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Im Fokus von Kerstin Stolzenburg

Im Fokus


Von 

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17.11.2008 um 23:34 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Karlsruhe, im Eingangsbereich des ZKM, 13.11.2008

(Canon 400 D, f/5,6 bei 190 mm, 1,3 s, ISO 800, Teilbereichsmessung, mittenbetont, Programmautomatik, Bearbeitung: Adobe Photoshop 7.0, Tonwertkorrektur, Farbtonsättigung: Reduzierung der Gelb- und Rotintensität, leichte Kreuzschraffur im Bereich der Grautöne, Rahmen)

__________________________________________________________________________________


Tandem oder: Vertrauen haben von Kerstin Stolzenburg
Tandem oder: Vertrauen haben
Von
14.9.08, 13:10
84 Anmerkungen


Frosch-Perspektive von Eckhard Meineke
Frosch-Perspektive
Von
15.9.08, 16:07
33 Anmerkungen

Verantwortung von Theresa G.
Verantwortung
Von
21.11.05, 21:55
8 Anmerkungen


http://de.youtube.com/watch?v=DjKnHAKtYFA


You can play the game and you can act out the part
Though you know it wasnt written for you
But tell me, how can you stand there with your broken heart
Ashamed of playing the fool
One thing can lead to another; it doesnt take any sacrifice
Oh, father and mother, sister and brother
If it feels nice, dont think twice

Just shower the people you love with love
Show them the way that you feel
Things are gonna work out fine if you only will
Shower the people you love with love
Show them the way you feel
Things are gonna be much better if you only will

You can run but you cannot hide
This is widely known
And what you plan to do with your foolish pride
When youre all by yourself alone
Once you tell somebody the way that you feel
You can feel it beginning to ease
I think its true what they say about the squeaky wheel
Always getting the grease.

Better to shower the people you love with love
Show them the way that you feel
Things are gonna be just fine if you only will
Shower the people you love with love
Show them the way that you feel
Things are gonna be much better if you only will

Shower the people you love with love
Show them the way that you feel

Youll feel better right away
Dont take much to do
Sell you pride
They say in every life
They say the rain must fall
Just like pouring rain
Make it rain
Make it rain
Love, love, love is sunshine.
Oh yes
Make it rain
Love, love, love is sunshine
Yeah, all right
Everybody, everybody
Shower the people you love with love

Anmerkungen:

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der Uwe., 17.11.2008 um 23:38 Uhr

klasse bea
lg uwe



Kalle Ka , 17.11.2008 um 23:39 Uhr

Wirklich ganz toll umgesetzt.
Grüße



Birgitt Volz , 17.11.2008 um 23:40 Uhr

Wunderbare Erzählung...... Gefühl, Vertrauen, Liebe...
Grandiose Gestaltung.....gefällt mir sehr
wunderbare Musik......Danke
LG Birgitt



MarlenD. , 17.11.2008 um 23:46 Uhr

love, love, love is sunshine.....

und in welch liebevollem Licht stehen sie dort sich berührend zusammen...

ausserordentlich gut....Kerstin

Marlen



Ralf J. Diemb , 17.11.2008 um 23:51 Uhr

James Taylor nimmt mir die Worte aus dem Mund - das ist eine ganz starke Arbeit von Dir, die ich zu meinen Favs nehme. James Taylor ist dort schon seit vielen Jahren.

LG Ralf



BiSa , 17.11.2008 um 23:53 Uhr

eine Beziehung auf den Punkt gebracht
starkes Bild
LG Birgitt



Sabine Jandl-Jobst , 18.11.2008 um 7:35 Uhr

Ich mag das sehr. Weiter so mit Experimentieren! Heraus kommen besondere und interessante Fotos!
LG Sabine



E-Punkt , 18.11.2008 um 7:44 Uhr

Liebe Kerstin,
du machst mit die eigenwilligsten
Fotos
Äußerst sehenswert übermittelst
du visuell und vom Wort her
das Gefühl, das sich hier vermittelt.

Ganz großartig.

LG Elfi



Eckhard Meineke , 18.11.2008 um 8:23 Uhr




Liebe Kerstin, Shower the people ist bei mir für October Road (14) vorgesehen. Eckhard



paules, 18.11.2008 um 8:43 Uhr

Eine Superarbeit...ist Dir sehr gelungen!! Grüße Paul


Sigrid nordlicht in der pfalz, 18.11.2008 um 8:44 Uhr

nich so ganz mein ding..... sorry !


