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Diese Wespenbiene (Nomada sp)ist wie die Filzbiene eine Kuckucksbiene. Hier wartet sie gerade vor dem Nest einer Sandbiene (Andrena sp) bis diese ihr Nest verschlossen hat und verläßt. Im HG hinten rechts kann man noch den Kopf der Sandbiene erkennen. Im nächsten Bild sieht man die Sanbienen beim verschliessen der Sandröhre von ihrem Nest.
Im Nest der Sanbiene legt die Wespenbiene dann ihr Ei in eine Brutzelle der Wirtsbiene.
11 min. später erscheint die Wespenbiene wieder an der Oberfläche und beginnt sich zu putzen. Man sieht noch gut die Sandkörner auf ihrem Körper.
Nur 3 min später kommt erneut die Sandbiene mit neuen Pollen und verschwindet so schnell in der Erdröhre, das ich nur noch ihr Hinterteil ablichten kann.
Ein richtig wissenschaftlich interessantes Dokument zeigst du uns heute- gut beobachtet, gut fotografiert und für mich Motivation, mich im Frühjahr auch verstärkt um Wildbienen zu kümmern. Gruß und danke für die Mühen, hawi
Klasse fotografiert, ein hochinteressantes Dokument. Die meisten Menschen würden so etwas übersehen.
Herzlichen Gruß Thomas
(Wenn Du so weiter machst, motte ich meine Kamera ein.) ;-)
Tja ich bin so ein Mensch der bis jetzt so etwas nicht wahrgenommen hat aber durch die Fotografiererei bin ich jetzt aufmerksamer geworden. Hoffe sowas auch mal Aufnehmen zu können. Danke an dieser Stelle für die klasse Doku. Die Serie ist wirklich 1a.
Ich muß zugeben, dass ich die Wespenbiene und ihre Lebensweise vorher auch nicht gekannt habe. Ich wollte eigentlich nur dieses wespenähnliche Insekt fotografieren, weil ich gerade die D30 mit Makroobjektiv und Ringblitz für ein paar Tage zum Testen ausgeliehen hatte. Die Wespenbiene flog aber eine Weile sehr hektisch herum und blieb dann plötzlich ganz ruhig sitzen. Bei der Aufnahme habe ich dann erst die Sandbiene im Hintergrund gesehen. Als ich dann weitere Aufnahmen gemacht habe kam dabei schließlich diese Serie heraus. Ich habe dann erst nachher zuhause nachgelesen, was ich da überhaupt fotografiert habe.
Heute würde ich die Aufnahmen eher mit Bl. 19 machen und 100 oder 200ASA verwenden. Ich habe mal Testaufnahmen gesehen, wonach, bei Makroaufnahmen mit der D60 und dem 100mm Makroobjektiv, die Schärfe ab Bl. 22 wieder abnimmt (evt schon Beugungseffekte?). Deshalb ist hier vermutlich wegen der Blende 32 die Schärfe noch niocht ganz optimal gelungen.
Gruß Bernd
Tja, so geht es halt oft. Hast ja meinen Artikel über die Ameisen gelesen. Da war es ähnlich. Ich habe erst zu hause kapiert, was ich gesehen habe. Es ist halt wichtig die Augen auf zu halten.
Gruß Thomas