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Ich glaube die beiden auf dem Stein werden jeden Augenblick aus dem Display, auf die Tastatur, über meinen Schreib-tisch und dann platsch in meinen Becher mit Grün-Tee springen. Dann Mary, schimpfe ich auf die Super-Schärfe in deinen Bildern ;)).
LG Marie
Sind die süss. Mein dicker fetter Frosch vom Teich wurde entweder von einem Raubvogel gefangen oder die Katze hat sich rumgeschlichen. Jetzt habe ich keinen mehr. Und dabei hat er so herzzerreissend im Mai nach einem Weibchen geschrieen.Ehrlich gesagt, das war manchmal zum Davonlaufen.
Super Schärfe hier in Deinem Bild und auch die Einteilung des Motivs kommt gut rüber. LG Evelyn
Das war bestimmt ein schönes Froschkonzert.
Eine wunderbare Aufnahme - schön umrahmt.
Der Blickwinkel und der Schärfeverlauf gefallen mir sehr gut.
lg Luzia
Froschkonzert - oder Frosch"balzen" (gibt's dass überhaupt?).
Die Beiden genießen jedenfalls die Sonne. Und haben sich von der Fotografin nicht stören lassen.
VG Karin
Fridolin und Co genießen die Wärme des Steins
in der Morgensonne, sie sehen sehr zufrieden aus.
Ein ganz idyllisches Bild in schöner Schärfe...das
weckt bei mir den Wunsch, daß "unsere" Frösche"
den Winter auch überstanden haben und bald wieder
den Teich mit Leben erfüllen.
LG marianne th
Dein brilliant gelungenes Motiv der nied-
lich erscheinenden Froschgesellen erin-
nert m i c h sofort an einen lustigen,
aber auch frechen Bubenstreich, den
mein Bruder und ich - damals sechs
und sieben Jahre alt - einst unserer vier-
jährigen Schwester im Sommer 1954 spielten.
Poetisch kurz und bündig auf den Punkt gebracht:
Für's Schwesterlein gab's mittags Frösche,
dazu noch einen Riesenschock;
und Abends für die Brüder Dresche
fest hinten drauf mit dem Rohrstock.
Und d a s passierte folgendermaßen:
Mein Bruder und ich schlichen uns da-
mals in unseren ersten Sommerferien
an einem frühen Morgen mit unseren
leeren Schulranzen zu einem großen
Weiher und fingen dort einige Dutzend
Frösche.
Zu Hause lockte ich unsere vierjährige
Schwester in den Keller, sperrte sie dort
kurzerhand ein und mein Bruder schütte-
te dann alle gefangenen Frösche von
draußen durch das Kellerfenster über
sie aus.
Wir Buben amüsierten uns dann ganz köstlich, als
wir erlebten, wie unsere Schwester voller Panik
und Entsetzen schrie, in die Hose pinkelte und mit
den Fröschen dort im Keller um die Wette hüpfte.
Die Frösche quakten und unsere kleine Schwester
qiekte! Und so ging das abwechselnd hin und her!
Es war einfach ein Bild für die Götter!!!
Aber nicht, dass man denkt, ich würde unseren
Streich heute noch gutheißen, auch wenn’s da-
mals höchst amüsant war - zumindest bis zum
Abend.
Unsere Zwerchfelle haben unsere Bauchmus-
keln so stark strapaziert, dass wir sie noch nach
Tagen spürten - abgesehen von unseren Gesäß-
muskeln - deren nachträgliche Beschwerden aller-
dings nicht durch Lachanfälle unsererseits, son-
dern vielmehr durch Wutanfälle unserer Mutter
ihrerseits mit entsprechend schmerzhaften
und nachdrücklichen Konsequenzen - sprich:
Mama + Rohrstock = Schläge
- hervorgerufen wurden.
Zurück zum hüpfspringenden Quiek-Gequake.
Als unsere Mutter, durch das Geschrei ange-
lockt, hinterm Haus erschien, flüchteten wir
Schlingel natürlich schleunigst in den nahe-
gelegenen Wald.
