Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Yanssi Ahyo - ein „waschechter“ Indianer vom Stamm der Cherokee-Choctaw, lebt seit Anfang der 1940er Jahre in Deutschland. Sein indianischer Name bedeutet Buffallo Child und zur XII. Saxonia International Balloon Fiesta, die unter dem Motto „Der Schatz am Silbersee“ stattfindet, wird er als Vertreter der indianischen Kultur für spirituelle Unterhaltung sorgen.
Um zum Familienunterhalt beizutragen, trat Yanssi Ahyo 1942 in die Amerikanische Armee ein. Dazu nahm er einen bürgerlichen Namen an und wurde Silkirtis Nichols. Später rückte er als Sergeant Nichols in das zerstörte Deutschland ein.
Er fand Gefallen an Deutschland und entschied sich zu bleiben. Für Aufsehen sorgte der 82-Jährige, als er 1947 einen Hochsprungrekord über 1,97 Meter bei einer Internationalen Militär-Olympiade in Berlin erreichte. 1963 endete seine Militärzeit und die zivile Karriere als Indianer begann: Er trat neben Heidi Brühl im Tournee-Musical „Annie get your gun“ als „Sitting Bull“ auf und ging später zu den Karl May Festspielen.
Seit einigen Jahren vertritt er als Buffalo Child die indianische Kultur mit Sitten, Bräuchen und Tänzen. Auf der XII. Saxonia International Balloon Fiesta, vom 26. bis 30. Juli, wird Buffalo Child den Besuchern eine spirituelle Indianershow bieten.
Hintergrund:
Die Cherokee (Eigenbezeichnung Tsalagi) sind heute das größte Indianervolk Nordamerikas. Ihr Siedlungsraum war ursprünglich das Gebiet vom Ohio River bis in die heutigen US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. 1809 bis 1819 entwickelte Sequoyah (Cherokee-Indianer) eine eigene Silbenschrift (Cherokee- Alphabet). Von den heute 308.132 Cherokee (US-Zensus 2000) lebt die Mehrheit in Oklahoma (70.000) und North Carolina (8.500). Die wenigsten Cherokee sind heute noch Vollblutindianer. Die Konservativen leben meist abgelegen in den Bergen.
"Yanssi Ahyo.....lebt seit Anfang der 1940er Jahre in Deutschland."
D.h. er wäre ins nationalsozialistische Deutschland
eingewandert....
und dann:
"Um zum Familienunterhalt beizutragen, trat Yanssi Ahyo 1942 in die Amerikanische Armee ein. Dazu nahm er einen bürgerlichen Namen an und wurde Silkirtis Nichols. Später rückte er als Sergeant Nichols in das zerstörte Deutschland ein.
Er fand Gefallen an Deutschland und entschied sich zu bleiben."
Das widerspricht sich aber doch...
denn wie kann ein 1940 in Deutschland ansässiger
Indianer in die US-Armee eintreten und dann
ins zerstörte Deutschland einrücken???
@Lars: na, mit 1944 wirds auch knapp,
denn erst Ende 1944 sind die Amis in
Deutschland eingerückt....
Dann doch wohl eher:
ab 1945, "Mitte der 40er Jahre"!