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So wird im angelsächsischen Sprachraum der Distelfalter (Vanessa cardui) mit Vorliebe bezeichnet, jener faszinierende Wanderfalter, der in nie gekanntem Ausmaß in diesem Frühjahr Deutschland förmlich überflutet hat.
Alleine in "meiner" Wetterau kenne ich asphaltierte Feldwege - Distelfalter lieben es, entlang markanter, geometrischer Linien ihre Reviere einzurichten - an denen auf 800 Meter an die 400 Exemplare ihr Domizil gefunden haben, 2 Meter also für ein Exemplar, nicht gerade reichlich bemessen für die freiheitsliebenden Flatterkünstler. Allerdings haben sie es sich selbst so ausgesucht. ;-)
Fachleute vermuten, daß die "Distelfalterschwemme" - wäre das nicht ein Kandidat für das Unwort des Jahres, soeben von mir kreiert? - ihre Ursache in dem Umstand hat, daß in diesem Frühling aufgrund günstiger Bedingungen Millionen der flotten Flieger auf den Balearen geschlüpft sind, die es dann auch recht bald nach Mitteleuropa gezogen hat. Besonders Deutschland scheint ihr Interesse geweckt zu haben, vielleicht aufgrund der dort noch immer recht zivilen Asylgesetze. ;-)
Die abgebildete "Painted Lady" ist übrigens keine "Miß Wetterau", sondern fristet ihr abwechslungsreiches Dasein derzeit in Südhessen und wurde beim genußvollen Nektarsaugen von mir am 11. Juni an einer Hecke auf einer Waldlichtung bei Darmstadt-Eberstadt aufgenommen.
Olympus 2100 UZ & Canon 500-D - 1/320 Sek. - F 8.0 - ISO 100 - 224 mm.
Wer die Distelfalterstory vertiefen möchte und wissen will, ob die geballte Macht der federleichten Flatterlinge vielleicht demnächst auch seinen heimischen Gemüsegarten besetzt, dem empfehle ich wärmstens das Wanderfalter-Forum, in dem auch ich bisweilen poste:
Eine schöne Aufnahme deiner Painted Lady!
Interessant auch der Text. Bei uns an der Ostsee sind sie auch schon sehr zahlreich eingewandert. In manchen Jahren sieht man sie hier oben gar nicht. Das Wanderfalter-forum kenne ich schon. Schaue auch ganz gern mal rein.
Eine sehr schöne Aufnahme und der Text gekonnt und homorvoll abgefasst. Sehr informativ. Es ist für mich kaum vorstellbar, dass diese Falter so weite Strecken zurücklegen können.
Hallo Stephan,
auch bei uns in Heppenheim sind sehr viele von diesen Gauklern der Lüfte unterwegs. Meine Versuche sie auf Film festzuhalten schlummern noch latent in meiner Kamera. Mal sehen ob sie wenigstens halb so gut geworden sind wie deine Aufnahme. Dies ist halt einer der Nachteile der analogen Fotografie, die diese aber auch spannend macht.
Gruß Reinhard
den distelfalter hast du aber schön erwischt. ein richtig schönes scharfes makro. gefält mir sehr gut.
die dazugehörige beschreibung ist sehr interesannt.
Ein tolles Makro!
Bei uns habe ich ihn noch nicht bewußt gesehen. Ich bilde mir sogar ein, daß es in diesem Jahr recht wenige Schmetterlinge gibt!
MfG, Olaf.
Danke für die Fotomail. Dieser Falter sieht ja schon fast wie frisch geschlüpft aus. Von dem Distelfalter sollen ja auch zunehmend viele Exemplare bei uns überwintern, wodurch schon recht früh die neue Generation erscheint. Gruss FRANK
Wieder eine geniale Schmetterlingsaufnahme. Auch mir ist die grosse Menge von Distelfaltern bei uns in den Bergen aufgefallen. Wirklich überdurchschnittlich.
LG Edi
Ein knackscharfes Makro mit guter Info, wobei das zwischen den Zeilen besonders mag ;-))
Sieht aus, als hättest Du mit Aufhellblitz fotografiert? Aber hier passt die Lichtmenge exakt.
