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Aber nicht alles ist ein Aprilscherz was danach aussieht.
Nicht nur die Schweizer haben sich aus der Not geboren einen Kopf darüber gemacht, wie auch immer, am günstigen Dampf erzeugen werden kann.
Jahre später war das Thema bei der DR ein ganz anderes, - wie und mit was kann man überhaupt Dampf machen ?
Dabei waren der Phantasie kaum Grenzen gesetzt weil die Devise lautete; -
„Dampf gewinnen egal was es kostet“.
Die Abteilung, - „Neuerer Wesen“ wird die Vorschläge dann in die Tat
Umsetzen, wie ich hier fotografisch festgehalten konnte.
Ein wenig schmunzeln kann sich der Betrachter wohl kaum verkneifen was da so alles angestellt wurde :-)
Zwei Alte Ölfässer, Deckel und den Boden verschwinden lassen, einfach auf den Schornstein gesetzt. Filigran gehalten von vier äußerst zarten Drahtseilen.
Na gut, daß alles wurde später durch die erste überhaupt weithin sichtbare optische Rauch - Navi von Saalfeld ersetzt.
Genannt Heizprovisorium, mit zwei riesigen Stahlröhren die vom Affenfelsen (Brücke) genauso wie rund um Saalfeld gut auszumachen waren. Selbst für fast Blinde unübersehbar. Viele von euch werden dieses technische Meisterwerk zur Dampferzeugung mit minderwertigster Kohle kennen oder sogar erlebt haben.
Wie schön doch der schwarze Qualm mit all seinen Inhalt, je nach Windrichtung, auf breiten Raum hervorragend verteilt wurde.
Zur Anwendung kamen natürlich auch elektrische Gebläse wie eins hier auf den linken Umlauf der 44er gut zu sehen ist um den Saugzug noch einmal mächtig zu erhöhen.
Wenn man die Zusatz Windmühlen mittels eines Schalters in Betrieb setzte erzeugten die ein unbeschreibliches kraftvolles Geräusch das eher an eine Hubschrauber kurz vor dem Abheben erinnerte.
Genau genommen sehen wir hier den Versuchsträger für das was uns später dort hinten in der Nähe der Brauerei Saalfeld als Heizprovisorium oder Rauch – Navi schon weithin sichtbar erfreute.
Nun hoffe ich doch sehr das auch ihr euere Freude an meinen Foto haben werdet.
Aber nicht vergessen, - ein Aprilscherz ist das diesmal nicht.
Sehr interessante Aufnahme einer Heizlok-irgendwie waren Wir(Ossis) für Unseren Erfindergeist in der DDR ja bekannt und auch dafür aus Sch.... Gold zu machen. Und da wurde eben alles verbaut,was nur irgendwie greifbar war.
Mach das mal mit einem Microchip. Und ein bischen Wind muss man auch machen, sonst springt nichts dabei raus.
Macht man heute massenweise mit Pilotprojekten.
Beispiel:"Pilotprojekt *Aufsicht*hat sich bewährt !!!"
Das ist auch kein Aprilscherz !!!
Nicht mal was zum Lachen...
LG Bernd
Au weia! Da brauch man ja ein Gebläsepatent. Wenn man da nicht aufpasst, ist die Feuerbuchse dahin. Vor allem im Hochsommer und ohne Fahrtwind. Oder gab es unter der Lok auch noch ein Gebläse?
Liebe Grüße: Achim
Der Begriff "Heizprovisorium" war mir von Weimar und vom Bahnhof Arnstadt auch bekannt. Ich glaube auch die Russen hatten mitunter Heizloks für die Beheizung der Kasernen. Beruhte manches auf einem "Neuerervorschlag", der eine Prämie brachte.
Mei Hans, - darauf komme ich bei Gelegenheit gern zurück.
Soll ich die Kohle oder Thüringer Bratwürste mitbringen ?
Dann spar mal schön aufs Bier.
LG Ralf :-))