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So wird das indische Springkraut, auch drüsiges Springkraut genannt.
Es wurde ursprünglich als Zierpflanze für Gärten eingeführt. Es hat sich (angeblich) massenhaft verbreitet.
Ich bin froh, wenn ich welches in der Natur finde!
Vorkommen tut es oft an Ufern und in Feuchtgebieten.
Dort verdrängt es oft die Ufervegetation.
Die Samen werden durch einen Schleudermechanismus bis zu 6 Meter weit verbreitet.
Nicht nur angeblich,
es ist unglaublich, wie die sich ausgebreitet haben.
Vor 20 Jahren etwas waren sie noch etwas Besonderes,
heute findest du sie an jedem Flußufer.
Sie sind ja wunderschön, aber verdrängen doch die
heimischen Pflanzen sehr.
Zwei sehr schöne Aufnahmen hast Du von Ihnen gemacht.
Viele Grüsse
Dieter
Sonja, Sonja, da hast Du doch glatt vergessen zu erwähnen, dass das bei Hannelore im Garten auch reichlich wächst - es liebt die Randzonen unter der Hecke. Eine wirklich bezaubernde, wenn auch winzige Blüte.
@Hannelore: Dann hole ich das mal schnell nach: Bei Hannelore im Garten wachsen viele von den Pflanzen...obwohl: diese Blüten hier waren riesig gegen die, die ich sonst schon mal gesehen habe! Viele Grüße, Sonja.
tjoooo... sieht vielleicht nett aus aber wenn man mal altrheingebiete gesehen hat wo außer diesem meterhohen zeugs und japanischem staudenknöterich wirklich NIX mehr wächst dann verliert man etwas den spaß an den bunten blümchen. An einer stelle wo sie gerade erst in ausbreitung begriffen und nur in wenigen exemplaren vorhanden ist reiß ich sie immer möglichst noch vor der blüte raus aber bei flächendeckenden beständen hat man kaum mehr eine chance :-/ Das problem ist dass sie mit den einheimischen pflanzen (wie blutweiderich, mädesüß u.v.a.) auch alle insekten z.b. spezialisierte wildbienen verdrängen, die mit japanischen springkraut eben nichts anfangen können. Das wird nur von wenigen nicht-spezialisierten arten besucht, meist hummeln und honigbienen... sei froh dass es bei euch noch nicht überhand genommen hat aber wo bereits eine pflanze steht dauert das meist nicht lange ... nicht umsonst ist dieses springkraut neben dem staudenknöterich und kanadischer goldrute eine der problempflanzen im naturschutz ... wer es im garten hat sollte aufpassen, dass es sich nicht von dort aus in die natur ausbreitet.
Bei uns überwuchert es mittlerweile ganze Wiesen und ist richtig für so manchen Bauern zur Plage geworden. Wo es einmal ist dauert es ungefähr 2-3 Jahre und eine grosse grüne Wiese ist voll mit Ihnen. Schöne Zusammenstellung.
das kenne ich auch so... aus ehemals artenreichen wiesen werden völlig überwachsene üppig rosa blühende springkraut-monokulturen und die leute, die keine ahnung haben was das für die natur bedeutet stehen noch davor und finden dass das 'so hübsch aussieht' ... :-S
Bei uns werden sie auch zur Plage. So schön die einzelnen Blüten auch sind, ich kann das Indische Springkraut bald nicht mehr sehen. Hin und wieder werden hier jedoch ganze Wiesenstreifen davon "entsorgt" und können sich hoffentlich erholen.
Die Fotos hast du auf alle Fälle prima hinbekommen.
LG charly
Die Fotos sind schön, aber die Pflanze ein riesiges Problem für unsere einheimische Natur. Sie verdrängt nicht nur die einheimischen Pflanzen wie Claudia bereits erwähnt hat, sie ist auch im Hochwasserschutz ein großes Problem. Man ziehe einmal eine Pflanze aus dem Boden. Als einjährige Pflanze haben sie praktisch kein richtiges Wurzelwerk, damit kann der Boden in Bachnähe auch nicht festgehalten werden, bedeutet Erosion und Hochwasser. Leider.
