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[ without force of gravity ] mit HowTo von Manuel Neunkirchen

[ without force of gravity ] mit HowTo 


Von 

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1.02.2004 um 10:34 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Wie der Titel schon sagt, habe ich bei diesem Bild versucht, etwas mit der Schwerkraft zu spielen.

Dabei habe ich zuerst nach einem geeigneten Becher gesucht. Er musste auf jeden Fall aus Kunststoff sein, da er auf eine Glasplatte gekippt werden sollte. Man könnte es theoretisch auch mit einem Glasbecher machen, allerdings rate ich davon ab *g*, da die Sache mit der Glasplatte zum Hervorrufen einer Spiegelung, ansonsten keinen Sinn hätte und nichts bringen würde, schließlich muss der “stürzende Becher” irgendwie beim Aufprall gedämpft werden, zum Beispiel mit Schaumstoff, aber das möchte man dann ja eigentlich auch nicht auf dem Bild haben. Also wie gesagt, es sollte auf jeden Fall ein Kunststoff-Becher sein. Ansonsten wird es nichts mit dem Bild.
In meinem Fall habe ich einen grünen genommen, der etwas kräftiger in der Farbe ist, um den Kontrast zum Wasser und zum Hintergrund nicht zu gering zu halten. Zur Auswahl hatte ich auch noch einen hellblauen und einen gelben.
Da das ganze Experiment schon etwas, ich sage mal, “wasser-intensiv” ist, empfiehlt es sich, vorher ein paar “Testschüsse” zu machen, wenn ihr auch verschiedene Becher zur Auswahl habt. Das heißt, ihr stellt den Becher auf die Glasplatte, in meinem Fall wieder mal von unten mit Neonlicht beleuchtet, fokussiert anschließend und macht dann mit den gewählten Einstellungen, die ihr auch bei den Endbildern verwenden wollt + Blitz, je ein Bild.
Im Display eurer Digitalkamera könnt ihr anschließend vergleichen, welcher Becher farblich am besten wirkt.
Dadurch ist sicher, dass ihr den besten Becher nehmt und nicht erst im nachhinein bemerkt, dass die Farbe schlecht ist. Dies wäre ziemlich ärgerlich, da pro Bild immer ne Menge Wasser drauf geht, was man auch nur bedingt wieder auffangen kann.
Deshalb solltet ihr die ganze Sache auch irgendwo draußen veranstalten, da das Wasser unberechenbar ist, wie ihr auf meinem Bild seht. ;)

Nun könnt ihr den Becher mit Wasser füllen. Ihr solltet ihn allerdings nicht randvoll machen, sondern nur bis 1-2cm unter dem Rand befüllen, da das Wasser beim umstoßen sonst sofort links über den Rand kommen würde, was nicht so gut aussieht.

Das Fokussieren ist kein Problem bei diesem Experiment. Also bei meiner Dimage 7i war es so, dass ich den Makromodus nicht benutzen konnte, da der Bildausschnitt zu groß gewesen wäre. Tele ging auch nicht, da er dann zu klein wäre. Ich glaube die Kamera war 60-70cm vom Motiv weg. Dadurch, dass der Becher bei mir nicht transparent war, sondern dieses “gewachste” Design hat, konnte ich problemlos einmal Autofokussieren und anschließend mit den gespeicherten Eintellungen auf manuell umschalten.

Jetzt müsst ihr den Becher nur noch zu Fall bringen, indem ihr an am höchsten Punkt links umkippt. Ihr solltet dabei nicht zu zierlich vorgehen, da der Becher sonst nur ins schwanken gerät und am Rand ein bisschen Wasser überschwappt, der Becher aber nicht fällt. Also ruhig etwas kräftiger und mit einer schnellen Bewegung. Vergesst nicht, die Hand schnell wieder aus dem “Bildbereich” zu nehmen, ich denke, die würde sich auf unserem Bild nicht allzu gut machen. :)

Der Rest ist Glückssache. Ich kann euch ehrlich gesagt nicht erklären, woher es genau kommt, dass das Wasser auf meinem Bild anscheinend nach oben raus ßießt. Vielleicht haben wir ja einen Physiker in der FC, der da Näheres zu sagen kann!?

Ein Vorteil gegenüber einem “normalen” Waterdrop-Foto ist auf jeden Fall, dass ihr nicht nur einen sehr kleinen Moment habt, in dem euer Bild was wird. Hierbei ist es eigentlich kein Problem in einem guten Moment (einen richtigen Moment gibt es nicht) abzudrücken. Der Effekt geschieht quasi von ganz allein. Wie ihr seht, habe ich erst ziemlich spät abgedrückt, kurz bevor der Becher auf dem Boden war. Das bringt zusätzlich den Effekt mit, dass das Wasser, was sich in der Zeit schon unter dem Becher gesammelt hat, schlagartig verdrängt wird und zur Seite rausspritzt.

Meine verwendeten Einstellungen: 1/2000sek Belichtung, Blende 8, ISO100, interner Blitz (1/4 Leistung) “ Minolta Dimage 7i


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