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(Pardon, mußte das Foto nochmals etwas nachschärfen und habe es daher erneut hochgeladen.)
Wieder einmal konnte ich dem Schakal, Goldschakal, in Israel begegnen, dieses Mal sogar einem Pärchen. Ihr könnt' Euch vorstellen, wie einmalig so ein Erlebnis war, auch wenn ich hier im Lande öfter mal welche sehe, doch selten zu Foto bringen kann. Hier ist es mir gelungen, wenn auch nicht in der gewünschten Qualität. Dafür waren sie doch zu weit entfernt, ca. 35 m.
Hoffe, daß Ihr Euch mit mir darüber freuen könnt.
Wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Entnommen aus www.hundezeitung.de//images
Die Wolfs- und Schakalartigen gehören zur Gattung Canis (Hundeartige). Die Schakale unterteilen sich in Gold- (Canis aureus), Schabracken- (Canis mesomelas) und Streifenschakal (Canis adustus).
Der Schabrackenschakal ist der „schönste" und daher meistgezeigte, den anderen unvergleichlich durch seine auffällig Färbung; die Grundfarbe ist am Bauch ein helles Rostrot, der schieferfarbene Rücken ist davon scharf abgegrenzt, so dass dies dem Tier wie eine auferlegte „Schabracke" wirkt. Er wird etwa 10 Kilo schwer. Die maximal 40 Zentimeter hohen Schakale tragen wie die afrikanischen Wildhunde sehr grosse Ohren, um Körperhitze über die enorme Austrittsöffnung abzuführen. Ebenso lauftüchtig sind sie auch, weil verhältnismässig hochläufig und schlank gebaut.
Sie ernähren sich vor allem von solchen jungen Beutetieren wie maximal Antilopen, die sie aufgrund ihrer relativ geringer Körperkraft schlagen können; natürlich auch von pflanzlichem Futter. Kerbtiere, vor allem Heuschrecken sind ihre Hauptnahrung. Sie fressen auch Aas, jagen einzeln oder in Gesellschaft. Es sind Umweltpolizisten wie alle Wildhunde. Schakale sind zwar scheu und vorsichtig, aber auch sehr neugierig.
Im Gegensatz zum Streifenschakal ist der Schabrackenschakal ein stimmfreudiges Tier. Seine Lautvielfalt ist verblüffend, zwischen gellendem Kreischen zu einzeln scharf kläffenden Tönen.
Der Goldschakal wird etwa 45 bis 50 Zentimeter gross bei maximal 15 Kilo. Seine Fellfarbe ist im Deckhaar rost- bis goldfarben, die Gebirgs-Goldschakale eher grau. Sie sind kurzbeiniger.
Der Streifenschakal unterscheidet sich vom Schabrackenschakal durch die nochmals längeren Läufe, die kürzeren Ohren und die dichter behaarte dunkle Rute, die meist eine weisse Spitze trägt. Sie werden an der Schulter etwa 45 Zentimeter hoch. Das Fellist grau-rot, aber fahl, an den Seiten mit einem schrägen, unscharf abgesetzten Streifen. Der Streifenschakal ist eher Nachtier als die anderen Varietäten.
In Zoos werden Goldschakale zwölf bis vierzehn Jahre alt. Bemerkenswert ist im Vergleich zu anderen Hundeartigen, dass sowohl Rüden als auch Fähen ein Bein zum Markieren heben. Auch das nachmarkierende Scharren ist beiden Geschlechtern gleichermassen eigen.
Schakalpaare halten eng zusammen, und das ein Leben lang. Auch die Jährlinge verbleiben noch bei der Sippe. Ihr Sozialverhalten ähnelt sehr dem der Wölfe. Sie sind verbreiteter als jene: vornehmlich im vorderasiatischen und arabischen wie afrikanischen Raum, aber auch in der Türkei, um das Schwarzmeer und in Nordgriechenland anzutreffen.
Eine Untergattung ist der etwa gleichgrosse, aber sehr hochbeinige Abbessinische Fuchs (Canis simensis). Wegen ihres fuchsähnlichen Kopfes mit lang gestrecktem Fang bekam er im Deutschen seine falsche Bezeichnung. Auch er ist tag- und nachtaktiv, lebt einzeln oder in kleinen Rudeln.
Das Foto entstand in Nordisrael im März 2010.
Fotodaten:
Nikon DSLR D 80
ISO-Wert 125
Zeit: 1/1000 sec.
Bl. 4,5
Festbrennweite Sigma 500 mm f/4,5
+ 1,00 EV
Manuell Programm
Spotmessung
Anmerkungen, wurden hier nachträglich eingefügt wegen Neueinstellung des Fotos:
Mar-Lüs Ortmann, heute um 17:23 Uhr
Schönes Bild
Es erinnert mich an eine Naturdoku über Goldschakale, die die Dokufilmer Arendt und Schweigert an der griechischen Küste nahe einer Flussmündung machten und die vor einiger Zeit im TV gesendet wurde.
