleck im Meer. Da hast du wesentliche bessere Bilder. Gruß Martin
Wunderschönes Stimmungsbild! Wenn die Tüpfchen (Schiffe?!) am Horizont und der kleine rötliche Pixel(?) im Meer (Von der Bildmitte aus etwas nach links unten sehen) wegretouschiert wären. Dann würde ich ein pro vergeben.
???
Habe die obige wortreiche Diskussion nicht verstanden. Wenn ich im Wolkennebel auf einer Brücke stehe und die Sonne kommt durch, habe ich einen unvergesslichen Eindruck. Der Mensch neben mir hat einen anderen, den ich nie erfahren werde. Meine 10D nimmt das Ganze auf (Weissabgleich nach meiner Erfahrung). Der Mann neben mir fotografiert das Gleiche analog auf Velvia, meine Frau auf Agfa. Mein Canonprogramm macht aus dem RAW (nur ein Speicherformat, aber beeinflussbar, wie auch die Filmchemie) ein TIFF, das ich im Photoshop nach meiner Erinnerung an diesen Moment bearbeite. Der Velviamann scannt (womit auch immer) sein Dia (von welcher Anstalt auch immer entwickelt) ein. Meine Frau auch ihr Allerweltspapierbild in dem Allerweltsflachbettscanner. Letztlich machen wir alle ein JPEG für die fc draus und stellen es rein. Einige hundert Leute mit einigen hundert nach ihrem Gusto farbstichigen Monitoren sehen sichs an.
Ich bezweifle, dass auch nur einer den Eindruck empfinden kann, den ich auf der Brücke hatte.
Die Ergebnisse der 3 werden sich auch kaum gleichen....
Wir alle stellen ein (mehr oder weniger heftig) bearbeitetes Bild herein, von dem wir hoffen, das es wenigstens einen Teil des vergänglichen Eindrucks vermittelt.
Und tausend einfach nicht kalibrierbare Gehirne werden es auf ihre Art GEFILTERT sehen...
Grüße
Ded
Oh, damit hätte ich gar nicht gerechnet :-)
Wenn man kein Einblick ins Votinggeschehen hat ist es immer eine Überraschung.... Naja gut, die war es früher auch ;-)
Ich danke allen Votern und besonders dem Volker.
@Martin
Mir gefallen auch einige meiner bisherigen Bilder besser als dieses :-) Dennoch gefällts mir. Mit der Frage der Bildaussage von Landschaftsaufnahmen habe ich mich schon mal auseinandergesetzt, mehr oder weniger vergeblich. Es gibt wenige Landschaftsbilder die eine nachvollziehbare Aussage haben. Auffällig wird dies schon wenn ich mir einen passenden Titel dafür ausdenke und nicht so recht weiterkomme. Für mich persönlich hat dieses Bild die Aussage Ruhe und Faszination Mond. Aber ich projiziere ja auch mein Vor-Ort-Erlebniss mithinein.
@Andreas
Für ein Bild bei mir an der Wand würde ich genau dasselbe machen, weil die Lichter eben ablenken :-), nur hier zeige ich es unretouschiert. Das weiße Licht ist ein Leuchtturm und das Rote das KKW Lubmin.
Es hat mich ohnehin gewundert warum nur so wenige die Lichter bemängeln.
Danke Euch!
Grüße Giesbert
-----------------------
So nun zu den Kurzanmerkungen :- )
Nun nochmal zum Farbprofilthema...
Mein Profil des Monitors und das sRGB stimmen nicht überein, aber das Monitorprofil stimmt mit einem verworfenen Farbmanagement nahezu überein. Wenn ich unter web speichere ist es in der vorschau doch auch schon verworfen oder?
Wenn ich Bilder dem sRGB zuweise wenden sie auf dem Monitor kontrastärmer und heller. Die Farben ändern sich auch etwas in Richtung grün.
Meinem Monitor lag eine CD bei mit dem ICC Profil namens „Colorific Relative 19 inch Gamma 2.7 Temp 9300" das ich eben nutze. Ein reales Profil lässt sich ganz sicher nur mit Eichbild nebst Messung am Monitor erstellen, aber ich dachte das dies dann schon annähernd stimmen wird.
