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Schräg drunter durch von Thomas Reitzel

Schräg drunter durch


Von 

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1.12.2009 um 19:55 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Als weiteres Bild im Zuge meiner Nachlese 2009 hier nochmals ein Bild von einem eigentlich "unmöglichen" Standpunkt, der mich aber herausforderte.

Zwischen Nieder-Olm und Saulheim verläuft die Strecke in einer großen S-Kurve aus Nieder-Olm heraus und unterquert schräg auf einem Damm die Autobahn A 63.

An einem hellen Mittag im Frühjahr(3.4.2009) wartete ich hier ein weiteres Mal auf den RE 12123 aus Worms, der diesmal mit 218 424 bespannt war.

In diesem Bild habe ich alle Schmiereien entfernt und statt dessen meinen eigenen "tag" angebracht.

Schräg unten durch von Thomas Reitzel
Schräg unten durch
Von
1.4.09, 21:51
19 Anmerkungen


Die Fortsetzung nach links sieht so aus:

Schräg Drunter - Schräg Drüber von Thomas Reitzel
Schräg Drunter - Schräg Drüber
Von
1.12.09, 20:31
10 Anmerkungen


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Anmerkungen:

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Ulli03, 1.12.2009 um 20:03 Uhr

Eine sehr interessante Perspektive.Die Lok wirkt hier noch bulliger als sie schon ist.
Gefällt mir gut.
LG Ulli



Der Bahnknipser, 1.12.2009 um 20:05 Uhr

Ist ja ne interessante Kreuzung. In diese Ecke von Rheinland-Pfalz komme ich leider sehr selten.

Gruss
Harald



Nico Berte, 1.12.2009 um 20:24 Uhr

Die zieht aber schön brav den Kopf ein hier, die Lok... :-)

Interessant ist der Standpunkt allemal, eine Herausforderung an den Belichtungsmesser und an den Bildverarbeiter. Aber umso gefälliger ist es. Das Außergewöhnliche muss auch mal sein.

Mir gefällt die Aufnahme, mit oder ohne graffiti.


LG Nico



Axel I, 1.12.2009 um 21:19 Uhr

Du wieder mit deiner Brücke. Eine richtige Anti-Fotostelle. Klingt aber dafür bestimmt gut drunter!


Klaus Kieslich, 1.12.2009 um 23:29 Uhr

Eine sehr interessante Fotostelle und das Bild ist top,besonders von der Perspektive her
Gruß Klaus



Velten Feurich, 2.12.2009 um 5:09 Uhr

Ich finde die kleine Serie von den Aufnahmepunkten besonders interessant und so sind sehenswerte Bilder entstanden , die man nicht alle Tage sieht .Eine Freude an einem grauen Morgen ! LG von Velten


Bickel Paul, 2.12.2009 um 6:55 Uhr

Genial diese Aufnahme unter der Brücke.
Gruss Paul



Laufmann Markus-ML194, 2.12.2009 um 9:30 Uhr

Ich hab lang gebraucht, um zu einer differenzierten Bewertung zu kommen.
Gesamtergebnis nach Abwägen = gut
Begründung
1) Es ist eine Antifotostelle
2) Ich hätte es deswegen weder gemacht noch gebracht
Der Kontakt in der FC hat hier meine Denkweise bereits umgekrempelt
3) Nichtfuzzis fotografieren solche Beton-Brücken u.a. und loben sich gegenseitig über das Rüberbringen der "herrlichen klaren Linienführung" etc.
4) Warum mit ungleichem Maß messen?
5) Bahn muss in natürlicher Umgebung fotografiert werden, dazu gehören auch "Antifotostellen"
6) Lichtmäßig passabel getroffen (vielleicht bisschen mehr, glaube aber das Licht auf den Bahndamm vieles zerstört hätte)
7) Spannung beim rechten Brückenpfeiler - wer oder was kommt? Die Bahnpolizei?
8) daher animiert mich das Foto meine Einstellung zu Antifotostellen zu überdenken und da auch mehr zu wagen
vfg Markus ml194



Christian Kruse, 2.12.2009 um 11:05 Uhr

Ein toller Fotostandpunkt.
Ich kann die Diskussion um diesen gar nicht verstehen. Wir machen hier doch keine Kunst, oder Schönwetterbilder. Wir wollen schöne Bilder machen und diese hier einstellen, aber wir lichten die Eisenbahn eben in ihrer natürlichen Umgebung ab. Dazu gehört eben auch eine Brückenunterquerung. Und Respekt vor dem, der es wagt bei solch besch... Lichtverhältnissen solche tollen Bilder zu schiessen.
LG Christian



Thomas Reitzel, 2.12.2009 um 11:09 Uhr

Danke Euch allen für die differenzierte Bewertung dieses "Antibildes" das aber dennoch ein Dokument unserer heutigen verbauten Umwelt ist.