Jonny May, 18.11.2008 um 9:30 Uhr

... mein Ding um so mehr!
Eine eindrucksvolle Arbeit mit einer ungewöhnlich intensiven Aussage. Hab ich mal meinen Favoriten zugefügt.
Lg, Jonny



ston, 18.11.2008 um 9:46 Uhr

dieses Bild hat für mich wieder eine versteckte Botschaft. Jeder steht dann und wann im "Focus" und dann muss jeder seine Sicht der Dinge an einen nächsten weiter geben. Also lohnt es sich mit sich selber im Reinen zu sein.....Respekt, gefällt mir sehr gut.

LG Stefan



Kerstin Stolzenburg , 18.11.2008 um 10:48 Uhr

@alle: Danke für die schönen und lobenden Anmerkungen bisher

@Ralf J. Diemb: Lieber Ralf, das freut mich ganz besonders! Danke.

@Sabine Jandl-Jobst: Liebe Sabine, Du hast recht, es ist ein Experimentieren. Und gerade das macht natürlich sehr viel Freude.

@E-Punkt: Liebe Elfi, "eigenwillig" betrachte ich als besonderes Lob! Danke Dir.

@Jonny May: Lieber Jonny, danke! Freut mich.

@Stefan Obernosterer: Lieber Stefan, natürlich, wie immer :-).

Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 18.11.2008 um 10:57 Uhr

@Eckhard: Lieber Eckhard, danke für die Bilder. Ich hatte sie natürlich auch bereits im "Fotoheim" betrachtet und meine, wenn ich sie recht deute, dass sie wunderbar in den Kontext dieses Bildes passen.

Shower the people hatte ich für "Im Fokus" ursprünglich gar nicht vorgesehen. Zufällig hörte ich gestern abend jedoch eine Sendung über James Taylor im DLF, in der auch über das Lied gesprochen und es gespielt wurde. Ich dachte, es könnte in diesem Kontext gut zum Bild passen.

Auf October Road (14)" bin ich, wie auf jedes Bild auf dem Weg dorthin, sehr gespannt.

Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 18.11.2008 um 11:00 Uhr

@Sigrid nordlicht in der pfalz: Liebe Sigrid, was meinst Du speziell, die Bildaussage oder die Fotografie selbst?
Gruß. Kerstin



erich w., 18.11.2008 um 11:03 Uhr

der große und der kleine klaus...
wunderschön, diese symbiose von bild und wort
lg.e



Kerstin Stolzenburg , 18.11.2008 um 11:23 Uhr

@Erich W.: Lieber Erich, danke! Das Märchen mit diesem Titel passt auch symbolisch auf einer Interpretationsebene sehr gut zum Bild: "Der kleine Klaus ist ein Bauer, der ein Pferd besitzt, der große Klaus hat vier Pferde. Beim Pflügen leihen sie sich gegenseitig ihre Pferde, so dass der jeweils andere fünf Zugtiere zur Verfügung hat. Der kleine Klaus ruft jedoch beim Pflügen stets "Hü, alle meine Pferde", dass die Leute glauben, er besäße fünf. Deshalb erschlägt der große Klaus das einzige Pferd des kleinen Klaus. Der kleine Klaus zieht dem toten Pferd die Haut ab, und zieht los, sie zu verkaufen. Bei einem Bauern angekommen, beobachtet er die Frau, die mit dem Küster zu Abend isst und eilig alles versteckt, als ihr Mann heimkommt - der kleine Klaus wird zum Essen eingeladen und spiegelt einen Zauberer im Sack vor, der "Essen in den Backofen" zaubern könne. Er verkauft den Sack mit der Haut darinnen dem Bauern, und bekommt dafür die Kiste, in der sich "der Teufel" (der Küster) befindet. Für dessen Freilassung verlangt er nochmals ein Scheffel Gold. Der große Klaus will gierig wissen, woher der kleine Klaus das viele Geld hat - als er erfährt, dass dieser die Pferdehaut verkauft hat, schlägt er sofort alle seine vier Pferde tot, um ebenfalls reich zu werden, wird aber von den Dorfbewohnern verprügelt..." http://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Klaus_und_der_gro%C3%9Fe_
Klaus

Gruß. Kerstin




Karl-Dieter Frost, 18.11.2008 um 16:11 Uhr

Man kann die Gedanken des Kindes spüren: Einmal in den Lichtstrahl und den hellen Kreis hineintreten und sehen, was passiert. Aber man ist ja lieber vorsichtig, doch wenn Opa(?) mitkommt, könnte man es wagen!
Ist es schon angeboren, dass man gern aus dem Schatten in das Licht treten möchte? Stehen wir gern im Fokus und im Rampenlicht? Aber wer im Licht steht, wirft auch Schatten, wie dieses Experiment zeigt. Darauf wird sich der kleine Wicht einstellen müssen.
Das Foto, liebe Kerstin, ist von Technik und Ausdruck sehr kreativ. Im ersten Moment dachte ich an Mehrfachbelichtung aber dann sah ich die Verschlussangabe. Nebenbei gesagt, erinnert mich das Bild auch an das Raumschiff Enterprise: Klar zum Beamen! Aber das war sicher nicht Deine Intension :-)
Gruß KD



