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Selinunt II. von Wolfgang Graf

Selinunt II.


Von 

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6.07.2007 um 15:21 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
In Selinunt wohnte und arbeitete auch der große Philosoph und Naturgelehrte Empedokles. Er ließ die Sümpfe trockenlegen und sorgte auf diese Weise dafür, dass die Stechmücken verschwanden und mit ihnen die Malaria. Von den Menschen in Selinunt wurde er darum fast gottgleich verehrt. Die 409 v. Chr. zerstörte Stadt und die dazugehörigen Tempel wurden erst im 16. Jhdt wiederentdeckt. Zu sehen ist hier der Tempel E (70x28m), ein Siegestempel, zum Triumph der Inselgriechen über Karthago errichtet. Da Selinunt an dem Krieg nicht teilgenommen hatte, fiel der Tempel umso überbordender aus. 36 Säulen, prachtvolle Metopen (d.s. Schmuckreliefe an den freien Räumen der Tempelwand, bzw. des Giebels), perfekter kann ein Tempel nicht sein. An den Trümmerteilen der Tempel von Selinunt haben die Archäologen erkannt, dass die Tempel früher bunt bemalt waren und nicht so "klassisch" weiß, wie wir uns das oft denken. Ähnliches gilt ja auch z.T. für unserer mittelalterlichen Dome.

Anmerkungen:

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Helga Niekammer, 6.07.2007 um 15:23 Uhr

Aufregende Bildgestaltung - Fein! LG Helga


Erich Martinek, 6.07.2007 um 15:42 Uhr

Schärfeverlauf mal umgekehrt !
SUPER.
Perspektive und Licht optimal.
Und ein hochinteressanter Text.
LG Erich



Vera Kulow, 6.07.2007 um 16:14 Uhr

Wundervolle Säulen, man muß sich mal in diese Zeit versetzen!!! Klasse Aufnahme.
LG
Vera



Liba Radova, 6.07.2007 um 16:19 Uhr

sehr interessantes Motiv und auch Text
LGT Li8ba



Detlef Rüping , 6.07.2007 um 16:50 Uhr

Offenbar ein Ort, an dem mit Unterstützung der nötigen Phantasie eine Zeitreise in die Vergangenheit möglich ist. Solche Orte faszinieren mich. Deine beiden Fotos und Texte haben mich sehr interessiert.
Gruß
Detlef



Crazy User , 6.07.2007 um 17:30 Uhr

gute Farbgebung . .


Anne Rudolph, 6.07.2007 um 18:53 Uhr

Eine großartige Bildgestaltung in toller Schärfe.
Ein sehr interessantes Bild und Text.
Dir ein schönes Wochenende und
lg anne



Gudrun Raatschen, 6.07.2007 um 21:44 Uhr

Ganz genau - die Antike war bunt! Und nicht nur die Tempel, auch die Skulpturen, Häuser und die Gewänder waren bunt gemustert. Das ist ein äußerst spannender Aspekt der Forschung. Ein klein wenig gibt es dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Polychromiestreit#_Unterschiedliche_
Ansichten

LG Gudrun



Gerda Dzialas, 6.07.2007 um 22:05 Uhr

diese verbliebenen Säulen, aber auch das gesamte Trümmerfeld sind noch immer ein begeisternder Anblick!
Gruß Gerda



Lydia S., 6.07.2007 um 22:16 Uhr

Mich irritiert der unscharfe Vordergrund etwas.
Interessante Info!
l.g.
Lydia



Wolfgang Graf, 6.07.2007 um 22:17 Uhr

@Lydia: Der ist diesmal tatsächlich Absicht. Die Agavenblätter und die Tempelsäulen und die Menschen sollen alle als verschiedene, auch verschieden scharfe Senkrechten im Bild sein.
@Danke Gudrun, ein ausgezeichneter Hinweis!



Mathias Lorz, 7.07.2007 um 8:17 Uhr

Gerade die Kombination aus wilder und im Frühling in den herrlichsten Farben blühender Vegetation und den faszinierenden Trümmern macht den Reiz von Selinunt aus.
LG, Mathias



M.W. Schiller, 7.07.2007 um 9:39 Uhr

der bildaufbau gefällt mir !!
gutes gesamtwerk !!!
lg manfred



corvo photo, 7.07.2007 um 11:30 Uhr

Kontraste und Perspektive überzeugen mich :-) eine Gestaltung die neugierig macht -auch auf den Text :))
LG Holger



Wolfgang W. Roßbach, 7.07.2007 um 12:34 Uhr

Hier gefällt mir die andersartige Sicht auf das Motiv ganz besonders gut.
Sehr schön kommen auch die Farben und der kräftige Kontrast.
Bin mir aber nicht ganz schlüssig, ob es digital ein wenig überschärft ist. Es erscheint mir an den Säulen einfach so.
LG
Wolfgang



Sigrid Werner-Wagner, 7.07.2007 um 12:56 Uhr

Der Bildaufbau und das Spiel mit der Schärfe ist sehr gut gelungen. Die Kontraste ebenfalls. LG Sigrid


Katrin Päßler, 7.07.2007 um 19:35 Uhr

Interessanter Bildaufbau. Die Antike ist hier super in Szene gesetzt.
LG Katrin



Gerhard Bonse, 8.07.2007 um 6:59 Uhr

Das Foto ist erstklassig, da der Größenvergleich der Säulen zu den Touristen exzellent herausgearbeitet ist und der Blick durch die Agavenspitzen ist eben fc-Qualität vom Feinsten. Ja die Antike war sogar sehr bunt und diese ewig weißen "Prachtbauten" von diversen Neostilen waren einfach modisch und historisch falsch. Das Trockenlegen von Sümpfen mit dem Verschwinden der Malaria war grandios. Immer wieder wurden Städte z.B. auch das römische Ostia von der Malaria besiegt und man brauchte da keine anderen Feinde. Klasse Wolfgang
Viele Grüße Gerd



Christian Knospe, 8.07.2007 um 12:36 Uhr

sehr schön mit dem vordergrund

gruß chris



Hubert Schmid, 8.07.2007 um 18:48 Uhr

Die Agaven im Vordergrund bringen Tiefe in Dein interessantes Motiv und Deine Erklärungen sind sehr lehrreich LG Hubert


Barbara Elerick, 9.07.2007 um 5:17 Uhr

Wieder ein hochinteressantes Bild, Wolfgang, bestens ausgefuehrt. Danke fuer all die interessanten geschichtlichen Informationen. Die Menschen geben den Saeulen einen guten Masstab.
VlG,
Barbara



Helmut Johann Paseka, 9.07.2007 um 10:57 Uhr

. . prächtige Darstellung einer imposanten Szenerie . .
LG Helmut



Siegfried Frenzel , 25.11.2007 um 9:50 Uhr

Super!
LG Siegfried



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