Gruß Ute
@Barbara: Das ist ja ein interessanter Diskussionspunkt - glaube die Frage habe ich schon mal im Naturforum diskutiert - ohne weitergehende Erkenntnis. Da würde mich jetzt aber mal eine Quelle interessieren und eine morphologische oder physiologische Begründung.
Diesen hier habe ich vor fast 2 Wochen in unserem Garten in einer dunklen Ecke aus 25 cm Entfernung aufhellend geblitzt. Der flog noch heute völlig sehend von Blüte zu Blüte in unserem Garten (überwintertes Tier, Ecke ab im Flügel, gut wiederzuerkennen.
Diese Schwebfliegen schwärmen schon seit vielen Tagen in der Abenddämmerung unter einem Kirschbaum. Geblitzt aus 4 cm Entfernung - "volle Ladung" - jagen nach anderen Insekten und führen Revierkämpfe völlig normal weiter fort. Ich behaupte, die Lichtmenge eines Blitzes ist schwächer als volle Sonneneinstrahlung auf einem Facettenauge.
@Barbara: sorry, aber was Du da von Dir gibst, gehört leider ins Reich der Mythen und Legenden!
Ich beobachte Tiere sehr, sehr aufmerksam und verstehe mich nicht nur als Naturfotograf, sondern ganz entscheidend auch als Naturbeobachter und Naturfreund.
Ich habe meine Erfahrungen bei allen möglichen Tiergattungen - im Insektenreich z.B. bei Libellen, Schwebfliegen, Käfern und auch Faltern - gesammelt und die Reaktionen sehr genau registriert und kann mich nur dem anschließen, was Frank auch beobachtet hat, der sicher einer unserer besten Käferkenner (http://www.koleopterologie.de/) ist.
Im übrigen habe ich von besagter Erblindungs-Theorie natürlich auch schon einmal gehört und bereits vor über einem Jahr dazu mit Walter Schön einen der größten Schmetterlingsexperten überhaupt, in dessen Wanderfalter-Forum ich im übrigen Stammposter bin und auf dessen Website http://www.schmetterling-raupe.de/ auch einige Falter- und Raupenfotos von mir zu finden sind, befragt.
Er antwortete mir ganz eindeutig, daß dies völlig unbewiesen sei und in seinen Augen äußerst unwahrscheinlich.
Jeder von uns hat schon beobachtet, mit welcher Vitalität und Lebenslust gerade Schmetterlinge intensiver Sonnenstrahlung begegnen, die u.a. das Signal für die Falter bedeutet, sich auf Nektarsuche zu begeben. Viele von uns haben schon zur Genüge die Erfahrung gemacht, wie schlechte Karten man hat, die agilen Kerlchen bei kräftiger Sonneneinstrahlung zu fotografieren, weil sie dann eben so richtig ispiriert und in Action sind. Und die Strahlkraft der Sonne ist durch den mittelmäßigen Blitz einer digitalen Kompaktkamera - eines der dürftigsten Teile an der Oly 2100 UZ - nun wirklich nicht annähernd zu erreichen. Ich behaupte, Schmetterlinge brauchen und lieben gerade intensives Licht, es ist ihr Lebenselixier. Es wäre ein Widersin der Schöpfung, eine Absurdität der Evolution, die größten "Sonnenanbeter" im Tierreich mit gegen Lichteinstrahlung empfindlichen Augen zu konstruieren.
Aber jetzt kommt natürlich das Allerschönste, liebe Leute: hier meinten nun zwei Betrachter, ich könnte einen dezenten Aufhellblitz verwendet haben, und schon wird daraus ein "Tatbestand" konstruiert.
Nur: leider war dies eine Fehlspekulation! Die Aufnahme entstand mit einer intensiven Spätnachmittagssonne im Rücken, dazu habe ich die Belichtung sogar noch etwas heruntergeregelt, damit der Falter nicht überstrahlt wurde. Dies ist das Ergebnis!
Exif-Daten [Auszug]: "Blitz: Aus". Auf Wunsch kann ich Interessenten auch gerne die Originaldatei mit dem kompletten Exif-Daten zumailen.