Kerstin Stolzenburg , 18.11.2008 um 22:28 Uhr

Lieber Karl-Dieter, eigentlich war es in diesem Fall der Opa, der den Enkel ins Licht gelockt hatte. Der Knirps hatte scheinbar großen Respekt, da der Lichtschein nicht konstant an einem Fleck blieb, sondern von jemandem "hinter den Kulissen" bewusst gesteuert wurde. Das hatte er schon bemerkt. Mit anderen, größeren Kindern spielte er regelrecht :-).
Auch wenn ich es nicht fachgerecht erklären kann, denke ich schon, dass die meisten, oder zumindest viele Menschen gern im Rampenlicht bzw. im Fokus stehen. Kindern im Kindergarten- oder im Grundschulalter macht das meist auch gar nichts aus, erst später scheint eine gewisse Aufgeregtheit in solchen Situationen hinzuzukommen.
Danke für dein Lob bezüglich der Kreativität. Es macht immer Freude, wenn man etwas Zeit und Gelegenheit hat, eine Idee umzusetzen.
Enterprise+Beamen: Doch, daran hatte ich tatsächlich gedacht :-). Und wenn man das Bild genau bzw. aus einigem Abstand betrachtet, könnte man auch meinen, die beiden schweben losgelöst auf einer Lichtinsel.
Gruß. Kerstin



Andreas Pawlouschek, 19.11.2008 um 0:12 Uhr

Liebe Kerstin. Ich bin immer langsam mit meinen Reaktionen auf Bilder, die mich spontan irriteren. Ich lese auch bewußt keine Anmerkungen oder Begleittexte. Sie könnten mich ablenken, auf Fährten locken, die nicht meine sein sollten. Hier empfinde ich zwei Ebenen. Die eine ist Munch: Der Schrei. Die andere, mich tiefer treffende ist der Golem. Es sind existentielle Fragen, die nur wenige Bilder aufzuwerfen in der Lage sind. Diese, Deine Fotokunst will abstrahierend neue Wege gehen. Es scheint mir, als würde die Fotografie hier eine ähnliche Entwicklung nehmen, wie der Impressionismus - wobei ich mir hier nicht sicher bin. Der Mut jedoch, das Studio, will heißen: ausgetretene Pfade zu verlassen, ist dort wie hier gegeben. Wir haben spannende Zeiten vor uns. (sieh dazu auch E. Meineke). Danke für Deine optischen Denkanstöße. Andreas

Sorry Eckhard für die Verunstaltung Deines Namens!



Eckhard Meineke , 19.11.2008 um 8:19 Uhr

Du sollst meinen Namen richtig schreiben, lieber Pawlo: Meineke. ;-))) Eckhard


Adrian K, 19.11.2008 um 9:32 Uhr

Ja, die Opis, sie kaufen den Kidis Schokolade oder verdorbenes Spielzeug und oft ist es so, dass sie selbst noch gerne ein bisschen spielen wollen.... ;-)
Diese Szene ist berührend und wirklich sehr schön.
Viele Grüße Adrian



Bringfried Seifert , 19.11.2008 um 10:13 Uhr

durch die leichte Abstaktion wird die Aussage verallgemeinert. Zuneigung, Schutz im Fokus.
Ich hab nicht erraten, daß es von Dir ist, Kerstin. Gruß, Bringe
Ich finde es sehr gelungen.



Claudy B. , 19.11.2008 um 12:52 Uhr

Ein sehr interessantes und vielsagendes Bild, Kerstin!
LG C.



Herbert W. Klaas, 19.11.2008 um 18:00 Uhr

ein tolles Foto , hervorragend bearbeitet !
Gruß Herbert



Carsten Mundt, 19.11.2008 um 18:11 Uhr

Liebe Kerstin,
ein wenig geht es mir wie Andreas Pawlouschek.

Die Schatten um die Gestalten, besonders der Schatten um den Erwachsenen, wirken drohend, fremd, ein wenig unheimlich.

Ohne das Lied und die beigereihten Bilder könnte man daher auch zu einer ganz andere Sichtweise gelangen.
Besonders der Schatten des Mannes scheint fast, als wäre er von diesem losgelöst; der dunkle Umriss wendet sich dem Kind zu.
Evtl. neigt das Kind den Kopf ein wenig ängstlich zum Boden.