Alechadro, die Datei liegt mir als RAW vor, also weniger Belichtung kein Problem, ich habe es zugunsten der Beleuchtung des Zuges so gewählt. Ja, vielleicht etwas hell.

Die Schmierereien waren wirklich nicht sehr ansehnlich, und ich wurde im ersten Bild gefragt, warum ich sie nicht entfernt hätte: Eines jeden recht getan...!

Gruß
Tom



Laufmann Markus-ML194, 2.12.2009 um 15:27 Uhr

@Alechadro
Pkt. 3 und 4 glaube ich, erschließen sich Dir in aller Kürze, wenn Du mal außerhalb der Sektion Bahn in Architektur oder andere Bereiche oder besser in die Voting-Vorschläge reingehst. Da siehste auch echt im wahrsten Sinn des Wortes wirklich schräge Sachen z.B. extrem gekipptes Foto mit Hubschrauber und Model als gevotes Bild, die Du nur als Abwechslung, aber nicht als zu Tode gerittener Dauerzustand ertragen kannst. Mit Bewertungen "Schrott" udgl. will ich wie andere zurückhaltend sein.
Positive Beispiele dagegen, wenn man sich mit näher auseinandersetzt z.B.
Schwabinger Hinterhof.... von Manfred Gorus
Schwabinger Hinterhof....
Von
28.8.09, 11:28
4 Anmerkungen
(das kleine Detail über der mittleren Garage, womit wir bei Pkt. 8 wären) und das erklärt m.E. Pkt. 4, weil es kein Unterschied sein darf, außerhalb der Bahnsektion ein "unschönes" Foto (=Antifotostelle) als immer innovativ und künstlerisch zu beklatschen und uns in der Bahnsektion nicht fortzuentwickeln. Wenn ich auf Dein "analog ..." vom 07.10.2009 schaue, hast Du m.E. auch das gesehen und umgesetzt, was ich meine (die meisten Bahnfuzzi schreien doch mindestens bei anderen Bahnfuzzis im Bild "weg...weg"). Womit sich vielleicht auch die Floskel "nichtnatürlich" erklärt - das Gegenteil ist mit guter Fotografie gemeint, die Umstände so anzunehmen wie sie sind und das beste draus machen und sie sogar einzubauen statt krampfhaft auszublenden.
Jetzt wieder zum Bild - bei Pkt. 7 meine ich im ganz im Gegenteil, genauso wie abgebildet, kommt die Linienführung am besten raus (sorry, das muss ich mich mißverständlich ausgedrückt haben). Ich denke auch, dass solche Brückenfotos schon jetzt ihre Fan´s haben und nicht erst, wenns historisch ist.
@Tom - jetzt täte mich "Unten drunter" von der Gegenrichtung her interessieren (aber da fahren wohl nur Steuerwagen voraus?)
vfg Markus ml194



Thomas Reitzel, 2.12.2009 um 17:00 Uhr

Ich hätte ja nicht geglaubt, daß sich um das Bild eine solche Diskussion entwickeln würde!
Interessant und konstruktiv, wie ich finde, obwohl ich mich bestätigt sehe(jaja, heut´ Abend geh´ ich mit Schlips ins Bett!).
Danke nochmals Euch allen, und Markus, ja, manchmal drückst Du Dich etwas mißverständlich aus.
Was den Blick unter die Brücke in Gegenrichtung betrifft, das habe ich auch,
aber nur mit einem 628
Ich werde mal nachsehen und wenn´s paßt, auch hochladen!
Bis dahin!
Tom



Thomas Reitzel, 2.12.2009 um 17:44 Uhr

So,
für Alechadro speziell wegen der Schmierereien,
für Markus und alle anderen überhaupt und sowieso.
Durchblick von Thomas Reitzel
Durchblicknicht in Diskussion
Von
2.12.09, 17:40

Kommt nicht in die Diskussion, weil ich es für nicht besonders zeigenswert halte.
Augenmerk übrigens auf die Bake mit fünf Balken, selten!
Leider auch verschmiert. Diese Bastarde!




