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...... und da guter Sex bekanntlich hungrig macht, ist es beruhigend, wenn die Vorratskammer prall gefüllt ist. So mögen auch diese beiden frisch verliebten Marienkäfer gedacht haben, denen das zärtliche Miteinander beim Blick auf ihre reichlich vorhandenen Blattlaus-"Steaks" gleich doppelt soviel Spaß gemacht haben mag.
Kennt übrigens einer die Unterart? Ich vermag sie nicht zu identifizieren und der Kosmos-Insektenführer schweigt sich auch beharrlich zu dieser Variante aus.
Bergwerkssee bei Weckesheim (Wetterau) - 9. Mai 2003 - 2100 UZ & 500-D - 1/200 Sek. - F 3.5 - ISO 122 (lt. Exif-Daten) - 422 mm.
Super! Ich wundere mich, wer sich bei der Natur alles als Spanner outet!
Poppende Tiere werden gerne fotografiert! *lol*
Ich finde solche Tiere nie! *g*
Wen es interessiert, ich habe auf einem anderen Foto nochmals nachgezählt und komme auf 20 Augen. Ist aber wohl bei insgesamt 80 Marienkäfer-Arten nicht leicht zu identifizieren.
Gruß Stephan
Auch das Gebiet stimmt!
Na, da hast du ja ne Rarität fotografiert!
Gruß Chris
Ok, das wußte ich nicht, erinnere mich aber an die Aussage einer Frankfurterin, die noch im letzten Oktober an einer Hauswand hunderte Marienkäfer beobachtet hatte. Ich habe vorhin alle Insektenführer, die mir zugänglich sind, gewälzt und schon auf den Kosmos geschimpft. Ich muß allerdings sagen, daß ich diese Spezies bislang in der Wetterau (ca. 30 km nördlich von Frankfurt) nur an einigen Sträuchern beim Bergwerkssee beobachtet habe. Dort finden sie sich gegenwärtig im Vergleich zu den "normalen" Zweipunkt-, Fünfpunkt- und Siebenpunktmarienkäfern im Verhältnis 1:3, an allen anderen Plätzen und Biotopen, die ich ständig besuche, sind sie (noch) nicht zu sehen. Da ich sehr intensiv und regelmäßig Naturbeobachtungen in der Region mache, kann ich zumindest noch nicht von einer "explosionsartigen" Ausbreitung im Rhein-Main-Gebiet sprechen, die den Lebensanspruch anderer Arten gefährdet. Man wird das Phänomen aber aufmerksam weiter beobachten müssen. Hübsche Tiere sind es freilich schon und deshalb habe ich sie auch gerne fotografiert und hier präsentiert. Daß wir nunmehr auch noch gemeinsam Art und Hintergründe ermitteln konnten, macht das ganze für mich sogar zu einem interessanten entomologischen Lehrstück.
Gruß Stephan
Foto, Titel und Text sind cool, die Story drumherum interessant. Mir gefallen die offensichtlich wirklich sehr "sexhungrigen" Käferchen echt gut, nur wäre es schon blöd, wenn die den anderen Reviere und Nahrung klauen würden. Ich werde mir in Zukunft jedenfalls die Marienkäfer ziemlich genau ansehen.
LG Sonja
Tolle Makro-Aufnahme....so genau habe ich diese Käferchen auch noch nicht gesehen.und betrachten können.
Mir fällt aber auf,dass das Weibchen größer als das Männchen ist,also genau umgekehrt wie bei den Menschen.Der Heißhunger nach dem Sex scheint aber bei beiden Spezies der Gleiche zu sein:--))"g".
Gruss York
ups! jetzt wollte ich gerade schreiben wie niedlich und lustig diese gepunkteten sexteufel sind und jetzt werden mir hier beängstigende steven-king-stories von der invasion der killerkäfer vorgesetzt und ich schaue ängstlich unters bett, ob sich da schon einige tausend rotschwarze blut- bzw. laussaugende bestien versammelt haben. ach, was soll's: ich mag sie trotzdem!
*SVEN* ;-)
Nun ja, wie ich lese, arbeiten die beiden herzallerliebtsen Glücksbringer gerade an einem biologischen Super-GAU. Nichtsdestotrotz ist es ein schönes Foto, desen Aussage ich mal folgendermaßen kommentieren möchte: Guter Sex und lecker Essen - was will man eigentlich mehr vom Leben?