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sorgte hier für einen Überzug aus Eiskristallen auf den Grasnelken, die sich im Gegenlicht fotogen vom Hintergrund abhoben. Fotografiert mit Nikon F5, 300mm, 2fach Konverter auf Fuji Velvia, Stativ, SPVA
Das Foto ist eigentlich absolut klasse. Tut bei dieser Hitze momentan auch mal ganz gut, sowas wieder zu sehen. Wenn du aber den Blickwinkel noch etwas verändert hättest (noch tiefer und weiter nach links), wäre der Hintergrund vielleicht komplett dunkel gewesen, was mir noch besser gefallen hätte. Aber ist auch so eine sehr schön anzusehende Aufnahme.
Klasse Bild und gerade noch zur rechten Zeit. Selektive Schärfe, klare geometrische Formen und kühle Farbstimmung runden das Werk ab. Lediglich der Fußstapfen (?) unterbricht die Harmonie ein wenig.
Hallo,
... soviel feedback hatte ich gar nicht érwartet :-) Bin sehr positiv überrascht, Danke für die Zeit, die Ihr in dieses Bild investiert habt !
@Gabriela: Du bist aber äußerst schnell :)
@Elvira: Ich denke, das waren sie auch. Gut daß es so rüberkommt...
@Ingrid: ;-))
@Detlef, Peter, Jürgen, Monika, Sönke und chriS: freut mich, daß die Stimmung so gut rüberkommt, hat auch einige Belichtungsreihen "gekostet" :) !
@Chris: bin halt mit dem Scannen nich so schnell, dachte aber etwas Abkühlung tut auch jetzt ganz gut :)
@Thomas: genauso soll es sein "Kühl" :)
@Matthias: Freut mich, daß Dir die Kompi gefällt, hatte auch relativ viel Zeit dafür.
@Günter: Die weißen Stellen haben mich erst auch im Sucher gestört (jetzt nicht mehr so sehr, weil ich irgendwie sogar finde, daß sie das Bild etwas beleben). Um sie zu minimieren, habe ich die 600mm gewählt (darunter ging gar nix). Ein anderer, besserer Standpunkt war in diesem Fall nicht möglich , weil das Schwarze im Hintergrund der Teil eines partiell auf der Erde liegenden Baumstammes war. Die Oberkante des Bildes schließt praktisch mit dem Stamm ab und weiter rechts war leider auch schon das Ende des Stammes erreicht. Einzige Lösung wäre vielleicht ein 600er + 2fach Konverter gewesen, leider gehört solch ein Teil noch nicht zu meiner Ausrüstung ...
@Gerhard: Genau weiß ich das auch nicht mehr: der dunklere Fleck hinter dem Wegerichhalm könnte eine Schneeverwehung, ein Fußstapfen oder auch der Einschußkrater eines Schneeballes sein :).
Danke auch für Eure Begeisterung. Freut mich wirklich sehr, daß es Euch gefällt !
Warum jetzt erst: Nun ich bin noch einer, der mit Film fotografiert :) Naja und da ich meine Filme immer so in 50-100er Packs zur Entwicklung in ein Labor meines Vertrauens auf die Reise schicke, muß ich erstmal 2-3 Monate bis zur Entwicklung warten. Dann dauert es immer, bis ich alle Dias durchgesehen, gerahmt und beschriftet habe. So sind schonmal 4-5 Monate ins
Land gezogen. Da ich keinen eigenen Scanner habe, dauert`s dann auch nochmal mit der Digitalisierung etwas. Deshalb halt jetzt erst. Bei einem Fußballbild
würd`s sicher keinen mehr interessieren, aber solche Motive sind ja zum Glück nicht zeitgebunden. Wenn`s mal eilig sein soll, kann ich natürlich
auch schneller ;-))
Das gefällt mir ausnahmsweise nicht so besonders. Erstens finde ich da nichts aufregendes dran, den Hintergrund, empfinde ich zu unruhig, und den Bildaufbau halte ich auch nicht für ideal.
bin über einen eintrag in einem meiner fotos auf erst auch dich aufmerksam geworden. klasse kollektion hast du da zusammengestellt.
das bild hier überzeugt durch die klaren strukturen, schöne tiefenunschärfe und die farben, die einen spüren lassen, wie kalt doch auch ein sonniger wintertag ist.