Eine andere Interpretation, die wohl nicht Deinen Gedanken zum Bild entspricht, aber auch möglich ist, denke ich.

lg Carsten



Kerstin Stolzenburg , 19.11.2008 um 18:25 Uhr

[Danke für die weiteren Anmerkungen. Ich antworte am späteren Abend oder morgen.
Gruß. Kerstin]



Nora F. , 19.11.2008 um 20:34 Uhr

für mich ist es eine sehr sensible aufnahme....
in gedanken entstehen geschichten ohne
ende - wunderbare arbeit von dir, kerstin
lg, nora



Renate Bonow, 19.11.2008 um 21:59 Uhr

da drehen sich zwei. der kleine lernst durch den halt des großen zu vertrauen...bevor er alleine losläuft...
ich liebe solche geschichten_erzähl_bilder, liebe kerstin.
lg renate



Eckhard Meineke , 19.11.2008 um 23:28 Uhr

Liebe Kerstin,

die Benennung Im Fokus scheint mir in mehrfacher Hinsicht für dieses Foto sehr angemessen zu sein. Zunächst betrifft sie die grundlegende Tatsache, dass es eine Voraussetzung für jedwede Aufnahme ist, dass der Fotograf ein Objekt in seinen höchstpersönlichen Fokus nimmt. Dass er auf es aufmerksam wird und dass aufgrund dieser Aufmerksamkeit überhaupt etwas Objekt wird, was bei vielen anderen Leuten, vermutlich den meisten anderen Leuten, nicht Objekt wird, nie Objekt werden würde.

Alsdann gilt es ja, das als Objekt Ausgewählte rein technisch gesehen in den Fokus zu bekommen. Nun ist das in den Zeiten der automatischen Fokussierung durchaus viel leichter als zu Zeiten der manuellen Fokussierung, in der gerade Aufnahmen mit Teleobjektiv zu dem Schwierigsten gehörten, was man sich als Fotograf antun konnte. Ich erinnere mich an mein erstes Nikon f/4,5 300 mm. Es war ein sehr schweres und großes Objektiv, mit Stativschelle, und trotz der relativ großen Öffnung war es alles andere als leicht, es scharf einzustellen. Bei belebten, sich bewegenden Objekten war es eigentlich fast unmöglich. Und dazu kam, dass man das Ergebnis nicht unmittelbar nach der Aufnahme überprüfen konnte. Manche unwiederbringliche Gelegenheit ging so verloren. Insoweit ist hier auch die moderne Fototechnik im Fokus, mit der man Aufnahmen hinbekommt, die früher so gar nicht oder nur zufällig gelangen.

Die Wischtechnik ist eine alte Methode, Bilder herzustellen, die impressionistisch und dynamisch wirken können, Bewegung im Bild auch als leichte oder stärkere Verschiebung der Objekte zeigen. Ein weiterer Effekt kann die Symbolisierung innerer Bewegung sein. Meine Serie October Road möchte fototechnisch gesehen die alten Zeiten mit den neuen verbinden. Alle Aufnahmen sind unplugged. Das heißt, dass hier lediglich durch Brennweite, durch Blende, durch Verschlusszeit und Bewegung die Effekte hergestellt werden, die die Bilder zeigen. Von dieser Konzeption unterscheidet sich dein Bild durch die leichte Kreuzschraffur der grauen Bildpartien. Der Effekt ist allerdings nicht so stark ausgefallen, dass die Bearbeitung über die fototechnische Grundlage dominiert. Wischtechnikeffekte ließen sich ja auch über eine Bearbeitung als solcher scharfer Bilder herstellen, wobei sich die Frage stellt, was das dann noch mit Fotografie zu tun hat. Spannender ist auf jeden Fall der Weg über die durch die dynamische Kamera hergestellten Bilder mit all seiner Zufälligkeit.

Allgemein sagt man ja, wenn man die Formulierung, etwas sei im Fokus, gebraucht, dass etwas in das helle Licht der zumeist öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt wurde, auf das sich dann sozusagen alle Augen richten, auf das, was von den Leuten, bildlich gesprochen, in den Blick genommen wird.

In die Aufmerksamkeit gerückt wird hier natürlich der Großvater und sein Neffe, die im hellen Licht des Scheinwerfers stehen. Dabei ist nicht ganz klar, ob die beiden selbst diesen hellen Punkt, der fest auf den Boden projiziert wurde, aufgesucht haben, oder ob derjenige, der die Lichtkegel dieser Scheinwerfer bewegte, sie in den Fokus seines Scheinwerfers gerückt hatte. Das wäre dann eine weitere Fokussierung, der der Fotograf sozusagen mit seiner Technik nur gefolgt wäre. So wie hier den Großvater und den Neffen könnte man an öffentlichen Plätzen jede Einzelperson, jedes Paar, jede Gruppe in den Fokus nehmen.

