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Die Statistik nennt immerhin 13,5 Prozent Arme unter der Gesamtbevölkerung und auf der anderen Seite beachtliche 1,6 Millionen Bürger die mehr als fünfhunderttausend Euro besitzen, eine halbe Million mehr, als 1998 gezählt wurden. Man kann dieses vage Gesamtbild, wie es der Sozialbericht tut, in viele Aspekte auffächern, als wichtigste Tatsache aber muß die Vergrößerung des Abstands zwischen Arm und Reich erscheinen. Man kann von Deutschland kaum mehr als von einer sozial homogenen Gesellschaft sprechen
die mittelschicht, die eine solche gesellschaft im gleichgewicht hält, wird immer kleiner.
du bist deutschland, hab ich letztens unter einem bild von mir erfahren, war gedacht die leute dazu zu bringen, sich positiv mit den problemen auseinanderzusetzen.
knips doch mal millionäre, jutta.
und nun mischen wir auch noch im Kongo mit......überall wird mitgemischt.......und hier geht die Verarmung mit großen Schritten vorran.......
Lieben Gruß
Susann
Es war im Jahr 1967.
Ich war hochschwanger, 18 Jahre alt, unverheiratet und in der Ausbildung. Ich war untergekommen bei meinem Bruder und meiner Schwägerin in ihrer Wohnung mit Blick auf den Wandsbeker Markt. Nach Marktende kamen die Rentner, und suchten aus dem Übriggebliebenen Verwertbares aus.
Das ist noch gar nicht so lange her.
Irgendwann in der Zwischenzeit fingen wir an, das Paradies zu träumen.
Es gibt kein Paradies. Es gibt nur ungerechte Verteilung, und vielleicht tröstet es, das auch die Stinkreichen nicht per se glücklich sind.
Gerechtigkeit ist ein schöner Traum, der wohl niemals in Erfüllung geht.
Aber was soll's, es gibt Freuden, die kann man nicht kaufen.
Gute Nacht
Christa
aber warten wir mal ab ob das ALGII geld wirklich von 345 auf 225 euro im monat gesenkt wird, dann wird man sicher nicht nur ab und zu bettler sehen, sondern an jeder gottverdammten strassenecke... wird echt schwer für heile welt fotographen...
und dann krachts auch hoffentlich mal und die geknechteten stehen auf!
ach, ich vergas, wir sind ja in deutschland, da wird nur gegen den nächst schwächeren gehetzt, anstatt gegen die die einem in die scheisse geritten haben...
btw: 225 euro/monat ist der betrag mit dem sich asylbewerber schon seit langem "vergnügen" dürfen...
manchen leuten dürfte es sicher auch mal ganz gut tun am "reichtum" der "asylbetrüger" zu schnuppern, die ja nur hierher kommen um uns frauen, arbeit und geld wegzunehmen...
*KOTZ*
EDIT:
achtung, obigen, letzten absatz *genau* lesen und den sarkasmus rauslesen, danke ;)
Solange wir Gehälter von 1 000 000 Euro im Jahr nicht als asozial ansehen
und den Mechanismen der Globalisierung zum Sozialabbau hier nicht das Bestreben nach sozialen Verhältnissen in den übrigen Ländern entgegensetzen,
wird immer irgendwo anders billiger produziert werden.
Wer arme Länder als billige Produktionsstätten nutzt, kann sich zwar selbst die Taschen füllen, importiert aber die dortigen Verhältnisse.
Wir sind weiter von sozialem Denken entfernt als je zuvor...Hauptsache billig, Hauptsache neidisch auf den sozial abgesicherten, Hauptsache an den asozialen Spitzenkräften wird nicht gekratzt und weiter das Märchen verbreitet die haben das alles verdient...(klar wer ein Arsch ist, ist sich selbst der Nächste)
Achja und Vollbeschäftigung ist wohl im Zeitalter der Maschinsierung wohl eh Illusion....und wenn ich ne Millionen verdienen würde, würde ich dann nein sagen?
Was ist also die Lösung? Auf Selbstmorde der Depressiven hoffen? Euthanasie für unproduktives Menschenmaterial?
Oder doch endlich anfangen aggressiv sozial zu denken?