Steffen°Conrad, 2.12.2009 um 17:47 Uhr

Ich denke zuerst mal als Techniker an den Sound-
der muss irre gewesen sein in den Moment, falls der Kutscher sie nicht rollen ließ!
Ja und die Graffitis zu entfernen hast Du Recht getan,
den Schmierfinken hier keine Plattform zu bieten!
Zur Antifotostelle-warum denn nicht-
auf der Wiese gibts genug Bilder...
vgsteffen



Thomas Reitzel, 2.12.2009 um 17:51 Uhr

Danke für die Anmerkung, Steffen, ich vergaß zu erwähnen: Der rollte nur noch...
Aber in Gegenrichtung dürfte richtig abgehen! - Nur leider mit der 218 hinten!




Bernd Kauschmann, 3.12.2009 um 21:26 Uhr

Interessante Diskussion, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Einige die Bilder hier und ihre Werke falsch einschätzen.
Auch wenn die Bemühungen aller Ehren wert sind, so dürfte bis auf eine kleine Anzahl von Aufnahmen künstlerisch Wertvolles kaum dabei sein.
Das hat nichts mit Vollkommenheit und Perfektion zu tun, genau so wenig wie mit Schönheit, die nicht bei jedem Motiv entstehen kann. Es bleiben doch grösstenteils nur mehr oder weniger gute, aber vielleicht wichtige Bilder und Dokumentationen. Manche eben mehr für den Heimatkalender und andere für Pufferküsser - Hauptsache man erkennt noch Eisenbahn.
Gerade deshalb wäre es doch angebracht, die Eisenbahn so zu zeigen wie sie ist, denn was haben nachfolgende Generationen davon, wenn sie nur ausgewählte, möglichst zeitlose Motive und schon bei der Herstellung verfälschte Bilder sehen und die reale Welt weitgehend ausgeblendet wird.
Was interessiert denn an alten Fotos ? Doch oftmals das Umfeld mindestens genau so sehr wie das Hauptmotiv.
Das Wort Authentizität wird hier gern in den Mund genommen. Man sollte überlegen, was man damit meint
VG Bernd



Thomas Reitzel, 3.12.2009 um 22:31 Uhr

Nimm es mir nicht übel, Bernd, aber irgendwie kann ich Dir nicht folgen. Was willst Du mit dieser Anmerkung eigentlich sagen, und vor allem, wem?
Ich kann nur raten, ob es Dir hier etwa um das Entfernen der Schmierereien geht, obwohl das hier doch wirklich nebensächlich ist.
Authentizität - was kritisierst Du in diesem Zusammenhang?
Außerdem nehme ich auch nicht an, daß Du annimmst, ich leide an Selbstüberschätzung und sähe in meinen Bildern Kunstwerke oder ähnliches, die über den Tag hinaus Bedeutung hätten, vom dokumentarischen abgesehen.

Ich wäre Dir dankbar, wenn Du uns das etwas klarer zum Ausdruck bringen könntest.



Bernd Kauschmann, 4.12.2009 um 1:35 Uhr

Also gut, versuch ich es nochmal, wenn Du meinst, es sei zu unverständlich.
Es geht doch hier nicht nur um DIESES Bild, sondern um die verschiedenen Meinungen, was überhaupt fotografierenswert ist und was man davon in welcher Form veröffentlicht. So verstehe ich das.

Dazu wollte ich eigentlich auch nur meine Meinung sagen und wenn sich niemand angesprochen fühlt, dann wäre der zweite Teil deiner Frage berechtigt.
Dabei sind die entfernten Schmierereien wirklich nicht so wichtig, obwohl ich da auch Alechadros Meinung vertrete - nämlich dass sie dazu gehören, wenn man etwas dokumentiert (die Schmierer wird es kaum beeinflussen).
Darum bin ich absolut für die Aufnahme, muss aber trotzdem sagen, dass mir die Schönfärberei nicht gefällt, weil dabei das Abbild der Wirklichkeit auf der Strecke bleibt (von kleinen Bildfehlern abgesehen).
Es beginnt damit, dass hier eben wiederholt die schönsten, idyllischen Fleckchen gezeigt werden und wenn irgendwo die teilweise hässliche Wirklichkeit durchkommt, findet man das Bild nicht mehr in Ordnung.
Aber so sieht es nunmal aus und wir fotografieren die Eisenbahn von heute, wo nur mit Schönheit nicht mehr viel zu machen ist.
Man kann mir wohl kaum nachsagen, dass ich was gegen liebliche Landschaften im Zusammenhang mit der Eisenbahn habe, aber wenn schon die Aufnahme und danach die Bewertung von "Eisenbahnbildern" davon abhängig wird, läuft was falsch.
Es gibt genug Beispiele, wie eben auch dieses Bild hier, an denen man sehen kann, wie interessant auch andere Fotos sein können, nur hat jeder sein eigenes Idealbild im Kopf und die Wertung richtet sich ausserdem noch nach vielen anderen Faktoren.
Ob Du nun etwas davon auf dich persönlich beziehst, kann ich nicht beeinflussen

VG Bernd



Thomas Reitzel, 4.12.2009 um 9:27 Uhr

Bernd, ich danke Dir für die aufklärenden Worte.
Nun, auf mich selbst bezogen habe ich es nicht, weil ich im Grunde denke wie Du. Und deshalb kam auch meine Rückfrage, weil es etwas "wolkig" ausgedrückt war.