Der Effekt ist dramatisch. Durch die Fokussierung wird der Fokussierte sogleich aus der ihn umgebenden Gruppe herausgelöst. Jemand, der vielleicht nie im öffentlichen Interesse stand, nie stehen wird, nie stehen will, ist, jedenfalls für wenige Augenblicke, Objekt der Blicke aller anderen Leute in dieser Szene. Das schafft zumeist Unbehagen und den Wunsch, dass der Scheinwerfer doch am besten gleich jemand anderes treffen möge. Außerdem blendet das Licht. Es ist ein hartes, grelles Licht, ein Schlaglicht. Nur sehr selten blüht jemand in diesem Licht auf. Die da in diesem Licht aufblühen, die sind dann im Fernsehen zu sehen, und das erklärt zum Teil die Misere dieses Mediums.

In die Aufmerksamkeit gerückt wird zugleich, wie die beiden, Großvater und Neffe, zueinander stehen. Der Neffe, so sieht es aus, sucht beim Großvater Schutz, der Großvater beschützt dieses Kind. Das ist eine sehr menschliche, schöne Szene. Natürlich steckt hier hinter dem Schutz auch gewiss Liebe. Damit wären wir bei dem Lied von James Taylor. Dessen Quintessenz, dass man den Leuten, die man liebt, diese Liebe auch zeigen soll, sie sozusagen mit dieser Liebe überschütten soll, ist die Gegenposition zu der des Egoismus und des dummen Stolzes. Leute, die so leben, werden anderen Leuten nie soviel Gefühl vermitteln können, dass aus Nebeneinander Freundschaft und mehr als das werden könnte. Zugleich aber werden sie auch nicht das von anderen Menschen empfangen können, was sie doch eigentlich brauchen, eben mehr als beziehungsloses Nebeneinander, sondern eben eine menschliche Zuwendung, wie immer diese aussieht. Man kann weglaufen, aber man kann sich nicht vor sich selbst verstecken. Vielleicht können manche auch gar nicht lieben.

Menschliche Beziehungen, die über das bloße Nebeneinander oder gar Gegeneinander hinausgehen, werden gerne mit sprachlichen Bildern bezeichnet, in denen die Wörter Wärme oder aber auch Licht vorkommen. Zum Teil mag das mit der biblischen Metaphorik zusammenhängen, in der Jesus als das Licht dieser Welt bezeichnet wird. Da wir in der christlichen Ethik unsere Mitmenschen als Geschöpfe Gottes betrachten, ebenso wie natürlich auch uns selbst, folgt daraus der Auftrag, dass wir diese Liebe Gottes zu den Menschen, der ihnen das Licht der Welt geschenkt hat, auch untereinander schenken sollen. Wir sollen also für Andere nach unserem Vermögen das Licht sein, das es sinnvoll macht, in dieser Welt zu leben. Wenn wir das tun, indem wir das Licht Gottes weitergeben, ist das ein Licht, das diesen anderen Menschen für uns aus der Gemeinschaft heraushebt, ohne ihn aus der Gemeinschaft herauszulösen. Es ist ein Licht, das den Einzelnen von innen erleuchtet, aber nicht von außen blendet. So ist uns unser Nächster im Fokus, aber nicht im Schlaglicht.

Eckhard



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 8:18 Uhr

Lieber Eckhard, herzlichen Dank für deine umfangreiche Besprechung. Ich antworte Dir, wie auch auf die anderen Besprechungen, im Laufe des Tages.
Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:07 Uhr

@Andreas Pawlouschek: Lieber Andreas, danke! Ich finde den Ansatz, ein Bild zunächst bewusst ohne Texte und Anmerkungen zu betrachten, sehr wichtig. So kann es allein schon über die Darstellung, die Farben, die Strukturen auf einen wirken und eine Empfindung (oder keine) auslösen. Bevor ich gegebenenfalls an die Überlegungen bezüglich einer Interpretation gehe, lasse ich ein Bild auch erst ganz für sich auf mich wirken. Erst danach befasse ich mich eingehend mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Bild, Titel und Beschreibung, die dann natürlich untrennbar mit ihm verbunden sind.
Dass meine Bilder Empfindungen auszulösen versuchen, ist natürlich gewollt und ich freue mich, wenn das gelingt; immerhin ist man doch nur ein Hobbyfotograf. Dass sie jedoch so tief reichen können, wie Du es beschreibst, und dass sie existenzielle Fragen aufzuwerfen in der Lage sind, beeindruckt und berührt mich sehr.
Natürlich hast Du richtig erkannt, dass ich in letzter Zeit verschiedene Dinge ausprobiere. Es ist ja das Glück und der Vorteil der Amateurfotografen, dass sie in dieser Hinsicht frei sind. Natürlich wird das, was man bezüglich der Ideen umsetzt, nicht immer auf allgemeinen Zuspruch stoßen; dessen muss man sich dabei bewusst sein, und man will das sicherlich auch gar nicht. Man tut das ja, weil man sich selbst weiterentwickeln möchte und weil es Freude macht. Wenn es dann noch diskutiert wird, ist es sehr schön.
Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:07 Uhr

