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So beurteilt der Deutsche Wetterdienst den Winter 09/10
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Kalt, sehr schneereich und sehr wenig Sonne
Offenbach, 26. Februar 2010 – Der Winter 2009/2010 verlief kalt, sehr sonnenscheinarm und vor allem sehr schneereich. Bemerkenswert war in vielen Gebieten die hohe Zahl der Tage mit Schneedecke. Grund dafür waren übernormal häufige Wetterlagen mit kalten, nördlichen Winden im Dezember und solche mit östlichen Winden im Januar. Dazwischen brachten Tiefdruckgebiete vom Atlantik immer wieder Schnee. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 100 Messstationen.
Im Nordosten Deutschlands kälter als im Süden und Westen
Wie bereits 2008/2009 verlief auch der Winter 2009/2010 in Deutschland recht kalt: Mit -1,3 Grad Celsius (°C) lag die Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad unter dem Klimawert. Damit landet er in der Reihenfolge der kältesten Winter seit 1901 etwa auf dem 20. Platz. Deutlich strengere Winter, wie 1962/63 und 1939/40, führen diese Tabelle mit Abweichungen von -5,7 Grad bzw. -5,2 Grad an. Erstmals seit 1995/1996 fielen alle Wintermonate, also Dezember, Januar und Februar, zu kalt aus. Nach mildem Beginn kam es ab der zweiten Dezemberdekade zu längeren Kälteperioden. Diese wechselten im Süden und Westen mit kurzen milden Phasen, im Nordosten Deutschlands blieb es dagegen meist kalt. Die offiziell tiefsten Temperaturwerte des Winters wurden am 19. Dezember in Dippoldiswalde-Reinberg, südlich von Dresden, und am 27. Januar in Bad Muskau in der Oberlausitz mit -24,3°C gemessen. Den höchsten Wert meldete Müllheim, südwestlich von Freiburg, am 6. Dezember mit 16,1°C.
Geschlossene Schneedecke in großen Teilen Deutschlands
Der Winter 2009/2010 blieb in Deutschland mit rund 173 Litern pro Quadratmeter (l/m²) um 4 Prozent unter dem Soll von 181 l/m². Im Norden und Osten fielen teilweise beachtliche Schneemengen, in Mecklenburg-Vorpommern häufig mehr als 50 cm, wobei da und dort sogar neue Stationsrekorde aufgestellt wurden. Durch Verwehungen türmte sich der Schnee besonders an der Ostseeküste und auf den Inseln häufig meterhoch auf. Bemerkenswert war die lange Zeit, in der sich große Teile Deutschlands unter einer Schneedecke befanden. Berlin lag vom 30. Dezember bis zum 26. Februar, also 59 Tage ununterbrochen unter Schnee. Zum Vergleich: Im Strengwinter 1962/1963 waren es 70 Tage, vom 28. Dezember bis zum 7. März. Den meisten Niederschlag erhielt im Winter 2009/2010 Freudenstadt im Nordschwarzwald mit etwa 409 l/m². Am trockensten blieb Grünow nordöstlich von Berlin mit rund 53 l/m².
Sonnenscheinärmster Winter seit mindestens 40 Jahren
Der Winter 2009/2010 kam in Deutschland mit rund 113 Stunden nur auf 73 Prozent seines Solls von 154 Stunden. Seit dem Beginn regelmäßiger Messungen der Sonnenscheindauer im Jahr 1950 verlief lediglich der Winter 1969/1970 ähnlich sonnenscheinarm. Besonders trübe war es oft im Mittelgebirgsraum. So kamen in Neuhütten im Spessart lediglich etwa 44 Stunden zustande. Sonniger war es im Alpenvorland, z.B. Oberstdorf mit etwa 238 Stunden.
Ja, so langsam könnte sich der Winter verabschieden, aber bei uns schneits auch schon wieder.
Obwohl ich langsam keinen Schnee mehr sehen kann, finde ich Dein Foto sehr schön.
Ich kann über diesen Winter nicht meckern, zumal wir im Norden meist keinen Schnee ab bekommen. Aber dieses mal hatten wir zur genüge, und auch nach 15Jahren mal wieder Eisberge am Strand. Ich schaue immer noch gerne Winterfotos, und Deines gefällt mir!!
LG Stoffi
Bei diesem herrlichen Anblick gefällt mir sogar noch der Schnee, liebe Anja, obwohl ich vom Winter die Nase wirklich voll hab. Was die Sonnenstunden im bisherigen März angeht - wir haben nicht viel davon abbekommen.
Trotzdem danke ich Dir für Deine Informationen und wünsche Dir noch einen gemütlichen Abend.
Liebe Grüße sendet Dir Heide