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(Cossus cossus) habe ich heute nachmittag bei der Gartenarbeit vor dem Stamm einer Weide gefunden. Sie war etwa 10 cm lang. Diese Raupe war ausgewachsen und hatte wohl kurz zuvor den Stamm der Weide verlassen um sich in der Erde zu verpuppen. Der eher unscheinbare Falter wird dann etwa im Mai schlüpfen. Die Weibchen legen dann im Sommer ihre Eier auf die Baumrinde von Weiden aber auch z.B an Hängebirke oder Birnbaum. Die jungen Larven fressen sich später durch die Rinde in den Stamm des Baumes. Die Entwicklung der Raupe dauert 2 bis 4 Jahre. In dieser Zeit werden die Fraßgänge immer größer, am Schluß bis zu 2 cm breit.
Canon 20D, 100/2.8 Makro, Bl. 5.6, 1/100sec, 200 ASA, ca 80% Ausschnitt, am 18.4.2005 in Lehrte
Sehr schönes Makro und der Text sehr lehrreich.
Wußte garnicht, daß es hier so große Raupen gibt.
Muß die Augen mal offen halten:-)
Schönen Abend noch, Jörg
. . . wieder eine meisterliche Aufnahme mit lehrreicher Erläuterung. Ein ordentliches Makro ist eben nicht zu schlagen, toll gemacht . . .
Viele Grüße, Joachim.
Ich habe schonmal die Raupe des Weidenbohrers gesehen, aber das ist schon länger her! Würde sie gerne mal wieder sehen!
Man sollte bei dieser Raupe übrigens aufpassen, wenn man sie züchten will! Holzbehälter sollte man da lieber vermeiden! Ein Kumpel von mir hat damit schon Erfahrungen! Den Zuchtkasten konnte er wegschmeissen ;-)
Ist ja ein Riesenapparat. Drum sind die Löcher so groß. Die Raupe hab ich noch nicht gesehen, aber die Fraßgänge kenne ich. Schaut ja aus wie lackiert.
Tolles Makro.
LG Jens
Fast wie aus Plastik sieht die Raupe aus, wenn da nicht die ganz feinen Härchen wären.
Man kann doch immer wieder staunen, was in der Natur so rumkrabbelt :-)
Die Makroaufnahme ist spitze.
LG BriSe
Erstmal: klasse Aufnahme !
Also da gruselts mir ja - 10 cm lang ? Und dann noch Farben wie ein Kaugummi. Was es nicht alles gibt !
Auch der Schmetterling selbst wird mit bis zu 8cm Spannweite recht groß !
LG Claus
Hallo Bernd, ein Makro nach meinem Geschmack: Makellose technische Qualität, auf Augenhöhe fotografiert und das Modell angenehm freigestellt. Der Schärfeverlauf auf dem Tierkörper ist meines Erachtens keineswegs ein Minuspunkt.
Äußerst interessant was Du da so im Garten ausgräbst.
Schön scharf und mit einem appetitlich sattem Glanz, könnte glatt aus einer Haribotüte gekrochen sein =*;
@Rientje, ich habe die Raupe allerdings nicht ausgegraben, sondern an der Weide einiges abgesägt. Ich schätze, dass die Raupe durch die Erschütterunge beim Sägen dann ihr Quartier im Baum endgültig verlassen hat. Sie lag nämlich direkt vor einem Loch ganz unten am Stamm. An dem abgesägten Stamm konnte man auch sehr schön den Fraßgang erkennen.
Bernd