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[ the under-perspective ] mit HowTo von Manuel Neunkirchen

[ the under-perspective ] mit HowTo 


Von 

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18.01.2004 um 12:18 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
So. Nach einiger Zeit mal wieder ein neues Waterdrop-Picture von mir. Wer meine Bilder ein wenig kennt, dem wird auffallen, dass dieses Bild ein wenig Ähnlichkeit mit [ Cracked Surface ] hat.
Das liegt daran, dass ich wieder die gleiche Tupperware-Schüssel benutzt habe, um wieder eine so schöne Farbgebung ohne EBV zu bekommen. Noch mal zur Erklärung: Die Farben und Reßexionen entstehen allein durch den Blitz und die Beleuchtung.
Im Unterschied zu dem anderen Bild, ist die Perspektive und die Beleuchtung anders. Hier habe ich die Schüssel auf einer Glasplatte gehabt und eine Neonlampe direkt darunter, um die Schüssel von unten zu beleuchten. Allerdings war die Lampe etwas nach hinten versetzt, um Spiegelungen der Neonröhre in der Schüssel durch die Wölbung zu vermeiden.
Soviel zur Technik.

Das Bild selbst kommt so zu Stande (machen wir doch gleich mal ein kleines Tutorial nebenbei ;)
Also erstmal muss die Schüssel fast bis zum Rand voll mit Wasser sein.
Anschließend legt man einen Bleistift oder ƒhnliches von vorne gesehen etwa 2-3 cm vom Rand entfernt waagerecht auf die Schüssel. Das vereinfacht das fokussieren.
Ich nehme anschließend den variablen Fokuspunkt (Minolta Dimage 7i) und stelle scharf.
Danach kommt der Bleistift wieder weg und man stellt auf manuellen Fokus (jedoch bleibt die Autofokuseinstellung von vorher gespeichert, ansonsten bringts ja nichts)
Jetzt tropft man (ich nehm dafür immer ne Sprühßasche, die man durch pumpen unter Druck stellt) von etwa 1-1,5m über der Schüssel. So 30cm bringen für diesen Effekt nichts.
Nun muss man ziemlich (von vorne gesehen) mittig etwa 2-3cm vom Rand in das Wasser tropfen (also etwa an dem Punkt, an dem man scharf gestellt hat).

Jetzt muss man nur noch mit der anderen Hand (am besten Serienbildfunktion) auslösen. Eine hohe Tropfsequenz erhöht natürlich die Trefferquote. Bei der Bildqualität nimmt man am besten was, was nicht so lange zum Speichern braucht. So ein Bild alle 5sek sollte man mindestens machen.

Wenn nicht das erste Bild sofort ein Erfolg ist, nicht aufgeben, ein bisschen Zeit erfordert es schon. Mein Bild ist eins von 200 gemachten, von denen wiederum 140 Mist waren.

Im Endergebnis sieht man dann, wie tief der Tropfen im Wasser “einschlägt”, da er das Wasser bis zum Rand verdrängt.


Zum Schluss noch was zu den Einstellungen: Minolta Dimage 7i mit internem Blitz, 1/2000sek Belichtung.

Gruß, Manuel


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