Achnee, lieber den reaktionären Vollidioten folgen und einen Krieg anfangen...
Sorry für meine Wut und den Zynismus, aber wenn man täglich sieht, wie diese Verhältnisse mehr werden ...
Vor 10 Jahren 4 Mülleimergucker pro Nacht auf St.Pauli, heute proNacht ca. 40 Flaschensammler und 20 Mülleimergucker und lange nicht mehr nur die alkoholkranken Penner...
Achja und als Nachtrag, bitte nicht mehr auf den Staat bzw. die Politik hoffen...
Der Staat hat alle unseren Reichtümer (das Staatseigentum) verscheuert und sich in seine privaten Taschen gesteckt. Genauso wie die vielen Rentenbeiträge der geburtenstarken Jahrgänge. Aber anlegen und verwalten kostet ja auch Engagement und Arbeitsplätze und das ist zu teuer !
Also unsere heutigen Politiker haben nicht mehr Macht als ein guter Schauspieler...Politik wird nur noch von den Konzernen gemacht. Und die profitieren wie nie zuvor von dem günstgen Arbeitsmarkt. Achja und seit wann muß man sich als Konzern um Arbeitslose kümmern, dafür ist doch der Staat zuständig. Logischerweise müssen ab sofort die Schauspieler die Arbeitslosen ernähren, und wie sagt man doch, das Schauspiel ist eine brotlose Kunst... Da schafft man es ja auch noch den standfestesten Ideologen zu bestechen oder gegen einen anderen auszuspielen.
Sorry Jutta....ich weiß eigentlich geht es um die Fotos, aber manchmal kann ich nicht anders. Glaube ich knips sowas nicht, weil ich mich immer nur aufrege....
Ein Foto mit soviel Realitätssinn kann nur von DIr kommen. Sozialkritisch und doch dezent, hinweisend un doch nicht anprangernd. Eben ein echtes Foto von Dir.
Ja..,
so ist es !
ICH gehöre nicht zu den 1,6 Mill.,aber ich gönne es denen,aber noch mehr gönne ich den ganz armen Menschen ein bisschen Geld ,Gesundheit und Glück!!!
Lieben Gruß,
Nicole aus HH
so isset!
daumen hoch zu ner ehrlichen und 100%ig treffenden meinung!
nachtrag:
ach, wat mir jetz erst aufgefallen is, is der dicke benz der im hintergrund vorbeirauscht!
egal ob absicht oder zufall, ein sehr gutes und "pikantes" detail!!!
super jutta!
Sehr gut dokumentiert, sowohl in Worten,
als auch im Bild. Wir sind eine Gesellschaft im
Wandel. Eine bedrückende Aufnahme von einer
Situation, der man fast täglich gegenübersteht.
Gruß Dieter
Hallo Jutta,
ein tolles Foto, das ein Thema aufgreift, das existiert seit es Leben auf unserem Planeten gibt. Mir gefällt es, nur der Mülleimer könnte an einer anderen Stelle im Bild sein.
@Kai + 2Finger:
Im Grunde teile ich Eure Ansichten. Wenn es einem gut geht, macht es traurig andere Menschen in solchem Zustand zu sehen, wenn jemand selbst in solcher Situation ist macht es einen agressiv. Ich selbst habe das Glück das es mir immer einigermassen gut gegangen ist. Ich stelle mir die Frage nach der Konsequenz aus diesen Erkenntnissen und den Möglichkeiten zur Veränderung.
Wie Kai sagt: es hat keinen Sinn auf die große Lösung zu hoffen. Politik ist staatsbezogen, das Problem aber ist ein weltweites. Resignieren und Nichtstun? Bestimmt auch nicht der richtige Weg. Ich habe für mich entscheiden, in meinem persönlichen Umfeld aktiv an der Lösung kleiner Probleme zu arbeiten. Das wird nicht die Welt verändern, aber wenn es einem Menschen hilft habe ich zumindest schon mal etwas erreicht.
LG Stefan
Sieht man leider viel zu oft und es sind nicht nur
alte Menschen.
Es stimmt: Die Schere zwischen arm und reich
wird immer größer. Dh, das dieses Bild fast schon
Alltag ist.
VG gerd