Natürlich ist es so, daß man sich zunächst eine Fotostelle sucht, die vielleicht "idyllisch" oder "schön" ist, aber ich suche dabei auch immer etwas typisches, was eine Strecke wiedererkennbar macht. Wenn ich bei der Suche etwas extravagantes oder auch absolut häßliches finde, das aber, und das ist das wichtigste, eine Bildkomposition ergibt, dann mache ich das, und zwar oft noch viel lieber. Denn das unterscheidet ja unsere Bilder von denen, die reine Lokbilder auf freier Strecke fabrizieren, seien sie nun gut oder schlecht.

Und der Rest Deiner Aussage - vielleicht hier leider am falschen Platz, weil´s jetzt niemand mehr liest...
wenn´s einer trotzdem noch liest, er ist herzlich eingeladen, sich hier einzuklinken!

Trotzdem vielen Dank!

Tom



Thomas Reitzel, 5.12.2009 um 11:39 Uhr

Hi Alechadro, danke für den Beitrag.

Ich finde nicht, daß Du abgeschweift bist, denn wo steht, daß man immer beim Bild bleiben muß in einer Anmerkung. FC-intern ist das ganze ja auch als Diskussion deklariert.
Auch mit Deiner Aussage kann ich konform gehen.
Besonders das kategorische, das in bestimmten Foren so stark zum Ausdruck kommt, gefällt auch mir keineswegs, seien es nun die geschmähten Nachschüsse, Sonne nicht im Rücken, Schatten auf Fronten oder abgeschnittene Zug- und sonstige Teile.
Diese kategorischen Imperative sind Kreativkiller und an Engstirnigkeit nicht zu überbieten.

Auch deswegen fühle ich mich hier noch am besten aufgehoben, trotz mancher Mißliebigkeiten. Und vor allem ist es, wie Du eben auch sagst, die Option, seine Bilder in verschiedenen Sektionen zu zeigen. Hierbei stelle ich aber leider immer wieder fest, daß man auch in anderen Sektionen meist nur Anmerkungen der bekannten "buddies" bekommt, andere halten sich vornehm zurück, leider. Ich selbst versuche es nicht so zu halten, um ein Beispiel zu geben, aber das ist eine Träne im Ozean...

Danke!



Thomas Reitzel, 5.12.2009 um 13:22 Uhr

Alechadro, so ganz kann ich das nicht glauben.
Aber wenn dem so ist, dann kann es einerseits an der erwähnten Engstirnigkeit liegen, andererseits, wie wir alle wissen, auf Gegenseitigkeit beruhen (?), was in jedem Fall zu bedauern ist.



Bernd Kauschmann, 5.12.2009 um 20:25 Uhr

Da häng ich doch gleich noch was an, was ich gerade bei einer anderen bis jetzt verpassten Diskussion von mir gegeben habe :

Es geht immer um das Gleiche.
Was man im Voting verteufelt, betreibt man im Kleinen genau so.
Wer nicht im richtigen Verein die angesagte Melodie mit ins Horn bläst, kann hervorragende Bilder abliefern und wird trotzdem nicht beachtet. Ein Zeichen dafür, was den Bildern an und für sich für eine Rolle zukommt.
Das ist hier jeden Tag zu sehen.
Ausserdem reichen den meisten schöne Bildchen, bei denen es möglichst auch nichts zu denken gibt - wer die noch dazu liefert, ist fein raus ... ;o))
VG Bernd



Christian der Lokere, 22.12.2009 um 13:55 Uhr

das ist ein sehr schönes Ding von dir! Dadurch, dass du unter der Brücke fotografiert hast, ist es keine Gegenlichtaufnahme. Dei Standpunkt ist sehr schön, denn unterhalb der Lok, so verspühre ich das jedenfalls, ist es ein "bewegtes" Bild, weil Geschwindigkeit und Dynamik so gut erkennbar sind
LG Chris




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