Nochmals: ich blitze Tiere auch nur ungern, aber in erster Linie, weil es der Fotoqualität zumeist abträglich ist und die Farben unnatürlich wirken. Ich bezweifele aber ganz entschieden, daß mit dem Blitzen - zumal in Form eines wohldosierten Aufhellblitzes - jemals einem Lebewesen auf dieser Welt Schaden zugefügt worden ist! Hätte es sich um eine Rarität gehandelt und es wäre zu düster gewesen, hätte ich zu dokumentarischen und wissenschaftlichen Zwecken einen Aufhellblitz eingesetzt. Aber bei einem Distelfalter, der - wie ich im Begleittext erläutert habe - zur Zeit bei uns häufiger auftritt als der Kohlweißling? Wohl kaum. Dies war aber ohnehin gar nicht nötig und ich hatte bei Blende 8, die bei Schmetterlingsaufnahmen einfach sein muß, immerhin 1/320 Sekunde Belichtungszeit, das schafft meine "Uzzy" sogar, wenn der Fotograf Parkinson hat.
;-) Wozu also blitzen?
was, blind werden sollen schmetterlinge vom blitz? klingt mir auch ziemlich unwahrscheinlich. mir gefällt hier die farbkomposition auch in verbindung mit dem dunklen hintergrund sehr gut und natürlich auch die einwandfreie schärfe.so viel wie von dir geschildert haben wir in der rhön sicher nicht. aber aufgefallen sind mir schon in der letzten zeit mehrfach solche schönen falter.
*SVEN*
Ich möchte nur ganz diskret darauf hinweisen, dass hinter meinem Satz ob Blitz oder nicht, ein Fragezeichen (?) steht ... es war folglich eine Frage und keine Behauptung. Können wir den Scheiterhaufen jetzt wieder abbauen??? :-)) Aber ich hätte es wissen müssen, dass nicht geblitzt wurde, denn Stephans Aufhellblitzaufnahmen sind eh immer überstrahlt *gg*
Happy Weekend, Ute
@Hey Ute, ist doch kein Problem, ich hatte doch auch nur geschrieben, daß zwei Anmerker meinten, ich könnte eventuell einen Aufhellblitz eingesetzt haben. Und es schmeichelt mir doch, wenn Du mir endlich einmal attestierst, einen Blitz richtig dosiert zu haben. ;-)
Gruß Stephan
Einfach nur ein obercooles Schmetterlingsportrait, an dem es nichts aber rein gar nichts zu nörgeln gibt. Wenn du nicht geblitzt hast ist doch sowieso alles im grünen Bereich. Ich kann mir aber auch nicht denken, dass ein Blitz solche Folgen für den Falter haben kann.
LG Sonja
Das Foto ist makellos wie immer bei dir.
@Barbara: Schmetterlinge sind doch richtige Sonnenanbeter, warum sollen die dann Schaden nehmen, wenn einer einen Aufhellblitz benutzt???
MfG P.P.
@Barbara: Wo wäre man eigentlich in Sachen Erfassung und Bestimmung der zahlreichen nachtaktiven Falter, wenn man diese nicht mit Blitz aufnehmen könnte? Oder soll man nur die aufgespießten Exemplare hinter Glas fotografieren, die uns unsere Urgroßväter hinterlassen haben?
Ich denke aber, Du hast jetzt immerhin zur Kenntnis genommen, daß dieses Foto nicht mit Blitz gemacht wurde.
Im übrigen bin ich ein Mensch, der im feuchten Gelände unentwegt Slalom läuft, um nicht auf eine Schnecke zu treten. Wenn es für mich einen schlüssigen Anhaltspunkt gäbe, daß es mit der Erblindungsgefahr tatsächlich etwas auf sich hat, wäre ich der Letzte, der noch einen Blitz einsetzen würde. Ich halte die Theorie freilich nach wie vor für recht abenteuerlich.
