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Präsentierte ich beim letzten Mal die Versuchsausführungen an der 44 1389 im Bw Saalfeld mit all dem witzigen Beiwerk zur Dampferzeugung.
War die Rede von den ersten Dampf- Navi in Saalfeld, die mitunter weit hin sichtbar den Weg aus allen Richtungen für jedermann kostenlos anzeigte.
Da fiel mir nun dieses Foto in die Finger, daß zwar nicht die höchst mögliche Anzeigeart der plus Qualm- Qualität im Moment bietet.
Doch auf dem Foto ist eine Menge an Geschehen gleichzeitig eingefangen das es nun wiederum wirklich zeigendswert erscheinen läßt.
Neben den nur leicht qualmenden Heizprovisorium, da der General Winter noch in weiter Ferne war, läuft die Dampferzeugung bei den beide 44er auf Sparflamme.
Wobei im Moment nur aus einen der „Langrohrblechschornsteine“ (Erinnert stark an- Maschendrahtzaun) ein zurückhaltendes Rauchzeichen zu vernehmen ist.
Nur der Dampf wird gebraucht um Waschwasser für die Schwarzen anwärmen, etwas für die Heizung im Schuppen sowie die Sozial/Neben- Gebäude aber auch für den Dampf beheizten Kaffee- Ofen mußte gesorgt werden. Mit dem heißen Wasser wurde selbstverständlich genauso gut schmackhafter Tee aufgebrüht der in der Lokleitung zur Selbstbedienung von der Gewerkschaft spendiert herumstand.
Es können beim genauen hinschauen gleich fünf unterschiedliche Baureihen der DR erkannt werden .
Die „Kö“ an einer der 44er war dazu bestimmt, wenn kein Dampflokführer zur Verfügung stand, diese zum bekohlen oder ans Wasser zu bringen.
Eine 106 müht sich da mit einen U- Boot ab, daß aus irgendwelchen Gründen zum ständigen Abtauchen neigte.
In aller Ruhe suchen die lieben Kollegen Schlosser/Elektriker dort hinten in der Natur nach dem warum und wieso. Da wird es mächtig eng im Außenbezirk des Bw Saalfeld.
Gern, zumal in der Nacht wenn nichts zu fahren war, wir Zug Ausfall hatten oder so, verschwanden wir oft zum Außenposten Heizprovisorium um mit den Kollegen dort hinten Kaffee zu trinken. Da wurde ein Schwätzchen gemacht aber auch Karten gespielt, - je nach dem. Es war immer gemütlich in den alten, seinen Untergestell beraubten, Preußenwagenkasten. Der nicht nur über ein Radio sondern auch einen heißen Draht verfügte welcher sich „Basa“ (Bahnselbstanschlußanlage – automatische Fernsprechvermittlungsanlage im eigenen Fernsprechnetz) nannte.
Also waren wir damals auch ohne Handy immer am Ball wenn es seien mußte.
Das übrige im Bild bestimmt der normale alltägliche Bahnbetrieb, mit einer 41er die ihren nicht allzu schweren Rangierzug aus Saalfeld beschleunigt. Sich eingefädelt hat auf die Saalebahn in Richtung Rudolstadt.
Beachtenswert ohne Zweifel noch das alle Anbauten wie bei dem Versuchsträger der Heizlok 44 1389, nur in einer anderen Form, am Heizprovisorium ebenfalls alles vorhanden sind.
Da waren die 22er hinten im Gleis schon aufgeräumt, wie ich sehe. So richtig kann ich mich an die Hz-Lok da in der Botanik gar nicht erinnern. Der 41er sieht man an, dass sie nur noch Notnagel und keine Starlok mehr war.
Schönen Sonntag noch
LG Bernd
Da bin ich wieder endlich online, nehm mir in aller Ruhe Ralfs Bilder vor, und finde direkt sowas :-)
eine schöne Aufnahme von oben in den Alltag - mit Dampf und ohne Dampf :-). Und dank Deiner Erzählungen kann man wieder schön drin spazieren gehen, schnuppern und schauen (was man damals vermutlich nicht so konnte, als externer^^) und auch auf den Tee hoffen :-).