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Es war einmal ein kleiner Baum, der sah sich selbst in einem Traum.
Gross und stark so wollte er sein, die Wirklichkeit sah anders drein.
Die Vögel sangen "sei nur zufrieden", dir wurde Schönheit doch beschieden.
Jedoch der Baum er grämte weiter, wurde zwar gross, doch nicht gescheiter.
Zum grössten Baum wollt' er nun werden, nicht vom Wald, sondern von Erden.
Nach kurzer Zeit, wen wundert's sehr, hing sein Geäst schon tonnenschwer.
Den andern Bäumen weit und breit; machte er den Standplatz streit.
Sie mussten weichen dem Koloss, denn schliesslich war ja er der Boss.
Doch plötzlich kam dann doch die Wende, dem grossen Baum drohte das Ende.
Denn es darf kein Baum mehr stehen, wo einst die Autobahn landein soll gehen.
Am nächsten Morgen, welch eine Pracht, der kleine Baum vom Traum erwacht,
er steht noch da auf seiner Wiese, ist nur schön, jedoch kein Riese.
Welch grosses Glück, so denkt er sich, und ward zufrieden ewiglich.
Hallo Zusammen...
dieses Gedichtlein habe ich im Internet gefunden und ich fand es ganz passend zu meinem Foto, welches ich heute während einer Wanderung auf dem Üetliberg gemacht habe. Den Verfasser kenne ich leider nicht.
Ich wünsche euch einen wunderschönen und warmen Sonntag.
Ganz liebe Grüessli
Mari
Ein gestalterisch sehr schönes Bild ist Dir da gelungen. Viele Leute gehen achtlos an solchen Situationen vorüber...ist ja nur ein kleiner Baum...was solls ? Du hingegen hast das einmalige Zusammenspiel von Farben und Formen bei diesem Anblick erkannt und für aufnahmewürdig erachtet. Das Resultat Deines Entschlusses spricht für Dich! Gratuliere!
Das Gedichtlein ist inhaltlich anregend und zum Schmunzeln Anlass gebend, wenn es auch vom Versmass her eher etwas "holprig" zu lesen ist (stammt ja schliesslich auch nicht von Dir!)
Liebe Grüsse
Peter
Wie schön. Einem Wächter gleich steht er da auf der Grenze zwischen den beiden Feldern. Man muss ja heute schon dankbar sein, wenn im Feld überhaupt mal ein Baum steht...Wunderbares Motiv.
Gruzz
Manu
Ein wunderschönes Bild.
Normalerweise hätte ich nun geschrieben das der Baum nicht mittig im Bild stehen sollte und schon gar nicht so weit oben ....
Aber hier in diesem Bild kommt der Baum durch seine Position im Bild gerade dadurch erst zu seiner Wirkung.
Diese Aufnahme gefällt mir besonders gut.
Davon darfst Du uns gerne noch viel mehr zeigen.
Liebe Mari,
wunderbares Zusammenspiel zwischen Deiner Aufnahme und dem hübschen Gedicht! Klasse, dass sie diesen Baum an der Ackergrenze stehen haben lassen! Sieht superschön aus!
LG von Carmen