Viele Grüße
Wolfgang
Viel zu schön um als Unkraut bezeichnet zu werden ... aber so ist es wie mit vielen hier nicht heimischen Arten, sie vermehren sich im Überfluss, leider :-)
LG uTe
Sonja komm einfach zu uns und mach so viele Fotos bis du das Zeug auch nicht mehr sehen kannst und dann kannst du es danach bei euch guten Gewissens rausreißen, wenns da noch nicht zu spät ist ;-)
Nicht dass hier viele denken, ich bin da unwissend, die Thematik ist mir wohl bekannt. Gerne glaube ich Euch, dass es überhand nimmt. Ich schreibe ja auch, da wo ich schaue... ist es nur vereinzelt. Zudem gibt es ja genug Pflanzen und auch Tiere, die die heimische Flora und Fauna verdrängen... Herkules Staude, asiatischer Marienkäfer, Wollhandkrabben, die niedlichen Eichhörnchen.... da gibt es reichlich. Und alles wurde nur eingeschleppt und passt sich unserer natürlichen Umgebung hervorragend an! Dabei hilft auch der Klimawandel, der hier ja unaufhaltsam vonstatten geht. Er optimiert die Bedingungen für viele Arten. Dann gibt es auch heimische Pflanzen, wie zum Beispiel das Jacobskreuzkraut... das für Tiere giftig ist. Es vermehrt sich leider auch unsaglich schnell... und ist eine heimische Pflanze.
Trotzdem sind mir auch diese Pflanzen oder Tiere ein paar schöne Fotos wert. Eigentlich wollte ich nur ein paar schöne Fotos zeigen. Aber toll, dass Ihr Euch auch Gedanken darüber macht. Viele Grüße, Sonja.
Die fc-Anmerker haben sicher Recht. Aber schließlich zeigen wir hier Fotos und das ist das Wichtige. Aber lernen kann man dabei natürlich auch. Jetzt muss ich mein Springkraut mal im Garten genau begucken. Ich habe auch schon viel davon rausgerissen, weil man es nicht wieder los wird. Mal sehen was ich da noch so finde.
gerade solche diskussionen sind doch interessant.... man könnte natürlich auch schreiben 'schönes foto, tolle farben und so schön scharf...' ... nur ab der 5. anmerkung wird das dann ziemlich langweilig ;-)))
fein hast Du diesen "schädlichen" Eindringling fotografiert. Auch diese Blüten finde ich sehr attraktiv. Suchcen muss man sie allerdings nicht. Hier sind die Auwälder voll davon.
Interessant sind auch die Farbvariationen.
Alles was in puncto Springkraut zu sagen wäre ist ja schon geschrieben. Aber sie ist ja leider nicht die einzige, die überhand nimmt. In der Uni in Freiburg suchen sie nach einem Mittel dagegen ( so sagt mir zumindest eine befreundete Biostudentin ), leider bisher erfolglos. Noch schlimmer ist z. Bsp. auch das kleine Springkraut , gelb, nicht zu verwechseln mit dem heimischen, auch gelben Springkraut !
Trotzdem : du hast diese wirklich sehr schöne Blüte klasse abgelichtet !
LG Ute M
@Ute: Das kleine gelbe? Nun muss ich wohl mal noch mehr Ausschau halten... ich sehe immer das heimische gelbe Springkraut. Interessante Infos lieferst Du da. Viele Grüße, Sonja.
also ich mag sie gerne und habe ein problem mit dieser hexenjagd auf jacobskreuzkraut, herkulesstaude und konsorten... und diese hier, bei uns als giga- lieschen bezeichnet (wegen der verwandtschaft mit dem fleissigen lieschen), vermehrt sich zwar kräftig, aber überwuchert auch in den biotopen, wo ich es seit 20 jahren beobachte eigentlich nix, sondern geht irgendwann zurück auf ein erträgliches maß, die natur duldet keine monokulturen, mädesüß, kohldistel und blutweiderich sind genauso noch präsent. Übrigens wird die pflanze als Impatiens in der Bach- Blütentherapie genutzt als ein Mittel für übernervöse und stets ungeduldige zeitgenossen, denen nix schnell genug geht und die damit sich und andere verrückt machen, passt doch auch ganz gut in unsere zeit...
Hallo Sonja,
auch Deine beiden nAufnahmen von der Bauernorchidee ist sehr schön. Witzig - Du hast, wie ich, die Front- und Seitenansicht gewählt. Bei Deiner Aufnahme treten die feinen Blütenblattäderchen sehr gut heraus.
Ich hatte keine Mühe sie zu fotografieren, weil sie im Garten meiner Mutter schon seit Jahren heimisch sind.
LG Karin