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Nur eine Rose ... von just moments

Nur eine Rose ...


Von 

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26.11.2010 um 23:48 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
*

Ich richte mir ein Zimmer ein in der Luft
unter den Akrobaten und Vögeln:
mein Bett auf dem Trapez des Gefühls
wie ein Nest im Wind
auf der äußersten Spitze des Zweigs.

Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten Wolle
der sanftgescheitelten Schafe die
im Mondlicht
wie schimmernde Wolken
über die feste Erde ziehen.

Ich schließe die Augen und hülle mich ein
in das Vlies der verläßlichen Tiere.
Ich will den Sand unter den kleinen Hufen spüren
und das Klicken des Riegels hören,
der die Stalltür am Abend schließt.

Aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze.

Hilde Domin (1909-2006)

*

Anmerkungen:

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Schattenjaegerin, 27.11.2010 um 0:02 Uhr

...Ich hoffe Du tust es nicht selbst
...auf diese Weise.

Ich will hier nur

DIE WUNDERBARE INTERPRETATION DER LYRIK...

!


Sie ist
jedoch
wunderschön...erstrebenswert

diese Einstellung...

zum Selbst.
EinesTags.

A.



Lucy Trachsel, 27.11.2010 um 6:36 Uhr

Danke für das Gedicht, danke für die bildliche Umsetzung. Ein sanftes Fallen in den neuen Tag.
Liebe Grüsse
Lucy



Robert Nöltner, 27.11.2010 um 6:48 Uhr

Sehr gute Bildidee, hervorragend umgesetzt
LG Robby



malú69, 27.11.2010 um 8:27 Uhr

das ist so wunderschön traurig - ich freue mich von dir wieder ein so schönes werk hier zu sehen.
lieber gruß
markus



I arkadas I, 27.11.2010 um 22:14 Uhr

. eine rose.
. und ein paar träume.
und du denkst..
das du dich verrennst. in deinen träumen..

aber ich glaub an meine träume.
und dann wird die rose auch wieder rot. und leben.
.. feines bild.
nachdenkliche worte..
.. mags.
.lg

..



stefans sichtweise, 28.11.2010 um 11:19 Uhr

ein Bild - zart und
gewaltig zugleich ..
ein Bild ohne Worte ..

Worte - bildreich und
gewaltig zugleich ..
gefühlte Schrift ..

müßte ich ein Bild dazu suchen,
könnte es nur Deines sein ..

lg, stefan



Lara Mouvée, 29.11.2010 um 9:53 Uhr

tröstende Trauer ...
Du bist soo mutig, Dich da hineinzubegeben

ich bewundere Deine Arbeit

Novembergrüße
Lara



Stefan Brechensbauer, 29.11.2010 um 18:00 Uhr

Als ob sie im Schnee läge und erfroren wäre. Aber Halt gewährt sie, weil sie trotzdem schön ist.
Herzlich
Stefan



Andy CHanieR, 30.11.2010 um 22:11 Uhr

Alles Quatsch....... das Bild zeigt, was es zeigen soll....
für mich wunderbare Erklärung...

glg, vielleicht auch die Letzte ....

Andy.



Micha ohne el, 1.12.2010 um 7:35 Uhr

Die Rose, der letzte Halt. Den Grund unter den Füßen jedoch verloren. Ich wünsche mir einen Ort, der sichtbar wird von dort oben, Boden wo neue Wurzeln sich verankern können.

Ein Bild, so leicht und doch wie ein Kloß im Hals.



Katrin Schmidt, 2.12.2010 um 2:15 Uhr

Bin mal wieder hier gelandet und habe direkt dein Foto entdeckt: super Umsetzung! Gefällt mir richtig gut.


Lauscherin, 5.12.2010 um 15:03 Uhr

So sanft gebettet liegt diese Rose.. und doch ist sie welk und ihr Weiß hat das Strahlen verloren. Rosen brauchen eben keine weichen Decken zum Blühen, sondern Erde und Wasser und Licht. Was nützt einem das feinste Nest, wenn es einen von der Erde abschneidet?
Traurig und schön zugleich sind das Bild und das Gedicht. Vielleicht gelingt es ja aus den Federn im Nest Flügel zu basteln und damit sanft von der Höhe herabspringen und wieder auf der Erde landen.

Liebste Grüße
Theresa



Andy CHanieR, 5.12.2010 um 20:49 Uhr

die letzte...


AF verspielt, 31.12.2010 um 11:52 Uhr

Mich berührt es ... diese feine Stärke ...!

Liebe Kate - dir wünsche ich alles erdenklich gute für das Neue Jahr 2011.

es grüßt Andrea



Gabi Anna, 26.01.2011 um 23:02 Uhr



auch rosige zeiten verblassen...

ich denk an dich
alles liebe
gabi anna



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