Sie fußt wohl im wesentlichen auf der Aussage auf der Homepage des "idea Schmetterlings-Paradieses Neuenmarkt", wonach man das Blitzen unterlassen solle, da aufgrund fehlender Augenlider bei Faltern eine Erblindung nicht ganz auszuschließen sei. Andere Schmetterlingshäuser schreiben einfach nur, man möge nicht blitzen, um die Tiere nicht aufzuschrecken oder zu stören.
Die Geschichte mit den Augenlidern will mir ganz und gar nicht einleuchten, dann wären nämlich Libellen, Schwebfliegen sowie unzählige weitere Tiere aus dem Mikrokosmos der Insekten ebenso akut blitzgefährdet und sämtliche Besitzer von Facettenaugen allemal.
Aber gerade diese Tiere werden überwiegend nahezu magisch vom Licht angezogen und beziehen - sofern es sich nicht um Nachtaktive handelt - ihre Lebenskraft aus eben diesem Licht der Sonne, je intensiver, desto mehr.
Ich meine, die Natur leistet sich keine Fehlkonstruktionen. Dies wäre aber der Fall, wenn diese Lebewesen durch die Strahlkraft der Sonne gefährdet wären, die derjenigen eines durchschnittlichen Blitzes weit überlegen sein kann.
Die Schmetterlingskenner, mit denen ich bisher darüber sprach, hielten besagte Theorie nicht für schlüssig.
Ich will es nun aber - schon als Naturjournalist, der ich schließlich auch bin - genauer wissen und habe dieses Thema heute in einem Schmetterlingsforum, in dem zahlreiche ausgewiesene Experten regelmäßig posten, zur Diskussion gestellt. Sollten sich dort neue Aspekte ergeben, werde ich selbstverständlich in diesem Thread darüber berichten.
Sehr schöner Distelfalter......ich hoffe auch,dass ich demnächst bei uns einen aufnehmen kann.
Übrigens schwirren die Schmetterlinge im gleisenden Sonnenlicht umher,das ja viel stärker als ein künstliches Licht(Blitzlicht)ist.
Gruss York
Jawohl, Stephan zieht jetzt mit wissenschaftlicher Akribie gegen Aberglauben und Unwissenheit zu Felde! Größtmöglichstes Lob!!! Aber im Ernst: Es verwundert mich bei vielen Diskussionsbeiträgen immer wieder, mit welcher Sorglosigkeit unbelegte Behauptungen in die Welt gesetzt werden, die - weil irgendwie nett oder wichtig klingend - an anderer Stelle wiederholt werden. Da frage ich mich ernsthaft, ob unter diesem Bild oder im Diskussionsforum eine Aufklärung Sinn macht. Ich habe doch den Eindruck, dass Beiträge, die irgendwann älter als zwei Tage sind nicht mehr gelesen werden? Aber trotzdem, Lob für Stephan! Gruss FRANK
die Makroaufnahme von dem Distelfalter ist dir hier wieder einmal super gut gelungen. Auch der Hintergrund ist sehr gut, es stimmt hier alles perfekt.
Für die Infomation kann ich mich auch nur noch bedanken, denn sie ist sehr gut, ein Lob an dich Stephan.
lg edeltraud
@Frank: vorsichtiger Protest! ;-) Was im Internet steht ist immerhin damit einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht und somit zitierfähig. Man kann darauf verweisen und dorthin verlinken, also befindet es sich nicht im luftleeren Raum. Da kommt in mir halt doch wieder der Historiker durch, der seine Quellen anführen und sortieren möchte, nur daß er dies heute im Zeitalter des Internet in Form von Links handhabt.
;-) Ferner schaut der eine oder andere, der innerhalb eines Threads in eine Diskussion involviert ist, manchmal doch noch Wochen später hinein, um zu sehen, ob sich noch etwas getan hat.