Dadurch waren wir vorerst noch mal einer zu
erwartenden Erziehungsmaßnahme seitens
unserer Mutter entgangen. Was aber logisch-
erweise halt nur solange dauerte, wie wir dem
Haus fernblieben.
Doch spätestens bei Einbruch der Dunkelheit
sahen wir uns wohl oder übel veranlasst - schon
etwas reumütig, aber auch ein wenig zerknirscht
über uns selbst und unseren Unsinn - den wir mal
wieder verzapft hatten - nach Hause zu schleichen.
Und das mit zunehmend weichen Knien und einem
mulmigem Gefühl im Bauch...
Denn wir konnten uns ja lebhaft ausmalen, dass
Mama und ihr Rohrstock uns sicher schon ganz
sehnsüchtig erwarten würde - natürlich zum Leid-
wesen für unsere Erziehungsflächen.
A u B a c k e ! ! ! Endlich zu Hause angekom-
men, gab's dann aber wirklich ein s e h r aus-
führliches gemeinsames "Rohrstock-Tänzchen"
mit Mama im "Dreivierteltakt" in der Wasch-
küche auf unsere zuerst strammgezogenen
Hosenböden und danach auf unsere entblöß-
ten Allerwertesten!
Und wir spielten lautstark jammernd die ent-
sprechende Begleitmusik dazu...
Und die Engelchen im Himmel hörten wir auch
noch singen!
Natürlich stimmte auch Großvaters
Schäferhund wieder prompt mit ein.
Das machte der ja immer, wenn man
uns mit dem Rohrstock das Fell gerbte.
Zwar sind die wohlverdienten Rohrstock-
striemen auf unseren Kehrseiten natürlich
längst verblasst, - mein Bruder hat sich lei-
der 1999 sogar ganz und gar "aus dem - ir-
dischen - Staub gemacht", doch hat unsere
Schwester die damals erworbene Froschpho-
bie bis zum heutigen Tag behalten, obwohl
sie ansonsten - ebenso wie ich auch - grund-
sätzlich a l l e Tiere liebt.
Doch trägt sie uns den damals begangenen
Streich schon lange nicht mehr nach, obwohl
mein Bruder und ich es doch tatsächlich - noch
im gleichen Jahr - fertigbrachten, ihren rechten
Zeigefinger auf Mamas Nähmaschine festzunähen!
Aber eine Nähmaschinenphobie bekam
sie glücklicherweise nicht, doch bei ih-
ren Brüdern ließ sich natürlich eine wei-
tere, s e h r einfühlsame Belehrung nicht
vermeiden.
Entsprechend dem Lehrsatz:
"Was du nicht willst, dass man dir
tu, das füg auch keinem andern zu".
...Nun, liebe Mary, wir beide, mein
Bruder und ich, waren schon ganz
"schöne Früchtchen", die es oftmals
echt "faustdick hinter den Ohren"
hatten und ständig irgendeinen Un-
sinn anstellten; so dass wir des Öf-
teren irgend Jemandem einen mehr
oder weniger derben Streich spielten,
wenn uns mal wieder "der Hafer stach"
oder mit anderen Worten umschrieben,
uns ganz einfach die pure Langeweile plagte.
Ich weise auch noch darauf hin, dass
ich unter den selbst gestalteten, ver-
linkten Bildern aus meiner Kinderzeit
der fünfziger Jahre:
diese "Massen-Frosch-Atacke" auf mei-
ne Schwester, als "Froschperspektive",
in vierzig Versen aufgeschrieben habe.
...Alle Frösche mussten wir übrigens noch
am selben Abend im Keller wieder einfan-
gen und zu dem Weiher zurückbringen...
auch wenn uns das Laufen etwas schwer-
fiel...
...doch haben wir dort sogleich erst
mal unsere glühendheiß geschwoll-
enen Hinterteile ausgiebig gekühlt...
...und das war fast so schön, als ob
"Weihnachten und O s t e r n auf
einen Tag fallen"! :-)))