@Adrian: Lieber Adrian, nicht alle Opis tun das ;-). Ich kenne beispielsweise einen persönlich, der ganz maßgeblichen Anteil am schulischen und menschlichen Gelingen eines mir vertrauten jungen Menschen hatte :-). Natürlich gab es da auch einmal ein Eis ...
Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:08 Uhr

@Bringfried: Lieber Bringe, ja, die Abstraktion und der verallgemeinernde Effekt waren mir wichtig. So kann man ein Bild, was dessen Deutung betrifft, auch für andere, als die direkt sichtbaren Bereiche nutzen.
Gruß. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:09 Uhr

@Carsten: Lieber Carsten, Du hast mit deiner Vermutung gar nicht Unrecht. Und natürlich weißt Du ja auch, dass die Bilder in aller Regel nicht nur eine Ebene ansprechen. Wäre es mir hier ausschließlich um Liebe und Vertrauen zwischen Großvater und Enkel gegangen, hätte ich das Bild in die Sektion Emotionen eingestellt. Es steht aber unter Ästhetik der Sichtbarkeit, was dann auch bedeuten könnte, dass es symbolisch gesehen werden kann.
In der Antwort an Erich hatte ich bereits die Inhaltsangabe des Märchens vom Kleinen und vom Großen Klaus angegeben, in dem es ja durchaus sehr geschäftstüchtig zugeht und ich erwähnte in dem Zusammenhang auch, dass diese Geschichte eine weitere Interpretationsebene ansprechen könnte.
So sind denn ganz aktuell mit der Finanzkrise auch manche Bereiche der Wirtschaft in den Fokus geraten. In diesem Zusammenhang kann man die dargestellten Personen, die, wie Bringe erwähnte, abstrahiert wurden, beispielsweise auch als Mutter- und Tochterkonzern sehen. Ich spreche als Beispiel nur GM und Opel an; man kann das jedoch ganz gewiss ausweiten. Was nicht direkt im Lichtkegel steht, sieht man als normaler Bürger meist nicht. Was in diesem Kontext derzeit abläuft, ist meiner Meinung nach ganz ungeheuerlich; Vertrauen, Verlässlichkeit und ähnliche Attribute dürften da völlig fehl am Platze sein. Die Auswirkungen wird man global zu spüren bekommen - global könnte man auch den Lichtkreis sehen, in dem die Menschen voneinander abhängig sind. Millionen Arbeitsplätze hängen von weiteren Entscheidungen ab, von den Milliarden im Finanzbereich, die zum Auffangen dieser Fehlentwicklung benötigt würden, ganz zu schweigen. Dimensionen, die für den Einzelnen kaum noch nachvollziehbar sind. Die dunklen Schatten, insbesondere beim Erwachsenen hast Du deshalb sehr richtig gedeutet, das entspricht meinen Gedanken zum Bild durchaus. (Es wären auch weitere Ansätze möglich.)
Gruß. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:10 Uhr

@Doris: Liebe Doris, danke! Das Sprichwort ist sehr schön; genau so sollte es sein, finde ich.
Ich freue mich auch immer, wenn ich ältere Menschen sehe, die sich bewusst mit den Kindern befassen und ihnen damit etwas auf den Lebensweg mitgeben.
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg , 20.11.2008 um 18:12 Uhr

@Eckhard: Lieber Eckhard, als ich mich selbst mit dem Bild befasste, spielte ich in der Tat auch mit den möglichen Zuordnungen des Titels (ähnlich wie bei Spiegelei ;-)). Ich habe sie zwar nicht gezählt, bin jedoch auf einige Möglichkeiten gekommen. Es gab natürlich auch andere Ideen, jedoch war letztlich die Mehrdeutigkeit von Im Fokus allein bereits auf der Titelebene entscheidend für die Wahl.

Damit kommt man natürlich ganz automatisch auch auf die technische Ebene. Mit diesen schweren und großen Objektiven, die Du ansprichst, habe ich natürlich keine Erfahrungen sammeln können, jedoch war auch das Fotografieren mit dem leichten Teleobjektiv aus dieser Entfernung, bei den Lichtverhältnissen und ohne Stativ eine Herausforderung. Die meisten der gemachten Lichtkegel-Aufnahmen waren derart verwackelt, dass sie nicht einmal mehr mit einem digitalen Filter zu gebrauchen sind; es sei denn, man machte ein ganz abstraktes Bild daraus (wofür sich allerdings immer Rohmaterial finden würde) ;-).

