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Ängste begleiten das Leben in vielfältigster Weise.
Wir haben Angst vor allem und jedem.
Vor einem Unglück sowieso
und vor unserem eigenen Versagen schlechthin.
Was ist es, was uns Angst macht?
Es ist die Ungewissheit und die Unsicherheit,
die der Zukunft immanent ist.
Angst sei ein schlechter Ratgeber, so heißt es.
Also brauchen wir jemanden, der uns hilft.
Der uns bei der Hand nimmt und sagt:
Hey, ich gehe mit dir. Wir gehen zusammen!
Welch ein großartiger Satz: Ich gehe mit dir.
Da gibt es einen, der mich festhält.
Der mir das nimmt, wovor ich Angst habe:
Meine großen Zweifel und die Unsicherheit.
So wächst der Glaube, dass es gut gehen wird.
Der gähnende Abgrund, er ist zwar tief.
Doch die Brücke wird halten. Dich und mich!
Und all meine Ängste?
Ich muss lernen, dem Leben mehr zu vertrauen.
Vertrauen und mich selber trauen,
genau das brauchen wir.
Damit die Angst keine Macht über uns hat.
Wer das Leben lebt, tritt dem Tod in seinen fetten Arsch.
(Ich bitte um Entschuldigung, ob der derben Worte, aber diese sind mir gerade so in den Sinn gekommen und wollten hier ihren Platz haben).
oder:
Wer seine Ängste kennt, kann sie mit Mut bewältigen.
Jan Brucke, 13.09.2002 um 19:47 Uhr
Uh, so eine Brücke ist genau 'richtig' für mich. ;)
Schönes Foto und dazu die passenden Worte gefunden.
Angst gehört zu unserem täglichen Leben wie alle anderen Gefühle auch. Mein Leitspruch diesbezüglich ist eher - "Was dich nicht umbringt, bringt dich weiter"
lg Chris
Bringfried Freudenstein, 13.09.2002 um 20:50 Uhr
@Heidrun.
Verneigung.
Ich liebe Menschen Ihres Naturels.
Die satten Menschen könnten dem Vater Verantwortungslosigkeit vorwerfen, weil er seinem Sohn solch einer Situation aussetzt.
Ich sage: Wohin der Vater, wohin die Mutter geht, dahin sollte auch das Kind gehen, in der Gewissheit, beschützt zu sein.
Und dieses Bild suggeriert noch mehr.
Auch ein mutiges Kind kann einem ängstlichen Vater den Weg weisen.
Wer hier WEN über die Brücke führt, steht offen. Aber gemeinsam überwinden sie es, Hand in Hand.
Auch gestalterisch ein hervorragendes Bild mit enormer Tiefe, grosser Abgrundwirkung und einer noch grösseren Bildaussage.Der dünne Rahmen umspannt das quadratisch passende Werk subtil.
Ein Foto mit Aussagekraft, ja Angst hat wohl jeder. Dein Gedicht läd zum Nachdenken an. Ich denke gerade jetzt kommen zuviele Errinerungen auf, an das erst geschene, was mir die letzten Tage nicht aus dem Sinne geht.
Gruß Edeltraud
Der kleine Mann, der brav an der Hand entlangtrippelt, hat vielleicht Angst, aber die sieht man ihm nicht an. "Angst??" wäre schon besser. Oder sind die Menschen im Hintergrund (nicht bildwichtiges Detail) dazu verhalten, Angst auszudrücken, was sie auch nicht so recht tun (die Visualisierung innerer Zustände ist nicht immer leicht). Der Schriftsteller kann alles mögliche sagen, was wir Leser ihm abnehmen müssen, weil er keinen Beweis gegen ein Bild antreten muss. Vielleichtwären einSchnitt, die Konzentration auf das Bildwichtige und ein anderer Titel besser gewesen.
Nichts für ungut!
Gruß
Gert
Ahh, die Rope-Bridge. Das sieht noch harmlos aus, aber bei Sturm ist es eine echte Mutprobe. Ich habe es erlebt und brauche es nicht nochmal ;-)
Nord-Irland, Carick-a-Rede Ropebridge.
Ich denke ohne die Leute im Hintergrund würde mir das Bild noch besser gefallen. Dennoch: zwei mutige Burschen, die einen schweren Weg zusammen gehen, dazu Dein Text: Klasse!
Gruß,
Birgit