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Brrrrr... ein wirkliches Tabuthema. Vermutlich gibt es inzwischen mehr Informationen darüber, wie man sich umbringt, als darüber, wie man am Leben bleibt...
Re: by TheDoooooooooooor
>also, ich würds komplett lassen, lass uns an deinem Leben teilhaben, erklär uns warum du das willst, vielleicht können wir dir beistehen. Davon abgesehen, ist das mit den Pulsadern sehr sehr schmerzvoll komm, erzähle uns, warum du nicht mehr kannst
wir hören dir zu
bin für dich da<
Solche Foren sind manchmal besser als ihr Ruf. :-)
Danke für eure Aufmerksamkeit !
Grüße, Thomas
@thomas... die faszination am Schmerz bzw. am Ausweg findet gerade bei jungen Menschen sehr viel Zuspruch - erschreckend - wenn man bedenkt, wie schnell jemand den Schritt geht und wieviele sich der Zuflucht in das "anderssein" bedienen.
Habe mich einige Zeit aus Neugier auf diversen Cut-Pain-Seiten rumgetrieben und dabei feststellen müssen, dass die Ausgrenzung aus der Otto-Normal-Verbraucher-Gesellschaft (durch diese Form von Selbstempfindung) zum Jugendcult wird.
ist ein schlechtes forum, wo arten besprochen werden... denke, da bist du eher auf einen regelverstoss gestossen...!
und ich weiss auch nicht, ob man das hier besprechen sollte...
auf jeden fall beschäftigt das bild.
Also, ich habe eine mutter die depressiv ist und die welt die sich in internetforen abspielt ist nur ein kleiner.
wo ist die verzweiflung? wo ist die angst? wo ist das klein fühlen? sorry, aber mit dem bild kannst du höchstens eine powerpointpräsentation zum thema suizidforum machen...
und yvonne tipps zu geben, ihr seid die kranken menschen...
Powerpoint-Präsentation? Vielleicht kann ein übermotivierter Motivationsguru mein Bild noch gebrauchen: "In 30 Minuten vom Suizid-Forum ins Tschakka-Paradies - Halleluja!"
Na gut, das wäre ein Kulturschock. Depression braucht einen sanften Umgang. Radikale Umpolung bringt nichts, sie würde nur schaden. Eine verletzte Seele zurechtzubiegen ist brutal. Sie sollte Halt und Verständnis erfahren, so erholt sie sich am besten. Im Beruf ist das praktisch nicht mehr möglich. Im Privatleben wird man auch schnell zum Außenseiter, zum Aussätzigen. Keiner will sich mit herabziehen lassen - die Angst vor sich selbst? Dort unten kann es dunkel und still sein, aber vielleicht wäre es genau das, was unsere Sinne und Gefühle öfters bräuchten. Mehr Tiefgang und Wahrhaftigkeit, statt oberflächlicher Ablenkung und Unrast. Die Leute rennen doch immer davon, vor anderen und vor sich selbst. Depression sollte kein Makel sein. Und Depression heißt nicht automatisch Suizid-Gefahr. Angst? Verzweiflung? Wer sie noch hat, lebt wenigstens, fühlt etwas. Die Gleichgültigkeit ist die größte Gefahr. Wenn die Seele schon abgeschlossen hat, tot ist. Wenn "Angst" nur noch ein Begriff ist, irgendeiner halt. Der eigene Körper als fremd und entrückt wahrgenommen wird, mechanisch. Den man einfach so verunstalten, zerschmettern, oder einfach wie einen Roboter per "Kill-Switch" deaktivieren kann, wie mit einem Tastatur-Befehl. Das birgt Suizid-Gefahr.