Zum Dokumentieren...
Es gibt ja nicht nur die Schublade Dokument oder Kunst dazwischen liegen auch noch etliche. Es geht sicher keinem von uns ums reine Dokumentieren. Wenn ich allerdings sehe das ein Film starkes Blau wiedergibt, dann wurde dieser ja nur blau weil die Lichtfarbe eben dementsprechend war, obgleich wir es nicht immer so wahrnehmen. In sofern dokumentiert er das dagewesene Licht. (farbstiche ect. mal aussen vor) Es ist ja nun relativ problemlos möglich, das blaue Bild in Gelbrottöne zu tauchen um die Stimmung in einen nicht dagewesenen Sonnenaufgang zu ändern. Es geht mir daher eher darum das vorhandene Licht annähernd zu dokumentieren. Umsonst nutze ich ja nicht solche Aufnahmezeiten in der die umgebung visuell auch schon farbig ist. Wenn der Velvia dies dann noch verstärkt und ich es als dia immer noch natürlich empfinde ist ja alles ok. Generell möchte ich schon annähernd die dagewesene Stimmung vermitteln also diese halbwegs stimmig dokumentieren.
Klar das wir hier um den heissen Brei reden, da es sowieso keine Lösung dafür gibt und sich selbst die Grenzen zu setzen wird immer schwer sein. Es kam schon öfter vor das ich Bilder mittels irgendwelcher regler verunstaltet habe ohne es gleich zu merken. Mit dem Thema nachträglich digitale Helligkeits unterschiede wegzubekommen habe ich mich in den letzten Tagen auch befasst allerdings unter PS. Besonders interessant war dies bei einem Irlanddia welches einen zu grellen und ablenkenden Himmel zeigt. Da finde ich es durchaus schön wenn sich dieser nachträglich selektiv abdunkeln lässt, wenn auch mit großem Aufwand.
Die Wahl der Brennweiten beeinflusst in meinen Augen wenig die Dokumentation. Es ist nur ein weiterer oder engerer Bereich der dokumentiert wird. Die Blende ist da schon eher ein mittel in Richtung kunst, wenn man sie mal ganz offen lasst. Langzeitbelichtungen dokumentieren die Zeit und die darin stattfindenden Bewegungen. Kurzzeitbelichtungen fliegender Vögel sind vissuell ja so auch nicht wahrnehmbar, gelten aber oft als doku, während Langzeitbelichtungen eben oft als unreal angesehen werden. Dokumentieren heisst für mich nicht abzubilden wie gesehen. Es gibt daher bilder die für mich sowohl Kuntwerke als auch Dokumentationen sind. Bewegte Kameras sind für mich hingegen nur noch Kunst weil fremdartige unnatürliche Bewegungen. Daher hab ich da auch nicht so den Draht zu. Kann ja noch kommen...
Also eher Dokumentationskünstler
:- ))
@Stefan
:- ))))
Für wenn ich die Bilder mache willst Du wissen?
Ja....
.
Für mich!
Wirklich nur für dich allein?
.
Also wenn du so fragst und ich mir vorstelle, dass sie niemals jemand anderes sehen würde....
.... dann würde ich nicht ein Bild mehr machen....
Also doch nicht nur für dich?
.
nein
*g*.