@Romy,
Danke für die Blumen ! Finde ich toll, daß Dich das Bild so anspricht *freu*
Eigentlich ist dieses Bild ein „Nebenprodukt“ eines Ansitzes ;-) Ich wollte an einem sonnigen Wintermorgen Singvögel fotografieren. Wenn Du dann so stundenlang in der Natur sitzt und auf Dich wirken läßt, nimmst Du die Umgebung ganz anders wahr ... viel intensiver ... der Rest der Welt verschwindet regelrecht. Und so habe ich dieses Motiv entdeckt, richtig fotogen wurde es aber erst, nachdem es durch das Gegenlicht Leben bekam (es lag anfangs im Schatten ...).
Um jetzt mal auf den Punkt zu kommen :) Es kommt ja ständig was Neues dazu, ich hänge im Prinzip also bloß etwas mit der "Auswertung" hinterher. Die Sache hat aber auch was Gutes: durch die Zwischenzeit bekommt man mehr "Abstand" zu den Motiven und geht kritischer an die "Aussortierung" ran ...
schöne Grüsse,
Michael
VOTING-CENTER, 20.07.2002 um 19:41 Uhr
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 112 Pro- und 55 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Michael Leps :-)
Heute möchte ich den Künstler Michael Leps mit seinem Werk " Hauch des Winters... " vorstellen und bitte darum diesen begabten Fotografen mit aufrichtigen Diskussionen zu würdigen.
Wie zufällig stecken mit graziler Neugier, die Motive die Köpfe aus dem Boden, vielleicht um zu spähen odere nur zu Sein...
Michael Leps hat hier teilweise zur abstrakten Form gefunden. Er spielt mit Schärfe, aber der entscheidende Bezugspunkt ist für ihn die Fläche, gleichsam die Fläche durch Farbe zur Gestalt erheben.
Die blassen Farben als realer Wert, als gestaltender Wert, der nichts anderes aussagt als Farbe und Form zu geben.
Die Farbe ist hier mal der Erde näher, manchmal atmosphärisch entfernt, aber immer mit einem eigenen bewegten Pulsieren verbunden.
Es ergibt sich keine Figur -aber das Figurale; nichts landschaftliches - aber das Pastorale.
Leps gelingt hier aus dem Dinglichen das Zuständliche herauszulösen.
Es gelingt ihm mit seinem Werk " Der Hauch des Winters " die spielerisch verfremdete Lakonie des Alltäglichen in dunkel getönter Farbigkeit und still-sprechender Dingmagie, den inneren Widerstreit, wie die Auseinandersetzung des Seins in meisterhafter Pose zu realisieren.
Die außerordentlich bizzar-plastisch geformten rechten Blickfänge verweist er der Ratlosigkeit der bedrängenden Kräfte.
Alles ist voller dramatischer Unruhe und das Auge kehrt immer wieder zu diesen zentralen Gestalten zurück und hier zwingt der Künstler zur Existenzbefragung, durch die Begegnung mit den eigenartig fragil aufgestellten Symbolfiguren, deren elementare Zerrissenheit in besonderem Maße die Widersprüche zwischen Trauma und einer scheinbar ins Lot gebrachten Ordnung darstellen.
Aber auch die Spannung zwischen Grenzenlosigkeit, Starre und vitaler Lebenssehnsucht einerseits und den tatsächlichen Realitätsverhältnissen andererseits sind in diesen gleichnishaften Bildmetaphern enthalten.
Ohne die drei hellen Flecken im Hintergrund wäre es ein PRO PRO PRO. Die Flecken sind so groß das sie vom Hautmotiv ablenken. Beim Betrachen des Motivs, dauert es nicht lange bis mein Blick zu diesen hellen Flecken geht und schon bin ich abgelenkt von diesem so schönem Foto.