Die impressionistische Fotografie hatten wir ja auch bereits einmal unter einem Bild von Carsten angesprochen. Das ist natürlich grundsätzlich nichts Neues. Interessant dabei ist für den Fotografen, dass er bei einem bewegten Objekt, wie es ein Mensch eben ist, nicht genau vorhersehen kann, was letztlich als Bild entstehen wird. Man kann nur grundsätzliche Einstellungen an der Kamera vornehmen, wenn dazu Zeit bleibt.
Die Wischtechnik, die Du in deiner Serie nutzt, ist natürlich nicht passiv, wie sie hier im Bild war, sondern aktiv, da Du die Kamera beim Auslösen selbst bewegtst. Die kinetische Kunst bzw. die kinetische Fotografie, die man damit auch in Verbindung bringen könnte, hatte ich unter October Road (11) am Rande angesprochen.
Was die hier angewandte leichte Kreuzschraffur der grauen Bildpartien betrifft, so ist sie so fein, dass man sie bei dieser Bildgröße eigentlich nicht wahrnimmt. Sie diente in diesem Fall allein dazu, Unebenheiten und Unregelmäßigkeiten des Fußbodens auszugleichen, so dass der Fokus wiederum auf den beiden Menschen liegen konnte und nicht durch banale Störungen abgelenkt wurde. Der Effekt sollte hier in keinem Fall dominieren.
Wischtechnikeffekte über eine Bearbeitung als solcher scharfer Bilder finde ich zu einseitig; sie betrifft zumeist das gesamte Bild in gleicher Intensität.

Was den Lichtkegel betrifft, in dem die beiden stehen, so war er nicht permanent vorhanden und wenn er erschien, suchte er sich die Menschen, um sie direkt zu treffen; zum Teil wanderte er auch herausfordernd in die Nähe der Kinder, die in der Eingangshalle spielten und wartete regelrecht darauf, dass sie zu ihm kamen. Klar, hinter dem Schweinwerfer saß ein Techniker, der das Gerät steuerte. - Die Fotografin, die auf einer Empore stand, musste nur auf passende Gelegenheiten warten ;-).

Was eine solch direkte oder selbstgewählte Fokussierung bewirken kann, wurde bei diesem Spiel, das mir für ein solches Museum sehr passend erschien, sehr deutlich. Im Kleinen, mit einfachen Mitteln, wurde hier alles bewirkt, was diesbezüglich auch im realen Leben möglich ist.
Was die von Dir angesprochenen menschlichen Beziehungen in diesem Kontext betrifft, so hast Du das ganz wunderbar beschrieben. Ich könnte es nicht besser ausdrücken, deshalb möchte ich das auch einfach so stehenlassen. Danke!

Kerstin



Camy , 20.11.2008 um 22:30 Uhr

Wieder ein ganz wunderbares Foto mitText. Ich bewundere Dich. Camy


Kerstin Stolzenburg , 21.11.2008 um 7:12 Uhr

@Camy: Schön, dass Du unter anderem Namen doch da bist! :-) Ich glaubte Dich hier schon verloren.
Danke! LG. Kerstin



Eckhard Meineke , 21.11.2008 um 18:46 Uhr

Liebe Kerstin, danke für die ausführliche Erwiderung. Der kinetischen Fotografie, so wie sie beschrieben wird, werde ich mich nur dann hingeben, wenn ich eine Kamera loswerden will. Das Wechselspiel zwischen dem die Menschen suchenden und dem auf die Menschen wartenden Scheinwerfer muss sehr reizvoll gewesen sein. Eckhard



Kerstin Stolzenburg , 21.11.2008 um 21:49 Uhr

@Eckhard: Lieber Eckhard, der Hinweis auf die kinetische Fotografie war natürlich verallgemeinernd zu verstehen. Dass Du die Kamera nicht in die Luft werfen würdest, war mir schon klar ;-). Mit diesem Hinweis ging es mir grundsätzlich um den Einfluss der Kinetik, also der Bewegung auf die Fotografie.
Mein nächstes Bild könnte sich voraussichtlich auch in gewisser Weise mit derbefassen ;-).

Das Spiel mit dem Scheinwerfer war in der Tat sehr reizvoll - und wirkungsvoll. Ich habe bestimmt eine halbe Stunde zugesehen und fotografiert. Eigentlich kann man das sogar als Kunstwerk betrachten, auch wenn es nicht als solches deklariert wurde.