Grüße
Bernd Stenger, heute um 17:26 Uhr
Super erwischt. Gefällt mir sehr!
lg Bernd
Daniela Boehm, heute um 17:37 Uhr
Ein beeindruckendes Foto...wirklich super gut...;) LGDani
W. Kuntermann, heute um 17:54 Uhr
Hallo Angelika,
na das ist ja schon einmal die erste Sensation die Du uns hier sehr schön präsentierst.......Klasse.
Gruß Wolfgang
Die Blicke sind echt sehr schön. Es muß ein Erlebnis sein, solche Tiere a) zu sehen und zu beobachten und b) auch noch das Glück zu haben, sie so zu fotografieren.
Ich mag das Bild vom ersten Blick an!
Hallo Angelika, wie ich Dir schon mal schrieb: Ein ganz tolles Foto. Ein Erlebnis, um das ich Dich beneide! Sehr schönes Bild von diesen Goldschakalen. Viele Grüße, Sonja.
schöner schnappschuss von den beiden hundeartigen räubern . haben wirklich was vom wolf :-)
interessante ausführungen von dir ; kann mir vorstellen, dass es ein glücklicher zufall war, ein paar von ihnen auf den chip zu bannen.
scheue tiere eben.
lg .werner
.
schakale? mensch, was ihr da für tolle viecher habt, ist ja traumhaft :)
die 2 sind toll im gegenlicht erwischt.schade dass die freistellung nicht so gut ist, aber bei der entfernung nichts zu machen. ich hätte nochmal vorsichtig ein bissen an den kontrasten gedreht (?)
Wenn ich das richtig sehe, bist Du, ähnlich wie ich, ohne Tarnung unterwegs. Aus der Entfernung ein optimales Foto. Und für mich schon sensationell, diese Gelegenheit!
LG Bernhard
Ein sehr interessantes (und ja auch sehr schönes!) Bild dieser Art, da ja der buntere Afrikaner tatsächlich viel häufiger bildliche Safari-Ausbeute ist!
lg Wulf
Den beiden zu begegnen ist sicher ein besonderes Erlebnis. Sehr schön wie du sie hier am Wasser festgehalten hast. Sie scheinen dich aber auch genau im Auge zu behalten.
LG Thomas
Das ist natürlich ein herausragendes Wildlife Erlebnis. Danke auch für den sehr informativen Text.
Toll fotografiert - ein Glücksmoment !
Liebe Grüße
Rudi
Das muß wirklich ein tolles Erlebnis gewesen sein. Deine Aufnahme ist absolut stark.
Sie sehen so faszinierend aus und haben sogar einen Blick in die Kamera über. toll. lg Monika
In freier Wildbahn habe ich noch nie einen Schakal gesehen, schön, dass Dir das gelungen ist. Wie bei allen anderen Bildern von Dir stimmt auch hier die Qualität. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend.
LG Ute
Du hast aber auch ein Glück.
Habe ja bereits Deine erste Begegnung mit dem
Einzeltier bestaunt.
Und jetzt diese tolle Beobachtung.
Das Foto ist wunderbar.
Gute Qualität.
Mir gefällt, wie Du den Bildschnitt gemacht hast.
Es ist klasse, wie die Beiden da zusammen sind
und in die Kamera schauen.
Großes Kompliment.
LG Karl
einfach schön, wie beide zur Dir hinsehen und keine Scheu zeigen. Das sind schon tolle Erlebnisse. Auch wenn die Schärfe nicht perfekt ist, den besonderen Augenblick kannst Du damit trotzdem sehr gut vermitteln. Freue mich für Dich für diesen schönen Moment!
vG Stefan
Liebe Angelika!
Ein wahrlich seltenes wunderbares Foto,dazu kann ich Dir nur Gratulieren! Das war sicher mit viel Aufregung verbunden.Liebe Grüsse Günther
Guter Schnitt. Feine Szene(Pose). Nicht ganz einfaches Bild, auch für den Betrachter. Die Werte Blende 7-8 und langsamer hätten mehr gebracht, denke ich, wenn die Zeit war auf +1 zustellen ?
da hast Du Dich sehr geschickt angepirscht...sonst wären sie entwischt...aüßerst scheue Tiere...gelungenes Foto...die Nacharbeit ist Dir gelungen..klasse
wolfgang
Hallo Angelika
Ein Bemerkenswertes Foto.
Ich denke die sind auch bei euch selten,
zudem sehr Scheu.
Das sind Bilder und Erlebnisse worum ich dich beneide.
Danke auch für deine Nette Anmerkung zu ( Frühstück )
LG franz