Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Das ist das Gelübde der Schwestern des" Hauses Sankt Marien in Jerusalem", hier bei der feierlich-meditativ gestalteten Eucharistie-Feier in der Groß-St. Martin-Kirche in Köln...einer bescheidenen, überrraschend kargen Kirche in der Kölner Altstadt, die ihnen 2009 von Kardinal Meissner anvertraut wurde...
Die Spiritualität der Einsamkeit der Wüste soll in die Herzen der Städte getragen werden. Die Schwestern leben ohne Besitz und arbeiten halbtags, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Die andere Tageshälfte wird dem Gebet und der Kontemplation gewidmet.
Habe lange überlegt, ob ich dieses Foto überhaupt machen durfte. Manchmal stört die Kamera. Aber die Stimmung dort war vielschichtig und faszinierend für mich...
ich finde es sehr mutig, auf alles Weltlich zu verzichten um sich der Spirtualiät und der Demut zu widmen.
Sehr schön Dokumentiert !
+++++++++++++++++++++
Eine ganz atmosphärisches Motiv, macht demütig und irgendwie auch ein wenig wütend, wie die Kirche ihre dienenden Mädels wieder mal (aus)nutzt.
LG
Conny
Wir leben in der Zeit des voll erblühten Materialismus.
Es geht unglaublich intensiv um 'Haben'(-wollen) und oft
schmerzlich verschwindend-gering um das tatsächliche 'Sein'
Auch ich finde mich - trotz meiner Erkenntnisse - oft in diesem 'haben-wollen' wieder.
Die Versuchungen sind psychologisch ausgeklügelt und sehr wirkungsvoll.
Doch mit leiser gewichtiger Wirksamkeit, stelle ich mehr und mehr fest, dass nicht wir die Dinge, -- sondern die Dinge uns haben !
Es gibt viele Autoren, Philosophen, Bücher, - die in diese Richtung weisen...
Sie haben Recht !
FREI sein heißt WENIGER (haben). Und WENIGER heißt LOSLASSEN (Besitz, Ansprüche, Wünsche...).
Mein Kopf weiß das -- der Weg ins Gefühl dauert .....
Ich BEWUNDERE diese Frauen aus tiefem Herzen.
Doch ich weiß, - ganz und gar und konsequent so leben wie sie würde ich nicht wollen.
Aber die RICHTUNG gefällt mir .... -- -- -- !!
Und meine Wahrheit liegt irgendwo zwischen den Extremen.
Dein Bild ist eine Metapher : Für das Eine (was es zeigt) und für das Andere (was wir leben).
Schön, dass du uns 'erinnerst', indem du uns das vor Augen führst.
Dein Bild zeigt, dass Du Dir viel Gedanken machst bei der Gestaltung und bei der Aufnahme. Dein Text gibt dem ganzen den Charakter einer Dokumentation. Das finde ich sehr schön, Du knippst nicht drauf los und das merkt man bei der Betrachtung.
Die Farben und die Schärfe sind klasse. Die Blickrichtungen und die Haltung geben Raum. Ein selten gutes Bild.
LG
LG
es war wirklich faszinierend zu sehen wie hingebungsvoll die Schwestern dort beteten und dein erstklassiges Foto bringt genau dies sehr gut rüber.
Danke auch für die guten Infos :-)
LG Wolf
Du hast lange überlegt, wie du schreibst.
Doch dein stilles und sensibel erstelltes Foto gibt die richtige Antwort, du hast hier nicht spektakülär oder gar marktschreierisch Menschen ins gleißende Licht der Öffentlichkeit gezerrt,
sondern eine bedeutsame und würdigende Fotografie in angemessenem Respekt erstellt.
Danke für dieses leise Foto.
LG. Lobo23
-----------------
Das Erlebnis der totalen Stille, der kargen Ausstattung der Kirche und der Selbstverständlichkeit, mit der die Mitglieder des Ordens ihr Leben dort leben, wirkt noch nach.
Wir leben unser Leben mit unseren eigenen Prämissen,
von denen einige der gedanklichen Überarbeitung bedürfen.
LG, Uli
P.S.: Schließe mich auch Chris 100%ig an.