SCHADE nur ein Skip.
Muss Rolf zustimmen. Die drei Flecken im Hintergrund stören schon ein wenig.
hmmmmmmmm........
und wenn schon... trotzdem PRO.
(auf dem Thumb, sah´s aus wie Zahnbürsten im Schnee)
Torsten
auch wenn mir das Bild ohne die drei hellen Flecken *noch* besser gefallen würde - ein "pro" für das Foto.
Gut, dass die Begründung nicht beurteilt werden muss - sonst wäre es bei mir ein klares Contra - mit dieser Begründung kann ich nix anfangen sondern fühle mich - vorsichtig ausgedrückt - "auf den Arm genommen".
die begründungen von dieter sind immer wieder ein erlebnis besonderer art. einfach sui generis, einfach irritierend, einfach eine verwinkelte sicht - da muß man durch ;-)
ja richtig, das foto. ich finde es sehr beeindruckend. dieter hat eine menge zutreffender gesichtspunkte genannt. sehr ungewöhnlich, fast strange und gleichzeitig fast meditativ. ich habe kein problem mit einem pro.
Wunderschöne Aufnahme. Ich sollte einfach regelmäßig ins Voting schauen, nicht nur so sporadisch. Dann hättest du ein PRO mehr zählen können. Das Foto hat es aber auch so souverän geschafft, gratuliere!
Hallo,
erstmal ein herzliches Dankeschön für alle Meinungen und Anmerkungen zum Bild, besonders an Dieter für die investierte Zeit !
Freut mich sehr, daß die Stimmung so gut rüberkommt :)
Dieter Fromme, 20.07.2002 um 19:41 Uhr
Heute möchte ich den Künstler Michael Leps mit seinem Werk " Hauch des Winters... " vorstellen und bitte darum diesen begabten Fotografen mit aufrichtigen Diskussionen zu würdigen.Wie zufällig stecken mit graziler Neugier, die Motive die Köpfe aus dem Boden, vielleicht um zu spähen odere nur zu Sein...
Michael Leps hat hier teilweise zur abstrakten Form gefunden. Er spielt mit Schärfe, aber der entscheidende Bezugspunkt ist für ihn die Fläche, gleichsam die Fläche durch Farbe zur Gestalt erheben.
Die blassen Farben als realer Wert, als gestaltender Wert, der nichts anderes aussagt als Farbe und Form zu geben.
Die Farbe ist hier mal der Erde näher, manchmal atmosphärisch entfernt, aber immer mit einem eigenen bewegten Pulsieren verbunden.
Es ergibt sich keine Figur -aber das Figurale; nichts landschaftliches - aber das Pastorale.
Leps gelingt hier aus dem Dinglichen das Zuständliche herauszulösen.
Es gelingt ihm mit seinem Werk " Der Hauch des Winters " die spielerisch verfremdete Lakonie des Alltäglichen in dunkel getönter Farbigkeit und still-sprechender Dingmagie, den inneren Widerstreit, wie die Auseinandersetzung des Seins in meisterhafter Pose zu realisieren.
Die außerordentlich bizzar-plastisch geformten rechten Blickfänge verweist er der Ratlosigkeit der bedrängenden Kräfte.
Alles ist voller dramatischer Unruhe und das Auge kehrt immer wieder zu diesen zentralen Gestalten zurück und hier zwingt der Künstler zur Existenzbefragung, durch die Begegnung mit den eigenartig fragil aufgestellten Symbolfiguren, deren elementare Zerrissenheit in besonderem Maße die Widersprüche zwischen Trauma und einer scheinbar ins Lot gebrachten Ordnung darstellen.
Aber auch die Spannung zwischen Grenzenlosigkeit, Starre und vitaler Lebenssehnsucht einerseits und den tatsächlichen Realitätsverhältnissen andererseits sind in diesen gleichnishaften Bildmetaphern enthalten.