Gruß Stephan
Protest zurück ;-) a) Ich gestehe, habe mir den Thread nochmal angesehen - Du hast recht. b) Sowas gilt in meinere Science nicht als zitierfähig bzw. Veröffentlichung. Seit neuestem allenfalls Dinge, die auf CD-Rom mit ISSN oder ISBN-Nummer erschienen sind. Als Quelle kann man es natürlich ansehen - als unzuverlässige ;-) *gg* FRANK
@Frank: natürlich hast Du bezüglicher der streng wissenschaftlichen Zitierfähigkeit Recht, nur schlägt in solchen Augenblicken wieder eher der Journalist in mir durch.;-) Entscheidend ist mir, daß ich einen Link zu einer funktionierenden Website setzen kann, auf die ich bezüglich einer Debatte verweisen möchte. Und dies habe ich auch bei FC-Fotos und daran anknüpfende Diskussionen schon reichlich so praktiziert. Was meinst Du, wieviele Hits durch Nichtmitglieder ich der FC damit schon beschert habe!
Gruß Stephan ;-)
Na dann quillt Dein Küchenschrank sicher über vor FC-Tassen mit Deinen Fotomotiven, die Du Dir von der Gewinnbeteiligung zugelegt hast :-) Ich vermute mal, dass es keine wissenschaftliche Veröffentlichung zum Thema gibt - warum sollte ein Morphologe oder Physiologe sich damit auch beschäftigen? - wenn Du aber etwas findest, könntest Du es ja auf Deiner hp deponieren und nächstes Mal einen Link setzen. Gruss FRANK
Sehr hübsch getroffen die Dame. Ich finde den Blitz einen Hauch überdosiert (Flügelpartie wirkt etwas überbelichtet), nichtsdestotrotz ein sehenswertes Naturfoto und ein interessanter Text!
@Karsten: jetzt bist Du aber auch hereingefallen. ;-) Das war KEIN Blitz, sondern einfach intensives Sonnenlicht, halb im Rücken, halb seitlich! Hier wurde nur eine mehr oder weniger fiktive Diskussion geführt über die eventuellen Folgen eines Blitzens bei Schmetterlingen. Diese kam auf, weil eine Kommentarschreiberin einen Aufhellblitz vermutete, ein weiterer FCler fragte, ob es sich um einen Aufhellblitz handele und schließlich eine ganz beflissene FClerin meinte, mir stehenden Fußes mit erhobenem Zeigefinger klarmachen zu sollen, wie man sich Schmetterlingen gegenüber zu verhalten habe.
Gruß Stephan
da ich verreist war, kann ich erst heute deinen wunderschönen Falter sehen und kommentieren.
Das ist natürlich eine gekonnte Darstellung der zusammengeklappten Flügel, wie man diesen Schmetterling sehr oft geobachten kann - und es fast ein wenig bedauert, weil er die schönen Farben verbirgt.
Aber bei dieser Aufnahme wirkt er auch so wunderschön.
Dein erklärender Text passt genau zu meiner heutigen Beobachtung. In Scharen saßen diese Falter am Wegrand auf Scabiosen.
Dass diese Tiere so weit zu fliegen im STande sind, ist mir auch völlig neu.
Danke für den Text und auch für die Links, die ich mir in den nächsten Tagen mal zu Gemüte führen werde.
lg - Irene
@Irene: ich behaupte aber, daß gerade der Distelfalter mit geschlossenen Flügeln noch besser aussieht als mit geöffneten. Besonders frische Exemplar haben eine wahnsinnig schöne und filigrane Zeichnung der Flügelaußen- bzw. Unterseiten. Der hier abgebildete Falter ist leider schon nicht mehr ganz "taufrisch" gewesen, sonst wäre die Zeichnung noch schöner.
Gruß Stephan
Ich sehe erst heute diese Aufnahme und die Anmerkungen;-) und bin wieder sehr beeindruckt von deinem fotografischen Können und deinem Hintergrundwissen. Belichtung, Schärfe und Bildausschnitt - für mich stimmt hier wieder alles!
Grüsse Helene
Stand 20.06.03, Aussagen von anerkannten Schmetterlingsexperten:
1) Helmut Kinkler, 17.06.03: "davon ist mir auch nichts bekannt. Bei den 1000den von Augen, die die Tiere haben, könnten evtl. einige wenige erblinden? die anderen bleiben dann aber bestimmt o.k. Wer schreibt denn so was?"
2) Walter Schön, 19.06.03: "Ich halte es auch für abwegig, kann aber es aber nicht wissenschaftlich begründen!"