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... auch wenn mir das Foto ballistisch-kinetische Rätsel aufgibt, es ist toll, was du aus der 10D rausholst und - deinen Objektivkoffer möcht ich (nicht) schleppen dürfen; 1 Auge kannsde mir auch mal leihen :-)) ray
Voting Center, 4.09.2004 um 21:19 Uhr
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 168 Pro- und 92 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Wilhelm Harlander :-)
ich finde die schärfe des balles und seine optimale positionierung etwas unrealistisch, zumal er bereits eine dose getroffen zu haben scheint?
bei den ersten beiden betrachtungen ist mir das jedoch überhaupt nicht aufgefallen, und vielleicht täusche ich mich ja ... knapp pro.
@ Anja - auch wenn es Dir " ... etwas unrealistisch " erscheint, der Ball, die Aufnahmesituation ist real.
Der Ball in seiner Flugwirkung / Flugrichtung / Fluggeschwindigkeit erreicht als erstes die untere Dose am etwas vorstehenden Rand - wird für den Bruchteil einer tausensdel Sekunde gebremst (hier erfolgte die Auslösung) die getroffene untere Dose fliegt als erstes weg - die Pyramide gerät ins wancken.
So eine Aufnahme gelingt nicht gleich beim ersten Versuch - probiers mal aus :-))
hallo wilhelm ... die realität bei fotos ist nicht immer logisch nachzuvollziehen, ich hoffe, du konntest meiner anmerkung entnehmen, dass ich hier nichts unterstellen wollte ... danke für die physikalische auflösung :)
@ Bertl - war nur ein Kind am Wurfstand :-)
Alena schmeißt mit Ihrer rechten Hand die Filzkugel alleine - ich glaube es war der dritte Ball von drei Versuchen.
willi
mit dieser Situation habe ich mich am Sonntag auch versucht, allerdings nicht so gut wie du.
Kaum zu glauben was es beim Bodyart2 Fest alles noch neben Bodypainting gab.
@ - Hallo Tim,
das 1,8 / 200 mm Canon Objektiv ist sehr lichtstark und besonders dafür geeignet punktuell schnelle Abläufe " einzufrieren ". Bei einer Belichtungszeit von 1.500stel sekunde / 400 DIN - ASA kein Problem. Der " Nachteil " könnte dabei sein, das die Bildumgebung ins Unscharfe verschwindet - immer in Abhängigkeit der absoluten Entfernung / Bildebene.
Die selben Ergebnisse gelingen auch mit anderen Objektiven, vorrausgesetzt die Lichtverhältnisse sind günstig genug bei offener Blende zu arbeiten.
willi
Ich hatte es im Voting nicht gesehen. Es ist ganz große klasse und hätte von mir ein Pro bekommen. Aus meiner Sicht ist "Kinderaction" anspruchsvoller als Sportaction, weil die Erwachsenen berechnenbarer agieren.
Keine Ahnung, wie man derartig monumentale Unschaerfe fuer gut heißen kann. Die Kleene hat was besseres verdient. Wenn meine Augen stinkefaul waeren, kaemen sie mit solcher Unvollkommenheit klar.
Gruss Gerd
@ Hallo Gerd,
bei dieser Art von Fotografie geht es mehr um die technische Umsetzung das "Spielgerät" ins Zentrum der Bildaussage zu bringen, das sind zum einen die Blechdosen und wenn möglich das Wurfgerät - in diesem Fall die Filzkugel. Bei der hohen Ballgeschwindigkeit ist es fast unmöglich per Tiefenschärfe alles klar abzubilden - darum ist es unvermeidbar (bei 1,8 / 200 mm) , das der Hintergrund in den Unschärfenbereich gerät.
Um Deine " ....stinkefaulen Augen " nicht zu enttäuschen - hier ein klareres Bild von Alena :-)
@Gerd:
Also eins sage ich Dir: Wenn das Mädchen und die herrliche Feld-Wald-und-Wiesen-Landschaft auch noch scharf wären, wäre das Foto ziemlich hinüber und ein "Knipsbildchen" auf etwas höherem Niveau. So ist es eine tolle Aufnahme - Sport-, Action-, Spiel- oder wie immer Du es nennen magst. Allerliebste Kinder-Grins-Porträts gibt es ohnehin schon genug.
Gruß Matthias
Dank dir, Wilhelm, fuer das klare Bild von Alena. Nu koennte man sie nebst einer passenden Landschaft ja mittels Fotomontage in das Blechbild einsetzen und die manchmal daemliche Technik ueberlisten. Man sollte eigentlich wissen, dass es in Natur keine echte Unschaerfe gibt. Es gibt da nur eine Transparenz. Unschaerfe ist eine unnatuerliche Frequenzverschiebung, mit der nicht jedes Auge klarkommt. Meines zum Beispiel ueberhaupt nicht. Wenn man nicht nur drei Sekunden auf ein unscharfes Bild schaut, kriegt man das im Stirnhirn zu merken. Unschaerfe als Stilelement, um eine Figur zu betonen, finde ich ziemlich ueberfluessig. Weil man seinen ureigenen Bewertungsmaßstab in sich traegt und das Auge des Betrachters also den Vordergrund bestimmt. So rueckt in meinem Fall derartige Unschaerfe in den Vordergrund. Tut mir leid.
Gruss Gerd
Hans-Wolfgang Hawerkamp, 4.09.2004 um 21:19 Uhr
pro!