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Bella Calabria hat so viele „Gesichter“, und ebenso viele Facetten. Kulturell wurde dieses Land wie der ganze Süden Europas in der Vergangenheit so oft besetzt, regiert – aber auch unterdrückt.
Diese Regentschaften brachten aber auch positive Einflüsse – nicht nur für Calabria – sondern ganz Europa.
Tropea ist ein mittelalterlicher Ort Calabriens; liegt am Mare Tirreno und gehört zur Provinz Vibo Valentia. Der Ort liegt auf einem ca. 40 m hohen Felsen. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen Strand und das herrliche Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zu den anderen liparischen Inseln. Auf dem Felsen vor der Stadt thront die Wallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola, die ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Diese ist jedoch im Moment wegen Arbeiten eingezäunt und kann leider nicht besucht werden.
Geschichte:
Zum ersten Mal tauchte „Tropea“ im 5. Jahrhundert nach Christus durch Plinius dem Älteren in der Geschichte auft. Der Legende nach erhielt der Ort den Namen „Herkules Hafen“, da sich Herkules nach seinen Abenteuern zur Erholung hier niederließ.
Um 1000 n. Chr. Entwickelte sich Tropea zu einer wohlhabenden Ortschaft. Der Feudalismus wurde durch Steuer- und Verwaltungsfreiheit begünstigt und wurde so ein Anziehungspunkt für zahlreiche adeligen Familien und Händler.
Im 13. Jahrhundert baute man Tropea zum Schutz gegen den Einfall von Sarazenen in seine jetzige Lage um. Thronend auf den Felsen über dem wunderschönen Meer. Regelmäßige Erdbeben verursachten jeweils schwere Schäden in der Stadt, so dass die Einwohner nach jedem Beben die Stadt auf den Ruinen neu errichteten.
Im 19. Jahrhundert war Tropea ein reiches kommerzielles Zentrum und behielt bis 1806 seine Unabhängigkeit als Stadtstaat. Durch die Herrschaft der Franzosen begann ein langer und kontinuierlicher Zerfall der Stadt. Erst mit dem Start des Tourismus wurden die Gebäude renoviert und die Umgebung wieder gepflegt.
So erlangte Tropea seinen Glanz und die Faszination für so viele Reisende. Am schönsten soll sich Tropea den Schiffsreisenden zeigen. Aber auch die Eindrücke vom Festland sind nicht zu verachten – denke ich!
Schön hast du ihn gestaltet, diesen schönen Ort, auf den du einen so klaren Blick wirfst- und danke für deine interessanten Erläuterungen.
Herzliche Grüße Mario
PS: Ich bin regelmäßig dort, wenn du magst, schau in meinen Ordner Italia, Tropea ist auch dabei.
Eine sehr stimmungsvolle Aufnahme mit viel Licht und Schattierungen im sehr schönen Kontrast zueinander. Mit dem Geschriebenen verstärkst Du den Eindruck zum Bild - oder umgekehrt sehr gekonnt.
Besten Gruß nach Meggen - Jörg