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Dampf erzeugen ohne Rücksicht auf Verluste von Ralf Göhl

Dampf erzeugen ohne Rücksicht auf Verluste


Von 

Ralf Göhl

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4.04.2008 um 17:53 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
April, April..... - die elektrische Dampflokomotive, auf meinen letzten gezeigten Foto in der „Fc“ .
Elektrifizierte Dampflokomotive von Ralf Göhl
Elektrifizierte Dampflokomotive
Von Ralf Göhl
1.4.08, 9:27
18 Anmerkungen

Aber nicht alles ist ein Aprilscherz was danach aussieht.

Nicht nur die Schweizer haben sich aus der Not geboren einen Kopf darüber gemacht, wie auch immer, am günstigen Dampf erzeugen werden kann.
Jahre später war das Thema bei der DR ein ganz anderes, - wie und mit was kann man überhaupt Dampf machen ?
Dabei waren der Phantasie kaum Grenzen gesetzt weil die Devise lautete; -
„Dampf gewinnen egal was es kostet“.
Die Abteilung, - „Neuerer Wesen“ wird die Vorschläge dann in die Tat
Umsetzen, wie ich hier fotografisch festgehalten konnte.
Ein wenig schmunzeln kann sich der Betrachter wohl kaum verkneifen was da so alles angestellt wurde :-)
Zwei Alte Ölfässer, Deckel und den Boden verschwinden lassen, einfach auf den Schornstein gesetzt. Filigran gehalten von vier äußerst zarten Drahtseilen.
Na gut, daß alles wurde später durch die erste überhaupt weithin sichtbare optische Rauch - Navi von Saalfeld ersetzt.
Genannt Heizprovisorium, mit zwei riesigen Stahlröhren die vom Affenfelsen (Brücke) genauso wie rund um Saalfeld gut auszumachen waren. Selbst für fast Blinde unübersehbar. Viele von euch werden dieses technische Meisterwerk zur Dampferzeugung mit minderwertigster Kohle kennen oder sogar erlebt haben.
Wie schön doch der schwarze Qualm mit all seinen Inhalt, je nach Windrichtung, auf breiten Raum hervorragend verteilt wurde.
Zur Anwendung kamen natürlich auch elektrische Gebläse wie eins hier auf den linken Umlauf der 44er gut zu sehen ist um den Saugzug noch einmal mächtig zu erhöhen.
Wenn man die Zusatz Windmühlen mittels eines Schalters in Betrieb setzte erzeugten die ein unbeschreibliches kraftvolles Geräusch das eher an eine Hubschrauber kurz vor dem Abheben erinnerte.
Genau genommen sehen wir hier den Versuchsträger für das was uns später dort hinten in der Nähe der Brauerei Saalfeld als Heizprovisorium oder Rauch – Navi schon weithin sichtbar erfreute.

Nun hoffe ich doch sehr das auch ihr euere Freude an meinen Foto haben werdet.
Aber nicht vergessen, - ein Aprilscherz ist das diesmal nicht.

Ralf

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Klaus Kieslich, 4.04.2008 um 18:18 Uhr

Der Erfindungsreichtum in der Mangelwirtschaft war ja enorm
Gruß Klaus



FDL Bernsbach , 4.04.2008 um 18:54 Uhr

Sehr interessante Aufnahme einer Heizlok-irgendwie waren Wir(Ossis) für Unseren Erfindergeist in der DDR ja bekannt und auch dafür aus Sch.... Gold zu machen. Und da wurde eben alles verbaut,was nur irgendwie greifbar war.


Gerd F, 4.04.2008 um 19:23 Uhr

ja so wars, man hat gespart- koste es was es wolle. Aber sowas hab ich noch nie gesehen. Tolle Doku mit super Bericht dazu, danke.
Gruß GERD



Bernd Kauschmann, 4.04.2008 um 20:23 Uhr

Alles kein Problem. Ich kenne jemanden, der hat eine ganze Rauchkammer aus einer Tonne gebaut und das Ding funktioniert vorzüglich ;o))
38 3595 im Garten von Hans Niemann
38 3595 im Garten
Von Hans Niemann
8.3.07, 23:29
10 Anmerkungen
Mach das mal mit einem Microchip. Und ein bischen Wind muss man auch machen, sonst springt nichts dabei raus.
Macht man heute massenweise mit Pilotprojekten.
Beispiel:"Pilotprojekt *Aufsicht*hat sich bewährt !!!"
Das ist auch kein Aprilscherz !!!
Nicht mal was zum Lachen...
LG Bernd



Ralf Göhl, 4.04.2008 um 20:46 Uhr

Die P8 ist mir bekannt Bernd, fragt sich nur wenn ich da mal eine Eineinweisung für das besondere Ding bekomme ? :-((
Gruß Ralf



Joachim Engelbracht, 4.04.2008 um 21:36 Uhr

Au weia! Da brauch man ja ein Gebläsepatent. Wenn man da nicht aufpasst, ist die Feuerbuchse dahin. Vor allem im Hochsommer und ohne Fahrtwind. Oder gab es unter der Lok auch noch ein Gebläse?
Liebe Grüße: Achim



Gert Rehn , 5.04.2008 um 0:26 Uhr

Der Begriff "Heizprovisorium" war mir von Weimar und vom Bahnhof Arnstadt auch bekannt. Ich glaube auch die Russen hatten mitunter Heizloks für die Beheizung der Kasernen. Beruhte manches auf einem "Neuerervorschlag", der eine Prämie brachte.

Gruß Gert



Steffen Conrad, 5.04.2008 um 17:26 Uhr

Ha- das war DDR live-
viel Aufwand, mittlerer bis geringer Nutzen, Dreck oben raus ohne Ende-

aber irgendwie ging es und erfüllte seinen Zweck-
ich vermisse nur einen 1 Megabit-Mikroelektronik- anschluß ;-))
Vg Conni



Hans Niemann, 6.04.2008 um 20:42 Uhr

Na ja Ralf, vielleicht bist Du mal in unserer Gegend.
LG Hans



Ralf Göhl, 7.04.2008 um 10:37 Uhr

Mei Hans, - darauf komme ich bei Gelegenheit gern zurück.
Soll ich die Kohle oder Thüringer Bratwürste mitbringen ?
Dann spar mal schön aufs Bier.
LG Ralf :-))



Anja Pfeifer, 10.05.2008 um 1:33 Uhr

Ich als gbürtiger Bayer (wir sind ja eher Südis denn Wessis ^^) find diese Aufnahmen und Erklärungen von damals ja einfach nur interessant :-)

Als Dampflokfreund grusselt es mich eher bei diesen ganzen An-, Um- und Wegbauten ...

LG anja



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