---------
Hast du Freds Statement irgendwo gefunden, oder ihn gar angeschrieben? :- )
Wir sollen Digital das Beste aus unseren Bilder herausholen aber uns nicht lange am PC aufhalten. ;-))
Der Strahl muss von der Optik herrühren... Dann darf ich ihn doch theoretisch wegstemmpeln, weil er ja eigentlich nicht echt ist *ggg*
Gut das du mein Vorwärtskommen bestätigst :- )
@Sandra
mit der Farbprofilerei werde ich mich wohl nochmal genauer auseinandersetzen dürfen :- )
Der Agfa CT Precisa ist demnach also absolut farbecht und sozusagen der Doku-Film pur. *g*
@Jörg
Das ist ein sehr schönes Beispiel *g*
Der Velviamann passt nach dem Einscannen sein Monitorbild an das Dia an und schwört darauf, das die Farben die Originalfarben des Dias sind. Zumindest auf seinem mehr oder weniger gut kalibriertem Monitor. Nimmt man dem Velviamann nun seinen heißgeliebten Velia weg und drückt ihm eine 10D in die hand, hat er farbeinstelltechnisch nun völlig freihand, was ihn etwas überfordert. Seine Sprüche mit den originaldiafarben sind jetzt witzlos ohne ein Vergleich. Damit muss er sich nun erstemal abfinden und Regler nun freihändig schieben üben. ;-)
-------------------------
Unter dem Link hatte ich übrigens noch weitere Varianten des Motives zur Belohnung eurer Zeitaufwendungen hochgeladen :- )))
Gratuliere zum *chen!
Danke für die ausführliche Diskussion... die Ausführungen sind sehr interessant und bestärken mich in meinem anfänglichen Fazit! *gg*
Gruss Carlo
> das Monitorprofil stimmt mit einem verworfenen Farbmanagement nahezu überein.
Stimmt das nicht sogar exakt überein? Ich dachte, dass Photoshop automatisch das Monitorprofil nimmt, wenn man das Farbmanagement abschaltet ... genauso wie alle Browser und anderen Programme, die kein Farbmanagement können.
> Wenn ich unter web speichere ist es in der vorschau doch auch schon verworfen oder?
Ja, dort wird ein Browser, also abgeschaltetes Farbmanagement, also dein Monitorprofil simuliert.
> Wenn ich Bilder dem sRGB zuweise wenden sie auf dem Monitor kontrastärmer und heller.
Wenn du die Bilder in deinem Monitorprofil optimiert hast und sie dann in sRGB haben willst, solltest du sie nach sRGB konvertieren und ihnen nicht einfach das sRGB-Profil zuweisen, denn deine Bilddaten beziehen sich ja auf den Farbraum deines Monitors und nicht auf den sRGB-Farbraum, müssten also umgerechnet werden. Wenn du das nach sRGB konvertierte Bild dann in die FC stellst und es im Browser ohne Farbmanagement (also in deinem Monitorprofil) ansiehst, wirst du feststellen, dass die Farben noch kontraststärker und dunkler sind als zu Beginn. sRGB ist im Prinzip ein genormtes durchschnittliches Monitorprofil. Wenn die beschriebenen Effekte groß sind, ist das ein Zeichen darüf, dass dein Monitorprofil stark vom sRGB abweicht. Das ist ungünstig. Der Sinn des sRGB besteht darin, dass ein Bild auf allen Monitore nicht völlig unterschiedlich aussieht. Auf dem eigenen Monitor sieht ein Bild, das im eigenen Monitorprofil optimiert wurde tatsächlich am besten aus, nur auf anderen Monitoren dann nicht mehr. Deshalb teilt man die Abweichungen auf und trifft sich in der Mitte im sRGB. So hat jeder kleine Verluste, die nicht so schlimm sind. Mit deiner Methode hast du (am Monitor) keine Verluste (in Form von Farbabweichungen), die anderen beim Betrachten deiner Bilder aber um so mehr. Du sagst ja selbst, dass deine Bilder einen Grünstich haben, wenn du sie im sRGB betrachtest ... alle anderen betachten sie aber in einem sRGB-ähnlichen Profil, nämlich ihrem eingenen Monitorprofil. Insofern ist dein Farbmanagement ziemlich unsozial! ;-))
> Gamma 2.7 Temp 9300
Klingt komisch! ;-) Üblich sind für die Bildbearbeitung eher 2.2 / 6500 (Win) oder 1.8 / 5500 (Mac). Dein extrem hohes Gamma (bedeutet dunklere Farben) könnte schon mal die Verschiebung Richtung hell beim Betrachten in sRGB erklären. Die hohe Farbtemperatur müsste bei einer Betrachtung in sRGB dann für eine warme gelbliche Stimmung sorgen, du sagst aber Richtung Grün. Vielleicht Gelbgrün? ;-)
Was'n das? Eine *lange* Diskussion - he das ist die fc. Die Farbdiskussion schenk ich mir mal (ich arbeite mit Einstellungen wie der Stefan Rohloff, Jörg-Detlef hat dazu IMO alles gesagt).