Kerstin



Hendrik Schuld, 21.11.2008 um 22:23 Uhr

Tolles Foto - wirkt auf diese unbestimmbare Art "überirdisch"...Klasse!
lg Hendrik



Andreas Denhoff, 22.11.2008 um 10:59 Uhr

Als ich gerade meine Seite der "Fotos von Freunden durchging, baute sie sich nicht richtig auf, nur dein Vorschaubild zeigte sich. Ein "Wink" endlich mal eine Anmerkung zu schreiben;-)) Ich richte also mein Focus jetzt auf dein Bild und werde in selbiges hinein gesogen: optisch und gedanklich. Wir sollten wirklich wieder mehr den Blick auf die Generationen Jung und Alt werfen, wobei ich mich genau dazwischen fühle, eben genau mitten in diesem Focus.
Gruß Andreas



Kerstin Stolzenburg , 23.11.2008 um 8:43 Uhr

@Andreas Denhoff: Lieber Andreas, vielleicht ist ja gerade dieses "Dazwischen" eine schöne Ausgangsposition, um die Generationen Jung und Alt im Auge zu haben und um mit dem Blick zurück und dem in die Zukunft sinnvolle und tragfähige Entscheidungen zu treffen, die beide tangieren.
Wir selbst werden ja gern auch als "Sandwichgeneration" betitelt, wenn auch vor einem bestimmten Hintergrund eher mit einem gewissem Bedauern.
Gruß. Kerstin



Hanne L., 24.11.2008 um 20:18 Uhr

Außergewöhnlich und hervorragend bearbeitet, liebe Kerstin! Ich nenne das Fotokunst ...
Liebe Grüße, Hanne



Arnd U. B., 22.12.2008 um 20:47 Uhr

Sehr schön - das "Im Fokus" passt hier ganz genau....sonst mag ich den Modeausdruck nicht. Unglaublich, was heutzutage alles so im Fokus steht....Lg Arnd


fbiomassimo, 7.06.2009 um 12:43 Uhr

klasse Arbeit,...spizte !!!!
ciao, fabio



Lyra Belacqua, 12.07.2009 um 22:52 Uhr

Das sind sicherlich die längsten Anmerkungen, die ich je gesehen habe ;-)
In jedem Fall ein persönlicher Austausch den ich in der FC oft vermisse
aber zu viel zum Lesen...

Das Bild ist für mich wie ein Blueprint für Erinnerungen, die wir alle in uns tragen über die Nähe zu unseren Großeltern oder anderen Alten Menschen



Udo Ludo, 28.07.2009 um 11:04 Uhr

Erinnert an Zeichnungen von Gottfried Wiegand.


Voting-Center, 28.07.2010 um 6:58 Uhr

Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 84 pro und 456 contra Stimmen abgelehnt.


 

werner weis, 26.08.2012 um 18:36 Uhr



geneigt
Begegnung

intensiv - das ganze Leben lang in Erinnerung



PRO



Michael Jo., 2.06.2013 um 14:44 Uhr

eine großartige Arbeit zeigst Du hier
und lässt mich staunen !!!!

dazu der Titel: symbolträchtig,
vieldeutig und treffend ... !!!!
Eckhard hat den technischen Begriff
(und die Funktion desselben) bereits gut
beschrieben.
Als Großvater mit viel Zeit für seine Enkel
(weiblich, 7 J., witzig u. inzwischen lesedurstig
und männlich, 2 1/2 J., sehr wissbegierig und
lebenslustig ...) sehe ich mich hier gewissermassen
auch im Fokus ...

gelungene Arbeit;
tolle Idee die Verfremdung !

Gruß Michael
Neues Leben von Michael Jo.
Neues Lebennicht in Diskussion
Von
14.10.11, 0:45
12 Anmerkungen





Kerstin Stolzenburg, 2.06.2013 um 19:50 Uhr

@Michael: Danke!
Ich kann mir gut vorstellen, dass es herrlich ist, Zeit für die Enkelkinder zu haben, sie beim Heranwachsen zu sehen und begleiten zu können. Wunderbar!

Das Bild war eigentlich nur eine ganz spontane Aufnahme. Ich stand auf einer Empore und konnte Enkel und Opa für wenige Sekunden, in denen der Beleuchter im ZKM den Lichtkegel zufällig auf sie richtete, in den Fokus nehmen. Für die Einstellung von Belichtungszeiten und richtiger Brennweite war gar keine Zeit, so dass diese Langzeitbelichtung eher ein Zufallsprodukt ist ... aber vielleicht sind solche Zufälle ja die Würze im Amateurfotografendasein. :-)

Die Kreuzschraffur im Graubereich war notwendig, weil der Parkettboden sehr fleckig und unruhig wirkte. Mit PS kann man so etwas ja selektiv bearbeiten (Ich bin darin allerdings auch kein Meister!).

Viele Grüße. Kerstin



Gerda Trappl, 31.12.2013 um 17:54 Uhr

Schön und berührend. Eine tolle Entdeckung am letzten Tag des Jahres. Ich wünsch dir für 2014
viel Liebe, Licht und Freude! Gerda



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