Das Motiv selber find ich ..naja... a weng fad. Der Felsen ist extrem dominant, aber gleichzeitig ausgesprochen unspektakulär und der Mond (oder dessen Schein davon) geht als Gegengewicht einfach unter. Der fast mittige Horizont... vielleicht wäre ein Verschwenken nach unten, sodass knapp überm Mond beschnitten wird besser geworden.
> Hast du Freds Statement irgendwo gefunden, oder ihn gar angeschrieben?
Nein, das stammt aus der Anleitung für den VelviaVision ...
> Der Strahl muss von der Optik herrühren... Dann darf ich ihn doch theoretisch wegstemmpeln, weil er ja eigentlich nicht echt ist *ggg*
Ja, wenn es eine Doku sein soll musst du ihn wegstempeln, wenn es Kunst sein soll darfst du ihn lassen, wenn es beides sein soll, dann lass den oberen Teil und mach den unteren weg ;-)
> Gut das du mein Vorwärtskommen bestätigst :- )
;-)
@ Jörg
Hat mir auch gefallen, dein Beispiel ... :-)
Da traut man sich ja überhaupt nicht mehr, einen einfachen Glückwunsch auszusprechen!
Es ist einfach ein wunderbar meditatives Bild... und ich bin sicher, jeder verfremdet auf seine Weise! Was ist die wirkliche Realität?
Lieben Gruß
von Wiltrud
und ich genieße noch eine Weile dein Bild!!!
@Stefan
Habe nochmal geguckt und das verworfene stimmt tatsächlich genau überein. nur wenn man ganz genau hinschaut erkennt man unterschiede wo keine sind *g*
Ich habe mir deinen Link schon mal angeschaut und ermittelt das mein Monitorgamma schon etwa bei 2,2 liegt. Am Freitag kommt dann auch meine Übersetzerin :-), so dass ich den rest dann auch noch verstehe. Ich habe auch eine seite auf deusch entdeckt. Ohne solch ein Monitormessgucker mit erstelltem icc ist eine genaue Einstellung ja ohnehin nicht möglich. Sowas schenke ich mir dann mal zu weihnachten. Die Vollstellung, das meine Bilder bei euch so aussehenkönnten wie oben beschrieben mit grün und heller ist ja grauenvoll. :-)
Zuvor werde ich mich aber noch mal intensiv mit dem Thema befassen da mir noch so einiges unklar ist.
Mein Bildschirmmenü hat auch noch etliche unterschiedliche Farbeinstellmöglichkeiten nebst sRGB, was ich bisher auch immer genutzt habe. Werksstandard ist allerdings 9300K . Egal welche Einstellung ich auch am Monitor selbst wähle, der Gammawert bleibt nach der Norman's Grafik 2,2. recht genau sogar. Die einstellung von 6500K sieht für mich genauso aus wie aktiviertes sRGB am Monitor.
Mag auch gelbgrün sein was den Farbstich bei sRGB umwandlung betrifft :-)
@Jörg
:-))
@Georg
ewas weiter oben, na gut es kann auch etwas sehr viel weiter oben sein *g*, hatte Sandra das mit der Perspektive genauso gesehen und damit kann ich mich anfreunden. zum schwenken nach unten hätte ich dann aber zusätzlich auch noch höher mit der Kamera müssen. Das oberhalb des Mondes noch soviel Luft ist mag ich auch nicht so. Finde ich spannend das ihr beide den Stein zu dominant findet. Das geht mir eher bei diesem Bild hier so.
Schön, dass man mal wieder mehr von Dir bzw. Deinen Fotos sieht - immer wieder sehr kreativ und experimentierfreudig. Dieses ist toll gelungen - verdiente Anerkenung durch das Sternchen.
Viele Grüße
Frank
Volker Banken, 6.12.2004 um 22:35 Uhr
Einfach traumhaft, oder?